DE14332C - Bieransschankapparat ohne Windkessel und mit Spülvorrichtung für Trinkgefäfse - Google Patents

Bieransschankapparat ohne Windkessel und mit Spülvorrichtung für Trinkgefäfse

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DE14332C
DE14332C DENDAT14332D DE14332DA DE14332C DE 14332 C DE14332 C DE 14332C DE NDAT14332 D DENDAT14332 D DE NDAT14332D DE 14332D A DE14332D A DE 14332DA DE 14332 C DE14332 C DE 14332C
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DE
Germany
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rinsing device
air chamber
drinking vessels
beer
beer dispenser
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Application number
DENDAT14332D
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English (en)
Original Assignee
C. PETERS in Hagen i./W., Elberfelderstr. 97
Publication of DE14332C publication Critical patent/DE14332C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1880 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat besteht aus:
1. einer durch Tretbewegung getriebenen Luftpumpe,
2. einem Luftreinigungsapparat mit Sicherheitsrohr, und
3. einem Spülapparat.
Diese Gegenstände sind in dem Schanktisch in der gezeichneten Weise untergebracht. Der so gebildete Apparat hat den Zweck, das in dem Keller befindliche Bier auszuschänken, und zwar ohne Windkessel, welcher erfahrungsmäfsig am meisten Anlafs zu Unreinigkeiten und zur Verschlechterung des Bieres giebt.
Die Luftpumpe, Fig. 2, ist eine gewöhnliche, einfach wirkende Pumpe, deren Kolben sich an einem Hebel befindet, welcher nach unten getreten und durch eine kräftige Feder nach oben getrieben wird.
Von der Pumpe aus gelangt die Luft in den Reinigungsapparat, Fig. 1 und 3. Derselbe besteht aus einem cylindrischen Gefäfs mit konischem Boden, eingehängtem Mantel and Reinigungsbüchse.
Durch den eingehängten Mantel wird die bei c eintretende Luft gezwungen, erst nach unten zu gehen und dann erst nach Ablagerung des etwa mitgerissenen Oeles etc. nach oben zu steigen.
Die flüssigen Verunreinigungen können durch einen Hahn bei d abgelassen werden. Die Luft passirt alsdann die eingehängte Reinigungsbüchse e e, welche unten mit Knochenkohle und oben mit Watte gefüllt ist, und nach Entfernung des Deckels leicht herausgenommen werden kann.
Der Austritt der gereinigten Luft findet bei/ durch ein Ventil statt. An dieses schliefst sich von unten her das Sicherheitsrohr g h an, welches durch ein zweites, sich nach dem Reinigungsapparat hin öffnendes Ventil in diesen führt und den Zweck hat, das etwa zurücksteigende Bier, welches am meisten Anlafs zu den Verunreinigungen der Bierdruckapparate giebt, in den Reinigungsapparat zu leiten, während dasselbe durch das Ventil/gehindert wird, in die Reinigungsbüchse zu treten.
Das von der Pumpe nach dem Reinigungsapparat führende Rohr zweigt sich bei i nach dem Spülapparat, Fig. 1 und 4, ab. Derselbe besteht aus einem cylindrischen, allseitig geschlossenen Gefäfs k k, an welches sich seitlich ein gleich hoher, oben offener Kasten anschliefst. Das erstere wird durch das Rohr / mit Wasser und durch das Rohr i mit comprimirter Luft gefüllt, welche das Wasser in den unteren Raum des Ventilgehäuses m prefst.
Hier verhindert zunächst ein sich nach unten öffnendes Ventil den weiteren Austritt. Dieses Ventil ist durch eine hohle, unten seitlich mit Oeffnungen versehene Stange mit einem ebenfalls hohlen Teller verbunden und wird sowohl durch den Wasserdruck als auch eine unter dem Teller befindliche Feder geschlossen gehalten. Uebt man jedoch (durch das zu reinigende, aufgesetzte Glas) einen Druck von oben nach unten auf den Teller aus, so wird das Ventil geöffnet, das Wasser tritt in die Kammer über dasselbe und von da durch die seitlichen Oeffnungen im die hohle Ventilstange. Vermöge
der in dem Teller zweckentsprechend angebrachten Oeffnungen strömt nunmehr das Wasser in vielen Strahlen gegen die Wandungen des Glases. Da der Druck ca. eine Atmosphäre beträgt, so wirken die auf diese Weise erzeugten Strahlen weit energischer, als bei dem bisherigen Apparat, bei welchem sie durch das Niederdrücken selbst ihre Kraft erhalten.
Das Rohr o, welches bis auf den Boden des Wassercylinders hinabreicht, endet mit einem auf der Tischplatte befindlichen Schlauchhahn fi. Letzterer wird durch einen Gummischlauch mit dem Bierhahn in Verbindung gebracht, und ist man so im Stande, auf möglichst einfache Weise einen kräftigen Wasserstrom durch die Bierleitung behufs deren Reinigung zu senden.
Das Rohr η η führt zu dem auf der Schanksäule befindlichen Manometer.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein im Schanklocale stehender Bierausschankapparat, der vereint enthält: den Apparat zum Aufdrücken des Bieres aus dem Fasse, den Luftremigungsapparat und den von einer Wasserleitung unabhängigen Spülapparat für Trinkgefäfse, in der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellten Ausführungsform und Combination.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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