DE205246C - - Google Patents
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- DE205246C DE205246C DENDAT205246D DE205246DA DE205246C DE 205246 C DE205246 C DE 205246C DE NDAT205246 D DENDAT205246 D DE NDAT205246D DE 205246D A DE205246D A DE 205246DA DE 205246 C DE205246 C DE 205246C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
- B28B11/163—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
- B28B11/165—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier
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- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 205246 KLASSE 80«. GRUPPE
MAX LIEBSCHER in MEISZEN.
Selbsttätige Abschneidevorrichtung an Tonstrangpressen.
Es ist bekannt, bei selbsttätigen Ton-
strangabschneiderri den Wagen, welcher die
Schneidedrähte trägt, unter gleichzeitigem Einrücken einer Kupplung zur Herbeiführung
der Schneidebewegung und nachfolgendem Ausrücken dieser Kupplung durch den aus-.
tretenden Tonstrang zu verschieben.
Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich die Einrichtung nach der
ίο Erfindung dadurch, daß außer dem Vorschub
des Wagens, welcher die Schneidedrähte trägt, und der hierdurch bewirkten Einleitung der
Schneidebewegung auch die Trennung der in größerer Anzahl abgeschnittenen Formlinge in
bequem abzuhebenden Gruppen unter Vermittlung des austretenden Tonstranges herbeigeführt
wird.
Durch diese Einrichtung ist es ermöglicht, selbsttätig beliebig viele Formlinge in einem
Schnitt zu schneiden und in bequem abzuhebenden Gruppen zu unterteilen. Es ist allerdings
auch bekannt, die abgeschnittenen Formlinge selbsttätig zu einer Gruppe vereinigt
vom Strang abzuziehen. Ebenso ist es bekannt, beim Vorziehen der Abschneidevorrichtung
von Hand die Steine in zwei Gruppen zu trennen, neu ist jedoch die selbsttätige Trennung der Formlinge in zwei oder
mehr Gruppen durch den austretenden Tonstrang.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Schnittansicht nach Linie A-A
der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit einzelnen Teilen im Schnitt nach Linie B-C-D-E der Fig. 5,
Fig. 3 die zu Fig. ι zugehörige Draufsicht,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht nach Linie F-G-H der Fig. 5 und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die gesamte Abschneidevorrichtung.
Der von der Presse kommende Tonstrang a gleitet über den Tisch b und gelangt sodann
in bekannter Weise auf die Schuppenbleche oder Rollen c, bis er das Anschlagblech d erreicht
hat. Durch die Kraft des nachdrückenden Tonstränges wird der gesamte obere Teil
der Abschneidevorrichtung, welcher auf vier Rollen e fahrbar gelagert ist, fortgeschoben.
In Lagern/,/1, welche mittels der Welleng
mit den Rollen e verbunden sind, ist eine nicht drehbare Welle h gelagert, welche zur
Stütze und Führung des Galgens i dient, der an einem Ausleger oder Galgen k die Schneidedrähte
I trägt. Der Galgen soll bei Ausführung eines jeden Schnittes eine volle Umdrehung
machen. Zu diesem Zwecke sind die Schneidedrähte auf Gleitstücken m befestigt,
die in Kreisrirignuten η Führung erhalten (Fig. 2 und 4). Letztere sind in einer
zylindrischen Walze 0 angebracht, welche gleichfalls auf der Welle h nicht drehbar gelagert
ist. Die Rollen oder Schuppenbleche c sind auf Auslegern -p (Fig. 4) befestigt. Es
sind je drei der Ausleger zu einer Gruppe vereinigt, die auf der Welle h durch Führungsnaben q, r, s (Fig. 2) in der Längsrichtung
verschiebbar sind, jedoch durch Feder und Nut o. dgl. an der Drehung verhindert werden.
Um die Verschiebung zu ermöglichen, ist die hohle, zylindrische Walze 0 mit einem
Längsschlitz t (Fig. 4) versehen..
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Der Galgen i ist mit einer langen Nabe u
ausgestattet, die durch die Nabe ν des Schneckenrades w reicht und mit dieser durch
Feder und Nut so verbunden ist, daß das Schneckenrad und der Galgen sich gemeinsam
drehen.
Zunächst dreht sich jedoch das Schneckenrad w ' nicht. Eine Schnecke % sitzt lose
drehbar auf der durch Riementrieb o. dgl. beständig in Umdrehung versetzten Welle y,
kann jedoch mit letzterer durch eine Zahnoder Klauenkupplung ζ verbunden werden.
Die Kupplung ist vorläufig dadurch unterbrochen, daß der unter dem Einfluß einer
Zugfeder 1 stehende Hebel 2 durch einen Sperrhebel 3 dadurch festgehalten wird, daß
der Hebel 2 sich in eine Aussparung am Ende deä Hebels 3 einlegt (Fig. 1 und 3).
Bei der Vorwärtsbewegung der Abschneidevorrichtung durch den austretenden Tonstrang
wird durch einen Haken 4 (Fig. 2), der gegen eine Nase 5 schlägt, die Welle 6 mitgenommen.
Die Nase 5 ist drehbar in der Gabel 27 der Welle 6 gelagert, ihre Drehbewegung ist
jedoch begrenzt durch einen mit ihr verbundenen Anschlag 28, der sich gegen einen Hebel
29 legt. Die Welle 6 wird so weit mitgenommen, bis die Nase 5 die Berührung
mit dem Haken 4 verliert. Hierauf schnellt die Welle 6 durch ,Anzug der Feder in die in
Fig. 2 dargestellte Lage zurück. Beim Zurückschieben der Abschneidevorrichtung legt sich
die Nase 5 in Richtung des Pfeiles um und gibt so den Weg für den Haken. 4 frei. Die
Aufrichtung in die gezeichnete Stellung er-■ folgt dann durch eine Blattfeder 30 (Fig. 2).
Die Welle 6 ist mit dem Hebel 3 gelenkig verbunden (Fig. 3) und bringt denselben in
- der Pfeilrichtung zum Ausschlag, so daß der Hebel 3, welcher den Hebel 2 festhielt, von
diesem gelöst wird, worauf durch Anzug der . Feder 1 die Kupplung für die Schnecke eingerückt
wird, so daß sich nunmehr das Schneckenrad mit dem Galgen i dreht und
der Schnitt ausgeführt wird. Es mag noch bemerkt werden, daß der Galgen in der Ruhelage
unter einem Winkel von 45 ° zu den Schuppenblechen steht. Der Einfachheit halber
ist die Zeichnung des Galgens in Fig. 5 jedoch so ausgeführt, als ob der Galgen in
der Ruhelage senkrecht zu der wagerechten Ebene des Rollentisches stände.
Während der weiteren Vorwärtsbewegung des Wagens nach dem Schnitt treffen drehbar
in dem Gestell / gelagerte Hebel 7 auf feste Anschläge 8 (Fig. 2); hierdurch bewegt
sich der obere Teil des Hebels 7 in der Pfeilrichtung und schiebt die durch Gestänge 9
mit dem Hebel verbundenen Naben q, r in der Bewegungsrichtung des Wagens auseinander,
und zwar macht die Nabe q einen um den Längsschlitz 10 größeren Weg als die
Nabe r. Es liegen also nunmehr sechs Formlinge in zwei Gruppen von je drei Stück
fertig zur Abnahme. ■ Die drei letzten abgeschnittenen Formlinge werden schließlich dadurch
von dem Tonstrang getrennt, daß bei der Umdrehung des Abschneiderahmens der mit einer Rolle versehene Arm 11 (Fig. 2) des
Galgens in bekannter Weise auf eine Leitleiste 12 auftrifft. Durch die schräge Lagerung
derselben wird nunmehr die gesamte Abschneidevorrichtung einschließlich des Hohlzylinders
0 in der Bewegungsrichtung des Tonstranges, aber schneller als dieser fortbewegt,
so daß zwischen dem Tonstrang und den abgeschnittenen Formungen ein Raum
frei wird, groß genug, um die letzten drei Formlinge abheben .zu können. Nunmehr erfolgt
die Zurückschiebung des Wagens von Hand.
■ Die selbsttätige Ausschaltung der Schnecke nach einer vollen Umdrehung des Galgens
zwecks Einstellung in die Ruhelage wird durch folgende Einrichtung veranlaßt: Die
lange Nabe ν des Schneckenrades w ist mit einer Ausbohrung 13 versehen und wird von
einer losen, drehbaren Büchse 14 umschlossen. Auf der letzteren ist ein Sperrbolzen an einem
Hebel 31, der in dem Lager 32 drehbar ist, angebracht. Der Sperrbolzen greift unter
Wirkung der Blattfeder 33 in die Ausbohrung 13, sobald diese den Sperrbolzen passiert.
Hierauf erfolgt zwangsweise die Mitnahme der Büchse 14 unter gleichzeitigem Anheben
des Gegengewichtes 20 in Richtung des Pfeiles (Fig. 1). Die Büchse 14 trägt ferner noch
eine Nase 16 mit begrenzter Drehbewegung. Bei der weiter fortschreitenden Bewegung
trifft die Nase 1.6 gegen den Hebel 17, weleher
mit dem Hebel 2 in fester Verbindung steht. Durch die Nase 16 wird dann der
Hebel 17 niedergedrückt und der Hebel 2 zum Ausschlag gebracht. Die Kupplung der
Schneckenwelle wird hierdurch gelöst, und der Hebel 2 wird nunmehr wieder durch den Hebel
3 festgehalten, da die Nase 5 und mit ihr die Welle 6 und Hebel 3 wieder freigegeben
waren. Der Hebel 3 legt sich demgemäß unter Wirkung der Feder 18 in seine Anfangsstellung.
Durch einen Dorn 19, der am Schneckengehäuse befestigt ist, wird der Sperrdorn
15 aus der Einbohrung 13 herausgedrückt, indem sich der Arm des Hebels 31
unter den Dorn 19 schiebt und den Sperrdorn dadurch anhebt. Die Büchse 14 wird
hierauf durch das hochgezogene Gewicht 20 in die Anfangslage zurückgebracht.
Die beschriebene Einrichtung gestattet gleichzeitig eine Schuppenbewässerung anzubringen,
welche indes nicht in den Rahmen der Erfindung fällt. Die Bewässerungseinrichtung
ist in folgender Weise ausgeführt: Innerhalb des Zylinders ο befindet sich eine Rohrleitung,
mit welcher die Naben q, r, s, Gummischläuche o. dgl. verbunden sind. Das Wasser tritt
durch die Durchbohrung 21 in die Rohrleitung 22 und von hier aus in einer; Hohlraum
23 unterhalb des betreffenden Schuppenbleches. Aus diesem tritt es durch die Durchbohrung 24 auf die Oberfläche der
Schuppen und teilt sich so dem Tonstrange mit.
Um keine Unterbrechung des Tonstranges während des Wagen Vorschubes zu erhalten,
wird in bekannter Weise ein Blech 25 unter die Tischplatte geführt.
Claims (3)
- : Patent-Ansprüche:i. Selbsttätige Abschneidevorrichtung an Tonstrangpressen, bei welcher der Vorschub des die Schneidedrähte tragenden Wagens, sowie die Einleitung der Schneidebewegung durch den austretenden Tonstrang herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Unterteilung der abgeschnittenen Steine in mehrere Gruppen durch den austretenden Tonstrang bewirkt wird, indem die Führungsnaben (q, r, sj, an welchen je eine Gruppe von die Steinauflagebleche oder -rollen tragenden - Auslegern (j>) befestigt ist, mittels eines zweiarmigen Hebels (7), welcher drehbar am Wagen gelagert ist und bei dessen Vorwärtsbewegung gegen feste Anschläge (8) trifft, auseinandergerückt werden.
- 2. Ausführungsform der selbsttätigen Abschneidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der den Antrieb des Schneiderahmens und Wagens vermittelnden Schneckenwelle (x) durch Hebel (4, 5) und Welle (6) eingerückt wird, indem der Sperrhebel (3) durch die Welle (6) gezwungen wird, den unter dem Einfluß einer Feder (1) stehenden und' die eine in beständiger Umdrehung befindliche Kupplungshälfte führenden Arm(2) freizugeben.
- 3. Ausführungsform der selbsttätigen Abschneidevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Lösung der Klauen- oder Zahnkupplung durch einen Anschlag (16), welcher auf einen Hebel (17) einwirkt, erfolgt, indem eine den Anschlag (16) tragende, auf der Nabe (v) lose drehbar sitzende Büchse (14) unter Vermittlung eines Sperrbolzens (15), welcher in eine Ausbohrung (13) der Nabe (v) einfällt, von letzterer mitgenommen wird, bis ein feststehender Dorn (19) den Sperrbolzen (15) auslöst, worauf die Büchse (14) unter Einwirkung eines Gewichtes oder einer Feder in die Anfangslage zurückkehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205246C true DE205246C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT205246D Active DE205246C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205246C (de) |
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0
- DE DENDAT205246D patent/DE205246C/de active Active
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