DE516971C - Einkammerdruckluftbremse - Google Patents
EinkammerdruckluftbremseInfo
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- DE516971C DE516971C DEH114764D DEH0114764D DE516971C DE 516971 C DE516971 C DE 516971C DE H114764 D DEH114764 D DE H114764D DE H0114764 D DEH0114764 D DE H0114764D DE 516971 C DE516971 C DE 516971C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T15/00—Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
- B60T15/02—Application and release valves
- B60T15/18—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
- B60T15/184—Railway control or brake valves
- B60T15/185—Railway control or brake valves with one slide valve
- B60T15/187—Railway control or brake valves with one slide valve with a slide valve for initiation and a second slide valve for control of the braking
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Description
Bei der Einkammerbrerase nach dem Hauptpatent wird die Möglichkeit des abgestuften
Bremsens und Lösens mit geringfügigen Änderungen des Hauptleitungsdruckes in feinsten Abstufungen dadurch gewonnen, daß
ein primäres, nur vorübergehend unter Druckdifferenzen stehendes, daher hoch empfindliches,
vom Hauptleitungsdruck und vom Behälterdruck beeinflußtes Steuerventil durch
ίο die in seinem Hilfsbehälter mit den Änderungen
des Hauptleitungsdruckes veranlaßten Druckänderungen auf ein sekundäres Steuerventil
einwirkt, das einerseits der Wirkung des nahezu konstant bleibenden Druckes einer
Steuerkammer, anderseits der Wirkung des im Bremszylinder sich entwickelnden Drukkes
und dem im gleichen Richtungssinn wirkenden, sich ändernden Druck jenes Hilfsbehälters
für das primäre Steuerventil ausgesetzt ist.
Die Anordnung gemäß dem Hauptpatent ist derart, daß die gewöhnlichen Steuerventile
der bekannten Einkammerbremse mit Grund- und Abstufungsschieber nicht verwendet werden
können. Man kann daher eine vorhandene Einkammerbremse der bekannten Bauarten Knorr oder Westinghouse nicht ohne weiteres
zu einer Bremse gemäß dem Hauptpatent umbauen.
sen
gebenden
gebenden
Die Weiterentwicklung des dem Hauptpatent zugrunde Hegenden Gedankens geht —
nachdem bereits eine Vereinfachung dieser Einrichtung dahin vorgeschlagen wurde, den
Hilfsbehälter für das primäre Steuerventil, der gleichzeitig Regulierbehälter für das sekundäre
Steuerventil ist, mit dem beim Breman den Bremszylinder Druckluft abbesonderen
Hilfsluftbehälter zu vereinigen — dahin, eine gewöhnliche Einkammerbremse bekannter Bauart so umzubauen,
daß sie in ihrer Wirkung der Bremse nach dem Hauptpatent entspricht und die bei ihr vorhandenen Bauteile, insbesondere das
bekannte, mit Grund- und Abstufungsschieber bzw. Abstufungsventil versehene Steuerventil
im wesentlichen unverändert beizubehalten.
Es ist für diesen Umbau nur notwendig, zwischen dem Steuerventil und dem Hilfsluftbehälter
ein Zwischenstück einzuschalten, das einen Umschalthahn mit verschieden bemessenen
Durchgangsöffnungen für die zum Bremszylinder strömende Hilfsbehälterluft besitzt und mit dem Schieberspiegel des hinzuzufügenden
sekundären Steuerventils derart verbunden ist, daß, wenn letzteres sich in der Bremsstellung befindet, die Hilfsbehälterluft
über diese Verbindung durch das Zwi-
schenstück zum Bremszylinder gelangt. Ferner muß eine mit einfachen Mitteln zu schaffende Verbindung zwischen dem als Regulierund
Steuerbehälter wirkenden bekannten Hilfsluftbehälter und dem sekundären Steuerventil
geschaffen werden, durch die die im Behälter mittels des primären Steuerventils erzeugte Druckänderung sich dem sekundären
Steuerventil mitteilt. Auch diese Verbindung
ίο kann, um an der vorhandenen Einkammerbremse
möglichst wenig zu ändern, von dem einzuschaltenden Zwischenstück ausgehen.
Sodann muß die gleichfalls mit geringem Aufwand zu schaffende Verbindung hergestellt
werden, durch die sich der Bremszylinderdruck dem sekundären Steuerventil mitteilt, um das Festhalten einer eingestellten
Bremsstufe zu ermöglichen; auch diese Verbindung kann — um ein Anbohren des
Bremszylinders zu vermeiden — von dem zwischen Steuerventil und PIiIfsbehälter anzuordnenden
Zwischenstück ausgehen. Endlich muß die vom primären Steuerventil mittels des Grundschiebers beherrschte Auslaßöffnung
nach außen hin gesperrt und der Bremszylinderauslaß dem Schieber des sekundären
Steuerventils zur Überwachung zugewiesen werden, so daß die Entlüftung des Bremszylinders durch beide Steuerventile beherrscht
wird.
Eine gemäß dem Vorschlag nach der Erfindung umgeänderte Einkammerbremse der
Bauart Knorr ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Bremszylinder
C, Hilfsluftbehälter B und Steuerventil Stx entsprechen der üblichen, fast zum
Symbol für eine Druckluftbremse gewordenen Ausführungsform, bei der das Steuerventil
an dem einen, der Bremszylinder am anderen Ende des Hilfsluftbehälters angeordnet ist
und die Verbindung zwischen Hilfsluftbehälter und Bremszylinder durch ein durch
ersteren hindurchgeführtes, vom Steuerventil überwachtes Rohr vermittelt wird. Der Abstufungsschieber
Sa bzw. das denselben ersetzende Abstufungsventil auf dem Rücken
des Grundschiebers J^1 wird beibehalten. An
das die Öffnung O1 enthaltende Gewindenippel, über das bei der gewöhnlichen Ein-.
kammerbremse in der Lösestellung der Bremszylinder entlüftet wird, ist das Rohr d angeschlossen,
das zum Schieberspiegel des sekundären Steuerventils St2 führt und durch den
Steuerschieber S2 in der Lösestellung mit
der Auslaßöffnung O2 verbunden wird. Zwischen
dem primären Steuerventil ^i1 mit
der üblichen Füllnut η und dem Hilfs- und
Regulierbehälter B ist ein Zwischenstück Z angeordnet, das die Verbindung zwischen dem
Behälter B und der Steuerschieberkammer des primären Steuerventils St1 vermittelt.
Die auf der Zeichnung noch angedeutete Verbindung zwischen der Hauptleitung L und
dem Behälter B über das Rückschlagventil R kann bei dieser Ausführungsform in Fortfall
kommen, da diese Verbindung durch die Füllnut η ersetzt wird. In dem Zwischenstück
ist ferner der Kanal angeordnet, der bei in Bremsstellung befindlichem Grundschieber
S1 des primären Steuerventils JTi1
den Behälter B mit dem bekannten, zum Bremszylinder C führenden Rohr r verbindet.
In diesem Kanal ist das zum primären Steuerventil hin sich öffnende Rückschlagventil
R1 angeordnet, über welches sich beim Lösen der Bremse der Bremszylinder entleert,
indem sein Inhalt über O1, d und o„ entweicht.
Ferner ist im Zwischenstück Z der Umschalthahn U angebracht, der eine enge,
düsenförmige Bohrung e und eine weitere Bohrung einzustellen gestattet, so daß die
Bremse in Personen- und Güterzügen Verwendung finden kann.
Die Teile des sekundären Steuerventils 6Y2
entsprechen denjenigen nach dem Hauptpatent.
Ein evtl. für erforderlich erachtetes Mindestdruckventil wird zweckmäßig in bekannter
Weise am Zwischenstück Z angeordnet.
Die auf der Zeichnung der Übersichtlichkeit
halber zwischen dem Bremszylinder C und der Steuerkammer c dargestellte Verbindung sowie diejenige zwischen dem Behälter
B und dem Steuerraum b des sekundären Steuerventils wird — wie bereits oben erläutert
— zweckmäßig zwischen den entsprechenden Räumen des Steuerventils und den
entsprechenden Kanälen des Zwischenstückes angeordnet, um an der umzubauenden Einkammerbremse
möglichst wenig zu ändern.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung entspricht derjenigen nach dem Hauptpatent.
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Einkammerdruckluftbremse nach Patent 487 044, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Bremszylinders (C) mit der freien Luft beim Lösen der Bremse zuerst über das primäre Steuerventil (JTi1) no und dann erst über das sekundäre (St2) nach außen geführt ist, so daß das Steuerventil der normalen Einkammerbremse (mit Absrufungsschieber Sa und Füllnut11) ohne weiteres als primäres Steuerventil verwendet werden kann.
- 2. Einkammerdruckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffüllung und Nachspeisung des Hilfsluftbehälters (B) nur über die Füllnut oder Füllbohrung (ti) des primären normalen Steuerventils (St1) erfolgt.3· Einkammerdruckluftbremse nach bohrtes, zum Steuerventil hin sich öffnenden Ansprüchen ι und 2, dadurch gekenn- des Rückschlagventil (R1) eingeschaltet zeichnet, daß in die Verbindung zwischen j ist, das unter Umgehung der Düse (e) für dem Bremszylinder (C) und dem Brems- j die Regelung des Druckanstiegs beim zylinderkanal (r) des primären Steuer- I Bremsen ermöglicht, die Lösezeit nach ventils (St1) ein evtl. entsprechend durch- I Belieben einzustellen.Hierzu ι Blatt ZeichnungenBerlin. OEbnuiiKT w de« reicusduuckkrei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH114764D DE516971C (de) | 1928-01-17 | 1928-01-17 | Einkammerdruckluftbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH114764D DE516971C (de) | 1928-01-17 | 1928-01-17 | Einkammerdruckluftbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516971C true DE516971C (de) | 1931-01-30 |
Family
ID=7172132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH114764D Expired DE516971C (de) | 1928-01-17 | 1928-01-17 | Einkammerdruckluftbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516971C (de) |
-
1928
- 1928-01-17 DE DEH114764D patent/DE516971C/de not_active Expired
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