DE448951C - Speicherbremse - Google Patents

Speicherbremse

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DE448951C
DE448951C DEC38100D DEC0038100D DE448951C DE 448951 C DE448951 C DE 448951C DE C38100 D DEC38100 D DE C38100D DE C0038100 D DEC0038100 D DE C0038100D DE 448951 C DE448951 C DE 448951C
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brake
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    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/66Electrical control in fluid-pressure brake systems
    • B60T13/665Electrical control in fluid-pressure brake systems the systems being specially adapted for transferring two or more command signals, e.g. railway systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/005Spring actuation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Speicherbremse. Den Gegenstand des Patents 4I9 524 bildet eine Bremseinrichtung, insbesondere für Züge, bei welcher die Bremsung unter Benutzung eines auf den einzelnen Fahrzeugen vorgesehenen Energiespeichers bewirkt und die verbrauchte Energie bei der Entbremsung zurückgewonnen wird, während die Lösung der Bremsen und die Wiedererzeugung der verbrauchten Energie mit Hilfe eines Unterdruckes bewirkt wird, der auf dem Einzelfahrzeug oder bei einem Zuge auf einem der Fahrzeuge hervorgerufen und längs des ganzen Zuges übertragen wird.
  • Diese Bremseinrichtung wird nach der Erfindung dadurch weiter ausgebildet, daß das Inwirkungtreten der auf den einzelnen. Fahrzeugen vorgesehenen Bremsungs- und Entbremsungsmittel auf jedem dieser Fahrzeuge durch einen Verteiler gesteuert wird, der seinerseits durch den Druck eines flüssigen oder gasförmigen Mediums beein$ußt werden kann, das in einer zweiten längs des ganzen Zuges verlaufenden Leitung enthalten ist. Dieser Verteiler wird in der dem Entbremsen entsprechenden Stellung gehalten, wenn ein Unterdruck in dieser Steuerleitung herrscht. Die Leitung kann mit einem Behälter in Verbindung gebracht werden, wo ein Unterdruck herrscht, der von der den Unterdruck für die Lösung der Bremsen erzeugenden Vorrichtung hervorgerufen wird. Zwecks Beschleunigung des Anziehens der Bremsen längs des Zuges kann der Verteiler die Verbindung der Steuerleitung mit der freien Außenluft auf dem Fahrzeug, wo er sich befindet, herstellen, wenn einer seiner Teile einen eine bestimmte Länge überschreitenden Hub im Bremssinne ausgeführt hat.
  • Um die Lösung der Bremsen ohne Zuhilfenahme des Fahrzeuges, das mit der den Unterdruck für die Entbremsung erzeugenden Vorrichtung versehen ist, ausführen zu können, kann ferner nach der Erfindung .ein Zusatzbehälter vorgesehen werden, in welchem ein Unterdruck herrscht. Ein solcher Zusatzbehälter kann bei einem Zuge auf mehreren bestimmten Fahrzeugen vorhanden sein. Er kann auch von einer Hilfsleitung abgezweigt sein, die sich längs des Zuges erstreckt, abgesehen von dem Fahrzeug, das die Vorrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes trägt.
  • Bei Fahrzeugen mit Antrieb durch Brennkraftmaschinen kann .der zur Lösung der Bremsung in der Art des Hauptpatentes dienende Unterdruck durch die Saugwirkung der Brennkraftmaschine erzeugt werden, während das Anziehen der Bremsen durch mechanische, hydraulische oder pneumatische Mittel erfolgen kann. Bei diesen Bremseinrichtungen tritt häufig der Fall ein, daß man nach dem Loslassen des die Bremsung hervorrufenden Fußhebels die den Gaseinlaß zum Motor öffnende Beschleunigungsvorrichtung zur Wirkung bringt, -um die Geschwindigkeit des Fahrzeuges zu erhöhen. Unter Umständen kann es sich also ereignen, .daß diese öffnung, die eine Verminderung des Unterdruckes in der Saugleitung der Brennkraftmaschine hervorruft, bewirkt wird, bevor der in dieser Leitung bestehende Unterdruck Zeit hat, die vollständige Lösung der Bremsen zu bewirken.
  • Um dieser Möglichkeit vorzubeugen, wird erfindungsgemäß ein Behälter vorgesehen, in welchem die Saugwirkung der Brennkra.ftmaschine einen Unterdruck während der Perioden erzeugt, in denen der in der Saugleitung vorhandene Unterdruck verhältnismäßig bedeutend ist. Zwischen diesen Behälter und die Saugleitung kann ein selbsttätiges Ventil eingeschaltet sein, das auf seinen Sitz niedergeht, sobald der Unterdruck in der Saugleitung sinkt. Die Leitung, welche den Unterdruck nach dem Entbremsungszylinder überträgt, kann mit diesem Behälter derart verbunden sein, daß die Lösung der Bremsen unabhängig von dem Unterdruck, der augenblicklich von der Brennkraftmaschine erzeugt wird, bewirkt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird ferner der das Einsetzen und Aufhören der Brems- und Entbremsungsvorrichtungen steuernde Verteiler dadurch in besonders vorteilhafter Weise ausgebildet, daß er mit einem verschieblichen Teil ausgerüstet wird und in der einen Bewegungsrichtung das die Verbindung mit der Atmosphäre beherrschende Abschlußorgan und in der anderen Richtung die Verbindung mit dem Unterdruckraum steuert. Dieser verschiebliche Teil ist vorzugsweise mit einer Membran verbunden, die auf der einen Seite unter der Einwirkung des Atmosphärendrukkes und auf der anderen Seite unter der Einwirkung des im Entbremsungszylinder herrschenden Unterdruckes steht. Ferner kann dieser verschiebliche Teil einerseits dem Zug oder Druck einer der Wirkung des Atmosphärendruckes entgegenarbeitenden Feder ausgesetzt und anderseits an den hand- oder fußbedienten Steuerhebel der Bremsen unter Zwischenschaltung einer zweiten Feder angeschlossen sein.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise mehrere Ausführungsformen der Erfindung. Abb. i veranschaulicht schematisch die Anwendung der Erfindung bei einem durch eine Brennkraftmaschine angetriebenen Fahrzeug. Abb.2 zeigt die Verwirklichung der Erfindung bei einem Zug mit mehreren Fahrzeugen. Abb. 3 und ¢ geben abgeänderte Ausführungsformen einer Einzelheit der Abb.2 wieder. Abb. 5 läßt die Vc<wendung von zusätzlichen Entbremsungsbehältern bei einem Zuge in der Art der Eifindung erkennen.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i ist das nicht näher dargestellte Bremsgestänge mit dem Differentialkolben q.', 5' mit Hilfe des Querbalkens 76 verbunden. Der Differentialkolben wird dauernd in die Bremsstellung durch die Wirkung einer aus dem Behälter 6 kommenden Druckflüssigkeit bewegt, die auf den Kolbenteil 5' einwirkt. Die Lösung der Bremsen wird dadurch erreicht, daß über die Leitung 2 ein Unterdruck in dem Zylinder 3 zur Wirkung gebracht wird, wo sich der Kolbenteil q.' bewegt. Die Leitung 2 ist unter Zwischenschaltung eines Verteilers an die Saugleitung i des Motors über eine Zwischenleitung i' und einen Behälter 71 angeschlossen. Ein selbsttätiges Ventil 72 liegt zwischen dem Behälter 71 und der Saugleitung i und geht auf seinen Sitz nieder, sobald der Unterdruck in der Saugleitung i geringer als der Unterdruck in dem Behälter 71 wird. Der Behälter 71 kann auch einfach durch eine entsprechende Vergrößerung des Aufnahmeraumes der Verbindungsleitung i' gebildet sein.
  • Durch die Verwendung des Ventils 72 wird nach der Erfindung die Übertragung einer Verminderung des Unterdruckes in der Saugleitung i nach den Leitungen i' und 2 verhindert. Der zwischen diese Leitungen eingeschaltete Verteiler weist einen verschieblichen Teil 73 auf, der bei seiner Bewegung nach oben ein Ventil 7 öffnet, das die Verbindung mit dem Behälter 71 herstellt- und" unter der Einwirkung- einer Schließungsfeder 28 steht. Bei seiner Abwärtshewebguug schließt der Teil 73 das Ventil 7 und: öffnet ein Ventil 8, das die Verbindung der Leitung 2 mit der Außenluft herstellt und von einer Schließungsfeder 33 beherrscht ist. Die Bewegung des Teiles 73 wird auf d,ie Ventile 7 und 8 mittels eines Schwinghebels 74 übertragen, der auf die Ventilspindeln einwirkt. Der Teil 73 ist ferner mit einer Membran 32 verbunden, deren eine Seite unter der Einwirkung des Atmosphärendruckes steht, während auf die andere Seite der im Zylinder 3 herrschende Unterdruck einwirkt. Eine Feder 29 sucht den Teil 73 nach oben zü bewegen, und der Fußhebel 24 kann über eine Feder 75 auf den Teil 73 einwirken..
  • Die in Abb. i dargestellte Lage der einzelnen Teile der Bremseinrichtung entspricht der Lösung der Bremsen. Wird. der Fußhebel 24 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn bewegt, so wird sich der verschiebliche Teil 73 etwas senken; so daß das Ventil 7 sich schließen kann, worauf der Schwinghebel 74 das Ventil 8 anheben wird, das Luft in die Leitung 2 und in den Zylinder 3 einströmen läßt. Infolgedessen werden sich die Kolben .f, 5', die unter der Einwirkung der Druckflüssigkeit des Behälters 6 stehen, in der eingezeichneten Pfeilrichtung nach unten bewegen und dabei das Bremsgestänge im Bremssinne verstellen. Infolge des Eintritts von Luft vermindert sich der Unterdruck in dem Zylinder 3 und der Leitung 2, was ein Anheben des Teiles 73 zur Wirkung hat, die mit der durch diese Druckänderung beeinflußten Membran 32 in Verbindung ist. Das Ventil 8 kehrt auf seinen Sitz zurück, und die Bremsen werden mit einem Druck angelegt, der von dem Unterschied zwischen den einerseits im Behälter 6 und anderseits im Zylinder 3 herrschenden Drücken abhängt. Eine weitere Verstellung des Fußhebels 2¢ in derselben Richtung ruft neuerdings einen Zutritt von Luft hervor, wodurch eine Erhöhung des Bremsdruckes veranlaßt wird. Die Feder 75 wird sich dabei um so mehr zuzusammendrücken, je mehr der Druck in dem Zylinder 3 zunimmt. Bei der Rückstellung des Fußhebels im Uhrzeigersinn vollzieht sich dann die Lösung der Bremsen durch die entgegengesetzten Bewegungs- und Schaltvorgänge.
  • Bei der Anordnung nach Abb.2 ist das Bremsgestänge der einzelnen Wagen eines Zuges mit der Stange .5 eines Kolbens q.', 5' verbunden, der im Bremssinne durch die aus dem Behälter 6 kommende Druckflüssigkeit verschoben werden kann. In die Verbindungsleitung 6' des Behälters 6 und des Zylinders 3 ist ein Ventil 8' eingeschaltet, das mit einer Schließungsfeder 62 versehen ist und sich selbsttätig öffnet, wenn der Kolben q.', 5' gezwungen wird, sich irr Sinne der Lösung der Bremsen zu verschieben.. Diese Kolbenverschiebung wird durch einen Unterdruck hervorgerufen, der auf den Teil ¢' des Differentialkolbens q.', 5' einwirkt und längs des Zuges durch eine Leitung 57 übertragen wird. Die Leitung 57 ist an den beiden Enden durch Pfropfen 8o abgeschlossen und an eine Vorrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes angeschlossen, die z. B. aus einem Dampfejektor 56 bestehen kann, dessen Dampfzuführung durch einen Hahn 58 gesteuert wird.
  • Die Steuerung der Ventile 8' der verschiedenen Wagen des Zuges wird mittels eines Verteilers bewirkt, der einen verschieblichen Teil 73 enthält, der auf das Ventil 8 einwirken kann. Ein solcher Verteiler ist auf jedem Fahrzeug vorgesehen. Der verschiebliche Teil 73 ist mit einer Membran 32 verbunden, deren eine Seite unter der Einwirkung des Unterdruckes steht, der in der längs des Zuges sich erstreckenden Steuerleitung 77 herrscht. Durch Vermittlung eines Kolbens 8 i steht der Teil 73 ferner unter dem Einfluß des in den Bremszylindern und in der Leitung 6' herrschenden Druckes, während eine Feder 29 im :entgegengesetzten Sinne auf die Membran 32 wirkt.
  • Bei Vorhandensein eines Unterdruckes in der Leitung 77 werden die Membranen 32 der verschiedenen Verteiler zusammen mit den verschileblichen Teilen 73 angehoben gehalten, so da.ß die Ventile 8' geschlossen bIeiben und somit eine Verschiebung der Kolben ¢', 5' im Bremssinne verhindert ist. Der Unterdruck in der Leitung 77, deren Enden durch Pfropfen 8o' abgeschlossen sind, wird mittels eines Hahnes 78 geregelt, der die. Leitung 77 entweder über einen Rohrstutzen 82 mit der freien Außenluft oder über eine Leitung 89 mit einem Unterdrucksbehälter 88 oder sonst einer Unterdruckquelle verbinden kann. In dem Behälter 88 herrscht der durch den Ejektor 56 erzeugte Unterdruck, indem dieser Behälter an die Leitung 57 durch eine Leitung 9o angeschlossen ist, in der ein selbsttätiges Ventil 72 eingeschaltet ist, ,das sich öffnet, wenn der Unterdruck in der Leitung 57 den Unterdruck in dem Behälter 88 übersteigt.
  • Die .Hähne 58 und 78 sind durch ein Gestänge 79 verbunden, so daß sie mittels eines einzigen Handgriffes bedient werden können. Das Anziehen der Bremsen wird dadurch erreicht, daß man mittels des Hahnes 78 Luft in die Steuerleitung 77 eintreten Iäßt. Dadurch werden die Ventile 8' geöffnet, und die Druckflüssigkeit der Behälter 6 kann auf die einzelnen Kolbeneinwirken. Die Lösung der Bremsen erfolgt durch "den Unterdruck in der Leitung 57, der bei entsprechender Einstellung des Hahnes 58 durch den Ejektor 56 erzeugt wird. Die Verteiler 32, 73 werden in der Entbremsungsstellung gehalten, indem der Unterdruck in der Steuerleitung 77 durch entsprechende Verstellung des Hahnes 78 wieder hergestellt wird. Wenn man einen Hahn in die Leitung 77 zwischen dem die Vorrichtung zur Unterdruckerzeugung tragenden Fahrzeug und den angehängten Fahrzeugen einschaltet, kann man durch Schließen dieses Hahnes vor den Abkuppeln des ersten Fahrzeuges erreichen, daß die Bremsen der übrigen Fahrzeuge nach der Abkupplung in der Lösungsstellung gehalten werden.
  • Um die Bremsung, insbesondere der vom Führerfahrzeug und damit von der Stelle der Unterdruckerzeugung verhältnismäßig weit entfernten Fahrzeuge zu beschleunigen, können die Verteiler auf bestimmten Fahrzeugen mit einer Vorrichtung versehen werden, die eine unmittelbare Verbindung zwischen der Steuerleitung 77 und der freien Außenluft herstellt, wenn der verschiebliche Teil 73 des Verteilers im Bremssinne einen eine bestimmte Länge überschreitenden Hub ausgeführt hat. Zu diesem Zweck kann der Teil 73 in der Art der Abb. 3 nach .einer bestimmten Verschiebung ein Ventil 8¢ öffnen, das die Verbindung mit der freien Außenluft herstellt. Dieses Ventil 84 steht unter der Einwirkung einer Schließungsfeder 85 und wird von dem verschiebiichen Teil 73 des Verteilers mit Hilfe eines Bügels 83 in die öffnungsstellung gezogen.
  • Wie die Abb.4 zeigt, kann das Ventil 8 der Verteiler der Abb. z und 3 durch zwei Ventile ersetzt werden, von denen das eine, 8a, als Rückschlagventil ausgebildet 'und das andere, 8v, mit dem verschieblichen Teil 73 des Verteilers verbunden ist. Außerdem ist hier die Feder 29 der Abb. a und 3 weggelassen und dafür eine zweite Membran 32a mit dem verschieblichen Teil 73 verbunden, die auf der einen Seite dem Druck des Behälters 6 und auf der anderen Seite der Einwirkung des Unterdruckes der Leitung 77 ausgesetzt ist. Die Bewegungen der Membran 32a sind von den Druckänderungen in dem Behälter abhängig. Die Wirkungsweise des Verteilers der Abb. 4 ist im übrigen die gleiche wie bei der Anordnung nach Abb. a und 3.
  • Die Ausführungsform der Erfindung nach Abb. 5 bietet die Möglichkeit, die Bremsen mehrerer Fahrzeuge in der Lösungsstellung zu halten, selbst wenn. das die Vorrichtung zur Unterdruckerzeugung tragende Fahrzeug, z. B. die Lokomotive, von diesen Fahrzeugen abgekuppelt ist. Zu diesem Zweck sind auf bestimmten Fahrzeugen Behälter 86 vorgesehen, in denen ein Unterdruck beispielsweise mit Hilfe des bei der Entbremsung in der Leitung 57 herrschenden Unterdrukkes erzeugt ist. Selbsttätige Ventile 93 sind zwischen den Behältern 86 und der Leitung 57 eingeschaltet. Die Behälter 86 sind von einer Hilfsleitung 87 abgezweigt, die sich über den ganzen Zug hin, die Lokomotive ausgenommen, erstreckt. Die Hilfsleitung 87 ist auf den einzelnen Fahrzeugen mit der Steuerleitung 77 durch Hähne 88' verbunden. Will man die Bremsen in ihrer Lösungsstellung halten, so braucht man nur einen dieser Hähne 88' so zu verstellen, daß er eine Verbindung zwischen der Hilfsleitung 87 und der Steuerleitung 77 herstellt. Diese Umschaltung muß vorgenommen werden, bevor man die Leitung 77 von der Lokomotive abschaltet. Die beiden Leitungen 77 und 87 sind dann von der Außenluft abgeschlossen.
  • Die Bremsen werden gemäß Abb. 5 in der Lösungsstellung gehalten, auch wenn der Atmosphärendruck in der Entbremsungsleitung 57 wieder hergestellt wird. Die Rückführung der Bremsen in die Bremsstellung kann dadurch erreicht werden, daß man Luft in die Steuerleitung 77 eintreten läßt, wodurch die verschieblichen Teile 73 der Verteiler veranlaßt werden, die Ventile 8 zu öffnen. Der Unterdruck in den einzelnen Zusatzbehältern86 kann natürlichbenutzt werden, um die für die Lösung der Bremsen erforderliche Energie zu liefern, wenn das Fahrzeug abgehängt ist: Ferner kann die Steuerleitung 77 auf die Verteiler 73 mittels Druckluft einwirken, anstatt hierfür Unterdruck zu benutzen. In diesem Falle müssen die Behälter 86 der Abb: 5 ebenfalls Druckluft enthalten, die durch die Steuerleitung 77 über ein Rückschlagventil zugeführt werden kann. Bei Verwendung von Druckluft sind selbstverständlich die Verteiler entsprechend abzuändern.
  • Die verschiedenen Steuervorrichtungen können auch in Verbindung mit beliebigen anderen Mitteln zur Lösung der Bremsen, z. B. auch mit elektromagnetischen Mitteln, Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRÜcii.r: 7. Bremeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler auf den einzelnen Fahrzeugen ih der dem Lösen der Bremsers entsprechenden Stellung gehalten werden, solange ein Unterdruck in der zusätzlichen Leitung-(77) besteht, die mit einem Behälter (88) in Verbindung gebracht werden kann, wo ein durch die Vorrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für die Bremslösung hervorgerufener Unterdruck herrscht (Abb.2). B. Bremseinrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der zusätzlichen Leitung (77) und des zugehörigen Behälters (88) durch ein Abschlußorgan (78) gesteuert wird, das die zusätzliche Leitung (77) mit der freien Außenluft in Verbindung setzen kann und vorzugsweise zusammen mit dem den Unterdruck für die Bremslösung beherrschenden Steuerteil (58) mittels eines einzigen Bedienungshebels verstellt wird (Abb. 2). 9. Bremseinrichtung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschieblicher Teil (73) des Verteilers mit einer Membran (32) verbunden ist, auf deren eine Seite der in der zusätzlichen Leitung (77) herrschende Unterdruck einwirkt, während. der verschiebliehe Teil (73) gleichzeitig noch unter dem Einfluß des in den Bremszylindern (6') vorhandenen Druckes steht sowie durch eine diesem Drucke entgegenarbeitende Feder (29) belastet ist und ein Abschlußorgan (62) verstellt, das in eine den Bremszylinder mit einem Druckflüssigkeitsbehälter (6) verbindende Leitung eingeschaltet ist.(Abb. 2). io. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß.der Verteiler (73) die Verbindung der zusätzlichen. Leitung (77) mit der freien Außenluft herstellt, wenn sein verschieblicher Teil-(73) im Bremssinne einen eine bestimmte Länge überschreitenden Hub ausgeführt hat (Abb.3). i z. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche. 6 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß auf bestimmten Fahrzeugen des Zuges Hilfsbehälter (86) vorgesehen sind, in. denen ein Unterdruck besteht, der die Lösung der Bremsen ohne Mithilfe des die Vorrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes tragenden Fahrzeuges ermöglicht, wobei diese Hilfsbehälter (86) von einer Hilfsleitung (87) abgezweigt sein können, die sich längs des ganzen Zuges, abgesehen von dem die Unterdruckquelle enthaltenden Fahrzeug, erstreckt (Abb. 5)-i--. Bremseinrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den einzelnen Fahrzeugen Abschlußorgane (88) vorgesehen sind, mittels deren die an die Verteiler angeschlossene zusätzliche Leitung (77) entweder mit der freien Außenluft oder der Hilfsleitung (87) in Verbindung gebracht werden kann, während die von der Hilfsleitung (87) abgezweigten Hilfsbehälter (86) an die Leitung (57), welche den die Bremslösung bewirkenden Unterdruck längs dies Zuges überträgt, über Rückschlagventile (93) angeschlossen sind (Abb. 5).
DEC38100D 1924-08-28 1926-04-13 Speicherbremse Expired DE448951C (de)

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