DE35601C - Thürfeder mit Hemmung - Google Patents

Thürfeder mit Hemmung

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DE35601C
DE35601C DENDAT35601D DE35601DA DE35601C DE 35601 C DE35601 C DE 35601C DE NDAT35601 D DENDAT35601 D DE NDAT35601D DE 35601D A DE35601D A DE 35601DA DE 35601 C DE35601 C DE 35601C
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Germany
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push rod
door
cylinder
escapement
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35601D
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English (en)
Original Assignee
H. härtung in Berlin, Prenzlauer-Allee 41
Publication of DE35601C publication Critical patent/DE35601C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/02Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with pneumatic piston brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
HUGO HÄRTUNG in BERLIN. Thürfeder mit Hemmung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1885 ab.
Die bisherigen Apparate zur Verhinderung des Zuschlagens von Thüren haben stets nur einen einzigen, in sich verschiebbaren Mechanismus, welcher gewöhnlich aus einem Cylinder mit Kolben besteht und bei welchem in bekannter Weise das eingeschlossene Flüssigkeitsvolumen die Wirkung der Zuschlagfeder auszugleichen sucht.
Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen in der Verbindung zweier axial in sich verschiebbaren, winklig zu einander angeordneten Schubstangen A und B, von denen die eine aus einer in sich zusammenschiebbaren Druckstange A, die andere aus einem Kolbencylinder B besteht, wobei die verschiebbaren Theile beider Mechanismen durch Zugstangen ^ zwanglä'ufig mit einander verbunden sind.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 3 eine derartige Construction dargestellt, und" zwar zeigt Fig. 2 den Verticalschnitt des Apparates bei geschlossener, Fig. 1 bei geöffneter Thür und Fig. 3 den Grundrifs in verkleinertem Mafsstabe, welcher darstellt, wie der Apparat bei einer Thür anzubringen ist.
Die eine Schubstange besteht aus der verlängerbaren Druckstange A, die gebildet wird aus den beiden Schieberöhren m und m1 (Muffen etc.) und der mittleren Schubstange b.
An dem einen Ende greift die Druckstange A mittelst eines Zapfens d (Scharnier etc.) an den drehbaren Thürflügel, an dem anderen Ende mittelst Sperrhakens s an das Federhaus F, welches am Thürpfosten oder sonst einer geeigneten Stelle befestigt ist.
In Fig. 2 ist die Aenderung getroffen, dafs in der verlängerbaren Druckstange A Federn f und fl angeordnet sind, welche das Zudrücken des Thürflügels bewirken und auf diese Weise das besondere Federhaus F ganz überflüssig machen.
Die zweite Schubstange besteht aus einem Kolbencylinder B, welcher in seiner Construction und Wirkungsweise derjenigen der Patentschrift No. 32772 entspricht. Dieser Kolbencylinder B ist mit seinem Kolben k, Fig. ι und 2, bei g fest mit dem mittleren Theil b der Druckstange A und der Cylinder Z durch Zugstangen % % mit den beweglichen Schieberöhren oder Muffen mm1 scharnierartig verbunden, so dafs eine zwanglä'ufige Verschiebung der beweglichen Theile m und m1 und / erreicht ist. Diese Anordnung kann auch umgekehrt stattfinden, dafs nämlich der Cylinder / rriit dem mittleren Theil b der Druckstange A bei g fest und der Kolben k durch Zugstangen \ \ mit den beweglichen Schieberöhren mm1 scharnierartig verbunden ist, und endlich kann die Anordnung getroffen sein, dafs der Kolben k mit dem mittleren Theil b der Druckstange A bei g scharnierartig und der Cylinder I durch Zugstange \ mit der beweglichen Muffe m ebenfalls scharnierartig verbunden sind, oder umgekehrt. In den letzteren beiden Fällen ist zu bemerken, dafs die Theile m und \ einseitig am Cylinder anzuordnen sind.
Wirkungsweise des Apparates.
Beim Aufmachen der Thür, Fig. 3, wird die
Druckstange A verkürzt, indem sich die Schieberöhren m und mx einander nähern und den Cylinder / von der am mittleren Theil b
festsitzenden Kolbenstange k entfernen. Die in dem Cylinder Z befindliche Flüssigkeit (OeI, Glycerin, eventuell Luft) tritt in bekannter Weise auf die andere Seite des Kolbens k, und beim Zumachen der Thür wirkt dieses durchgetretene Flüssigkeitsvolumen regulirend auf die Wirkung der Zuschlagfeder im Federhause oder auf die Zuschlagfedern ff1 in der verlängerbaren Druckstange A.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Thürfeder, deren Wirkung vermittelst Stangen, die bei der Bewegung der Thür in einander sich verschieben, übertragen und durch eine mit den Stangen zwangla'ufig verbundene, winklig zu jener Schieberichtung bewegte Cylinder - Hemmvorrichtung gehemmt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35601D Thürfeder mit Hemmung Expired - Lifetime DE35601C (de)

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