<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Vereinzeln von Pflanzen
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
dieErfindungsgemäss ist die photoelektrische Zelle mit der Schaltapparatur und dem Träger für die Ausdünnwerkzeuge in einem Tragrahmen dicht über dem Boden liegend untergebracht, der sich seinerseits mittels einer oder mehrerer Laufrollen auf dem Boden abstützt. Der Rückführmechanismus der Träger für die Ausdünnwerkzeuge bzw. dessen Hubkurve ist über ein Zwischengetriebe an einen Zapfwellenanschluss oder an das Fahrwerk angeschlossen, wobei das Zwischengetriebe in seinem Übersetzungsverhältnis zwecks Veränderung der Ausdiinnlänge einstellbar oder regelbar ist.
Erfindungsgemäss ist für die Sicherung der Sperrvorrichtung in ihrer Sperrstellung ein Elektromagnet vorgesehen, der in den Stromkreis der photoelektrischen Zelle derart eingeschaltet ist, dass bei einer durch die stehenbleibende Pflanze bewirkten Unterbrechung der auf die photoelektrische Zelle fallenden Strahlen
EMI2.1
augenblicklich seitlich wegrückt und gleichzeitig das in Fahrtrichtung vor der Pflanze befindliche Werk-' zeug in die Reihe einschwenkt, um die der stehen zu lassenden Pflanze etwa folgende Pflanzen zu entfernen.
Die Sperrvorrichtung ist aus einem über den'Werkzeugträger hinwegfassendenHebel gebildet, der mit einer Rast od. dgl. einen auf dem Werkzeugträger vorgesehenen Anschlag, Nocken od. dgl. hinterfasst und an seinem vorderen Ende in den Bereich des den Hebel betätigenden Elektromagneten hineinreicht und hier mit einem Magneteisen versehen ist.
Erfindungsgemäss ist der die Hubkurve tragende Bauteil mit seinem Antrieb lösbar verbunden und trägt ausser der Hubkurve eine in entgegengesetzter Richtung ansteigende Leitfläche, die nach dem Ablauf der Hubkurve und der Verriegelung des Werkzeugträgers in seiner Ausgangsstellung auf die daransitzende Kur-
EMI2.2
organen herausgerückt und stillgesetzt wird.
Der die Hubkurve tragende Bauteil ist als eine um eine vertikale Achse umlaufende Scheibe ausgebildet, auf der die Hubkurve eine spiralig ansteigende Führung bildet und auf derenachse ein Zahn-oderreibkegelrad sitzt, iielches mit einem an den Antrieb angeschlossenen Gegenkegelrad in Eingriff steht, wobei die die Hubkurve tragende Scheibe mitsamt dem Kegelrad derart entgegen einer Federwirkung verschiebbar gelagert oder aufgehängt ist, dass beim Auflaufen des Leitstückes auf die amWerkzeugträger sitzende Rolle die Antriebsverbindung unterbrochen wird.
Vorzugsweise besteht der dieHubkurve tragendeBauteil aus einer auf seinerDrehachse axial verschiebbaren Büch- se, auf der die Hubkurve und hinter derselben ein entgegengesetzt ansteigendes Leitstückvorgeseben sind, wobei die Antriebsverbindung zwischen der die Hubkurve tragenden Büchse und der Drehachse durch eine Ratschenkupplung hergestellt wird, die auf der Drehachse fest aufgekeilt ist in der Weise, dass beim Auflaufen des Leitstückes auf die am Werkzeugträger vorgesehene Kurvenrolle die Büchse axial verschoben und die die Antriebsverbindung herstellende Ratschenkupplung gelöst wird.
Die beiden das Ausdünnorgan bildenden Werkzeuge wie Messer, Schere od. dgl., sind an ihrem gemeinsamen Träger mit Vorteil auswechselbar und einstellbar befestigt.
Mit der photoelektrischen Zelle ist vorzugsweise eine Signaleinrichtung verbunden, die bei nicht durch die Pflanzen verursachter längerer Unterbrechung des Lichtstrahles anspricht.
Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten konstruktiven Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist in den Zeichnungen wiedergegeben, u. zw. zeigen : Fig. 1 und 2 eine Draufsicht und eine Vorderansicht auf den die Ausdünnwerkzeuge steuernden Teil der Maschine, Fig. 3 eine Schemadarstellun iber die Arbeitsweise der Maschine, Fig. 4 - 9 Draufsichten und Schnitte des die Ausdünnwerkzeuge tragenden Teiles einer andern Ausführungsform der Maschine bei verschiedener Arbeitsstellung der einzelnen Teile und Fig. 10 eine schematische Darstellung über die Wirkungsweise der Maschine nach den Fig. 4-9.
Bei der Ausführungsform der Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 sitzen in dem Fahrzeugrahmen, von welchem nur ein Querträger 1 und die Lager 2 bzw. 3 dargestellt sind, ein Strahlengeber 4 und ein Empfänger 5, den eine photoelektrische Zelle bildet. Das Ausdünnorgan besteht aus den beiden Aus-
EMI2.3
le 5.
Neben dem die Werkzeuge tragenden Hebelarm 9 sitzt auf einem senkrechten Drehzapfen 12 in einem Lager 11 im Querträger 1 ein weiterer Hebelarm 13, der in eine Gabel 14 ausläuft, in
<Desc/Clms Page number 3>
der sich auf einer Achse 15 die Scheibe 16 führt, die auf ihrer Oberseite eine spiralig verlaufende Hubkurve 17 trägt. Auf der Achse 15 der Scheibe 16 sitzt ein Kegelrad 18, welches mit einem weiteren Kegelrad 19 auf der Welle 20 zusammenarbeitet. Die Welle 20 führt sich in Lagern 3 und steht über ein Zahnradpaar 21,22 mit der Achse 23 des Laufrades 24 in Antriebsverbindung.
Die Kegelräder 18 und 19 können sowohl Zahn- als auch Reibräder sein.
DerdieAusdünnmesser 6 und 7 tragendeHebelarm 9 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 39 und stützt sich mit einer Laufrolle 25 auf der Hubkurve 17 ab. Auf seiner Oberseite sitzt eine Rolle 26, die dazu dient, um den Hebelarm 9 in seiner Ausgangslage zu verriegeln. Zu diesem Zweck sitzt im Maschinengestell auf einer Drehachse 27 ein Sperrhebel 28, dessen Hebelarm-29 in den Bereich eines Elektromagneten 30 hineinreicht. Eine Feder 31 ist bestrebt, den Sperrhebel 28,29 in seine FreigabesteIlung überzuführen. Der Elektromagnet 30 steht über einen Unterbrecher 32, 33 und eine Leitung 34 mit der photoelektrischen Zelle 5 in Verbindung, die im übrigen über die Leitung 35 an einen Stromerzeuger angeschlossen ist.
Des weiteren sitzt auf der Oberseite der Scheibe 16 noch, u. zw. hinter der Hubkurve 17, ein in entgegengesetzter Richtung wie die Kurve ansteigendes Leitstück 36, welches mit der Kurvenrolle 25 am Hebel 9 zusammenarbeitet.
Um die Arbeitsweise der EinrichtUng zu erläutern, ist in Fig. 3 durch die Linie I - I eine Pflanzen- reihe wiedergegeben, in der die zu vereinzelnden Pflanzen a und die zu entfernenden Pflanzen b durch Punkte angedeutet sind. Die Maschine bewegt sich in der Pfeilrichtung A über die Pflanzenreihe hinweg, wobei der Strahlengeber 4 und der Empfänger 5 so tief angeordnet sind, dass die Pflanze a bzw. b vom Strahl getroffen werden. Entsprechend sind auch die Messer 6. und 7 so tief gesetzt. dass sie die Pflanzen abschneiden können.
AlsAusgangsstellung soll die Stellung angesehen werden, in der die in der Pflanzenreihe I - I unterste-Pflanze a den Strahlengang unterbrochen und die photoelektrische Zelle 5 den Hebelarm 9
EMI3.1
gerückt hat, aber schon vor der zu vereinzelnden Pflanze a steht. Wird die Maschine in Richtung des Pfeiles A bewegt, so wird über das Laufrad 24 und die Räder 22,21 bzw. 19 und 18 die Scheibe 16 mit der Hubkurve 17 im Uhrzeigersinn (Pfeilrichtung Fig. 1) gedreht. Von der ansteigenden Hubkurve 17 wird die Rolle 25 des Hebelarmes 9 nach aussen gedrückt, so dass dieser allmählich in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Die Messer 6 und 7 laufen dabei gemäss Fig. 3 allmählich in die Stellung 6'bzw. 7'. Dabei werden die zwischen den zu vereinzelnden Pflanzen a etwa noch vorhandenen Pflanzen von ihnen entfernt.
Der Hebel 9 gelangt entgegen der Wirkung der Feder 39 aus der in Fig. 1 eingezeichneten Stellung in die gestrichelt eingezeichnete Lage. Er trifft dabei auf den Kontakt 33, der die Unterbrechungsstelle 32 im Stromkreis des Elektromagneten 30 schliesst. DerSperrhebel 29,28 wird dadurch angezogen und so verschwenkt, dass er sich hinter die auf dem Hebel 9 sitzende Sperrolle 26 legt. Damit ist der Hebel 9 in seiner Ausgangsstellung gesi- chert.
Das Messer 7 befindet sich gemäss Fig. 3 nunmehr rechts von der Pflanzenreihe I - I in der Stellung 71. während das Messer 6 in die Pflanzenreihe hineingetreten ist und sich nun in der Stellung 61 befindet.' Unmittelbar, nachdem bei der Drehung der Scheibe 16 das Ende der Hubkurve 17 unter der Rolle 25 hindurchgelaufen ist, trifft das an derScheibe sitzende, entgegengesetzt ansteigendeLeitstück 36
EMI3.2
die Rolledung heraustreten und schliesslich die Scheibe 16 stehen bleibt.
Sobald der von dem Geber 4 ausgehende Strahl bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Maschine auf die nächste einzeln zu stellende Pflanze a trifft, unterbricht die photoelektrische Zelle 5 den bisher geschlossen gewesenen Magnetstrom. Der Magnet 30 lässt den Sperrhebel 29, 28 los. Dieser wird durch die Feder 31 in die Freigabestellung gezogen. Damit ist aber auch der Hebel 9, welcher die Messer 6 und 7 trägt, freigegeben. Er wird durch die Feder 39 quer zur Pflanzenreihe I - I augenblicklichverschwenkt, sodassdiebeidenMessergemässFig.3ausderStellung6'bzw.7'wieder in die Stellung 6 bzw. 7 gelangen. Gleichzeitig ist auch der Hebel 13, 14 mitsamt der Scheibe 16, 17 verschwenkt worden, so dass das Rad 18 wieder mit dem Rad 19 in Eingriff kommt und die Kurve 16,17 aufs Neue angetrieben wird.
Durch die Versetzung der beiden Messer 6 und 7 wird beim seitlichen Ausschwenken die Pflanze a
<Desc/Clms Page number 4>
stehen gelassen. Der Vorgang beginnt nunmehr aufs Neue, wobei immer eine bestimmte Anzahl Pflanzen b aus der Reihe entfernt werden. Die Länge des Rücklaufes der Ausdünnwerkzeuge 6, 7 kann durch Veränderung der Getriebeübersetzung 21,22 bzw. 19, 18 eingestellt werden.
Bei derAusführungsform der Maschine nach den Fig. 4-9 gelangt ein Rahmen l* zur Anwendung, der sich mit Hilfe eines Laufrades 63 auf dem Boden abstützt. Im Rahmen l* sitzen dicht über dem Boden wieder der Geber 4 und die photoelektrische Zelle 5, die ähnlich wie vorher über die Leitungen 34 bzw. 35 an einen Elektromagnet 30 bzw. Unterbrecher 32,33 aneine Stromquelle angeschlossen sind. Die beiden Ausdünnwerkzeuge sind hier aus Messern 40, 41 gebildet, die am Ende des Armes 42 eines Doppelhebels 42. 43 befestigt sind. Der Hebel 43 sitzt um eine senkrechte Achse 44 schwenkbar in einem Lager 45 am Querträger 46 des Maschinenrahmens. Am Hebelarm 43 sitzt eine noch später zu beschreibende Laufrolle 47.
Eine zwischen dem Rahmen l'und dem Hebelarm 42 gespannte Zugfeder 48 ist bestrebt, den Hebel 43, 42 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu drehen. Gesichert wird der Hebel 42, 43 durch einen quer über denRahmen l'hinwegreichendenSperrhebel 49, dermiteinerRast 50 über eine am Hebelarm 42 vorgesehene Sperrolle 51 bzw. einen entsprechenden Anschlag hinwegfasst und an seinem Ende ein Magneteisen 53 trägt. Eine Zugfeder 52 ist bestrebt, den Sperrhebel 49 in seine Sperrstellung zu ziehen.
Für die Rückführung des Hebels 42,43 in seine Ausgangslage ist hier ein Hubmechanismus vorgesehen, der auf der horizontalen Achse 54 sitzt. Die Achse 57 wird über Zwischenräder 55 und 56 oder irgendein anderes im Übersetzungsverhältnis veränderliches Getriebe von einer an die Zapfwelle des Zugfahrzeuges anzuschliessenden Antriebswelle 57 aus angetrieben.
Auf derAchse 54 sitzt axial verschiebbar eine Büchse 58, die eine schraubenförmig ansteigende Hubkurve 59 und am Ende derselben ein entgegengesetzt ansteigendes Leitstück 60 trägt, die beide abwechselnd mit der am Hebelarm 43 sitzenden Kurvenrolle 47 zusammenarbeiten.
An der Stirnseite bildet die Hubkurve 59 eine Kupplungsscheibe 61, die mit einer auf der Welle 54 fest aufgekeilten Gegenkupplungsscheibe 62 nach Art einer Ratschenkupplung zusammenarbeitet.
Die Einrichtung nach den Fig. 4-9 arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die vorher beschriebene Ausführungsform der Maschine, nur mit dem Unterschied, dass die Ausdünnwerkzeuge in der entgegengesetzten Richtung versetzt angeordnet sind. Die Fig. 4, 5 bzw. 6,7 und 8, 9 zeigen die einzelnen Arbeitsstellungen.
Ausgangsstellung soll die Stellung gemäss Fig. 4 und 5 sein. Durch einen kurz vorher von der photoelektrischen Zelle 5 gegebenen und von der stehenbleibenden Pflanze a ausgelösten Impuls wurde der Werkzeugträger 42,43 mit den Werkzeugen 40 und 41 nach rechts geschwenkt, so dass das hinter der Pflanze a befindliche Messer 41 aus der Pflanzenreihe I - I seitlich ausgeschwenkt und dafür das Messer 40 vor der Pflanze a in die Pflanzenreihe eingeschwenkt ist (Fig. 10). Die Hubkurve 58, 59 läuft mit ihrer Antriebswelle 54 um. Die Ratschenkupplung 61,62 ist geschlossen. Die Kurvenrolle 47 läuft auf der Hubkurve 59 auf. Dadurch wird der Hebel 43,42 entgegen der Wirkung der Feder 48 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Die Messer 40 und 41 gelangen auf diese Wei- se bei der Vorwärtsfahrt desFahrzeuges in Richtung des Pfeiles A wieder in ihre Ausgangslage, d. h. aus der Stellung 40, 41 gemäss Fig. 10 in die Stellung 40'bzw. 41'. Der Hebelarm 43 schliesst die Unterbrechungsstelle 32, 33 desElektromagnetstromkreises. Der Sperrhebel 49 wird angezogen, seine Nase 50 rastet hinter der auf dem Hebelarm 42 sitzenden Sperrolle 51 ein. Es ist schliesslich die Stellung der Teile nach Fig. 8 und 9 gegeben, während Fig. 6 und 7 eine Zwischenstellung zeigen.
Sobald der Hebel 42, 43 verriegelt ist, wird durch Auflaufen des Leitstückes 60 der Hubkurve 58,59 auf die Rolle 47 diese auf ihrer Achse 54 nach rechts verschoben, so dass die Kupp- lungsscheiben 61, 62 voneinander wegtreten und die Hubkurve 58,59 stillsteht (Fig. 8). Sobald jetzt wieder die stehen zulassende Pflanze a den vom Geber 4 ausgehenden Strahl unterbricht, löst dies einen Impuls der photoelektrischen Zelle 5 aus. Dieser öffnet den Magnetstromkreis. Der Magnet 30 gibt den Sperrhebel 49 frei. Dieser schnellt unter der am Hebelarm 42 angreifenden Feder 48 nach oben, so dass nunmehr derWerkzeugtraghebel 42,43 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zurückschnellt.
Dies hat zur Folge, dass das in der Pflanzenreihe hinter der stehen zu lassenden Pflanze a befindliche Messer 41 seitlich aus der Stellung 41'in die Stellung 41 aus der Reihe herausschwenkt und das Messer 40 vor der Pflanze a aus der Stellung 40'in die Reihe in Stellung 40 einrückt. Die Ratschenkupplung 61, 62 ist ebenfalls wieder geschlossen, so dass nunmehr die Hubkurve 58,59 den
<Desc/Clms Page number 5>
Werkzeugtraghebel 42,43 aufs Neue wieder in die Ausgangsstellung zurückführt, wobei die zwischen den Pflanzen a befindlichen Pflanzen b entfernt werden.
Auch bei dieserAusführungsform der Maschine lässt sich durchAuswechseln der Übersetzungsräder der in der Reihe gegebene Pflanzenabstand beliebig einstellen.
Vorzugsweise kann mit der photoelektrischen Zelle eine Signaleinrichtung verbunden sein, die bei nicht durch die Pflanzen verursachter längerer Unterbrechung des Lichtstrahles anspricht und dem Bedienungsmann anzeigt, dass die Anlage nicht funktioniert, beispielsweise verschmutzt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Vereinzeln von Pflanzen mit einem quer zur Pflanzenreihe zwischen zwei durch Anschläge bestimmten Stellungen bewegten, mit einer Photozelle. durch die Pflanzen zu steuernden, am Maschinenrahmen quer zur Fahrtrichtung verschwenkbar angeordneten Ausdünnorgan, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Ausdünnorgan aus zwei, in Fahrtrichtung und quer dazu gegeneinander versetzten, an einem Zughebel starr angeordneten Ausdünnwerkzeugen (6,7) besteht und dass das Ausdünnor- gan in an sich bekannter Weise durch einen von der zu vereinzelnden Pflanze (a) ausgelösten elektrischen Impuls aus der Photozelle (5) sprunghaft aus der einen Stellung in die andere zu überführen ist, wobei der zur photoelektrischen Zelle gehörende Strahlengeber (4)
und der Strahlenempfänger (5) seitlich der Bewegungsbahn desAusdünnwerkzeuges (6,7) in der Art angeordnet sind, dass der Strahlengang über einer zwischen den versetzt angeordneten Ausdünnwerkzeugen (6,7) verlaufenden Linie liegt.
2. HackmaschinenachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdünnwerkzeuge (6, 7) entgegen der Kraft einer gespannten, an dem Traghebel der Ausdünnwerkzeuge angreifenden Feder (39) in ihrer Ausgangsstellung durch eine Sperrvorrichtung (36) gehalten sind, die durch den elektrischen Impuls der Photozelle (5) zu entsperren ist.
EMI5.1