DE210440C - - Google Patents

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DE210440C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 210440-KLASSE 52 b. GRUPPElO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Bordürenband (Festonband) mit eingestickten Stäbchen für Umrahmung von Stoffstücken. Es ist bekannt, Stoffstücke mit einer gestickten Bordüre einzufassen und durch geeignetes Besticken der Bordüre, also durch den Entwurf des Musters die Einfassung so auszuführen, daß, obwohl sie aus Bordürenstücken zusammengesetzt ist, das Muster in der Einfassung
ίο als geschlossenes erscheint.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine größere Freiheit in der Verwendung der Bordüre, besonders in Gestalt von Festonbändern mit gestickten Stäbchen, geschaffen, um so eine und dieselbe Bordüre zum Einfassen von Stoffstücken verschiedener Größe ohne weiteres verwenden zu können. Ferner werden nichtausfasernde Stoßkanten für die einzelnen um das Stoff stück zu legenden Bordürenstücke gewonnen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Musterrapport nicht gleich einer Seitenlänge des einzufassenden Stoffstückes,· sondern nur gleich einem Teilstück der Seitenlänge gewählt. Weiter sind die sich kreuzenden Stäbchen so unter einem Winkel zueinander angeordnet, daß für die Zwecke der Umrahmung ein dem einzufassenden Winkel des Stoffstückes entsprechendes winkelförmiges Stück dicht neben zwei Stäbchen ausgeschnitten werden kann.
In beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Fig. I ist das Festonband α in der Breite b gestickt. Das Festonband ist an einem rechtwinkligen Stoffstück c befestigt und besitzt sogenannte Stäbchen d, deren Lage so gewählt ist, daß nach Ausschneiden von winkelförmigen Stücken m, η, ο das Zusammensetzen der einzelnen Bandteile im rechten Winkel zueinander, wie aus Fig. 1 ersichtlich, möglich ist, so daß an den Stoßstellen der einzelnen Bandteile das Dessin des Festonbandes ein ungestörtes ist. In den Fig. 2 und 3 sind Festonbänder mit verschiedenem Dessin gezeigt. Dieselben besitzen ebenfalls Stäbchen d1, d2, deren Lage zueinander ebenfalls so gewählt ist, daß rechteckige Umrahmungen möglich sind. Mit dem in Fig. 4 dargestellten Festonband können ebenfalls rechteckige Umrahmungen gemacht werden. Bei diesem Band verlaufen die Stäbchen nach der Linie r-^-r^-r^-r*-^. In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel des Festonbandes gezeigt, bei welchem die Lage der Stäbchen so gewählt ist, daß Ausschnitte nach der Linie l-f-g bzw. eine sechseckige Umrahmung möglich ist, z. B. für Sonnenschirme. Die Stäbchen können z. B. gebildet werden durch Hohlrand, Lochrand, durch Steppstiche und Stiele, durch Hexenstiche und durch Zug-, Hohl- und Stäffelrand und auch durch Plattstichrand.
U-

Claims (1)

  1. WW
    Patent-Anspruch:
    Bordürenbänd (Festonband) mit eingestickten, sich kreuzenden Stäbchen für Umrahmung von Stoffstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbchen in einem den Winkeln des einzufassenden Stoff-. Stückes entsprechenden Winkel so zueinander angeordnet sind, daß für die Zwecke der Umrahmung ein dem einzufassenden Winkel des Stoffstückes entsprechendes winkelförmiges Stück dicht neben zwei Stäbchen ausgeschnitten werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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