DE443706C - Maximumzaehler - Google Patents

Maximumzaehler

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DE443706C
DE443706C DER65497D DER0065497D DE443706C DE 443706 C DE443706 C DE 443706C DE R65497 D DER65497 D DE R65497D DE R0065497 D DER0065497 D DE R0065497D DE 443706 C DE443706 C DE 443706C
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Germany
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wheel
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shaft
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DER65497D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Maximumzähler. Die Erfindung bezieht sich auf Elektrizitätszähler, Kilowattstunden- und Amperestundenzähler mit Vorrichtung zur Registrierung der höchsten während irgendeiner im Tarif bestimmten Zeitperiode vorkommenden mittleren Belastung, und zwar auf Zähler derjenigen Art, wo ein rotierendes System, z. B. ein Zählwerk zur Registrierung von Kilowattstunden; durch Vermittelung eines Mitnehmers einen Zeiger vorschiebt, wobei die Verbindung zwischen dem rotierenden Systeme und dem Mitnehmer in bestimmten Zeitabschnitten, z. B. alle 15 Minuten, durch Vermittelung einer Uhr entkuppelt wird, wobei der Mitnehmer von einer Feder o.dgl. in seine Nullstellung zurückgezogen wird, der Zeiger aber in derjenigen Stellung stehenbleibt, wohin er zuletzt vom Mitnehmer vorgeschoben «-orden ist, bis er durch ein besonderes Zutun vom Ableser in seine Nullstellung zurückgezogen wird.
  • Bisher bekannte Zähler dieser Art haben bekanntlich die Ungelegenheit, daß diejenige Viertelstunde, während welcher die höchste Belastung stattfindet, mit irgendeiner von der Uhr ausgemessenen Viertelstunde inngemein nicht zusammenfällt. Der Höchstbelastungszeiger registriert infolgedessen fast immer zu niedrig. Der größte aus diesem Grunde theoretisch mögliche Registrierungsfehler beträgt iooProzent von dem registriertenWert.
  • Die Erfindung ermöglicht, diesen Registrierungsfehler in beliebigem Grade herabzusetzen.
  • Anstatt, wie gewöhnlich, nur eilen den Maximumzeiger vorschiebenden Mitnehmer zu haben, welcher in dem Tarif entsprechenden Zeitabschnitten vom Eingriff mit dem rotierenden Systeme entkuppelt wird, um sogleich damit in Eingriff wieder gebracht zu «-erden, verwendet man gemäß dieser Erfindung zwei oder mehrere solcher Mitnehmer, von denen jeder eine Kupplungsperiode hat, gleich der im Tarif bestimmten Registrierungsperiode, wobei doch die Anfangszeitpunkte der Kupplungsperioden der einzelnen Mitnehmer in Verhältnis zueinander verschoben sind. Hat man z. B. zwei solche Mitnehmer, können ihre Kupplungsperioden zweckmäßig um eine halbe Periode in Verhältnis zueinander verschoben sein; hat man drei llitnehmer, können ihre Kupplungsperioden um eine drittel Periode verschoben sein. Hierdurch wird eine größere Wahrscheinlichkeit erreicht, daß irgendeineKupplungsperiode mit der Periode der größten Belastung genügend nahe zusammenfällt.
  • Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise eine Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Es -wird angenommen, daß diese Ausführungsform mit fünf Mitnehmern versehen ist. Die Registrierungsperiade sei 15 Minuten.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht. In dieser Abbildung ist jedoch um der Deutlichkeit willen nur ein Mitnehmer mit zugehörigen Hilfsorganen angedeutet.
  • Abb.2 zeigt in Horizontalansicht einige der wichtigsten Organe der Vorrichtung, wobei alle fünf Mitnehmer mit Hilfsorganen angedeutet sind.
  • Abb.3 und <t. zeigen in verschiedenen charakteristischen Stellungen gewisse Einzelteile von der Vorrichtung nach Alb. i und 2. Abb. 5 und 6 zeigen in verschiedenen charakteristischen Stellungen eine andere Ausführungsform einer Einzelvorrichtung der in Abb. z und 2 dargestellten Vorrichtung.
  • In den Abbildungen bezeichnen dieselben Zahlen stets die gleichen Konstruktionselemente.
  • Die Vorrichtung wird zuerst mit Hinsicht auf die Abb. i bis 4. beschrieben.
  • Die drehbar angeordnete Welle i ist mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten, rotierenden Zählerwerb verbunden -und nimmt an dessen Rotation ständig teil. Mit der Welle i ist ein Zahnrad 2 fest verbunden, mit welchem ein anderes Zahnrad 3 ständig in Eingriff steht. Das Zahnrad 3 ist in einem gabelförmigen Halter 4 gelagert, der von der Welle i getragen wird, so daß der Halter 4 um die Welle i drehbar ist. Eine Feder 5 ist bestrebt, den Halter 4 nach rechts zu drehen und ihn nahe bei dem festen Anschlag 6 zu halten. Dies ist die normale Stellung des Halters 4.
  • Ein um eine feste Welle 7 drehbares Zahnrad 8 ist derart angeordnet, daß es mit dem Rade 3 in Eingriff steht, solange -der Halter seine normale Stellung einnimmt, aber von diesem Eingriff entkuppelt wird, wenn der Halter sich nach links bewegt.
  • Auf dem Rade 8 sitzt ein Vorsprung 9, welcher als Mitnehmer für den um die Welle ie drehbaren Bügel i i dient. Auf -die Welle 1o ist ebenso der Maximumzeiger 12 angebracht, so daß dieser den Bewegungen des Bügels folgt.
  • Die Wellen 7 und io sind konachsial gelagert.
  • Eine Feder 13 ist derart angeordnet, daß sie ständig bestrebt ist, das Rad 8 nach links zu drehen. Wenn dieses Rad vom Eingriff mit dem Rade 3 entkuppelt wird, wird daher das Rad 8 in die genannte Richtung gedreht, bis der Mitnehmer 9 gegen den festen Anschlag 14 anschlägt. Diese Stellung macht die Anfangsstellung des Mitnehmers aus.
  • Um der Deutlichkeit willen ist in -Abb. i nur ein System von Mitnehmern nebst Einzelteilen 2, 3, 4, 5, 8, 9 angedeutet. In der Tat sind fünf solcher Systeme nebeneinander vorhanden, wie es aus Abb. 2 'hervorgeht. Auf der Welle i sind also fünf Zahnräder 2 befestigt. Auf dieselbe Welle sind fünf Halter 4 angeschoben, jeder für sich drehbar um die Welle i. Auf der Welle 7 sind in allem fünf Zahnräder 8 drehbar nebeneinander angeordnet, alle innerhalb des Bügels i i. Parallel mit der Welle i ist eine andere in zweckmäßigen Lagern gelagerte Welle 15 angeordnet. Diese wird mit gleichmäßiger Geschwindigkeit gedreht, z. B. durch die zum Zähler gehörige Uhr (nicht gezeigt in der Zeichnung). Auf der Welle 15 ist ein Bügel 16 drehbar angeordnet. In diesem Bügel ist ein Zylinder 17 drehbar gelagert. Auf der Welle 15 ist ein Zahnrad 18 fest angeordnet, bei dem Zylinder 17 ein anderes Zahnrad ig. Die Räder 18 und ig stehen ständig miteinander in Eingriff, so daß auch der Zylinder 17 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit gedreht wird.
  • Eine Feder 2o ist bestrebt, den Bügel 16 um die Welle 15 nach links zu drehen; aber die Bewegung des Bügels wird durch den festen Anschlag 2i begrenzt, an welchem der Bügel also in normaler Stellung anliegt. Ein Gelenk 22, das in ein Loch im Bügel 16 eingreift, ist derart angeordnet, daß bei Zug im Gelenke der Bügel 16 um die Welle 15 um einen gewissen Winkel nach rechts gedreht wird.
  • Auf dem Zylinder 17 sind fünf Stifte 23, 24, 25, 26 und 27 befestigt, von der Oberfläche des Zylinders radial herausragend. Die Stifte sind mit Bezug auf den Zylinder in achsialer Richtung an verschiedenen Stellen angebracht (vgl. Abb. 3).
  • Der Zylinder 17 ist nun im Verhältnis zu den oberen Enden der Halter 4 derart angeordnet (vgl. Abb.3), daß in einer gewissen Stellung des Zylinders einer der Stifte, z. B. 23, gegenüber und nahe zu einem der Halter 4. steht. Nach Drehung des Zylinders um i/5 Umdrehung steht der Stift 2¢ gegenüber dem nächsten Halter, nach noch ',/"Umdrehung steht der Stift 25 gegenüber dem dritten Halter usw.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise. Die Räder 3 werden von dem Kilowattstundenwerke mit einer der Belastung entsprechenden Geschwindigkeit gedreht: N#ormal stehen die Räder 8 in Eingriff mit jc einem der Räder 3 und werden von diesen gegen die Spannkraft der- Feder 13 rechts gedreht.
  • Der Zylinder 17 wird von der Uhr ständig gedreht und macht eine Umdrehung in der Registrierungsperiode (15 Minuten).
  • In dem Gelenke 22 kommt (direkt oder indirekt, z. B. durch Vermittelung eines Elektromagneten) von der Uhr ein Zugimpuls in jedem Fünftel der Registrierungsperiode, d. h. alle drei Minuten. Bei einem gewissen solchen Zugimpuls steht der .Stift 23 gegenüber einem der Halter 4.
  • Von dem Zugimpuls wird der Bügel 16 um einen geeigneten Winkel nach rechts gedreht (vgl. Abb.4). Der Stift 23 drückt dabei gegen den gegenüberstehenden Halter 4 und dreht denselben um einen geeigneten Winkel nach links. Das entsprechende Rad 8 wird dann vom Eingriff mit dem -entsprechenden Radle 3 frei und wird von seiner Feder 13 in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Wenn der Zugimpuls nach einer kurzen Weile aufhört, werden der Bügel 16 und der Halter 4. von je einer Feder in ihre normalen Stellungen zurückgeführt, und das soeben freie Rad 8 wird wieder in Eingriff mit dem entsprechenden Rad 3 gebracht.
  • Drei Minuten hiernach wird ein ähnlicher Verlauf durch Vermittelung des Stiftes 24. ausgelöst, der also für eine kurze Weile das nächste der Räder 8 frei macht.
  • Nach drei weiteren Minuten wird das daran folgende Rad 8 frei gemacht usw. In dieser Weise werden die Räder 8 in gleichen Zeitabschnitten in die Anfangsstellung abwechselnd zurückgeführt. Wenn sich irgendeines von diesen Rädern während irgendeiner Kuppelungsperiode einmal um einen größeren Winkel nach rechts dreht als irgendeines von sämtlichen Rädern 8 vorher, stößt der Mitnehmer diese; Rades an den Bügel i i an und schiebt diesen und damit auch den Maximum-Zeiger 12 in eine neue Stellung vor, wo der Bügel und der Zeiger in bekannter Weise durch Reibung zurückgehalten werden, bis die nächste Vorschiebung stattfindet.
  • Wenn man bei der Ablesung den Maximumzeiger in die Nullstellung zurückführen will, müssen zuerst alle Mitnehmer zurückgeführt werden. Dies wird erreicht z. B. durch die in der Zeichnung angedeutete Vorrichtung. Ein Zylinder 28 ist mit exzentrisch angeordneten Endzapfen 29 versehen, welche in geeigneten Lagern ruhen. Durch einen Knopf 30 (Abb. i) kann man den Zylinder a8 drehen. In normaler Stellung, wie die Abbildungen zeigen, liegt der Zylinder 28 so weit wie möglich nach rechts und kommt mit den Haltern 4. nicht in Berührung. Wird aber der Zvlinder 28 um die Zapfen 29 um i8o° gedreht, so kommt er zufolge der obenerwähnten Exzentrizität so weit wie möglich nach links und drückt dabei alle Halter .4 nach links, wobei alle Räder 8 frei werden.
  • Natürlich können Einzelheiten in der oben als Beispiel dargestellten Vorrichtung abgeändert werden, ohne daß man aus dem Rahtnen der Erfindung heraustritt.
  • So kann z. B. die Anzahl der Räder 8 und der Mitnehmer 9 mit Hinsicht auf die gewünschte Genauigkeit gewählt werden. Je mehr Mitnehmer, desto größere Genauigkeit.
  • Anstatt der Feder 13 können auch andere Mittel angewendet werden, um die Räder 8 mit den Mitnehmern 9 in die Anfangsstellung zurückzuführen. In den Abb. 5 und 6 wird eine solche Vorrichtung angedeutet. Der Halter d. ist hier mit einem Arm 31 versehen, in dem ein um eine Welle 32 drehbares Zahnrad 33 gelagert ist. In der normalen Stellung des Halters .l (vgl. Abb. 5) steht das Rad 3, nicht aber das Rad 33 in Eingriff mit dem Radle B. Während der Entkuppelung, wenn die fraglichen Einzelteile die in Abb. 6 angedeutete Stellung einnehmen, ist das Rad8 vom Eingriff mit dem Radle 3 entkuppelt, kommt aber anstatt dessen mit dem Radle 33 in Eingriff. Dieses Rad 33 wird nun durch irgendeine in der Zeichnung nicht gezeigte Vorrichtung in der Pfeilrichtung gedreht. Hierdurch wird das Rad 8 mit dem Mitnehmer 9 in die Anfangsstellung zurückgeführt.
  • Der Zylinder 17 braucht nicht kontinuierlich gedreht zü werden, sondern kann auch sprungweise gedreht werden, z. B. durch Vermittelung eines Sperrades o. dgl.
  • Anstatt des Zylinders 17 mit Stiften können auch andere Vorrichtungen vorgesehen sein, um die Mitnehmer 9 abwechselnd in die Anfangsstellung zu bringen.
  • Man kann natürlich auch mehrere Maxitnumzeiger <anordnen, von denen jeder von einem zugehörigen Mitnehmer oder von einer Gruppe von Mitnehmern vorgeschoben wird.
  • Die Mitnehmer brauchen nicht direkt auf den Rädern 8 angeordnet sein, sondern können von diesen Rädern durch Vermittelung zweckmäßiger Transmissionsorgane angetrieben -,werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maximumzähler mit einem rotierenden Systeme, welches mit einer von der je- weiligen Belastung abhängenden Geschwindigkeit herumläuft, mit einem oder mehreren Höchstbelastungszeigern und mit einer Uhr, welche in bestimmten Zeitabschnitten die Verbindung zwischen dem rotierenden Systeme und dem bzw. den Höchstbelastungszeigern entkuppelt, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere von den rotierenden Systeme angetriebene und den bzw. die Höchstbelastungszeiger vorschiebende Mitnehmer, von welchen jeder in dem jeweiligen Tarif entsprechenden Zeitabschnitten den Eingriff mit dem rotierenden Systeme durch Vermittelung von der Uhr derart entkuppelt, daß die Anfangszeitpunkte der Kuppelungsperioden der einzelnen Mitnehmer im Verhältnis zueinander verschoben sind.
DER65497D 1925-09-27 1925-09-27 Maximumzaehler Expired DE443706C (de)

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DER65497D DE443706C (de) 1925-09-27 1925-09-27 Maximumzaehler

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