DE516124C - Reglervorrichtung zum Fernsteuern einer Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge mittels einer von einem Motor angetriebenen Hauptsteuerwelle - Google Patents

Reglervorrichtung zum Fernsteuern einer Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge mittels einer von einem Motor angetriebenen Hauptsteuerwelle

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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

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Description

Vorrichtungen zum Abwerfen von Bomben von Flugzeugen aus sind im allgemeinen im Mittelteil des Flugzeuges angeordnet. Die Auslösung der in diesen Abwurfvorrichtungen untergebrachten Bomben erfolgt aus größerer Entfernung, nämlich von der Stelle aus, welche der mit dieser Aufgabe betraute Beobachter einnimmt. Diese Fernsteuerung muß mit Rücksicht auf die besonderen Bedingungen beim Bombenabwurf von Flugzeugen aus verschiedenen Anforderungen genügen.
Mit Bezug auf diese Bedingungen ist die Reglervorrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, derart ausgebildet, daß die vorher bestimmte Anzahl an Bomben in gleichfalls vorher bestimmten Zeitabständen ausgelöst wird und sowohl beim Abwerfen mehrerer Bomben nacheinander als auch beim Abwerfen einer einzelnen Bombe die Auslösung kurz nach der Betätigung der Vorrichtung erfolgt.
Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck die die Auslösung regelnde Hauptsteuerwelle von drei voneinander unabhängigen Sperrklinken, von denen jede eine besondere Aufgabe zu lösen hat, gesteuert. Die erste dieser Sperrklinken dient dazu, die Drehung der Hauptwelle auszulösen, die zweite diese Drehung durch eine vorher eingestellte Reglervorrichtung zu beeinflussen und die dritte zur Erzielung vorher bestimmter Zeitabstände zwischen jeder Auslösung. Außerdem dient die zweite Sperrklinke, die die Drehung der Hauptsteuerwelle begrenzt, gleichzeitig als Sicherheitsvorrichtung, durch welche alle Auslösevorrichtungen verriegelt werden können. Der Gegenstand der Erfindung wird weiter gekennzeichnet durch Anzeigevorrichtungen, die ein leichtes Ablesen der abgeworfenen oder noch abzuwerfenden Bomben gestatten.
Eine nach der Erfindung ausgebildete Reglervorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung schaubildlich dargestellt, in welcher die
Abb. ι die Gesamtanordnung, der Reglervorrichtung mit dem Gummimotor und dem Bombenabwurfapparat und
Abb. 2 die Reglervorrichtung in größerem Maßstabe zeigt.
In der als Beispiel dargestellten Ausführungsform ist vorausgesetzt, daß die Reglervorrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, an einem Bombenabwurfapparat angeordnet ist, in welchem die aufeinanderfolgenden Auslösungen von Bomben durch Drehen eines Organs bewirkt werden, welches durch ein beliebiges mechanisches Mittel, wie Übertragungswelle, Getriebe, Kettenantriebe o. dgl., von größerer Entfernung aus angetrieben wird. In einem solchen Bombenabwurfapparat kann der Umdrehungswinkel,
welcher der Auslösung einer Bombe entspricht, gleich einem beliebigen Bruchteil einer Umdrehung der Welle gewählt werden, welche die Auslösedaumen trägt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht dieser Auslösewinkel einer Umdrehung der Hauptwelle der Reglervorrichtung. Dieses Übersetzungsverhältnis könnte indessen auch anders gewählt werden. Der Bombenabwurfapparat nach der Erfindung kann auch von anderer Bauart sein, als im Ausführungsbeispiel dargestellt. Er könnte z. B. einen Auslösedaumen aufweisen, der auf einer endlosen Kette befestigt ist und sich an den Vorrichtungen für das Aufhängen der Bombenauslösungen entlang bewegt, wobei die Verschiebung dieses Daumens von einer Bombe zur nächstfolgenden einer Umdrehung der Hauptwelle der Reglervorrichtung entspricht.
In der Abb. 1 sind mit i, 1', 1" . . . eine gewisse Anzahl von Bomben bezeichnet, die auf den Haken von Auslösehebeln 3, 3', 3" ... aufgehängt sind, wobei diese Hebel nacheinander durch die Umdrehung einer Welle 2 betätigt werden können, auf welcher die Auslösedaumen 4, 4', 4" zueinander in einem bestimmten Winkel versetzt aufgekeilt sind. Diese Welle 2 erhält eine Drehbewegung mittels eines Getriebes 5, auf welches eine endlose Kette 6 wirkt, die andererseits mit dem Ritzel 7 des Antriebsmotors in Eingriff steht.
Der Motor dient bekannterweise zu dem Zweck, die nötige Kraft aufzuspeichern, um im gegebenen Augenblick die Gesamtanordnung in Gang zu setzen und das Auslösen der Bomben zu bewirken. Er besteht vorzugsweise aus einem Bündel von Gummischnüren 8, welches in einem Rohr 9 angeordnet ist und mit dem einen Ende an einem feststehenden Träger 10 befestigt ist, während das andere Ende an einem Schäkel 11 sitzt, der aus einem Stück mit der Welle 12 hergestellt ist, welche den Ritzel 7 trägt. Dieses Bündel von Gummischnüren 8 kann durch Drehen um seine Achse eine gewisse Kraft aufspeichern, und das Drehmoment, welches sich daraus ergibt, wird je nach Bedarf durch die Welle 12 auf den Ritzel 7 und von diesem mittels einer Kette 6 auf den Abwerfer übertragen.
Auf der Welle 12 sitzt ferner ein Ritzel 13, der durch eine endlose Kette 14 mit der eigentlichen Reglervorrichtung 15 verbunden ist, so daß von dieser aus die Bewegungen des Motors und folglich auch die der Gesamteinrichtung gesteuert werden kann.
Ein Zentrifugalregler 16, der auf der Welle 12 des Motors sitzt, begrenzt die Drehgeschwindigkeit auf eine Geschwindigkeit, die der Mindestdauer für den Abwurf einer Anzahl von Bomben entspricht.
Die eigentliche Reglervorrichtung 15 ist auf dem Luftfahrzeug in der Nähe des Beobachters angeordnet, die die Aufgabe hat, das Abwerfen der Bomben zu besorgen. Sie besteht aus Einstellelementen zur Vorbereitung des Bombenabwurfes und aus Reglerelementen und hat ferner einen Reglerhandgriff und Anzeigescheiben.
Diese Reglervorrichtung ist an einer feststehenden Platte 17 festgemacht, und zwar durch eine einzige Mutter 18. In dieser Platte 17 ist eine Welle 19 gelagert, die einen Ritzel 20 trägt, der durch die Kette 14 mit dem Motor in Verbindung steht und stets in Eingriff mit dem Ritzel 20 bleibt, selbst wenn die Reglervorrichtung von der Tragplatte abgenommen wird.
Die Verbindung der Welle 19 mit der Hauptsteuerwelle 21 (Abb. 2) der Reglervorrichtung ist durch eine schnell abzunehmende Kupplung 22 gesichert.
Abb. 2 zeigt schaubildlich die Gesamtanordnung der Hauptteile der Reglervorrichtung, wobei, um das Verständnis zu erleichtern, diese Gesamtanordnung in einem anderen Sinne dargestellt ist als die Anordnung nach. Abb. i. In Abb. 2 findet man den durch die Kette 14 angetriebenen Ritzel 20, dessen Achse 19 das innere Element der abnehmbaren Kupplung 22 trägt, vermittels deren die Achse 19 mit dem einen Ende der Hauptsteuerwelle 21 der Reglervorrichtung verbunden ist, während auf dem anderen Ende dieser Hauptsteuerwelle 21 ein Vierkantstück 2iß sitzt.
Auf dieser Welle 21 ist ein Daumen 25 aufgekeilt, welcher auf eine oder mehrere von drei Sperrklinken 26, 27 und 28 einwirken kann, die lose auf einer feststehenden Achse 23 sitzen und von denen jede eine besondere Aufgabe zu erfüllen hat.
Die Sperrklinke oder Antriebsklinke 26 wird direkt vom Auslöser 30 des Handgriffes 31 aus mittels eines Kabels 29 zum Schwingen gebracht, so daß das freie Ende der Sperrklinke sich vom Daumen 25 fortbewegt. Eine Zugfeder 32 hat das Bestreben, die Sperrklinke 26 ständig in Eingriff mit dem Daumen 25 zu halten.
Die zweite Sperrklinke 27 dient zur Begrenzung der Anzahl nacheinander abzuwerfender Bomben und wird selbsttätig durch eine Daumenscheibe 33 gesteuert, welche auf einer Nebenwelle 34 sitzt. Diese Sperrklinke hat einen Arm 27°, dessen Nase 27* unter der Wirkung einer Feder 35 ständig gegen eine Daumenscheibe 33 gedrückt wird. Diese Daumenscheibe ist von kreisförmiger Gestalt und hat einen Winkelausschnitt 33°. Kommt die Nase 27* des Armes 27° mit dem Winkelausschnitt in Eingriff, dann kommt auch die
Sperrklinke 27 mit dem Daumen 25 in Eingriff; sie bleibt jedoch außer Eingriff mit demselben, solange die Nase 27* des Armes 27ß auf dem kreisförmigen Teil der Daumenscheibe 33 aufliegt. Die Neben- oder Hilfswelle34 wird von der Hauptsteuer welle 21 aus durch ein Untersetzungsgetriebe, welches vorzugsweise aus einem Malteserkreuz 36 besteht, das durch einen Stift 37 einer auf der Hauptsteuerwelle 21 aufgekeilten Scheibe 38 gedreht wird, angetrieben. Das Malteserkreuz 36 auf der Welle 34 wird mit dieser Welle durch ein gezahntes Kupplungselement 39 gekuppelt, sobald dieses mit dem Gegenelement 40 auf der Welle 34 in Eingriff kommt.
Die Welle 34 trägt an ihrem äußeren Ende einen Stellknopf 41, vermittels dessen sie in den Lagern in der Achsrichtung verschoben werden kann, um die Zahnkupplung 39, 40 zu entkuppeln. Durch Drehen des Knopfes, nachdem er bereits verschoben worden ist und 39, 40 gekuppelt sind, kann die Winkelstellung der Daumenscheibe 33 geändert werden, so daß die Sperrklinke 27 außer Eingriff mit dem Daumen 25 gebracht wird, indem die Nase 27* dieser Sperrklinke durch den kreisförmigen Teil der Daumenscheibe zurückgedrückt wird, wobei man diese derart einstellen kann, daß sie erst mit der Sperrklinke 27 und dem Daumen 25 nach einer gewissen Anzahl von Umdrehungen der Welle 21 in Eingriff kommt, d. h. erst nachdem eine entsprechende Anzahl von Bomben abgeworfen ist. Beim Freigeben des Stellknopfes 41 bringt die Feder 42, welche einerseits mit der Welle 34 und andererseits mit einem, feststehenden Stützpunkt 43 in Verbindung steht, die Klauen der Kupplungselemente 39,40 miteinander in Eingriff. Ein starr mit dem Stellknopf 41 verbundener Zeiger 4ia zeigt auf einem feststehenden Zifferblatt 44 die Anzahl der Bomben an, die abgeworfen werden sollen. Der besseren Übersicht halber ist in Abb. 2 nur die ο auf dem Zifferblatt dargestellt. Andererseits sind auf dem Malteserkreuz eine Anzahl von Ziffern eingraviert oder auch auf einem mit dem Malteserkreuz fest verbundenen Zifferblatt, so daß die einzelnen Zahlen nacheinander in einem feststehenden Fenster 45 erscheinen, das in dem Gehäuse der Reglervorrichtung vorgesehen ist. Die sichtbare Zahl gibt die Stellung der Hauptsteuerwelle 21 an, d. h. entsprechend der Richtung der Ziffernfolge die Anzahl der abgeworfenen Bomben oder die Anzahl der noch abzuwerfenden Bomben.
Die Sperr- oder Reglerklinke 28, die durch
die Wirkung einer Rückzugsfeder 47 fortgesetzt gegen den Daumen 25 gezogen wird, ist an dem einen Ende einer Muffe 48 befestigt, an deren anderem Ende ein Arm 49 sitzt, dessen freies Ende sich gegen einen Daumen
50 anlegt. Dieser hat eine kleine Erhöhung 5oa, die dazu dient, den Arm 49 und dadurch auch die Klinke 48 anzuheben. Die Daumenscheibe 50 ist starr mit einem Federgehäuse
51 verbunden, das lose auf der Hauptsteuerwelle 21 sitzt und eine Blattfeder enthält, deren inneres Ende an dieser Welle 21 und deren äußeres Ende auf der inneren Wand des Federgehäuses festgemacht sind. Mit einer äußeren Zahnkrone 5ia des Federgehäuses 51 steht ein Ankerschaltwerk, welches aus Zahnrädern und Ritzeln 52, 53, 54, 55 besteht, in Eingriff. Der letzte Ritzel 55 bildet mit einem Anker 56 einen Hemmungsregler. Zwei Anschlage 57, 58, von denen der eine, 57, starr mit dem Daumen 25 und der andere, 58, starr mit der Daumenscheibe 50 verbunden sind, begrenzen den nützlichen Winkel der Feder auf eine Umdrehung und bestimmen die ursprüngliche Spannung dieser Feder. Es ist klar, daß das Antriebsmoment des Ankerschaltwerkes nur von der Spannung der Feder im Federgehäuse 51 abhängt und sonst vollständig unabhängig von dem Moment ist, welches durch Vermittlung der Ketten 14 auf der Welle 21 wirkt.
Die Wirkungsweise der Reglervorrichtung ist wie folgt:
Um eine einzelne Bombe abzuwerfen, wird der Auslöser 30 kurz zurückgezogen, so daß durch Vermittlung des Kabels 29 die Klinke 26 nach rückwärts schwingt und vom Daumen 25 abgeht und die Hauptsteuer welle 21 unter der Wirkung des Gummimotors eine Umdrehung ausführt, wonach der Daumen 25 sich von neuem gegen die Sperrklinke 26 anlegt, die inzwischen unter der Wirkung der Rückzugfeder 32 ihre ursprüngliche Stellung wieder eingenommen hat. Diese Umdrehung der Welle 21 hat das Auslösen einer Bombe verursacht, da, wie oben erwähnt, jede Umdrehung der Welle 21 dem Abwerfen einer Bombe entspricht, und das Auslösen dieser Bombe ist kurz nach dem Zurückziehen des Auslösers 30 erfolgt. Um mehrere Bomben nacheinander durch einmaliges Betätigen des Auslösers 30 abzuwerfen, bestimmt man vorher die Anzahl der Bomben, welche abgeworfen werden sollen, indem man die Daumenscheibe 33 mittels des Stellknopfes 41 entsprechend einstellt. Diese Daumenscheibe muß in ihrer Ausgangsstellung eine solche Stellung einnehmen, daß ein Punkt ihres kreisförmigen Umfanges unter der Nase 27s des Armes 27" steht, so daß die Klinke 27 nicht gegen den Daumen 25 anliegt. Wenn man dann den Auslöser zurückzieht und in dieser Stellung hält, so wird durch die Rückwärtsschwingung der Sperrklinke 26 der
Daumen 25 freigegeben, und die Welle 21 führt schnell eine vollständige Umdrehung aus, die das Auslösen der ersten der abzuwerfenden Bomben verursacht. Nach dieser Umdrehung der Welle 21 wird der Daumen 25 durch die Klinke 28 zurückgehalten, die durch ihre Rückzugsfeder 47 in deren Bahn gezogen ist. Während dieser gleichen Umdrehung der Welle 21 ist aber die Feder im to Federgehäuse 51 gespannt worden, während zur gleichen Zeit der Stift 57 des Daumens 25 sich von dem Stift 58 der Daumenscheibe 50 fortbewegt hat, so daß diese Scheibe 50, vom Federgehäuse 51 mitgenommen, sich dreht, auch nachdem das Anschlagselement durch die Klinke 28 festgehalten worden ist. In einem gegebenen Augenblick schlägt der Daumen 50° der Scheibe 50 gegen den Arm 49 und hebt diesen und dadurch die Sperrklinke 28 an. Der Daumen 25 ist daher befreit, die Welle 21 führt eine neue Umdrehung aus, wodurch das Auslösen einer zweiten Bombe verursacht wird. Diese Vorgänge wiederholen sich für das Auslösen einer dritten und dann einer vierten Bombe usw., bis die Daumenscheibe 33 sich so weit ,gedreht hat, daß ihr Winkelausschnitt 33s unter der Nase 27s des Armes 27" steht und dieser Arm in den Winkelausschnitt einfällt und die Sperrklinke 27 mitnimmt, welche dann den Daumen 25 sperrt.
Es ist klar, daß die Drehgeschwindigkeit der Daumenscheibe 50 vom Hemmungsregler 55, 56 geregelt wird, so daß, wenn man diesen Hemmungsregler vorher durch einen gewissen Mechanismus einstellt, die Zeit genau bestimmt werden kann, welche das Federgehäuse 51 gebraucht, um eine vollständige Umdrehung auszuführen, und folglich auch der Zeitraum, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Auslösungen der abzuwerfenden Bomben liegt.
Wenn man die Daumenscheibe 33 so einstellt, daß ihr Winkelaussehnitt 330 mit der Nase 27* in Eingriff steht, wie gezeichnet, ist das gesamte System durch die Sperrklinke 27 verriegelt. Diese Einstellung kann leicht dadurch bewirkt werden, daß man den Zeiger 41s des Stellknopfes 41 auf ο der ent-■50 sprechenden Skala einstellt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Reglervorrichtung zum Fernsteuern einer Bombenabwurf vor richtung für Flugzeuge mittels einer von einem Motor angetriebenen Hauptsteuerwelle, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptsteuerwelle (21) ein breiter Daumen (25) sitzt, der zum wahlweisen Sperren von einzelnen Sperrklinken (26, 27, 28) dient, 6c von denen die eine Klinke (26) von Hand mittels eines Auslösers (30) betätigt wird, während die zweite Klinke (27) durch eine Daumenscheibe (33) auslösbar ist, wobei durch eine vorherige Einstellung der Daumenscheibe (33) die Klinke (27) auf eine bestimmte Zeitdauer außerhalb der Bahn des Daumens (25) gehalten wird, und die dritte Klinke (28) unter Einwirkung eines einstellbaren Uhrwerkes in entsprechenden Zeitabständen aus der Bahn des Daumens (25) herausschwingt.
  2. 2. Reglervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheibe (33) einen Winkelaussehnitt (33") aufweist, in den sich zwecks Sperrung der Hauptsteuerwelle (21) nach erfolgtem Bombenabwurf das freie Ende der zweiten Klinge (27) legt, wobei die Daumenscheibe (33) auf einer parallel zur Hauptsteuerwelle angeordneten, unterteilten Welle (34) sitzt, deren äußerer Stellknopf (41) unter Vermittlung einer zwischengeschalteten Zahnkupplung (39, 40) die Einstellung der Zahl der noch abzuwerfenden bzw. abgeworfenen Bomben ermöglicht und sie mittels eines Zeigers (41°) auf einer Skala anzeigt.
  3. 3. Reglervorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptsteuerwelle (21) lose ein Feder-* gehäuse (51) nebst daran befestigter, den Ausschlag der dritten Klinke (28) regelnder Daumenscheibe (50) trägt und fest mit dem inneren Ende der zugehörigen Gehäusefeder verbunden ist, wobei das Federgehäuse (51) noch mit einem Ankerschaltwerk (52 und 56) gekuppelt ist zur genaüen Regelung seines für eine Auslösung erforderlichen Drehungswinkels. ioo
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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