DE553044C - Elektrizitaetszaehler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepassten Maximalbelastungsanzeiger - Google Patents
Elektrizitaetszaehler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepassten MaximalbelastungsanzeigerInfo
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- DE553044C DE553044C DES81878D DES0081878D DE553044C DE 553044 C DE553044 C DE 553044C DE S81878 D DES81878 D DE S81878D DE S0081878 D DES0081878 D DE S0081878D DE 553044 C DE553044 C DE 553044C
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- 230000005611 electricity Effects 0.000 title claims description 9
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- 241000669069 Chrysomphalus aonidum Species 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
- G01R11/60—Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours
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- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
- Elektrizitätszähler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepaßten Maximalbelastungsanzeiger Das System der Gebührenfestsetzung und Kontrollierung des Stromverbrauches mit Elektrizitätszählern, welche die mittlere Maximalbelastung einer Anlage in bezug auf eine kurze Beobachtungsperiode anzeigen, ist sehr verbreitet. Ein solcher Zähler arbeitet gewöhnlich nach dem folgenden Prinzip: Außer einem integrierenden. Kilowattstundenzählwerk wirken eine Anzahl Zahnräder auf einen Zeiger mittels eines Stoßfingers, der in der Verlängerung der Zeigerachse angebracht ist.
- Dieser Stoßfinger befindet sich unter der Einwirkung einer Feder und wird nach jeder Anzeigeperiode auf mechanischem Wege oder mit Hilfe eines durch ein Uhrwerk gesteuertes Relais in seine anfängliche Lage zurückgeführt.
- Der Zeiger wird infolge einer schwachen Reibung in der erreichten Lage festgehalten. Dieser Vorgang wiederholt sich alle viertel oder halbe Stunden und nach einem Zeitraum von gewöhnlich einem Monat zeigt die Nadel die während dieserZeit erreichte Maximalbelastung an. Je mehr sich der Stoßfinger vorwärts bewegt, desto mehr macht sich der hemmendeEinfluß der Feder bemerkbar, und wenn z. B. einer kurzen Zeitspanne starker Belastung eine solche sehr schwacher Belastung folgt, so zeigt der Zähler negative Fehler an, die sowohl den Maximalanzeiger als auch das Kilowattstundenzählwerk beeinflussen.
- Der Erfindungsgegenstand ist ein Elektrizitätszähler mit Maximalbelastungsanzeiger, der den erwähnten Nachteil nicht besitzt.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht.
- Der Stoßfinger i wird einer Schraubenfläche a entlang emporgehoben, die von einer Schraube mit starker Steigung gebildet wird und. deren mittlere Neigung einem Winkel von z5° entspricht. (Zur Vereinfachung der Zeichnung wurde die Neigung übertrieben dargestellt.) Auf der oberen Verlängerung der Schraube und konzentrisch zu ihr angeordnet befindet sich eine mit einer Teilung verseheneTrommel3, in der ein Mitnehmerfinger 7 angebracht ist. Wenn der Stoßfinger i den Mitnehmerfinger 7 erreicht, so beschreibt die Trommel der Schraubenfläche entlang eine Aufwärts- und Drehungsbewegung.
- Sobald das Zahnrad., das an der Nabe des Stoßfingers angebracht ist, von der gezähnten Triebwalze 5 losgekuppelt wird, gleitet der Stoßfinger der Schraubenfläche entlang nach unten und kehrt in seine durch den Anschlagstift 8 regulierbare Ausgangsstellung zurück. Die mit der Teilung versehene Trommel folgt ihm nicht nach, weil sie von einer Sperrklinke 6, die in ein feingezähntes Rad der Trommel eingreift, in ihrer Stellung festgehalten wird. Ein Zahn dieses Sperrades entspricht wenigstens einem Teilstrich der Teilung der Trommel. Unter Voraussetzung einer Trommel von 2o mm Durchmesser, welche um vier Gänge der Schraube emporgehoben wird, erhält man eine Länge der schraubenförmigen Skala von Zgo mm, was der Länge einer einzigen kreisförmigen Skala von iiomm Durchmesser entspricht, von der man gewöhnlich nur 300° benutzen kann. Eine solche Skala überdeckt zudem die ganze nutzbare Zifferblattfläche des Zählers, und ihre notwendigerweise zentrale Anordnung verumständlicht den Gebrauch von Spezialzählern mit mehreren Zählwerken.
- EineTrommel mit schraubenförmiger Skala kann vorzugsweise auf der linken Seite des Zählwerks angeordnet werden, und die Ablesung wird durch eine kleine Öffnung g vorgenommen, die mit einem Merkstrich versehen ist.
- Betrachten wir eine zweite Anzeigeperiode: Die Achse ii und das Zahnrad ia, die mit dem integrierenden Kilowattstundenzählwerk verbunden sind, drehen sich mit einer Geschwindigkeit, die proportional zu der durch den Zähler fließenden Strommenge ist und übertragen ihre Bewegung an die Räder 13 und 1q., von denen das letztere die gezähnte Triebwalze 5 trägt. Das Zahnrad 4, das in die Triebwalze 5 eingreift, verläßt den Anschlag und steigt der steilgängigen Schraube entlang nach oben. Wenn die mittlere Belastung während dieser zweiten Periode niedriger ist als während der ersten Anzeigeperiode, so wird das Zahnrad q. vom Relais io ausgekuppelt bevor der Mitnehmerfinger 7 erreicht wird, und die Stoßvorrichtung gleitet wieder zum Anschlag zurück. Wenn die dritte Anzeigeperiode zum Beispiel einer 50°1o höheren Belastung entspricht als die erste Periode, welche 15 Minuten gedauert haben soll, so wird der Mitnehmerfinger schon nach einer Laufzeit von i o Minuten erreicht, und die Trommel wird um eine Skalalänge, die einer 5o°/, höheren Belastung entspricht, emporgehoben.
- Dieser Vorgang wiederholt sich in dieser Weise alle Viertelstunden während eines Zeitraumes von einem Monat oder mehr. Darauf wird die Ablesung von einem Zählerbeamten vorgenommen, der bei dieser Gelegenheit die Trommel von der Sperrklinke 6 löst durch Drücken auf den Knopf 15; die Triebwalze 5 wird ebenfalls vom Zahnrad 4 losgekuppelt. und die Trommel 3 sowie auch die Stoßvorrichtung kehren in die Nullage zurück. Anstatt eine schraubenförmige, mit Teilung versehene Skala zu haben, könnte die Trommel mit einer einzigen Ringskala mit z. B. ioo Teilstrichen versehen sein, und die Ablesung würde durch eine längliche Öffnung, die eine der Steigerung der Schraubenfläche entsprechende Teilung aufweist, vorgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Elektrizitätszähler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepaßten Maximalbelastungsanzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß eine steilgängige, feststehende Schraubenfläche (a) vorgesehen ist, auf der eine vom Zählwerk in Drehung versetzteAnzeigemitnehmervorrichtung (i) emporsteigt und auf dieser Fläche eine mit einer Teilung versehene Trommel (3) drehend mitführt, welche am Ende der Beobachtungsperiode in der erreichten Stellung verharrt, wenn die Mitnehmerv orrichtung losgekuppelt wird und infolge ihres Eigengewichtes auf der Schraubenfläche unter Drehung zurückgleitet. a. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der Trommel in Form einer schraubenförmigen Skala angeordnet ist, die dieselbe Steigung hat wie die Schraubenfläche, entlang welcher der Maximalanzeiger emporsteigt, und für das Ablesen der Maximumanzeige eine kleine, mit einem Merkstrich versehene Öffnung vorgesehen ist. 3. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der Trommel in Form einer ringförmigen Skala derart angeordnet ist, daß für das Ablesen der Maximumanzeige eine längliche, parallel zur Achse der Schraubenfläche verlaufende und mit einer der Steigung dieser Fläche entsprechenden Teilung versehene Öffnung vorgesehen ist. q.. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festhaltung der Anzeigetrommel (3) eine Klinke (6) vorgesehen ist, welche in ein an der Trommel angebrachtes, fein gezähntes Sperrad eingreift, und die Klinke mittels eines Druckknopfes. (15) außerhalb des Zählers losgekuppelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH553044X | 1926-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553044C true DE553044C (de) | 1932-06-21 |
Family
ID=4519775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES81878D Expired DE553044C (de) | 1926-12-17 | 1927-09-28 | Elektrizitaetszaehler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepassten Maximalbelastungsanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553044C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018541B (de) * | 1955-04-21 | 1957-10-31 | Licentia Gmbh | Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima |
-
1927
- 1927-09-28 DE DES81878D patent/DE553044C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018541B (de) * | 1955-04-21 | 1957-10-31 | Licentia Gmbh | Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima |
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