DE201573C - - Google Patents

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DE201573C
DE201573C DENDAT201573D DE201573DA DE201573C DE 201573 C DE201573 C DE 201573C DE NDAT201573 D DENDAT201573 D DE NDAT201573D DE 201573D A DE201573D A DE 201573DA DE 201573 C DE201573 C DE 201573C
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cell
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/10Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures paternoster type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35 α. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Paternosteraufzügen, welche das Betreten bzw. Verlassen der Zellen erleichtern soll, Das neue Kennzeichen der Erfindung ist darin zu sehen, daß jede Zelle außer dem festliegenden Boden, der mit Abschlußboden bezeichnet werden soll, oder statt desselben einen beweglichen Boden erhält. Während die Zellen sich wie bisher in gleichförmiger auf- bzw. abstei-'lo gender Bewegung befinden, bleibt der bewegliche Boden der einzelnen Zellen vermöge einer demselben erteilten Eigenbewegung gegenüber der Zelle eine angemessene bestimmte Zeit auf gleicher Höhe mit dem jeweiligen t5 Stockwerkboden stehen. Nach Ablauf dieser Ruhelage des beweglichen Zellenbodens in gleicher Höhe mit dem Stockwerkboden führt der Boden eine solche Bewegung aus, daß er bei Erreichen des nächsten Stockwerkbodens gegenüber der Zelle die gleiche Stellung wieder einnimmt wie bei dem vorhergehenden Stockwerk.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen je eine auf- bzw. abwärtsgehende Zelle in Seitenansicht.
Fig. 3 ist eine Aufsicht.
Der" bewegliche Boden α der in bekannter Weise ausgebildeten und mit den Triebketten verbundenen Zelle b wird mittels Gleitrollen derart in deren Seitenwänden geführt, daß er sich um eine gewisse Strecke auf und ab bewegen kann. Er hängt mittels vier außerhalb der Seiten wände befindlicher Zugstangen d an einer Achse f oberhalb der Zellendecke, die ihrerseits wieder von zwei Hebeln g getragen wird. Diese Hebel g sind auf einer auf der Zelle gelagerten Welle h festgekeilt, welche außerhalb ihrer Lager einen, wenn nötig zwei, d. h. auf jeder Seite einen Hebel * trägt, der an seinem freien Ende eine Laufrolle k besitzt. Diese wird durch den Hebel i, der mittelbar mit dem leeren oder auch belasteten, beweglichen Zellenboden verbunden ist, an eine in dem Aufzugsschacht befestigte Führungsschiene I ständig angedrückt. Die Führungsschiene I ist derart ausgebildet, daß ihr Abstand von der Welle h ein wechselnder ist, so daß der Hebel i bei der Bewegung einer Zelle einen wechselnden Ausschlag macht und infolgedessen den Boden α hebt bzw. senkt.
Bei der Aufwärtsbewegung befindet sich der bewegliche Boden α einer Zelle b, wenn er in Höhe des Fußbodens eines Stockwerkes kommt, in seiner höchsten Stellung (Fig. 1). Wird dieser Punkt überschritten, so kommt die Rolle k auf einen entsprechend geneigten Zweig 0 der Schiene I, so daß bei Weiterbewegung der Zelle die Hebel i und g ausschwingen und infolgedessen durch das Nachgeben der Zugstangen d auch der bewegliche Boden α der Zelle 5 sich gegenüber der letzteren senkt. Die Neigung der Führungs-
schiene in dem Zweig ο muß so gewählt sein, daß die Länge der Abwärtsschwingung des Hebels g, vertikal gemessen, genau gleich ist dem Weg, den die Zelle b selbst während der Zeitdauer der Schwingung nach aufwärts zu-, rückgelegt hat. Sind diese Bedingungen erfüllt, so bleibt der bewegliche Boden während der Zeit, in welcher die Rolle k den Zweig ο der Führungsschiene I durchläuft, in genau
ίο gleicher Höhe mit dem Stockwerkboden, weil sich derselbe in der gleichen Zeit gegenüber
- der Zelle genau um dieselbe Strecke gesenkt hat, welche, die Zelle, selber emporgestiegen ist. Verläßt die Rolle k den Zweig o, so ist die Fortsetzung der Führungsschiene I so gestaltet , daß der bewegliche Zellenboden a wieder an der Bewegung der Zelle b teilnimmt. Der auf den Zweig 0 folgende Zweig ft der Führungsschiene I ist verhältnismäßig lang und schwach geneigt und dabei so gestaltet, daß sich sein Abstand vom Drehpunkt des Hebels i allmählich verringert, worauf dann wieder ein stärker geneigter Zweig o1 erreicht wird. Sobald also die Laufrolle k an den Zweig φ gelangt, machen die Hebel i und g den entgegengesetzten Ausschlag wie vorher, so daß sich der bewegliche Boden α gegenüber der Zelle b hebt, bis er beim Übergang der Rolle k vom Zweig ft auf denjenigen o1 der Führungsschiene I seine höchste Stellung erreicht hat. Dieses tritt ein, wenn der bewegliche Zellenboden in .gleicher Höhe mit dem nächsten Stockwerkboden kommt, worauf dann das. gleiche Spiel der Bewegung des Zellenbodens gegenüber der Zelle von neuem beginnt. Um die Bewegungsumkehrung des beweglichen Zellenbodens möglichst unmerklich zu machen, ist zwischen den einzelnen Zweigen 0, ft, ο1, ft1 usw. je ein kurzer senkrechter Zweig eingeschaltet.
Bei der Abwärtsbewegung der Zelle finden dieselben Bewegungsvorgänge in umgekehrter Reihenfolge und entgegengesetzter Richtung statt. Wenn hier der bewegliche Boden a der Zelle b einen Stockwerkboden erreicht, muß er sich in seiner tiefsten Stellung innerhalb der Zelle befinden (Fig. 2). Es erreicht hierbei die Laufrolle k den Zweig 0 der Führungsschiene /, so daß die Hebel *, g einen Ausschlag machen, durch den der bewegliche Boden α gegenüber der Zelle b gehoben wird, und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der die Zelle sich abwärts bewegt, so daß der bewegliche Boden der Zelle in bezug auf den jeweiligen Stockwerkboden wie bei der Auffahrt keine Bewegung ausführt. Bei der Weiterbewegung der Zelle b nimmt der bewegliche Fußboden α derselben zunächst ohne Eigenbewegung an der Abfahrt teil, bis die Rolle k den Zweig ft der Führungsschiene erreicht, worauf die Hebel g und i ausschwingen und der bewegliche Boden α sich gegenüber der Zelle senkt. Der bewegliche Boden macht jetzt eine schnellere Abwärtsbewegung als die Zelle selbst, bis er seine tiefste Stellung in der Zelle kurz vor dem Erreichen des nächsten Stockwerk'bodens wieder eingenommen hat, - worauf sich derselbe Vorgang wiederholt.
Zur bekannten Überführung der Zellen von einem Schacht zum andern ist die Führungsschiene so gestaltet, daß vor Beendigung der senkrechten Fahrt entweder der bewegliche Boden α auf den Abschlußboden der Zelle b abgestellt oder die Achse/" mit den Hebeln g auf die Zellendecke niedergelegt werden, so daß die Laufrolle k vollständig entlastet und dadurch die Führungsschiene I während der horizontalen Fahrten entbehrlich wird. Mit Eintritt in den anderen Schacht kommt die Laufrolle k mit der Führungsschiene I dieses Schachtes durch entsprechende Gestaltung des Anfangszweiges der Schiene in ganz allmähliche Berührung, um sodann bis zum. Eintreffen auf der Höhe des nächsten Stockwerk- 85' bodens in die entsprechende Stellung innerhalb der Zelle gebracht zu werden.
Aus vorstehender Beschreibung dieser Neuerung an Paternosteraufzügen ist ersichtlich, daß sowohl bei der Aufwärtsbewegung als auch bei der Abwärtsbewegung der bewegliche Boden jeder Zelle, sobald er den Fußboden eines Stockwerkes erreicht hat, für sich eine Zeitlang in vollkommener Ruhe vor demselben verharrt, so daß die Möglichkeit gegeben ist, bei stillstehendem Zellenboden die in Aufwärts- oder Abwärtsfahrt befindliche Zelle von jedem Stockwerk aus betreten bzw. verlassen zu können.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Paternosteraufzug, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Boden jeder Zelle, sobald er in Höhe des Stockwerkfußbodens angekommen ist, in dieser Stellung verharrt, um das Betreten bzw. Verlassen der Zelle zu erleichtern.
2. Paternosteraufzug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Boden jeder Zelle beim Erreichen irgendeines Stockwerkfußbodens eine gewisse Zeitlang eine derartige Relativbewegung gegenüber der Zelle selbst macht, daß seine Absolutbewegung gleich Null ist, dann aber die entgegengesetzte Relativbewegung gegenüber der Zelle ausführt, so daß er beim Erreichen des nächsten Stockwerkes seine ursprüngliche Stellung wieder einnimmt.
3· Paternosteraufzug nach Anspruch ι, dadurch · gekennzeichnet, daß der Boden einer jeden Zelle mittels Zugstangen von an der Zelle drehbar gelagerten Winkelhebeln getragen wird, deren Ausschlag ein Senken bzw. Heben des Bodens gegenüber der Zelle selbst bewirkt. ' . ■ ·
4. Paternosteraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Winkelhebel an in dem Aufzugsschacht befestigten Schienen geführt werden, deren wechselnder Abstand von dem Drehpunkt der Hebel deren Ausschlag bedingt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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