DE49389C - Sammelmappe - Google Patents
SammelmappeInfo
- Publication number
- DE49389C DE49389C DENDAT49389D DE49389DA DE49389C DE 49389 C DE49389 C DE 49389C DE NDAT49389 D DENDAT49389 D DE NDAT49389D DE 49389D A DE49389D A DE 49389DA DE 49389 C DE49389 C DE 49389C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rings
- ring
- arrangement
- handle
- gap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 title claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
- B42F13/16—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
- B42F13/16—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
- B42F13/20—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
Landscapes
- Discharge By Other Means (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Die in der Folge beschriebene Sammelmappe hat den Vortheil, dafs man die vorhandenen
Papiere nicht hin- und herzuschieben braucht, wenn ein neues Blatt eingelegt oder ein
bestimmtes Blatt herausgenommen werden soll.
Zu diesem Zwecke ist anstatt der Papiere
der Haltedraht für dieselben verschiebbar angeordnet worden,- und zwar am besten in Gestalt
von Ringen α (siehe beiliegende Zeichnung),
welche eine Drehbewegung gestatten. Diese sind mit einem Spalt versehen und befinden
sich unten in einer Führung, die aus entsprechend geformten Hülsen b oder aus an
der Mappe angebrachten Ringen, durch welche die Ringe ä gehen, gebildet ist. Bei Anwendung
nur dines Ringes' α werden für die'
Pap'ie'fe entsprechende Äuflagestege ,angebracht.
Wdrin mehrere Ringe α angebrächt sind, so
wfird'en dieselben1 zweckmä'fsig unten mit einander
verbunden, so' dafs' sich der eine' mit' dem
anderen1 gleichzeitig vers'chieb't;' in diesem Falle
werden bei Anwendung der betreffenden Hülsen
die'se" rriif einem Schlitz versehen, welcher die
Ariweridüirg einer Ver'birid'ungsSfange' gestattet;
auch brauchen in diesem Falle' dfe* Ringe a
nicht selbst geführt zu werden, sondern es kann dies mit der Verbindungsstange geschehen.
Die Ringe können dann unten eine beliebige Form haben; auch können dieselben dann
unten offen und durch die Führungsstange geschlossen sein. Die Ringe werden nun jedesmal
mit dem Spalt dorthin geschoben, wo das Schriftstück eingelegt werden soll. Der Spalt
ist für gewöhnlich geschlossen, indem die Ringe entweder federnd zusammenhalten oder
indem eine besondere Klappe, ein Schieber oder Zwischenstück an dem Spalt angeordnet
wird. Die Ringe können jedoch auch zweitheilig hergestellt werden und die Theile unten
zum Zwecke des Schliefsens des Spaltes auseinanderschiebbar oder an einander nach dieser
oder jener Seite drehbar sein, so dafs, wenn mehrere Ringe vorhanden sind, die Theile desselben
durch Hebel, Schieber öder dergleichen unten entsprechend verbünden werden, damit
die Oeffnung der Ringe gleichzeitig erfolgt.
In Fig. ι und 2 is.t die einfachste Anordnung gezeichnet. Die Ringe sind mit einem
Spalt versehen, der durch die federnden Ring-1
enden selbst geschlossen wird. Wenn menrere' Ringe angebracht sind, so rnüsseri" dieselben
einzeln verschoben Werden, w,as bei der in Fig. 16. bis ig und 27 gezeichneten Anordnung,'
bei welcher die" Ringe durch' eine Schiene
verbünden sind, nicht nöthig ist. . In Fig. 3
bis 5 ist ein einfache!1 Schleberveirschlufs s für
d,en Spalt gezeichnet, welcher Verschlufs' durch
die' federnde Nase I gehalfen wird. .
Die S'chieb'erverschlüsse nach' den Fig. 6
bis' 14 und 24 bis 26 sind theilWeise vereinigt
rhi't1 einer Vorricnturig^ zuhi Verschieben der
Ringe.
Bei der in Fig. 6 bis 9 gezeichneten Einrichtung
wurde der Griff g angebracht, welcher oben mit dem linken und unten mit dem
rechten Ringtheil verbunden ist. Wird der Griff verschoben, so werden beide Ringtheile
gleichmäfsig verstellt. Soll z. B. ein Blatt vorn eingelegt werden, so wird der Griff g nach
rechts verschoben und es bewegen sich die Ringtheile oben mit dem geschlossenen Spalt
nach links.
Die Ringe sind hier aus zwei unten in einander schiebbaren Theilen hergestellt. Um nun
die Spalten beider Ringe zu öffnen, genügt es,
den kleinen Hebel h, welcher sich bei h1 auf
dem Griff dreht, über den Ansatz g1 zu legen, wodurch die Spalten geöffnet werden. Der
Hebel h ist einerseits mit dem rechten, andererseits mit dem linken Ringtheil verbunden, so
dafs durch die Drehung desselben die Oeffnung (Fig. 8) oder Schliefsung (Fig. 7) beider
Ringspalten gleichzeitig erfolgt.
In Fig. 10 bis 14 ist die Einrichtung etwas
vereinfacht und sind beide Ringhälften durch Stege e verbunden. Es braucht hier nur immer
ein Ring bewegt zu werden, da sich infolge der Verbindung durch die Stege e der andere
stets mitbewegt. Die Ringspalten können -hier durch eine Klemmvorrichtung geschlossen gehalten
werden. — Eine besonders vorteilhafte Anordnung der Ringe ist in Fig. 24 bis 26
gezeichnet. Dabei sind beide Ringe durch den Griff k1 verbunden. Derselbe ist in den linken
Ringtheilen drehbar, während er die rechts liegenden Ringtheile vermittels eines Stiftes
oder Excenters hält. Wird der Griff einfach verschoben, so werden die Ringe gedreht.
Wird der Griff hingegen gedreht, wie dies Fig. 26 zeigt, so zieht das Excenter oder der
kurbelartige Stift, welcher sich in einem höher liegenden Auge 0 des einen Ringtheiles befindet,
diesen an und der Spalt öffnet sich. Die Fig. 16, 18, 20 und 27 stellen einen eigenthümlichen
Klappenverschlufs für den Spalt dar. Bei den Fig. 16 bis 18 läfst sich die
Klappe η an beiden Seiten öffnen oder auch ganz herausnehmen. Dieselbe ist an - beiden
Seiten mit einem federnden Auge d versehen, welches in eine entsprechende Oeffnung des
Ringes gedrückt wird und einschnappt. Die Klappe wird stets an der Seite geöffnet, an
welcher das Blatt eingeschoben werden soll. In Fig. 20 und 27 sind zwei Klappen n1 gezeichnet,
welche etwa durch Federn c, Fig. 27, in der geschlossenen Stellung gehalten werden.
Diejenige Klappe bleibt geschlossen, bei welcher das Schriftstück eingelegt werden soll.
Eine andere Oeffnungsvorrichtung für den Spalt zeigen auch die Fig. 21 bis 23, und besitzt der
an den Ringtheilen drehbare Griff k die Excenter i. An den Mappenrücken wurde hier,
wie auch bei den schon erwähnten Einrichtungen, eine Blecheinlage angebracht, an welcher
sich die Führuiigshülsen _/ befinden. Diese
federn am Blechrücken und drücken den Ring so zusammen, dafs dessen Spalt stets geschlossen
ist. Wird nun der Griff k mit den Excentern gedreht, so hebt sich die Stange des
Griffes von dem Buchrücken ab und die Ringhalften werden ebenfalls gehoben, wodurch
sich der Spalt, wie Fig. 23 zeigt, öffnet.
Claims (4)
1. An Sammelmappen zum Halten der Papiere die Anordnung von mit Spalten versehenen
Ringen oder Ringtheilen, welche in der Weise verschiebbar angeordnet sind, dafs durch die Verschiebung der Spalt stets an
die Stelle gebracht werden kann, an welcher die Blätter eingelegt oder entfernt werden sollen.
2. An den' unter 1. bezeichneten verschiebbaren
Ringen zum Verschliefsen des Spaltes die Anordnung des durch eine federnde Nase gehaltenen Schiebers s, Fig. 3 bis 5,
oder der doppelten Klappen n1, Fig. 20 und 27, bezw. der mit federnden Augen d
versehenen, an beiden Seiten aufklappbaren bezw. gänzlich herausnehmbaren-Klappe η
(Fig. 16 bis 18).
3. An Sammelmappen, welche mit der unter 1. bezeichneten Vorrichtung versehen sind, sofern
zwei Ringe Verwendung finden, die Anordnung des Griffes g in Verbindung mit dem auf derselben drehbar gelagerten
Hebel h, welcher einerseits an dem rechten und andererseits an dem linken Ringtheil
befestigt ist, während sich der Griff g an den anderen Ringtheilen befindet, zum
Zwecke des Verschiebens, Oeffnens und Schliefsens der Ringe (Fig. 6 bis 9).
4. Als Ersatz der unter 3. bezeichneten Vorrichtung die Anordnung der drehbaren
Stange k bezw. k1, durch welche die Ringe
verschoben und bei der Drehung geöffnet oder geschlossen werden können, indem entweder Vorsprünge bezw. Excenter auf
den Buchrücken auftreffen (Fig. 21 bis 23) oder indem durch eine Kurbel oder einen
Stift der eine Ringtheil verschoben wird (Fig. 24 bis 26). ;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE51889T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49389C true DE49389C (de) |
Family
ID=5627144
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51889D Expired - Lifetime DE51889C (de) | Sammelmappe | ||
| DENDAT49389D Expired - Lifetime DE49389C (de) | Sammelmappe |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51889D Expired - Lifetime DE51889C (de) | Sammelmappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE49389C (de) |
-
0
- DE DENDAT51889D patent/DE51889C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT49389D patent/DE49389C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE51889C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE49389C (de) | Sammelmappe | |
| DE2519549C3 (de) | Einrichtung zum lösbaren Verriegeln eines Hängebeschlages mit einer Waagerechthalteschiene | |
| DE3146392C2 (de) | Briefordnermechanik | |
| DE75010C (de) | Selbstlochender Briefordner, zugleich Sammelmappe | |
| DE207042C (de) | ||
| DE3004830A1 (de) | Haltevorrichtung fuer einen ringordner | |
| DE307283C (de) | ||
| DE630676C (de) | Mechanik fuer Briefordner mit feststehenden Aufreihstiften und umlegbaren sowie laengs verschiebbaren Verschlussbuegeln | |
| DE525402C (de) | Briefordnermechanik, deren Aufreihpaare drehbar auf einer mit in senkrechten Schlitzen gefuehrten Achse sitzen | |
| DE72519C (de) | Sammelmappe | |
| DE96031C (de) | ||
| DE674039C (de) | Aufreihvorrichtung fuer buchfoermig zu vereinigende gelochte Papierblaetter | |
| DE541390C (de) | Briefordnermechanik mit zwei oder mehreren Aufreiherpaaren | |
| DE72597C (de) | Ordner und Sammelmappe für Schriftstücke, Drucksachen u. dergl | |
| DE405183C (de) | Briefordnermechanik mit einem Rueckleger und von Hand unmittelbar zu oeffnenden Schliessbuegeln | |
| DE48485C (de) | Sammelmappe | |
| DE301869C (de) | ||
| DE108597C (de) | ||
| AT319185B (de) | Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut | |
| DE663348C (de) | Verschlusseinrichtung fuer Briefordner | |
| DE225573C (de) | ||
| DE422720C (de) | Ringbuchmechanik, deren geteilte Ringe durch UEberschreiten der Totpunktlage in der geoeff-neten und der geschlossenen Lage verharren und mittels einer Handhabe geoeffnet werden | |
| DE517494C (de) | Loseblaetterbuch mit zwei an einem gemeinsamen Ruecken verschiebbar gelagerten Klemmschienen, an denen die Aufreiher sitzen | |
| DE125550C (de) | ||
| DE76052C (de) | Bei jedem Schliefsen zweimal schneidende Kammscheere |