DE20239C - Probenehmer für Filterabsüfs-Wässer etc - Google Patents

Probenehmer für Filterabsüfs-Wässer etc

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DE20239C
DE20239C DENDAT20239D DE20239DA DE20239C DE 20239 C DE20239 C DE 20239C DE NDAT20239 D DENDAT20239 D DE NDAT20239D DE 20239D A DE20239D A DE 20239DA DE 20239 C DE20239 C DE 20239C
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Germany
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sampler
tap
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cock
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Active
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DENDAT20239D
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English (en)
Original Assignee
M. MÜLLER in Zuckerfabrik Gorgast, Gorgast bei Manschnow
Publication of DE20239C publication Critical patent/DE20239C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/20Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials
    • G01N1/2035Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials by deviating part of a fluid stream, e.g. by drawing-off or tapping

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Filter einer Batterie ergiefsen sich mit ihren Abflufshähnen nicht einzeln in eine offene Rinne, sondern in ein geschlossenes Rohr, an dessen Ende der Apparat eingeschaltet ist. Dieser besteht aus einem Hahn H, der sich linksdrehend öffnet und rechtsdrehend schliefst, sich also innerhalb 90° hin- und herwenden läfst. An der nach unten verlängerten Kükenachse hängt, zwischen dem Konus c und der etwas federnden Stahlplatte/" eingeklemmt, eine Hülse, welche oben mit einem Sperrrädchen S und unten mit einem ebenso getheilten Tischchen T schliefst, welches letztere kleine Becher g trägt (Sperrrad und Tisch können auch vereinigt werden).
Am Gehäuse des Hahnes H (oder an einem mit dem Gehäuse fest verbundenen anderen Constructionstheil) befindet sich die Klinke k, welche dem Sperrrädchen S eine Rechtsdrehung gestattet, eine Linksdrehung aber nur bis zum Anstofsen eines Zahnes zuläfst. Wird nun der offenstehend gezeichnete Hahn H durch Rechtsdrehung geschlossen, so nimmt die Hahnspindel jene Hülse durch Reibung mit, und Sperrrädchen und Tisch drehen sich um 90° rechts herum, von «' bis a"; wird der Hahn Hdurch Linksdrehung wieder geöffnet, so dreht sich die Hülse mit Rad und Tisch nach links, bis a" nach a"' gelangt, wo der Zahn gegen die antreibende Klinke stöfst. Bei jedem Schliefsen und Oeffnen des Hahnes H wird das Sperrrädchen um einen Zahn, der Tisch um einen Becher rechts herumgeschoben. ■
Bei geöffnetem Hahn H ist jedesmal ein Becher g dem Hahnpaare h' h" unterstellt. Der Hahn h' ist Verschlufshahn; mit ihm wird das Probenehmen überhaupt ab- und angestellt; .ist er geschlossen, so wird von dem in der Pfeilrichtung abfliefsenden Strome nichts in die Probebecher gelangen. Der Hahn h" ist ein Justirhahn; er wird so eingestellt, dafs die Zeit des Abfliefsens eines Filters den Becher bis kaum zur Hälfte füllen läfst; die Probe ist eine Durchschnittsprobe.
Die Handhabung ist folgende: Wenn der Filterabfiufshahn geschlossen oder geöffnet wird, so mufs auch der Hahn H dieses Apparates geschlossen öder geöffnet werden. Bliebe letzterer ungeschlossen, wenn doch der Abflufshahn des Filters geschlossen und der des nächsten Filters geöffnet würde, so würde sich diese Versäumnifs dadurch markiren, dafs ein Becher zwei Füllungen und somit den Durchschnitt von zwei Proben enthielte. Auch diese würden sich noch sehr gut zu einer Controle eignen. Ein blofses Hin- und Herdrehen des Hahnes würde zur Folge haben, dafs ein Becher zwischen gefüllten leer bliebe. Das ganze zur Controle Gehörige befindet sich in einem Gehäuse von Holz oder Eisen, mit verschliefsbarer Thür.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Entnehmen von Proben aus Säften, Filterabsüfswässern und sonstigen flüssigen Gemischen etc., in welchem bei jedesmaligem Oeffnen eines Hahnes zum Zwecke des Durch- oder Ablassens der betreffenden Flüssigkeit zugleich eine Probe für spätere Controle in ein unter Verschlufs stehendes Gefäfs abfiiefst, und bei jedesmaligem Schliefsen desselben Hahnes ein folgendes Gefäfs für eine nächste Probeentnahme untergeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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