DE183148C - - Google Patents

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DE183148C
DE183148C DENDAT183148D DE183148DA DE183148C DE 183148 C DE183148 C DE 183148C DE NDAT183148 D DENDAT183148 D DE NDAT183148D DE 183148D A DE183148D A DE 183148DA DE 183148 C DE183148 C DE 183148C
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brake
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/16Arrangements enabling systems to be controlled from two or more positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

Slacnt
tHqt bcz tscwvm-ltmcj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183148 KLASSE 20/. GRUPPE
in LONDON.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftbremse für Züge mit mehreren Bremsdruckerzeugern, die durch eine Hauptbehälterleitung unter Vermittlung der Führerbremshähne mit der Hauptleitung in Verbindung stehen.
Gemäß der Erfindung werden die Hauptbehälter unter Vermittlung von Druckminderungsventilen an die Hauptbehälterleitung
ίο angeschlossen, und diese steht ferner mit den Steuerventilen oder besonderen, durch Druckunterschiede in der Leitung gesteuerten Speiseventilen derart in direkter Verbindung, daß die Hilfsluftbehälter nicht nur aus der Hauptleitung, sondern auch aus der normalen Leitungsdruck führenden Hauptbehälterleitung, die in die Steuerschieberkammer mündet, direkt geladen werden können.
Diese Verbindung der Hauptbehälterleitung mit der Schieberkammer der Steuerventile wird auch dazu benutzt, ein stufenweises Lösen der Bremse zu erzielen, indem in bekannter Weise durch Erzeugung eines Überdruckes in der Steuerschieberkammer das Steuerventil aus der Lösestellung in die Ab Schlußstellung übergeführt und damit der Bremszylinderauslaß geschlossen wird.
Fig. ι zeigt schematisch die Anordnung der Druckluftbremse auf einem Dreiwagenzug. · Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Steuerventil, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch den Führerbremshahn, Fig. 4 eine Aufsicht auf den Schieberrost und Fig. 5 eine Aufsicht auf den Drehschieber des Führer-, bremshahnes.
Die Hauptleitung 62 ist über das Steuerventil 64 mit dem Hilfsbehälter 63 und Bremszylinder 65 verbunden. Der Hauptbehälter 66 ist. mit dem Bremsdrucklufterzeuger 67 und Druckregler 68 an die bekannte durchgehende Hauptbehälterleitung 70 angeschlossen, die in üblicher Weise unter Vermittlung der Führerbremshähne 69 mit der Hauptleitung 62 verbunden ist. In die Zweigleitungen zwischen den Hauptbehältern und der durchgehenden Hauptbehälterleitung sind Druckminderungsventile 71 eingeschaltet, durch die der Höchstdruck in der Hauptbehälterleitung auf Hauptleitungsnormaldruck herabgemindert wird. Dadurch wird ermöglicht, daß alle Pumpen 67 und Hauptluftbehälter 66 am Zuge gleichzeitig für den Betrieb der Bremse benutzt werden und unabhängig voneinander dazu beitragen, den gewünschten Höchstdruck in der Hauptbehälterleitung dauernd aufrecht zu erhalten, wobei jede Luftpumpe mit zugehörigem Druckregler unabhängig von den anderen den gewünschten Überdruck im Hauptbehälter ihres Wagens aufrechterhält.
Der Bremshahn kann beliebig ausgebildet sein, doch wird zweckmäßig der in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Drehschieber benutzt. Der Schieberrost enthält die ,mit '
der Hauptbehalterleitung 70 in Verbindung stehende Öffnung 72, die zur Hauptleitung 62 führende öffnung 73 und die zum Außenluftkanal 75 führende öffnung 74. Der Drehschieber 76 enthält den Durchlaß JJ und die große Aushöhlung 78, welche die mit dem Auslaß 74 in Verbindung stehende öffnung 79 sowie die' Öffnung 80 besitzt, die mit der Hauptleitungsöffnung 73 in den Brems-Stellungen des Bremshahnes zur Deckung kommt.
Um beim Losen der Bremsen die Hilfsbehälter 63 schnell wieder auffüllen zu können, ist die Speiseleitung 81 zwischen der Hauptbehälterleitung 70 und einem Ventil 64 vorgesehen, daß durch Druckänderungen in der Hauptleitung 62 beeinflußt wird und dabei den Luftdurchgang durch die Speiseleitung überwacht. Als solches Speiseventil kann das in Fig. 2 dargestellte Steuerventil benutzt werden. Es besitzt den üblichen Steuerkolben 82, den Hauptschieber 83, den Abstufungsschieber 84, die Überströmnut 93, den Betriebsbremsauslaß 85, den Bremszylinderauslaß 87 und den Auspuff 91. Gemäß der Erfindung ist der Hauptschieberrost mit der besonderen Öffnung 90 versehen, die mit der Zweigleitung 81 in Verbindung steht. Der Hauptschieber besitzt besondere öffnungen 86, 92 und 89, die mit der Bremszylinderöffnung 87, dem Auslaß 91 und der zur Hauptbehalterleitung führenden öffnung 90 in Verbindung stehen, sobald sich der Steuerschieber in der Lösestellung (Fig. 2) befindet.
Diese öffnungen 86, 92 und 89 des Hauptschiebers werden durch den mit der Aushöhlung 88 versehenen Abstufungsschieber 84 überwacht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Hauptbehalterleitung jo wird mit Luft vom Hauptbehälter durch die Speiseventile 71 auf den erforderlichen Normalhöchstdruck der Hauptleitung geladen. Alle Führerbremshähne außer dem an der Spitze des Zuges befinden sich in der Abschlußstellung. Der vordere Bremshahn befindet sich in der Löse- oder Fahrstellung, in der die öffnung 77 im Drehschieber 76 den öffnungen 72 und 73 im Schieberrost gegenüberliegt. Hierdurch wird eine Verbindung von der Hauptbehalterleitung 70 zur Hauptleitung 62 hergestellt, und diese sowie die Hilfsbehälter werden auf den gleichen Betriebsdruck geladen. Bei Einleitung einer Betriebsbremsnng kommt die
kleine Erweiterung der Öffnung 80 mit dem Hauptleitungsauslaß 73 zur Deckung, worauf nach Eintritt der erforderlichen Druckminderung in der Hauptleitung der Bremshahn wieder in die Abschlußstellung gedreht wird.
Infolge dieser Druckminderung in der Hauptleitung lassen die Steuerventile in bekannter
Weise Luft vom Hilfsbehälter zum Bremszylinder übertreten. Die öffnung 90 im Steuerschieber wird, bei Beginn der Bewegung des Schiebers in seine Betriebsbremsstellung, 65 geschlossen und schneidet so die Verbindung 81 von der Hauptbehalterleitung zum Hilfsbehälter ab.
Sollen die Bremsen vollständig gelöst werden, so wird der Bremshahn in die Lösestellung zurückgedreht und Luft vom Hauptleitungsdruck aus der Hauptbehalterleitung 70 zu der jetzt verminderten Druck führenden Hauptleitung 62 übergeleitet, so daß alle Steuerventile in die Lösestellung umschlagen. Hierdurch wird die öffnung 90 freigelegt und die Hilfsbehälter werden dann schnell wieder aufgefüllt, da ',die Luft von der Hauptbehalterleitung durch die öffnungen 90 und 89 sowie von der Hauptleitung durch die Überströmnut 93 in die Steuerschieberkammer und den Hilfsbehälter übertreten kann.
Soll nach einer" Bremsung der Bremszylinderdruck abgestuft werden, so wird der Bremshahn für einen Augenblick in die Lösestellung gebracht und dann in die Abschlußstellung zurückgedreht. Infolgedessen bewegt sich der Steuerschieber in die Lösestellung und die Luft beginnt vom Bremszylinder durch die Öffnungen 87, 86, 88, 92 und 91 ins Freie auszutreten, während gleichzeitig die öffnungen 90 und 89 freigelegt werden und Luft aus der Hauptbehalterleitung in die Steuerschieberkammer auf der Hilfsbehälterseite des Steuerkolbens eintritt. Dieser Druck übersteigt sofort den auf der Hauptleitungsseite jenes Kolbens herrschenden Druck, da die Verbindung durch das Bremsventil geschlossen worden ist und verschiebt den Kolben mit dem Abstufungsschieber so weit, daß die Verbindung zwischen den öffnungen 86 und 92 abgeschnitten, der weitere Luftaustritt aus dem Bremszylinder verhindert und gleichzeitig die Einlaßöffnung 89 geschlossen wird, wodurch die Bewegung des Steuerkolbens aufhört.
In ähnlicher Weise können weitere Druckminderungen im Bremszylinder vorgenommen und kann ein abgestuftes Lösen der Bremsen erzielt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Druckluftbremse für Züge mit mehreren, an eine besondere, durchgehende Leitung angeschlossenen Bremsdruckerzeugern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Leitung (70) unter Vermittlung von Druckminderungsventilen (71) an die Hauptbehälter angeschlossen ist und mit den Steuerventilen (64) oder besonderen,
    durch Druckunterschiede in der Leitung gesteuerten Speiseventilen derart in direkter Verbindung steht, daß die Hilfsluftbehälter (63) nicht nur aus der Hauptleitung (62), sondern auch aus der Hauptbehälterleitung (70)'direkt geladen werden können.
  2. 2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbehälterleitung (70) mit der Steuerschieberkammer des Steuerventiles unter Vermittlung eines im Schieberrost vorgesehenen Kanales (90), der in der Lösestellung des Steuerventiles durch den Steuerschieber freigelegt wird, verbunden ist.
  3. 3. Bremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beim stufenweisen Lösen der Bremse in der Steuerschieberkammer notwendige Überdruck, der in bekannter Weise das Steuerventil aus der Lösestellung in die Abschlußstellung überführt und damit den Bremszylinderauslaß schließt, der Hauptbehälterleitung (70), statt einem besonderen Ergänzungsbehälter, entnommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT183148D 1904-11-19 Active DE183148C (de)

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