DE96523C - - Google Patents

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DE96523C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/04Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus without applying pressure

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
ALVIN JAMES DONALLY in PASSAIC
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1896 ab.
Bei Flaschenfüllapparaten bedient man sich zur Vermeidung von Verlusten Rückleitungsrohre, welche den Zweck haben, die überlaufenden Flüssigkeitstheile in das zu entleerende Gefäfs zurückzuführen. Hierbei ergab bisher sich die Schwierigkeit, die übertretende Flüssigkeit entgegen dem Gas- oder Luftdruck vollständig in das Fafs infolge des ungenügenden Druckes zurückzuleiten, wobei auch der Schaum sich in der Weise unangenehm geltend machte, dafs derselbe die Rückleitung füllte und der nachfolgenden Flüssigkeit den Weg vertrat.
Um diesen Mangel in der Anordnung der Rückleitungsrohre zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung in die Rohre ein Pumpenkörper eingeschaltet, in welchem ein Kolben derart wirkt, dafs die.in dem Pumpenraum angesammelte übertretende Flüssigkeit nach dem Fafs oder anderen Abfüllgefäfs zurückgetrieben wird. Hierbei kann der Pumpenkörper in der Weise angeordnet werden, dafs er keine Flüssigkeit zwischen seiner Umfiäche und der Cylinderanordnung passiren läfst, wohl aber die vom Schaum eingeschlossenen Gase bezw. Luft.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Vorrichtung an einem Abfüllapparat angebracht, Fig. 2 die Pumpe in Höhenschnitt und Fig. 3 den oberen Theil derselben.
Das von der Flaschenmündung abgeleitete Rücklaufrohr (71) mündet unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils (72) in den oberen Theil des Pumpenkörpers (73), jedoch in solcher Entfernung vom oberen Cylinderdeckel, dafs in der oberen Endstellung des Kolbens (75) der Einlauf unterhalb desselben stattöndet (s. Fig. 3). Der zum Fafs führende Theil des Rücklaufrohres (80) zweigt von der tiefsten Stelle des Pumpencylinders (73) ab, gleichfalls unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils (79), dessen Ventilkegel für gewöhnlich durch eine kleine Schraubenfeder geschlossen gehalten wird. Hat sich nach Füllen einer Flasche oder einer Anzahl Flaschen die überlaufende Flüssigkeit in dem Pumpenraum angesammelt, so wird der Kolben (75) im Innern des Pumpencylinders abwärts bewegt, und derselbe treibt die Flüssigkeit unten durch das Ventil (79) aus, so dafs sie durch das Rücklaufrohr (80) mit Sicherheit nach dem Fafs fliefsen mufs. Die Rückschlagventile (79) und (72) verhindern jede Bewegung der Flüssigkeit oder ,der Gase in entgegengesetzter Richtung.
Ist die abzufüllende Flüssigkeit kohlensäurehaltig oder mit anderen Gasen durchsetzt, welche ein Schäumen der Flüssigkeit veranlassen, so empfiehlt es sich, am oberen Ende der Pumpe ein Entlüftungsventil (78) anzuordnen und dem Kolben eine solche Weite zu geben, dafs derselbe bei seiner Bewegung im Innern des Cylinders die Gase und Luft zwischen sich und der Cylinderwandung vorbeiläfst, nicht aber Flüssigkeit. Diese treibt der Kolben vor sich her und durch das Ventil (79). aus dem Cylinder heraus, während die Gase und die Luft durch das Ventil (78) entweichen können. Das letztere gewährt auch der in den Flaschen
von der Flüssigkeit verdrängten Luft freien Austritt und verhindert die Entstehung eines Ueberdruckes.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung derart getroffen, dafs der Kolben unbeweglich ist und der Cylinder (73) die Bewegung ausführt. Die Kolbenstange (76) ist durch Verschraubung an einem am Apparatgestell sitzenden Bock [ηη) befestigt, und der Cylinder (73) ist an einem beweglichen Rahmen B angeordnet, welcher den Flaschen die Füllrohre D und Rückleitungsrohre entgegenbewegt und diese nach vollzogener Füllung wieder von den Flaschen entfernt. Bei dieser letzten Bewegung vollzieht sich der oben beschriebene Vorgang der Pumpe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung an Flaschenfüllapparaten zum Vermeiden von Verlusten durch Ueberlaufen, gekennzeichnet durch ein in die Rückleitung eingeschaltetes Treiborgan, z. B. eine Pumpe (73), mit deren Hülfe die aus den Flaschen übertretende Flüssigkeit in das abzufüllende Gefäfs zurückgetrieben wird.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs im oberen Theil des Pumpenkörpers ein Entlüftungsventil vorgesehen ist, welches zum Ablassen der aus den Flaschen austretenden Gase und der Luft und zur Verhinderung eines Ueberdruckes dient.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kolben einen derartigen Spielraum gewährt, dafs er Luft und Gase zwischen sich und der CyÜnderwandung durchtreten läfst, nicht aber die von demselben zu treibende Flüssigkeit.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5258085A (en) * 1989-07-13 1993-11-02 Huls Troisdorf Aktiengesellschaft Process for producing a layered material in sheet or membrane form from thermoplastic foam

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5258085A (en) * 1989-07-13 1993-11-02 Huls Troisdorf Aktiengesellschaft Process for producing a layered material in sheet or membrane form from thermoplastic foam

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