DE2010503C3 - Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfäden - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfäden

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DE2010503C3
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spinneret
plate
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Enzo Fermi
Francesco Sassanelli
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SnamProgetti SpA
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/28Formation of filaments, threads, or the like while mixing different spinning solutions or melts during the spinning operation; Spinnerette packs therefor
    • D01D5/30Conjugate filaments; Spinnerette packs therefor
    • D01D5/32Side-by-side structure; Spinnerette packs therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/05Filamentary, e.g. strands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C48/30Extrusion nozzles or dies
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfaden aus zwei Komponenten mit einer Verteilerplatte und einer Spinndüsenplatte, die einen einzigen vertikalen Zutrittskanal zu jeder Spinndüsenöffnung aufweist, der im oberen Teil mit der ersten Komponente seitlich beaufschlagt und an einer tieferen Stelle mit der zweiten Komponente seitlich beaufschlagt wird.
Eine solcne Vorrichtung ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 3 176 343 beschrieben.
Mit der bekannten Vorrichtung lassen sich keine vollkommen gleichmäßig get Uten Fäden, d. h. Fäden herstellen, deren Trennfläche gerade ist. Die Spinndüse nach diesem Vorschlag ist relativ kompliziert herzustellen, von einer geraden Trennlinie kann nicht die Rede sein, wie auch die Figuren deutlich erkennen lassen.
Zudem sind in der USA.-Patentschrift 3 341891 Spinndüseneinrichtungen zur Herstellung von Verbundfäden beschrieben. Allerdings ist dort das Vermischen der beiden den Faden bildenden Komponenten dem Zufall überlassen, da die Polymere nach der USA.-Patentschrift nicht längs eines bestimmten Kanals, sondern längs einer halbseitig offenen Rinne strömen. Auch ist es dort nicht möglich, Polymere unter Druck zu verwenden, genauso wenig wie eine Mengensteuerung möglich ist. Da dort das eine Polymer auf das andere in nicht steuerbarer Weise trifft, ist auch die Trennlinie zwischen den beiden Polymeren keine gerade Linie, sondern dem Zufall überlassen.
Es hat sich aber nunmehr herausgestellt, daß für das Kräuselungsvermögen des Fadens die gerade Trennlinie die beste für Verbundfaden ist. Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Vorrichtung zur Herstellung von Verbundfaden mit gerader Trennlinie.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfaden aus zwei Komponenten mit einer Verteilerplatte und einer Spinndüsenplatte, die einen einzigen vertikalen Zutrittskanal zu jeder Spinndüsenöffnung aufweist, der im oberen Teil mit der ersten Komponente seitlich beaufschlagt und an einer tieferen Stelle mit der zweiten Komponente seitlich beaufschlagt wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der vertikale Zutrittskanal im oberen Teil einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt mit dem Radius R aufweist, der ab der tieferen Stelle in einen vollen Kreisquerschnitt mit dem Radius R übergeht.
Es ergibt sich so eine gerade nicht eine gekrümmte S Trennlinie zwischen den beiden Komponenten.
Der durch die erfindungsgemäße Maßnahme hergestellte Faden hat nicht nur eine äußerst günstige Kräuselungsfähigkeit, sondern auch eine niedrigere Temperaturentwicklung, d.h. das Kräuseln der Faden kann bei niedrigerer Temperatur als sonst bekannt vorgenommen werden. Die aus der Spinndüse kommenden Faden haben nur eine potentielle Kräuseiungsfähigkeit, und um diese Kräuselung zu entwikkeln, müssen sie erwärmt werden. Das Ergebnis ist. daß der Ausschuß an Fäden geringer wird und die mechanische Festigkeit auf Grund der stabileren Kräuselung der Fäden zeigt sich vor und nach den Strick- und Webvorgängen.
Dies ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen. daß also eines der Polymere zwangsweise durch einen genau vorbestimmten Kanal strömen muß und an der Stelle, wo das eine Polymer auf das zweite trifft, das erste bereits eine wohldefinierte Form aufweist und das zweite Polymer sich gegen das erste as verklebt und so den leeren Teil, das ist die leere Hälfte des volten Kanals einnimmt.
Beispielsweise kann sich der halbzylindrische Teil der Zutrittsbohrung zur Spinndüsenplatte wenigstens zwei Millimeter in diese Verteilerscheibe hinein erstrecken.
Die Niveaudifferenz in der Einspeisung sollte bei wenigstens 2 mm liegen. Die Verteilerplatte für d,e beiden Polymerisate bildet einen integralen Bestandteil der Verbundanordnung, da von ihrer Form und ihrer perfekten Ausführung die Möglichkeit abhängt, die darunter befindliche Spinndüsenplatte für Verbundfasem aus zwei Teilen herzustellen und zu verwenden.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Spinndüsenplatte B mit einer Verteilerscheibe A nach der Erfindung zeigt;
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf den oberen Teil der Spinndüsenplatte nach F i g. 1;
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine andere Spinndüsenplatte D mit Verteilerscheibe C nach der Erfindung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den oberen Teil der 5« Spinndüsenplatte nach Fig. 3, und
F i g. 5 ist eine fotographische Wiedergabe einer Anordnung nach der Erfindung.
Entsprechend der Darstellung sind zwei unterschiedliche Polymerisate in den Arbeitshohlräumen 1 und 2 enthalten; über die Kanäle 3 und 4 wird dafür gesorgt, daß das aus dem Raum 1 kommende Polymerisat zu einem Verteilerringraum 5 bzw. 6 geführt wird und von dort aus die außenliegenden Bereiche der Bohrungen versorgt werden. Das aus dem Arbeitshohlraum 2 kommende Polymerisat wird üum kreisringförmigen Verteilerringraum geführt und beaufschlagt über 7 bzw. 8 die innengelegenen Teile oder Bereiche des vertikalen Zutrittskamals 9.
Die Ausführungsform nach den Fig.3 und4 un-(erscheidet sich gegenüber der nach den F i g. 1 und 2 im wesentlichen dadurch, daß die beiden Beaufschlagungs- bzw. Verteilerräume 5,6 bzw. 7,8 ohne Absatz ausgebildet sind.
Zusammengefaßt kann also gesagt werden, daß Extrudereinrichtungen vorgeschlagen werden, die geeignet sind, um aus zwei Bestandteilen zusammengeeetzte Fasern oder Fäden nach der Erfindung herzustellen, wobei diese bestehen aus einer Spinndüsenplatte und einer VerteUerplatte. Hierbei ist es wesentlich, daß die Speisung der beiden Polymere auf einem unterschiedlichem Niveau bezogen auf das Spinndüsenloch erfolgt, daß die Speisung über die Verteilerplatte und halbzylindrische Ausbildungen xo erfolgt, wobei der halbzylindrische Teil benutzt wird, um ein Polymerisat zuzuführen, welches hierdurch den ihm belassenen Raum füllt und dessen Gestalt annimmt und das andere Polymerisat an dem Teil des Loches oder des Zutrittskanals eingespeist wird, wo bereits der vollständige kreisförmige Querschnitt wieder hergestellt ist und dort auf das erste Polymerisat mit einem schön definierten Profil (halbzylindrisch) trifft. Die Querschnitte der mit der erfindungsgemäßen Spinnvorrichtung erhaltenen Verbundfa- -.10 sern zeigen eine scharfe und im wesentlichen geradlinige Trennung zwischen den beiden Komponenten.
Insbesondere sind die Einrichtungen nach der Erfindung in geeigneter Weise so ausgebildet, daß die Verteilerplatte für eine Abdichtung auf dem Außenumfang und für eine Abdichtung auf der zentralen Kontaktzone mit der Spinndüsenplatte sorgt.
Ferner wird die Verteilung verschiedener Polymerisate an zwei verschiedenen Stellen der Spinndüsenplattenbohrung möglich, indem die Hälfte das kreisförmigen Querschnittes der Bohrung ausgenutzr wird, die sich in die Verteilerplatte hinein erstreckt, um ein Polymerisat zuzuführen und das andere Polymerisat auf der anderen Hälfte der Bohrung an einer Stelle einzuführen, wo der vollständig kreisförmige Querschnitt wieder hergestellt ist, wobei dies auf einem anderen Niveau erfolgt; das Profil der VerteUerplatte ist so gewählt, daß sich eine genaue Passung mit der darunter befindlichen Spinndüsenplatte ergibt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfäden aus zwei Komponenten mit einer Verteilerplatte und einer Spinndüsenplatte, die einen einzigen vertikalen Zutrittskanal zu jeder Spinndüsenöffnung aufweist, der im oberen Teil mit der ersten Komponente seitlich beaufschlagt und an einer tieferen Stelle mit der zweiten Komponente seitlich beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Zutrittskanal (9) im oberen Teil einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt mit einem RadiusR aufweist, der ab der tieferen Stelle in einen vollen Kreisquerschnitt mit dem Radius R übergeht
DE2010503A 1969-03-11 1970-03-05 Vorrichtung zum Herstellen von Verbundfäden Expired DE2010503C3 (de)

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DE2010503A1 DE2010503A1 (de) 1971-05-06
DE2010503B2 DE2010503B2 (de) 1974-02-28
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