DE210317C - - Google Patents

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DE210317C
DE210317C DE1908210317D DE210317DD DE210317C DE 210317 C DE210317 C DE 210317C DE 1908210317 D DE1908210317 D DE 1908210317D DE 210317D D DE210317D D DE 210317DD DE 210317 C DE210317 C DE 210317C
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shaft
pawl
nose
disks
disk
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DE1908210317D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

cfal'c-iιΙ'α inIb.
fi'ui "2CivlVnA.fa.iic
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74 b. GRUPPE
OTTO BOTHE und OTTO LÖSCHER in BERLIN.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Geschwindigkeitsanzeigevorrichtung für Kraftfahrzeuge, welche die Fahrgeschwindigkeit stufenweise durch ein entsprechend absatzweise bewegtes Anzeigemittel zur Anzeige bringt.
Es ist bekannt, eine solche absatzweise Bewegung des Anzeigemittels dadurch zu erzielen, daß dieses mit einem in üblicher Weise
ίο fortlaufend der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit entsprechend eingestellten Meßmittel nach beiden Richtungen hin elastisch (durch zwei entgegengesetzt gerichtete Federn o. dgl.) verbunden ist, jedoch durch eine Sperrung immer so lange festgehalten wird, bis die Geschwindigkeit sich um eine volle Stufe verändert hat, in welchem Falle die erwähnte Sperrung durch das fortlaufend eingestellte Meßmittel ausgelöst und das Anzeigemittel durch die dann angespannte elastische Verbindung um einen Absatz nachgezogen wird.
Diese Einrichtung besitzt, abgesehen davon, daß die dabei von dem Meßmittel selbst zu leistende Arbeit der Bewegung des Anzeigemittels die Genauigkeit der Messung beeinträchtigt, den Fehler,, daß das Anzeigemittel nur nach einer Richtung genau, nach der anderen Richtung dagegen immer um eine Stufe zu niedrig oder zu hoch anzeigt, ein Fehler, der natürlich die praktische Verwendung dieser Einrichtung überhaupt unmöglich macht. Diese Fehler werden nun bei vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß das Anzeigemittel mit dem fortlaufend eingestellten Meßmittel nicht verbunden ist, sondern unabhängig von diesem durch einen selbständig wirkenden Federantrieb vor- und rückwärts absatzweise bewegt wird, zu welchem Zwecke dieser Federantrieb mit einer Sperreinrichtung versehen ist, welche vom fortlaufend eingestellten Meßmittel im Augenblick der Überoder Unterschreitung der jeweilig gefahrenen Geschwindigkeitsstufe ausgelöst wird und den Federantrieb um einen entsprechenden Absatz ablaufen läßt. ,
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem vier verschiedene Geschwindigkeitsstufen angezeigt werden. Hierbei erhält das (nicht gezeichnete) Anzeigemittel, welches beliebiger Art sein kann, seine Bewegung durch eine Welle a, welche bei den Über- und Unterschreitungen der betreffenden Geschwindigkeitsstufen um je einen Absatz vor- oder rückwärts gedreht wird und hierdurch das Anzeigemittel entsprechend einstellt. Diese Drehbewegung der Welle a wird nach beiden Richtungen hin durch eine und dieselbe Feder bewirkt, welche von der Antriebswelle b durch eine später beschriebene Einrichtung selbsttätig aufgezogen wird und das. Federhaus c umtreibt. Die Drehung des letzteren wird durch Zwischenräder d, e, f auf die um die Welle α lose drehbaren Zahnräder h und i übertragen, und zwar derart, daß sich beide Zahnräder h und i in einander entgegengesetzter Richtung drehen. Mit jedem dieser beiden Zahnräder ist je eine Scheibe j bzw. k fest verbunden, deren jede mit zwei

Claims (2)

  1. um einen Halbkreis auseinanderliegenden Nasen I, m und I1, m1 versehen ist. An der Welle a, und zwar an den auf diese aufgesetzten Scheiben η und ο sind zwei Klinken ft und q, gleichfalls um einen Halbkreis auseinanderliegend, angeordnet. Jede dieser beiden Klinken liegt für gewöhnlich an einer Nase der vom Federhaus gedrehten Scheiben j und k, welche infolgedessen bei ihrer Drehung die
    ίο Klinke ft oder q und damit die Welle α mitnehmen muß. Da nun, wie erwähnt, die beiden Scheiben / und k vom Federhaus c in einander entgegengesetzter Richtung umgetrieben werden, jede der Scheiben also auf die Welle α nach einer anderen Richtung wirkt, hat der gleichzeitige Eingriff der beiden Klinken ft und q zur Folge, daß beide Nasenscheiben j und k oder das sie antreibende Federhaus c gegen Drehung gesperrt werden und infolgedessen auch die Welle α und damit das Anzeigemittel in der gegebenen Stellung verharrt.
    Bei Über- oder Unterschreitung der betreffenden Geschwindigkeitsstufe wird nun durch eine von der fortlaufend der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit entsprechend eingestellten Meßwelle r aus gesteuerte, doppelt angeordnete Nockenscheibe s bzw. s1 die eine der beiden Klinken ft oder q gelüftet und dadurch mittels der an der andern Klinke angreifenden Nasenscheibe die Vor- oder Rückwärtsdrehung der Welle α in die nächstfolgende oder vorhergehende Stellung herbeigeführt. Nach der in Fig. 2 enthaltenen Darstellung würde sich dieser Vorgang wie folgt abspielen:
    Die an der Klinke ft angreifende Nasenscheibe j sucht die Welle α nach rechts, also im Überschreitungssinne, zu drehen, während dagegen die gegen die Klinke q wirkende Nasenscheibe k die umgekehrte Drehung, also im Unterschreitungssinne, herbeizuführen bestrebt ist, so daß beide Nasenscheiben einander sperren. Bei Eintritt der Überschreitung stößt nun die fortlaufend gemäß der j eweiligen Geschwindigkeit eingestellte Scheibe s1 mit ihrem Nocken an einen an der Klinke q befestigten Stift t1 und hebt hierdurch diese Klinke von der Nase m1 ab. Damit ist die gegenseitige Sperrung der beiden Nasenscheiben j und k aufgehoben, und die einander entgegengesetzte Drehung der letzteren kann erfolgen, wobei die nur noch mit der Nasenscheibe / mittels der Klinke ft in Eingriff verbliebene Welle α von dieser Nasenscheibe nach rechts mitgenommen wird. Die abgehobene' Klinke q bewegt sich hierbei mit der Welle a gleichfalls nach rechts, während die zu ihr gehörige Nasenscheibe k sich entgegengesetzt, also nach links, dreht. Hierbei trifft, da beide Nasenscheiben vom Federhaus mit gleicher Schnelligkeit angetrieben werden, die erwähnte j Klinke q nach Zurücklegung einer Viertelkreisdrehung entsprechend der Vorwärtsdrehung der Welle α um einen Absatz, mit der zweiten Nase P- der Scheibe k zusammen, so daß jetzt wiederum beide Nasenscheiben auf die Welle a in einander entgegengesetzter Richtung wirken und sich und damit die Welle α infolgedessen in der erreichten Stellung feststellen.
    Bei Unterschreitung spielt sich der Vorgang im umgekehrten Sinne ab, d. h. die andere Klinke ft wird durch die Steuerscheibe s abgehoben und die Welle infolgedessen von der sich nach links drehenden Nasenscheibe k mittels der mit dieser in Eingriff verbleibenden Klinke q in die der vorhergehenden Geschwindigkeitsstufe entsprechende Viertelkreisstellung zurückgedreht.
    Um einer Beeinflussung der Einrichtung durch etwaiges von außen bewirktes Feststellen des Anzeigemittels in einer eine niedrigere Geschwindigkeitsstufe anzeigenden Stellung vorzubeugen, ist die Bewegung der Klinke q durch einen Anschlagstift u derart begrenzt, daß die Nockenscheibe s1 mit ihrem Nocken unter der Klinke nicht vorübergehen kann.
    Die gleiche Wirkung kann natürlich auch durch einen festen Anschlag oder ein anderes Mittel, welches die Bewegung der Nockenscheibe s1 gegenüber der Welle α begrenzt, erreicht werden.
    Die das Federhaus c umtreibende Feder wird, wie bereits angeführt, selbsttätig aufgezogen. Zu diesem Zweck ist die durch eine in das Sperrad ν eingreifende Sperrklinke w gegen Rückwärtsgang gesicherte Aufzugswelle b mit einer an dem Sperrad ν befestigten, nach außen federnden Mitnehmerklinke y versehen. Letztere wird, sobald das Federhaus eine Umdrehung zurückgelegt hat, durch einen an diesem befestigten Anschlagstift c1 umgelegt und hierdurch in das von der Fahrachse aus beständig gedrehte Zahnrad ζ eingesetzt. Die Aufzugswelle b wird infolgedessen jetzt mitgedreht und die Feder dadurch so lange nachgespannt, bis die Mitnehmerklinke y dem Federhaus c so weit vorausgeeilt ist, das sie von hinten gegen den Anschlagstift c1 stößt und dadurch wieder vom Zahnrad ζ abgehoben no wird.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Stufenweise anzeigende Fernanzeigevorrichtung für Fahrgeschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß das stufenweise einzustellende Anzeigemittel vor- und rückwärts durch einen selbständig wirkenden, vom Meßmittel unabhängigen Feder- iao antrieb bewegt wird, welcher durch eine fortlaufend der j eweiligen Fahrgeschwindig-
    keit entsprechend eingestellte Steuervor- j richtung im Augenblick der Über- oder Unterschreitung der jeweilig gefahrenen Geschwindigkeitsstufe um einen entsprechenden Absatz freigegeben wird.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei von einer gemeinsamen Feder in einander entgegengesetzter Richtung umgetriebene, auf eine das Anzeigemittel bewegende Welle (a) in einander entgegengesetzter Richtung wirkende und infolgedessen sich gegenseitig sperrende Räder (h, i), von denen bei Überschreitung einer Geschwindigkeitsstufe das eine, bei Unterschreitung das andere Rad durch eine fortlaufend der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit entsprechend eingesstellteSteuervorrichtung (s, s1) außer Eingriff mit der das Anzeigemittel bewegenden Welle (a) gebracht wird, zum Zwecke, die Vor- oder Rückwärtsbewegung, dieser Welle durch das mit ihr noch in Eingriff verbliebene Rad herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908210317D 1908-05-01 1908-05-01 Expired DE210317C (de)

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