DE191990C - - Google Patents

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DE191990C
DE191990C DENDAT191990D DE191990DA DE191990C DE 191990 C DE191990 C DE 191990C DE NDAT191990 D DENDAT191990 D DE NDAT191990D DE 191990D A DE191990D A DE 191990DA DE 191990 C DE191990 C DE 191990C
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valve
spring
bottle
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sleeve
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DENDAT191990D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/28Flow-control devices, e.g. using valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 191990 KLASSE 64 b. GRUPPE
HERMANN WINTZER in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Füllen von Flaschen mit Selterwasser, Limonade oder anderen moussierenden Getränken, bei welcher im Innern des Füllkopfes ein unter Federwirkung stehendes Entlüftungsventil vorgesehen ist. Die Erfindung besteht darin, daß das Entlüftungsventil im Innern des Füllkopfes entgegen der Wirkung seiner Feder derart von seinem Sitz abhebbar
ίο angeordnet ist, daß es nach erfolgtem öffnen des Einlaßventiles für das moussierende Getränk sowohl mechanisch als auch durch einen besonders in die Flasche eingeführten Druck, welcher größer ist als der des moussierenden Getränkes, entgegen der Wirkung seiner Feder geöffnet und wieder durch seine Feder geschlossen werden kann, wenn die mechanische Einwirkung oder der in das Flascheninnere besonders eingeführte Überdruck aufgehoben wird.. Diese. Wirkungsweise des Entlüftungsventiles hat zur Folge, daß beim Füllen der Flaschen jeglicher Verlust an Kohlensäure vermieden wird, da die Luft aus der Flasche nur unter einem Druck zum Entweichen gebracht werden kann, welcher mindestens dem der moussierenden Flüssigkeit entspricht, so daß ein Freiwerden von Kohlensäure beim Füllen der Flaschen ausgeschlossen und somit ein schnelles und vollständiges Füllen der Flaschen gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung im Längsschnitt veranschaulicht.
r ist das eigentliche Ventil des Abfüllapparates, mittels dessen beim Drehen der Kurbel a das Wasser durch den Eingangsstutzen s und eine entsprechende Bohrung t in eine an den unteren Teil u gehaltene Flasche eintreten kann. Da jedoch das Wasser infolge der in der Flasche sich allmählich zusammenpressenden Luft nur bis zu einer bestimmten Höhe in der Flasche gelangen kann, so ist in dem Abfüllapparat eine Entlüftungsvorrichtung so angebracht, daß die Entlüftung beim Drehen der Kurbel a mittels der Spindel b geschieht. Hierbei wird nämlich die Hülse d durch die in der Spindel befindliche und mittels Gewinde in letzterer gehaltene Ventilstange c gehoben, und zwar bei weiterem Drehen der Kurbel a so weit, daß der von der Feder e auf die Sitzfläche gedrückte, in der Hülse d luftdicht geführte Ventilkegel f durch die Ventilhülse d mitgenommen wird. Nun kann die Luft aus der Flasche durch Bohrungen g und h entweichen. Um das Entlüftungsventil so zu schützen, daß kein Wasser aus dem Wasserzuleitungskanal beim Entlüften mit ihm in Berührung kommen kann, ist die Ventilhülse d mit dem Ventilsitz i durch einen Teil k abgedichtet, welcher infolge des stets gleichen Druckes innerhalb und außerhalb desselben keine Undichtigkeit zuläßt. Das Entlüftungsventil wird zur Hülse d dadurch eingestellt, daß die Ventilstange c nach Entfernung der Schraube I mit einem Schraubenzieher in der hohlen Ventilspindel b durch Drehung entsprechend verstellt wird.
An den Abfüllapparat ist die Pumpe 0 unmittelbar angeschlossen, durch welche unter Vermittelung des Abfüllapparates Saft in die
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Flasche eingepreßt werden kann. Die Pumpe besteht hier aus einem Stück mit dem Abfüllapparat, wodurch erstens keine Undichtigkeiten vorkommen können und zweitens der Saft 5 ohne Umwege gleich in den Abziehhahn gelangen kann. Die Pumpenventile p und q, von denen -p das Saugventil und q das Druckventil ist, liegen im Gehäuse zwischen Pumpe und Abziehhahn. Die Kegel sind in diesem Falle ohne
ίο Belastungsfedern, was auch noch den Vorteil bietet, daß ihr eigenes Gewicht sie auf ihre Sitzfläche drückt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Beim ersten Drehen der Kurbel α wird erst das Wassereinlaßventil r allein geöffnet, so daß das Wasser unter Zusammendrücken der in der Flasche befindlichen Luft in die Flasche einlaufen kann, und zwar so lange, bis die Luft in der Flasche auf einen Druck zusammengepreßt ist, der dem Drucke des Selterwassers entspricht. Um die Flasche vollständig mit Wasser füllen zu können, muß jetzt das Entlüftungsventil f etwas geöffnet werden, was durch Weiterdrehen der Kurbel α erfolgt, indem hierbei das -Entlüftungsventil f durch die Hülse d von seinem Sitz etwas abgehoben wird, so daß die in der Flasche zusammengepreßte Luft aus der Flasche entweichen und letztere mit Selterwasser ganz gefüllt werden kann, ohne daß Kohlensäure hierbei verloren geht. Das Entweichen von Kohlensäure wird dadurch verhindert, daß das Füllen der Flasche stets nur unter einem Gegendruck erfolgt, der von der Feder e auf das Entlüftungsventil / ausgeübt wird, so daß Kohlensäure infolge des Gegendruckes aus dem Selterwasser nicht entweichen, d. h. nicht frei werden kann. Vorteilhaft wird das weitere Drehen der Kurbel α nur um so viel vorgenommen, daß nur der von der Feder e auf das Entlüftungsventil ausgeübte Überdruck gegen den Wasserdruck aufgehoben wird, damit beim Füllen der Flasche überhaupt keine Kohlensäure frei werden und lediglich nur die zusammengepreßte Luft aus der Flasche entweichen kann.
Beim Füllen der Flaschen mit Limonade wird die Kurbel α zunächst ebenfalls nur um so viel gedreht, daß nur das Wassereinlaßventil geöffnet ist, damit das Selterwasser in die Flasche unter gleichzeitigem Zusammendrücken der in letzterer befindlichen1 Luft eintreten kann. Ist die in der Flasche eingeschlossene Luft auf einen dem Druck des Selterwassers entsprechenden Druck, z. B. drei Atmosphären, zusammengepreßt, so kann kein Wasser mehr in die Flasche eintreten, der Zufluß hört auf und die Flasche ist ungefähr nur zu 2/3 gefüllt. Jetzt wird mittels der Pumpe Saft in die Flasche unter einem etwas größeren Druck als drei Atmosphären eingepreßt, wobei das Entlüftungsventil entgegen der Wirkung seiner Feder e so viel gehoben wird, daß die Luft aus der Flasche austreten kann. Sobald der Saft in die Flasche eingepreßt ist, wird das Entlüftungsventil durch seine Feder sofort wieder selbsttätig geschlossen, so daß die in der Flasche befindliche Flüssigkeit durch die auf das Entlüftungsventil einwirkende Feder unter dem eingebrachten Druck gehalten wird. Ist die Flasche noch nicht voll genug, so wird die Kurbel α um so viel weiter gedreht, daß das Entlüftungsventil / durch die Hülse d etwas angehoben wird, wodurch unter gleichzeitigem Ablassen der in der Flasche befindlichen Druckluft die Flasche vollständig gefüllt wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Füllen von Flaschen mit moussierenden Getränken, bei welcher im Innern des Füllkopfes ein unter Federwirkung stehendes Entlüftungsventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil im Innern des Füllkopfes entgegen der Wirkung seiner Feder von seinem Sitz derart abhebbar angeordnet ist, daß das Entlüftungsventil nach erfolgtem öffnen des Einlaßventiles für das moussierende Getränk sowohl mechanisch als auch durch einen in die Flasche besonders eingeführten Druck, welcher größer ist als der des moussierenden Getränkes entgegen der Wirkung seiner Feder geöffnet und durch letztere wieder geschlossen werden kann, wenn die mechanische Einwirkung oder der auf das Flascheninnere zur Einwirkung gebrachte Überdruck wieder aufgehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Innern des Füllkopfes vorgesehene Entlüftungsventil einerseits entgegen der Wirkung seiner Feder in einer Richtung von seinem Sitz abhebbar angeordnet ist, welche der Richtung entspricht, in welcher der in die Flasche eingeführte Druck auf das Ventil einwirken kann, andererseits die Feder des Entlüftungsventiles so stark gehalten ist, daß deren Federkraft stärker ist als der Druck des moussierenden Getränkes.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines durch Spindel bewegten Ventiles als Einlaßventil für das moussierende Getränk das Entlüftungsventil von einer Hülse (d) umgeben, gegen den Wassereinlaß durch einen zylindrischen Teil (k) abgedichtet und mit der Hülse (d) in einer Aushöhlung des Abschluß ventiles derart angeordnet ist, daß
nach erfolgtem Öffnen des Wassereinlasses durch die Ventilspindel durch letztere die Hülse (d) mehr oder weniger gehoben oder gesenkt und dabei das Ventil von seinem Sitz mehr oder weniger abgehoben oder auf denselben zurückbewegt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (d)von der Ventilspindel mittels einer in letzterer befindlichen Stange (c) gehoben wird, welche in der Spindel in senkrechter Richtung verstellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936009C (de) * 1952-04-12 1955-12-01 Winterwerb Streng Co Gmbh Flaschenfuellorgan fuer gashaltige Fluessigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936009C (de) * 1952-04-12 1955-12-01 Winterwerb Streng Co Gmbh Flaschenfuellorgan fuer gashaltige Fluessigkeiten

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