DE574263C - Mit einem Druckmittel und einem insbesondere der Saugleitung des Motors entnommenen Unterdruck betriebene Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Mit einem Druckmittel und einem insbesondere der Saugleitung des Motors entnommenen Unterdruck betriebene Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE574263C
DE574263C DEB132503D DEB0132503D DE574263C DE 574263 C DE574263 C DE 574263C DE B132503 D DEB132503 D DE B132503D DE B0132503 D DEB0132503 D DE B0132503D DE 574263 C DE574263 C DE 574263C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
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Description

Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, und zwar insbesondere eine mit einem Druckmittel und einem insbesondere der Saugleitung des Motors entnommenen Unterdruck arbeitende Bremsvorrichtung, welche sich aus einem Hauptbremszylinder und einem oder mehreren. Nebenbremszylindern zusammensetzt und zur Steuerung der Kolbenbewegungen dieser Zylinder Ventile besitzt, die in die Kolben eingebaut und auf hohle Schieberstangen gesetzt sind, die beim Anzug der Bremsen eine gleichgerichtete Bewegung mit dem zugehörigen, die Bremsen anziehenden Kolben erfahren. Hiermit ist bereits gesagt worden, daß es bekannt ist, Bremsvorrichtungen aus einem sogenannten Hauptbremszylinder und aus mehreren Nebenzylindern zusammenzusetzen und mit dem Hauptbremszylinder eine bestimmte Gruppe von Radbremsen und mit dem Nebenzylinder oder den Nebenzyliiidern eine oder mehrere andere Gruppen von Radbremsen zu bedienen.
Bei derartigen Bremsvorrichtungen treten häufig die Nebenzylinder nicht zu genau derselben Zeit wie der Hauptbremszylinder in Wirkung, sondern wenn auch nur wenig, so doch immer etwas später, und sie hinken also dem Hauptbremszylinder nach. Hierin liegt ein Nachteil, dessen Beseitigung durch Fernsteuerung der Ventile der Nebenbremszylinder bekannt ist. Der Zweck der Erfindung ist es, diese Fernsteuerung zu verbessern, die Mittel der vom Hauptbremszylinder abhängigen Steuerung der Nebenzylinder zu .vereinfachen und in diesen Mitteln Gestängeverbindungen überhaupt zu vermeiden. Bei den bekannten Fernsteuervorrichtungen ist ein ferngesteuertes, den Eintritt des Druckmittels in den Nebenbremszylinder regelndes bewegliches Glied in einer zwischen einer gemeinsamen Bremsdruckleitung und den einzelnen Bremszylindern befindlichen Verbin- · dungsleitung vorgesehen. Durch die in der Bremsdruckleitung mittels eines Handsteuerventils bewirkte Druckänderung wird eine Bewegung des beweglichen Gliedes und damit eine unmittelbare Zuführung des Druckmittels aus einem Speicherbehälter erreicht.
Das Neue an dieser Erfindung besteht darin, daß in die Verbmdungsrohrleitung der Zylinder je ein durch den Druckunterschied zwischen dem Raum auf der einen Seite des Hauptbremszylinders und dem entsprechenden Raum des
oder der Nebenzylinder beeinflußtes bewegliches Glied eingeschaltet und mit dem Ventil zur Steuerung des zugehörigen Bremszylinders verbunden ist, derart, daß die Kolben aller Bremszylinder im gleichen Sinne wirken. Damit die Nebenzylinder sofort ansprechen und dem Hauptzylinder nicht nachhinken, sind erfindungsgemäß die Nebenzylinder zur Einführung des Druckmittels mit vom Hauptzylinder unabhängigen Einlassen versehen. In der Ausführung des in die Verbindungsrohrleitung der Zylinder eingeschalteten -beweglichen und auf das Ventil des jeweils zugehörigen Nebenzylinders wirkenden Gliedes sind verschiedene Möglichkeiten gegeben. Die Erfindung selbst sieht hier zwei besondere Ausführungsformen vor, und zwar ein bewegliches Glied in Form einer Membran, in die ein Rückschlagventil eingebaut ist, oder an Stelle der Membran ao einen besonderen Kolben mit Einbau des Rückschlagventils in eine die beiden Enden oder die Räume zu beiden Seiten jenes Kolbens verbindende Rohrleitung.
Auf der Zeichnung sind dargestellt: a5 in Abb. ι die Gesamtanordnung z. B. für den Fall eines Zugwagens in Verbindung mit einem Anhängewagen,
in Abb. 2 die Bremszylinder für sich allein in vergrößertem Maßstabe und ihre gegenseitige Verbindung,
in Abb. 3 der Längsschnitt eines Hauptzylinders,
in Abb. 4 der Längsschnitt eines Nebenzylinders,
in Abb. 5 das in die Verbindungsrohrleitung eines Haupt- und Nebenzylinders eingeschaltete bewegliche und das Ventil des Nebenzylinders steuernde Glied in Form eines Kolbens und in Abb. 6 eine Anordnung ebenfalls für einen Zugwagen mit Anhänger mit einem Hauptbremszylinder, welcher gleich dem Nebenzylinder einen einfach wirkenden Kolben enthält. In der Abb. 1 bezeichnet A einen Zugwagen und B einen Anhängewagen. Der Hauptbremszylinder 1 wirkt auf die Hinterradbremsen C, D. Der Nebenzylinder 101 ist in den Anhängewagen B eingebaut und wirkt hier auf die Bremsen E und F. Es kann auch bei drei-, vier- oder mehrachsigen Fahrzeugen mit dem Hauptbremszylinder 1 die eine Gruppe und mit dem Nebenbremszylinder 101 eine andere Gruppe von Bremsen ein und desselben Fahrzeuges bedient werden.
Wenngleich die Bauart der Bremszylinder nicht zur Erfindung gehört, soll der Vollständigkeit halber eine kurze Beschreibung derselben gegeben werden. Der Kolben 3 ist doppelt wirkend und enthält die paarweise zueinander gehörigen Ventile 40, 41, 42, 43, die auf einer Schieberstange 20 angeordnet sind und, da die Stange 20 (vgl. Abb. 1) mit dem Bremsbedienungshebel 88 verbunden ist, so eingestellt werden können, daß zum Anzug der Bremsen ein Unterdruck vor dem Kolben geschaffen und hinter dem Kolben ein Druckmittel, z. B. atmosphärische Luft, zugeführt wird. Umgekehrt wird beim Lösen der Bremsen ein Unterdruck hinter dem Kolben erzeugt und das Druckmittel vor dem Kolben zugeführt. Die Bremsen sind durch Gestänge an die hohle Kolbenstange 5 angeschlossen. Zur Erzeugung des Unterdruckes wird über die hohle Schieberstange 20 beispielsweise eine Verbindung mit der Ansaugleitung 62 des Fahrzeugmotors 60 hergestellt. Das Druckmittel kann, wie bekannt ist, hinter dem Kolben über die hohle Kolbenstange 5 und vor dem Kolben über eine zweite ebenfalls hohle Kolbenstange $a zugeführt werden.
Der Nebenzylinder 101 enthält im vorliegenden Falle und im Gegensatz zum Hauptzylinder 1 einen nur einfach wirkenden Kolben 103. In die Kolbennabe ist zur Steuerung der Kolbenbewegungen ein Ventil, bestehend aus zwei Ventilkörpern 142,143, eingebaut. Der Zylinder ist auf der Seite vor dem Kolben über eine Leitung 65a ebenfalls mit der Ansaugleitung 62 des Fahrzeugmotors 60 verbunden, also wird dauernd auf der Seite vor dem Kolben ein gewisser Unterdruck unterhalten. Die hohle Kolbenstange 105 gestattet, dem Nebenzylinder 101 hinter dem Kolben zum Krafthub ein Druckmittel, z. B. atmosphärische Luft, einzuführen, indem der Ventilkörper 143 von seinem Sitz abgehoben wird. Zur Lösung oder vollständigen Rückführung der mit dem Nebenbremszylinder verbundenen Bremsen wird das Ventil 143 wieder auf seinen- Sitz gebracht und das Ventil 142 von seinem Sitz abgehoben, damit sich die Drücke im Zylinder vor und hinter dem'Kolben ausgleichen können und die an die betreffenden Bremsen angeschlossenen Rückzugfedern 73 a die Bremsen lockern oder vollständig lösen.
Die Schieberstange 20 des Hauptzylinders 1 kann durch einen Anschlag 29 mit der Kolbenstange 5, und zwar an einem in dieselbe eingebauten Anschlag 31 so gekuppelt werden, daß es bei mangelnder Kraftentwicklung des Kolbens 3 bzw. beim Versagen des Hauptbremszylinders 1 auch möglich ist, auf das mit der Kolbenstange 5 verbundene Bremsgestänge unmittelbar durch Druck auf den Bremsbedienungshebel 88 zu wirken.
Ferner sei noch erwähnt, daß es zweckmäßig ist, die Anordnung der zur Steuerung der Kolbenbewegungen bestimmten Ventile in bekannter Weise so zu treffen, daß in der Endoder Ruhestellung der Kolben beide Kolbenseiten einem gewissen Unterdruck unterworfen werden.
Wie insbesondere aus Abb. 2 zu entnehmen,
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ist in die Verbindungsrohrleitungen 97, g8 des Haupt- und des Nebenzylinders eine Vorrichtung go eingeschaltet, die gemäß Abb. 4 aus einem zweiteiligen Gehäuse besteht. Zwischen beide Gehäuseteile ist eine Membran 91 gesetzt, die das Gehäuse in zwei Räume 92, 93 zerlegt. Die Membran enthält eine Öffnung 95. Die Öffnung 95 ist mit einer Klappe 96 verschließbar. Es könnte ebensogut auch ein besonderes Rückschlagventil in die Membran eingebaut werden.
Die Wirkungsweise ist folgendermaßen: Zum Anzug der Bremsen wird durch Druck auf den Bremsbedienungshebel 88 die Schieberstange 20 in der Richtung des in der Abb. 3 eingezeichneten Pfeiles nach vorn gezogen, so daß das Unterdruckventil 42, welches bislang ebenso wie das Unterdruckventil 41 offen gehalten wurde, um den Unterdruck auf beide Kolben-Seiten wirken zu lassen, auf seinen Sitz gebracht wird, dagegen das Unterdruckventil 41 noch weiter geöffnet wird, um den Unterdruck nach wie vor vor dem Kolben wirken zu lassen, und schließlich noch das Ventil 43 geöffnet wird, . 25 damit das Druckmittel, z. B. Luft, über die hohle Kolbenstange 5 hinter den Kolben- treten und letzteren zum Krafthub in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles vorwärts bewegen kann. Der Druck hinter dem Kolben kommt aber durch, die Leitung 97 gleich unmittelbar auf die Membran 91 zur Wirkung, die nach Abb. 4 bei Schließung des Rückschlagventils oder der Ventilklappe 96 nach links durchgebogen wird und damit veranlaßt, daß die Stange 94 ebenfalls in der gleichen Richtung verstellt wird. Das hat weiterhin zur Folge, daß der Ventilkörper 143 von seinem Sitz abgehoben und dem Druckmittel sofort Gelegenheit gegeben wird, hinter dem Kolben 103 in den Nebenzylinder 101 einzutreten und den Kolben zum Krafthub vorwärts zu drücken sowie durch Leitung 98 in den Raum 92 des Gehäuses 90 einzudringen. Dadurch wird der Druck zu beiden Seiten der Membran 91 ausgeglichen und das Ventil 143 wieder geschlossen.
Sobald ein Druck z. B. mit dem Fuße auf den Bremsbedienungshebel 88 nicht mehr ausgeübt wird, wird sich der Kolben 3 des Hauptbremszylinders ι noch eine Wenigkeit relativ zur Schieberstange 20 vorbewegen, und zwar so weit, bis sich das Einlaßventil 43 schließt. Damit wäre jede weitere Vorwärtsbewegung des Kolbens 3 zunächst unterbunden, d. h. die dem Kolben angeschlossenen Bremsen können auf diese Weise unter dem jeweiligen Anzug nach Belieben festgehalten werden. Ebenso werden auch die dem Nebenzylinder 101 angeschlossenen Bremsen unter dem jeweiligen Anzug festgehalten, indem in demselben Augenblick, in welchem das Ventil 43 geschlossen wird, das hinter dem Kolben 103 des Nebenzylinders 101 wirkende Druckmittel über die Leitung 98 auf die Membran 91 zur Wirkung gelangt, die nach Abb. 4 sich nach rechts durchbiegt und die Stange 94 so weit verschiebt, bis auch das Einlaßventu 143 schließt und so der Kolben 103 in der gegebenen Stellung bis auf weiteres festgehalten wird.
Es können auch die Bremsen alle gleichzeitig mehr oder weniger gelockert werden, indem man den Fuß vom Bremsbedienungshebel mehr oder" weniger weit zurücknimmt und das Unterdruckventil 42 öffnet, aber wohlgemerkt nur bei teilweiser Lockerung der Bremsen das andere Unterdruckventil 41 nicht vollständig auf seinen Sitz zurückläßt. Die Drücke vor und hinter dem Kolben gleichen sich dann aus, so daß die angeschlossenen Bremsen, hier beispielsweise die mit C und D bezeichneten, sich von selbst unter Mitwirkung ihrer Rückzugfedern 73 lockern können. Entsprechend der Verringerung des Druckes hinter dem Kolben 3 wird sich die Membran 91 (vgl. Abb. 4) noch um ein weiteres nach rechts durchbiegen, womit' nun auch der Ventilkörper 142 von seinem Sitz abgehoben und den Drücken vor und hinter dem Kolben 103 Gelegenheit zum Ausgleich, oder mit anderen Worten, den hier am Kolben 103 angeschlossenen Bremsen E und F die Möglichkeit geboten wird, sich von selbst unter Mitwirkung der Rückzugfedern 73^ mehr oder weniger zu lockern.
Sollen die Bremsen vollständig gelöst werden, so ist der Bremsbedienungshebel 88 vollständig freizugeben. Das hat zur Folge, daß ihn die Feder 89 vollständig zurückzieht und mit einer Bewegung der Schieberstange 20 in Richtung entgegengesetzt der in Abb. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung das Unterdruckventil 42 noch weiter geöffnet, dahingegen das Unterdruckventil 41 vollständig geschlossen und das Einlaßventil 40 zum Einlaß der Luft über die hohle Kolbenstange ζα geöffnet wird. Das Druckmittel wirkt jetzt also vor dem Kolben, während der Unterdruck allein nur hinter dem Kolben wirken kann und somit letzterer entgegen der Pfeilrichtung unmittelbar in die Ausgangsstellung zurückgebracht wird. Der Unterdruck wird sich jetzt über die Verbindungsleitung 97 auf die Membran fortpflanzen und sie so halten, no daß die dauernd mit der Unterdruckleitung 65« und damit stets mit der Ansaugleitung 62 der. Maschine verbundene vordere Seite des Zylinders 101 durch das Ventil 142 (s. den in der Kolbennabe vorgesehenen Kanal 134) mit der Zylinderseite hinter dem Kolben in Verbindung gehalten wird, also können sich die dem Kolben des Hilfszylinders 101 angeschlossenen Bremsen E und F ebenfalls vollständig lösen. Die Lösung der Bremsen E undi7 wird noch dadurch beschleunigt, daß sich der Unterdruck nicht nur durch das Ventil 142, sondern auch durch das
in die Membran 91 eingebaute Rückschlagventil, die Ventilklappe 96, auf die Rückseite des Kolbens 103 auswirken kann.
An Stelle eines beweglichen Gliedes in Form einer Membran 91 kann, wie Abb. 5 zeigt, auch ein solches in Form eines Kolbens 191 verwendet werden. Der Kolben 191 ist ebenso wie die Membran 91 mit dem zum Nebenzylinder 101 gehörigen Ventil durch eine Stange to 194 verbunden. Ein Unterschied besteht in der Ausführung nach Abb. 5 noch darin, daß die Verbindung beider Zylinderräume 192, 193 (dieselben entsprechen den Räumen 92,93 in Abb. 4) nicht über ein in den Kolben 191 eingebautes Ventil, sondern durch ein außerhalb angeordnetes Rückschlagventil 196 vorgenommen und dieses Ventil in eine die beiden Seiten des Zylinders 190 verbindende Rohrleitung 195 eingeschaltet ist. Das hindert jedoch nicht, das Rückschlagventil gegebenenfalls auch unmittelbar in den Kolben 191 einzubauen. Im übrigen ist die Wirkungsweise genau so wie bei der erstbeschriebenen Ausführung.
Abb. 6 stellt eine der Abb. 1 ähnliche Einrichtung dar mit dem Unterschiede, daß der Hauptzylinder 301 nicht wie im ersten Falle einen doppelt wirkenden Kolben, sondern ebenso wie der Nebenzylinder 401 einen nur einfach wirkenden Kolben 303 enthält. Im Prinzip ist hier aber die Wirkungsweise die gleiche.
Die Rohrverbindungen werden da, wo es
notwendig ist, z. B. zwischen zwei Fahrzeugen und im Anschluß an die Vorrichtung 90 und im Anschluß an den Zylinder 190, mit biegsamen Schläuchen hergestellt.
Neben dem Zylinder 101 können, wie schon eingangs erwähnt, noch weitere Nebenzylinder angeschlossen werden, weshalb zweckmäßig die mit 67 c und <yja bezeichneten Leitungen blind eingebaut und mit Absperrventilen 69^, 99^ versehen werden, um jederzeit noch weitere Anschlüsse vornehmen zu können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit einem Druckmittel und einem insbesondere der Saugleitung des Motors entnommenen Unterdruck betriebene Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Hauptbremszylinder und einem oder mehreren Nebenbremszylindern mit um hohle Schieberstangen in den Kolben gelagerten Steuerventilen, die beim Anzug der Bremsen eine gleichgerichtete Bewegung mit den zugehörigen, die Bremsen anziehenden Kolben aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsrohrleitungen (97, 98) der Zylinder je ein durch den Druckunterschied zwischen dem Raum auf einer Seite des Kolbe'ns im Hauptbremszylinder (1) und den entsprechenden Raumen des oder der Nebenbremszylinder (101) beeinflußtes bewegliches Glied (91, 191) eingeschaltet und mit dem Ventil zur Steuerung des zugehörigen Bremszylinders (101) verbunden ist, derart, daß die Kolben des Hauptzylinders (1) und des oder der Nebenzylinder (101) im gleichen Sinne wirken.
  2. 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Nebenzylinder (ιοί) durch vom Hauptzylinder unabhängige Einlasse (105) Druckmittel zugeführt werden.
  3. 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Rohrleitung (97,98) eingeschaltete bewegliche Körper (91) aus einer ein Rückschlagventil (95, 96) enthaltenden Membran (91) besteht.
  4. 4. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper aus einem in einem Zylinder verschiebbaren Kolben (191) besteht und das Rückschlagventil (196) in einer die Zylinderräume vor und hinter dem Kolben (191) verbindenden Rohrleitung (195) liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB132503D 1926-08-30 1927-07-23 Mit einem Druckmittel und einem insbesondere der Saugleitung des Motors entnommenen Unterdruck betriebene Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE574263C (de)

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