DE203371C - - Google Patents

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DE203371C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/14Ejecting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 203371 KLASSE 49 e. GRUPPE
FRANZ DAHL in BRUCKHAUSEN a. Rh. Aushebevorrichtung für Schiniedepressen.
Zusatz zum Patente 191416 vom 19. März 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1907 ab. Längste Dauer: 18. März 1920.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Aushebevorrichtung für Schmiedepressen u. dgl. nach Patent 191416. Bei letzterer hat es sich herausgestellt, daß der Schlitz der hin und her schwingenden Kurbel des Kurbelgetriebes, in welchem der Bolzen des die Auswurfhebel bewegenden Winkelhebels gleitet, zu Störungen Anlaß gibt. Es müßte daher die gelenkige Verbindung zwischen der Kurbel und dem Winkelhebel einen feststehenden Drehpunkt erhalten. Dies bedingte andererseits, daß die kreisbogenförmige Kulisse, in welcher der am kurzen Schenkel des Winkelhebels befindliche Zapfen gleitet, ebenfalls wegfallen kann, da nur die beiden Endpunkte dieser Kulisse erforderlich sind, 'die, da der Zapfen des Winkelhebels eine Verschiebung erhält, als kurze .Gleitflächen ausgeführt werden müssen.
Da der Zapfen des Winkelhebels eine zwangläufige Führung nicht besitzt, so ist darauf zu achten, daß die Bewegung der Aushebevorrichtung möglichst gleichmäßig erfolgt, um Stöße und Schläge, die eine Zerstörung des .. Materials hervorrufen können, zu vermeiden.
Dies kann durch die Kupplung der Aushebevorrichtung mit dem Preßbär nicht erzielt werden, da dieser, um ein, günstiges Arbeiten zu erzielen, rasch gehoben und gesenkt werden muß und außerdem seine Bewegung an und für sich keine gleichmäßige ist. Um nun die Geschwindigkeit der Aushebevorrichtung von der des Preßbärs unabhängig zu gestalten, ist ein besonderer, gleichzeitig und gleichsinnig wie der Preßbär gesteuerter Zylinder vorgesehen, dessen Kolbenstange mit der Aushebevorrichtung in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist eine Aushebevorrichtung der letzteren Art in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung während des Aushebens,
Fig. 2 nach dem Ausheben der Schwelle und
Fig. 3 einen Teil der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe.
Am Unterteil des Pressengestelles ist der doppelarmige Hebel g in der Mitte angelenkt. Das eine Ende dieses Hebels steht jedoch im Gegensatz zum Hauptpatent nicht mehr mit dem Preßbär in Verbindung, sondern mit einem unabhängigen Zylinder c, der gleichsinnig und gleichzeitig mit dem Preßbär gesteuert wird. Dieser Zylinder ist erforderlich, um die Geschwindigkeit des Aushebers unabhängig von der des Preßbärs regeln zu können.
Der mit dem Auswurfhebel m gelenkig verbundene Winkelhebel I ist durch einen Bolzen k mit dem anderen Ende des Hebels gelenkig verbunden. An dem kleinen Schenkel des Winkelhebels sitzt ein Bolzen n, der sich abwechselnd, gegen zwei Anschläge χ bzw. y, die kleine Gleitflächen besitzen, legen kann, und zwar legt sich während des Aushebens
(2. Auflage, ausgegeben am jo. Dezember igoSj
der Schwelle der Zapfen η gegen den Anschlag χ (Fig. i) und nach dem Ausheben gegen den Anschlag y (Fig. 2).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist dieselbe wie beim Hauptpatent, nur mit dem Unterschiede, daß hier der Gelenkpunkt k des Winkelhebels im Doppelhebel g nicht gleiten kann, während der Zapfen η auf den Anschlägen χ bzw. y gleitet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aushebevorrichtung für Schmiedepressen nach Patent 191416, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auswurfhebel
    (m) bewegende Winkelhebel (β) fest an der Kurbel (g) des Kurbelgetriebes angelenkt ist, während der am kurzen Schenkel des Winkelhebels sitzende Zapfen (n) sich gegen zwei Anschläge (x bzw. y) legen und auf diesen gleiten kann.
  2. 2. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (g) mit der Kolbenstange eines besonderen Zylinders in Verbindung steht, der gleichsinnig und gleichzeitig wie der Preßbär gesteuert wird, um die Geschwindigkeit des Aushebers unabhängig von der des Preßbärs regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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