DE205138C - - Google Patents

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DE205138C
DE205138C DENDAT205138D DE205138DA DE205138C DE 205138 C DE205138 C DE 205138C DE NDAT205138 D DENDAT205138 D DE NDAT205138D DE 205138D A DE205138D A DE 205138DA DE 205138 C DE205138 C DE 205138C
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    • A61Q19/10Washing or bathing preparations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
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    • A61K9/2072Pills, tablets, discs, rods characterised by shape, structure or size; Tablets with holes, special break lines or identification marks; Partially coated tablets; Disintegrating flat shaped forms
    • A61K9/2086Layered tablets, e.g. bilayer tablets; Tablets of the type inert core-active coat
    • A61K9/209Layered tablets, e.g. bilayer tablets; Tablets of the type inert core-active coat containing drug in at least two layers or in the core and in at least one outer layer
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    • A61K2800/20Chemical, physico-chemical or functional or structural properties of the composition as a whole
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205138 KLASSE 30 h. GRUPPE
Zusatz zum Patente 198866 vom 29. Januar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1908 ab. Längste Dauer: 28. Januar 1922.
Das in der Patentschrift 198866 beschriebene Verfahren zur Herstellung von Kohlensäurebädern besteht darin, daß man die aus kohlensauren Salzen Kohlensäure entwickelnden sauren Salze, wie z. B. Natriumbisulf at, in der bekannten Gestalt von Tabletten, Würfeln 0. dgl. mit einer wasserundurchlässigen Isolierschicht, z. B. aus Paraffin, derart teilweise versieht, daß die Tafeln durch diese Schicht von der Badewanne isoliert werden und die Wanne nicht angreifen können. ,
Mit Hilfe derart beschaffener Bisulfattafeln werden Kohlensäurebäder in der Weise hergestellt, daß in dem Badewasser geeignete kohlensaure Salze, wie Natriumbikarbonat, aufgelöst und die Tafeln in der erforderlichen Anzahl auf den Boden der Badewanne gebracht werden.
Das vorliegende Verfahren bezweckt, die umständliche und zeitraubende Handhabung und Auflösung des Bikarbonats auszuschalten und Präparate herzustellen, die nebeneinander sowohl das saure Salz als auch das Bikarbonat in den zur Umsetzung erforderlichen Mengen enthalten.
Die Vorteile, die dadurch erzielt werden, sind die folgenden:
Die Herstellung der Bäder wird vereinfacht und beschleunigt, da mit einem Handgriff in das Badewasser die erforderlichen Salze hineingebracht werden, wo sie unmittelbar zur Wirkung gelangen.
Der menschliche Körper verweilt nicht mehr in einer ätzenden alkalischen Bikarbonatlösung, bis diese durch die langsam erfolgende Auflösung des Bisulfats zerstört ist, da die Auflösung von Bikarbonat und Bisulf at gleichzeitig und dicht nebeneinander vor sich geht und demzufolge auch die Umsetzung sofort und in dem Maße eintritt, als die Lösung der Salze erfolgt.
Die Metallbadewannen werden noch besser als nach dem Verfahren des Hauptpatents vor dem Angriff des Bisulfats geschützt, da dieses in dem Maße, als es in Lösung geht, durch das gleichzeitig in nächster Nachbarschaft mit in Lösung gehende Bikarbonat unaufhörlich und sofort neutralisiert wird.
Es ist ferner eine lokale Behandlung des Körpers mit Kohlensäure möglich, da die Kohlensäure nur an jenen Stellen entwickelt wird, wo sich die beide Salze enthaltenden Präparate befinden.
Der Verbraucher erhält ein festes, aus beiden Salzen bestehendes Präparat und hat nicht mehr nötig, mit pulverförmigem Bikarbonat umzugehen. Er kann das Präparat ohne jede Gefahr für die Zerstörung der Badewanne und ohne Beobachtung besonderer Schutzmaßregeln in das Badewasser bringen.

Claims (3)

Schließlich wird auch, wie ohne weiteres klar ist, die Verpackung und Beförderung sehr wesentlich vereinfacht und verbilligt, was bei einem Verbrauchsgegenstand, wie der vorliegende, sehr wesentlich ist. Das neue Verfahren besteht darin, daß nebeneinander in zwei gleichgroßen Gieß- oder Preßformen zwei Würfel, Tafeln, Tabletten o. dgl., und zwar die eine aus Bisulfat und die andere ίο aus Bikarbonat durch Guß, Pressung o. dgl. hergestellt und in Sektoren zerlegt werden, worauf in einer der Größe und Form nach der Gieß- oder Preßform entsprechenden wasserundurchlässigen Hülle diese Sektoren nebeneinander derart angeordnet werden, daß von den benachbarten stets der eine aus Bisulfat und der andere aus Bikarbonat besteht. Entsprechend den zur Umsetzung gelangenden Mengen wird man die Sektoren der Bisulfatplatte größer als diejenigen der Bikarbonatplatte wählen, wie dies aus Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung zu ersehen ist. Diese stellen Querschnitte nach drei verschiedenen Ausführungsformen dar, während Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach Fig. 2 und 3. ist. Fig. ι zeigt ein Präparat mit je einem Bisulf at und einem Bikarbonatsektor; in Fig. 2 sind je zwei, in Fig. 3 dagegen je vier Sektoren nebeneinander angeordnet. α bedeutet in diesen Figuren die wasserundurchlässige Hülle, b die Bisulfat- und c die Bikarbonatsektoren. Es ist selbstverständlich, daß die so zusammengesetzten Tafeln auch eine andere Form besitzen können; dementsprechend werden auch an Stelle der Sektoren anders geformte Einzeltafeln o. dgl. aus Bisulfat und Bikarbonat verwendet. Statt fertige wasserundurchlässige Hüllen zu verwenden, kann man auch die einzelnen Sektoren o. dgl. zusammenlegen und sie durch einen wasserlöslichen Klebstoff oder durch Paraffin vereinigen, und darauf die mit der Badewanne in Berührung kommenden Bodenflächen und ev. die Seitenflächen paraffinieren. Es empfiehlt sich, dem Bikarbonat, um seine Löslichkeit in Tafelform zu erhöhen, vor dem Pressen leicht lösliche Stoffe, wie Zucker, Chlornatrium u. dgl. zuzusetzen, dagegen, um die Löslichkeit des Bisulfats herabzusetzen, diesem geeignete Stoffe, wie Stärke, schwefelsaures Natron u. dgl., beizumengen. Man kann So auch, die Bisulfattabletten mit geeigneten, in Wasser schwer löslichen Stoffen imprägnieren oder sie mit Hilfe eines perforierten Deckels abdecken. Zweckmäßig werden die in der beschriebenen Weise hergestellten Tabletten, um ihre vorzeitige Zersetzung durch Luftfeuchtigkeit zu vermeiden, zu mehreren vereinigt, in luftdichten Verpackungen in den Handel gebracht, wozu sich am besten Blechbüchsen mit Falzverschluß nach Art der sog. Konservenbüchsen eignen. Da die Entwicldung der Kohlensäure durch Anziehung von atmosphärischer Feuchtigkeit naturgemäß an den Berührungsstellen der ein- " zelnen Sektoren eintritt, so empfiehlt es sich, zwischen die einzelnen Sektoren Papierstreifen d oder andere trennende Schichten anzuordnen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Man verwendet dabei am zweckmäßigsten Pergamentpapier. 70 Pate nt-A ν Sprüche:
1. Eine Abänderung des durch Patent 198866 geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß in einer wasserundurchlässigen Hülle, diese vollkommen ausfüllend, nebeneinander Sektoren aus vorher aus Bikarbonat oder anderen Kohlensäure entwickelnden Salzen und Bisulfat durch Pressung oder Guß erzeugten Tafeln, Platten oder Würfeln derart angeordnet werden, daß die benachbarten Sektoren abwechselnd aus dem einen und dem anderen Stoff bestehen.
2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die durch Zusammenlegen der einzelnen Sektoren gebildeten Tafeln, Platten oder Würfel mittels eines wasserlöslichen Klebstoffes oder Paraffins vereinigt und an den Boden- und ev. den Seitenflächen mit einer Isolierschicht, z. B. von Paraffin, versieht.
3. Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch 95' gekennzeichnet, daß die einzelnen Sektoren durch Streifen aus z. B. wasserdichtem Papier getrennt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2028270A1 (de) * 1969-01-14 1970-10-09 Axton May Michael

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2028270A1 (de) * 1969-01-14 1970-10-09 Axton May Michael

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