DE200767C - - Google Patents

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DE200767C
DE200767C DENDAT200767D DE200767DA DE200767C DE 200767 C DE200767 C DE 200767C DE NDAT200767 D DENDAT200767 D DE NDAT200767D DE 200767D A DE200767D A DE 200767DA DE 200767 C DE200767 C DE 200767C
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tube
bung
barrel
alcohol
pipe
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 200767-KLASSE 64 c. GRUPPE
CARL MÄCHTLE in FEUERBACH, Württ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Faßspund zur Absaugung der in Wein-, Mostfässern u. dgl. sich bildenden Dünste, um eine Entstehung von Schimmel- und Essigpilzen zu verhindern.
Der Faßspund zeichnet sich dadurch aus, daß auf dem Spund ein zur Aufnahme von Alkohol o. dgl. dienender, mittels eines Deckels verschließbarer Behälter angeordnet ist, von
ίο welchem aus Rohre durch den Spund ins Faßinnere geführt sind, durch die Alkoholdämpfe in das Faß geleitet werden, und durch den ein weiteres Rohr führt, durch das die über der Flüssigkeit im Faß stehende Luft abgesaugt und ins Freie geleitet wird. In dem oberen Teil des letztgenannten Rohres ist ein Röhrchen von kleinerem Durchmesser angeordnet, das zur Aufnahme eines Dochtes dient, um innerhalb des weiteren Rohres eine Flamme entzünden zu können, durch welche das Absaugen der Alkoholdämpfe ins Freie bewirkt wird.
Auf der Zeichnung ist ein solcher Spund durch die Fig. 1 bis 3 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht des Spundes und
Fig. 3 eine Draufsicht mit abgenommenem Deckel.
Auf dem Spund α ist ein zur Aufnahme von alkoholischer Flüssigkeit dienendes Gefäß b angeordnet, das mit einem Deckel c verschlossen werden kann. Durch den Spund a sind drei Rohre geführt, von denen die beiden Rohre d in das Gefäß b hineinragen und nach Art eines Saughebers gebogen sind, während das dritte Rohr e gerade verläuft und über den oberen Rand des Gefäßes b hinaus verlängert ist. Die Rohre d gehen bis an den Deckel c des Gefäßes b, wobei die Abbiegungen derselben ungefähr bis zur Mitte des Gefäßes reichen; die oberen Enden der Rohre of können auch trichterförmig verlaufen. In dem oberen Teil des Rohres e ist ein Röhrchen f von kleinerem Durchmesser angeordnet, das mit einem Ende durch die Wand des Rohres e hindurchtritt und zur Aufnahme eines Dochtes g dient, welcher von der in dem Gefäß b befindlichen Flüssigkeit getränkt wird. Oberhalb dieses Röhrchens/ ist auf das Rohr e ein Verlängerungsrohr h aufgesteckt. In dem unteren Teile des Rohres e ist ein zweites Rohr i nach unten verschiebbar angebracht, das an seinem unteren Ende mit einem Schwimmer k ausgerüstet ist, der sich nach dem Flüssigkeitsspiegel des Fasses einstellt. Oberhalb des Schwimmers k ist das .Rohr i mit Öffnungen / versehen, durch welche die abziehenden Dünste in die Rohre i, e und von diesen ins Freie gelangen. Die Wirkung des Spundes ist folgende:
Nachdem das Gefäß b bis unter die umgebogenen oberen Enden der Rohre e mit Alkohol und etwas Salicylsäure ο. dgl. gefüllt ist, entzündet man den Docht g. Durch die durch das Entzünden des Dochtes stattfindende Erwärmung der über der Flamme und in dem Rohr befindlichen Luftsäule wird eine Zugwirkung erzielt, wobei die in dem Faß befindlichen, hauptsächlich über dem Flüssigkeitsspiegel lagernden schädlichen Dünste durch das Rohr e abgezogen werden. Der
in "dem Gefäß b verdunstende Alkohol gelangt hierbei durch die Röhren d in das Faß und tritt an Stelle der abziehenden Dünste in den Raum zwischen Faßwand und Flüssigkeitsspiegel, woselbst er die etwa dort vorhandenen Schimmel- oder Essigpilze abtötet oder die Bildung derselben verhindert.
Um eine selbsttätige Einstellung des Rohres i auf den jeweiligen Flüssigkeitsstand im Fasse
ίο zu ermöglichen, ist das Rohr mit dem Schwimmer k ausgerüstet, so daß eine Abführung der Alkoholdünste aus dem Rohr e erst erfolgt, nachdem auch der unmittelbar über dem Flüssigkeitsspiegel liegende Raum durch die Dünste ausgefüllt ist. Das Gefäß b ist mittels des Deckels c verschließbar.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Spund für Weinfässer u. dgl. zur Verhütung von Schimmel- und Pilzbildung, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spund (a) ein zur Aufnahme von Alkohol o. dgl. dienender, mittels Deckels
    (c) verschließbarer Behälter (b) angeordnet ist, von welchem aus,Röhren (d) durch den Spund ins Faßinnere geführt sind, durch die Alkoholdämpfe in das Faß geleitet werden, wenn durch ein weiteres Rohr (e), in dem eine Flamme (g) entzündet wird, die über der Flüssigkeit im Fasse stehende Luft abgesaugt wird.
  2. 2. Spund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen Teil des Rohres (e) ein Röhrchen ff) von kleinem Durchmesser angeordnet ist, das mit seinem unteren Ende durch das Rohr (e) hindurchtritt und zur Aufnahme eines Dochtes dient.
  3. 3. Spund nach Anspruch 1, dadurch ^0 gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil des Rohres (e) ein zweites Rohr (i) verschiebbar angeordnet ist, das an seinem unteren Ende eine als Schwimmer dienende Glaskugel (k) trägt, über welcher sich Löcher (I) befinden zur Abführung der Alkoholdünste durch das Rohr (e) ins Freie.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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