DE548691C - Schmierung fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen - Google Patents

Schmierung fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen

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DE548691C
DE548691C DEA57052D DEA0057052D DE548691C DE 548691 C DE548691 C DE 548691C DE A57052 D DEA57052 D DE A57052D DE A0057052 D DEA0057052 D DE A0057052D DE 548691 C DE548691 C DE 548691C
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lubrication
pressure
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motor vehicles
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DEA57052D
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Argus Motoren GmbH
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Argus Motoren GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Schmierung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen, @N-clclie an die Druckölschmierung des Antriebsmotors angeschlossen ist. Sie besteht darin, daß das Schmiermittel für eine oder mehrere Nebenschmieranlagen der Druck-:chmieranlage des Motors in solcher Weise entnommen wird, daß die Betriebssicherheit des Motors unter keinen Umständen leidet. Dies wird dadurch erreicht, daß die Nebenschmierung durch einen Drucksammler und einen Verteilungsschieber bewirkt wird, der in der einen Endstellung die Verbindung des Sammlers inlt der Drticl:ölschmierung des Motors und in der anderen Endstellung die Verbindung des Sammlers mit der Nebenschmieranlage herstellt und in keiner Stellung die Druckölschmierung mit der Nebenschmieranlage unmittelbar verbindet.
  • Die Motorschmierung wird im allgemeinen durch eine Ölpumpe bewirkt, welche aus einem Sammel- und Vorratsbehälter des Motors selbst oder einem besonderen Behälter Öl unter beträchtlichem Druck in überschüssiger Menge den Schmierstellen zuführt, wobei entweder die ganze Fördermenge durch die Schmierstellen gepreßt oder ein Teil durch ein Überdruckventil unmittelbar dem Behälter wieder zugeführt wird. Eine solche Einrichtung ist an sich nicht zum Anschluß einer zweiten, insbesondere einer weitverzweigten Schmieranlage geeignet, da jede an letzterem auftretende Störung, wie z. B. ein Rohrbruch, auf die so wichtige Schmierung des Motors zurückwirken würde. Außerdem ist der Druck bei der Motorschmierung gegenüber dem beispielsweise bei einem Kraftwagenuntergestell benötigten Druck so erheblich, daß eine dauernde Verbindung nicht in Frage kommt.
  • Nach der Erfindung wird nun die Versorgung einer oder mehrerer Nebenanlagen durch die Motorschmierung dadurch ermöglicht, daß nur zeitweilig eine Verbindung der Nebenanlagen mit der Hauptanlage hergestellt wird, während in der übrigen Zeit das Verbindungsorgan einen unbedingt zuverlässigen Abschluß der Hauptanlage bewirkt. Bei einer besonderen Ausführung wird das Schmiermittel der zweiten Anlage unabhängig von der Aufmerksamkeit bei der Bedienung stets in einer bestimmten Menge zugemessen. Ferner ist eine Ausführung vorgesehen, bei welcher die beiden Anlagen niemals unmittelbar miteinander verbunden werden können, sondern die Förderung über einen Sammler erfolgt, welcher in einer Endstellung des Betätigungsorgans nur mit der Hauptanlage, in der anderen Endstellung nur mit der Nebenanlage in Verbindung steht, in jeder anderen Stellung aber verschlossen ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung findet insbesondere bei Flugmotoren Verwendung, bei welchen, wie besonders bei Sternmotoren, die zu schmierenden Steuerungsteile der einzelnen Zylinder so ungünstig liegen, daß die gewöhnliche Zentraldruckschmierung mit Rücklauf des überschüssigen Öles nicht in Frage kommt. Die benötigten Ölmengen sind dabei im Vergleich zu der Umlaufölmenge des ganzen Motors verschwindend gering. Trotzdem ist die zuverlässige Schmierung, insbesondere für lange Flüge, unerläßlich.
  • Eine wichtige Anwendung der Erfindung ist die bei Kraftwagen, bei welchen die Verhältnisse ähnlich liegen.
  • Eine Ausführung der Erfindung ist in den Abb. i und 2 dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Schnitt eine an die Hauptdruckschmieranlage eines Motors anzuschließende, von Hand bediente Entnahmevorrichtung für eine zweite Anlage.
  • Es ist i ein Verbindungsnippel zum Anschluß an die Druckleitung der nicht dargestellten Hauptanlage. Von diesem Nippel führt eine Leitung :2 über einen Kanal 3 in den Verteilungszylinder 4, welcher in das Gehäuse 5 abdichtend eingepaßt ist und mittels seines Bundes 6 und des aufgeschraubten Dekkels 7 gehalten wird. Der Deckel 7 ist durch Schrauben 8 und die zugleich: als Anschlußnippel für einen Öldruckmesser zur Hauptschmieranlage ausgebildete Mutter g abdichtend befestigt. Der Zylinder weist außer dem Kanal 3 den gegenüberliegenden Kanal io auf, welcher in den Zylinder i i mündet, ebenso wie der Kanal 12. Der Zylinder 4 weist ferner beiderseits waagerechte Kanäle 13 auf, welche in Anschlußnippel für ein oder mehrere abgezweigte Schmieranlagen münden.
  • Der Zylinder i i bildet mit dem durch die Federn 15 und 16 belasteten Kolben 14 einen Drucksammler, welcher durch den im Zylinder 4 abdichtend gleitenden Kolben 17 gesteuert wird.
  • Der Kolbenschieber 17 wird nach jeder Betätigung mittels des Hebels 19 durch die Feder 18 in die dargestellte Lage nach links geschoben. Er ist mit den Steuerkanälen 2o und 21 versehen, welche dazu dienen, in der äußersten Rechtsstellung den Kanal 3 der Druckleitung des Hauptsystems über den Kanal io mit dem Sammler zu verbinden, wobei dieser unter Belastung der Federn 15 und 16 Öl aufnimmt, bis der Kolben seine höchste Stellung erreicht hat.
  • In der äußersten Linksstellung verbindet der Kanalei den Druckraum des Sammlers über die Kanäle 12 und 13 mit der Neben-Schmieranlage. Ein mittels Schrauben 22 befestigter Deckel 23 schließt das Federgehäuse gegen den Raum für den Hebel ig ab, bildet einen Anschlag 24, welcher die Bewegung des Kolbens nach oben begrenzt, und ferner ein Lager für die Achse 25 des Hebels ig.
  • Abb. 2 zeigt den Apparat nach Abb. i in Ansicht. Es ist wiederum ii der Zylinder, 23 der mittels der Schraube 22 befestigte Deckel, 25 die Achse eines Betätigungshebels 26, welcher durch ein nicht dargestelltes Gestänge vom Führersitz aus betätigt wird. Die beiden Nippel 27 und 28 dienen zum Anschluß eines oder zweier Nebenanlagen und stellen die Verbindung mit dem Sammlerraum ilber die Kanäle 12, 21 und 13 her.
  • Die Wirkungsweise läßt sich nach dem oben Gesagten aus der Zeichnung ohne weiteres erkennen. Wird der Steuerkolbenschieber in seiner äußersten Stellung nach rechts verschoben, so tritt das Drucköl der Hauptanlage in den Sammler ein und füllt diesen, wobei der Kolben seine höchste Stellung erreicht. Wird der Betätigungshebel losgelassen, so wird der Kolbenschieber unter dem Druck der Feder 18 in seine äußerste Linksstellung gebracht, wobei der Sammlerkolben 14 den Inhalt des Zylinders i i in die zweite Schmierlage preßt.
  • Es ist leicht zu ersehen, daß die Hauptdruckleitung niemals unmittelbar mit der zweiten Anlage in Verbindung gebracht werden kann, und daß der Schieber entweder bei abgeschlossenen- Leitung 12 die Druckleitung mit dem Sammler verbindet oder bei geschlossener Druckleitung der Sammler mit der Nebenanlage verbunden ist. Die Kanäle, der Sammlerraum, der Kolbenquerschnitt und der Federdruck sind so bemessen, daß die Füllung zuverlässig in kurzer Zeit erfolgt und die Menge für die Versorgung der Nebenanlage für einen bestimmten Zeitraum genügt, nach welchem die Betätigung zu wiederholen ist.
  • Die stoßweise Bedienung der Nebenanlage durch den plötzlich wirksam werdenden Federdruck des Sammlers hat zur Folge, daß selbst bei großem Höhenunterschied oder Verschiedenheit der Entnahmestellen das Öl mit Sicherheit an alle Schmierstellen gelangt.
  • Das ganze Gehäuse der Vorrichtung wird zweckmäßig aus einer Leichtmetallegierung hergestellt, was besonders durch die Verwendung eines angesetzten Verteilungszylinders ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen, welche an die Druckölschmierung des Antriebsmotors angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschmierung durch einen Drucksammler (11, 1d.) und einen Verteilungsschieber (i7) bewirkt wird, der in der einen Endstellung die Verbindung des Sammlers mit der Druckölschmierung des Motors und in der anderen Endstellung die Verbindung des Sammlers mit der N ebenschmieranlage herstellt und in keiner Stellung die Druckölschmierung mit der N ebenschmieranlage unmittelbar verbindet.
DEA57052D 1929-03-09 1929-03-09 Schmierung fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer das Steuergetriebe von Luftfahrzeugen Expired DE548691C (de)

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