DE199752C - - Google Patents
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- DE199752C DE199752C DENDAT199752D DE199752DA DE199752C DE 199752 C DE199752 C DE 199752C DE NDAT199752 D DENDAT199752 D DE NDAT199752D DE 199752D A DE199752D A DE 199752DA DE 199752 C DE199752 C DE 199752C
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- DE
- Germany
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- hammer
- rollers
- springs
- rod
- splitting
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Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 5
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/22—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
- B28D1/222—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising by pressing, e.g. presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
■ PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'— M 199752 -KLASSE 80 έ/. GRUPPE
STENZEL & CO. in STETTIN.
Die neue Steinspaltmaschine gehört zur Gattung derjenigen Maschinen, bei denen ein
Fallhammer während des letzten Teiles seiner Bewegung durch Federn aufgefangen wird,
so daß diese gespannt werden und der Ham- -mer von dem Amboß nach der Spaltung
■.wieder abgehoben wird.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht darin, daß der Hammer mit zwei Ohren
ίο an federnd aufgehängten Stangen geführt
wird; dabei schlägt jedoch der Hammer während seiner . Fallbewegung mit erheblichem
Stoß auf die unteren Stangenaufschläge (Muttern, Knöpfe o. dgl.) auf, so daß diese oder die Hammerohren in kurzer
Betriebszeit zerstört werden müssen. Auch sind die die Stangen stützenden, senkrechten
Spiralfedern nicht so herzustellen, daß sie der Schlagwirkung des Hammers längere
Zeit Widerstand leisten können. Demgegenüber besitzt die neue Spaltmaschine den Vorzug,
daß schädliche Schlagvvirkungen auf -die Federn oder den Hammer nicht eintreten
können.
Diese Wirkung wird dadurch erzielt, daß zum Auffangen und Anheben des Hammers
vom Amboß Torsionsfedern verwendet werden, die durch Reibungsrollen gespannt werden.
Diese Rollen liegen in der Bahn zweier keilförmiger Ansätze, die die Stange nach
oben zu verdicken, stehen aber außer Berührung mit dem parallelen Teil der Hammerstange.
Die Rollenlager selbst können in wagerechter Richtung gegen den Druck von Federn ausweichen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Maschine gemäß der Erfindung in Seitenansicht.
Fig. 2 stellt die Federrollen zum Heben der Stange in Seitenansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht in größerem Maßstabe dar.
Im Gestell α wird der Hammer b zwischen Führungen c auf- und abwärts geführt.
Der Hammer wird in bekannter Weise auf nicht automatische Weise durch ständig gedrehte
Reibungswalzen n, die mittels eines Fußhebelgestänges an die Hammerstange g
angedrückt werden, gehoben, und er wird dadurch fallen gelassen, daß die Reibungsrollen
außer Berührung mit der Stange g gebracht werden.
Soweit stimmt die Maschine rnft bekannten
Maschinen überein.
Nach der Erfindung wird nun der Hammer während des letzten Teiles seiner Fallbewegung
stoßlos aufgefangen und automatisch um ein gewisses Stück angehoben.
Zu diesem Zweck ist das Ende der Ham-· merstange g keilförmig gestaltet. In der
Bahn der Keilflächen sind oberhalb der Reibrollen η Rollen bx gelagert, deren Lager ^, in
wagerechter Richtung beweglich, durch Federn α1 gegen das Gestell abgestützt und
deren Wellen durch übergeschobene Torsionsfedern y mit dem Gestell verbunden
sind. Die Federn al sind so bemessen oder
die Bewegung der Lager aufeinander zu
durch Anschläge so begrenzt, daß die Rollen b1
mit den parallelen Flächen der Hammerstange nicht in Berührung treten, somit während
des größten Teiles der Fallbewegung des Hammers in Ruhe bleiben. Erst wenn die Keilflächen der Hammerstange an den
Rollen vorbeigehen, also während des letzten Teiles der Fallbewegung des Hammers, kommen
sie in Berührung mit der Stange. Die
ίο Rollen geraten dabei in Umdrehung und spannen die Torsionsfedern y. Die Spannung
erfolgt infolge des Antriebs der Rollen nur durch Reibung so gut wie stoßlos. Die
Stärke der Federn y ist so bemessen, daß nach vollendeter Spaltung die Federny die
Rollen b1 zurückdrehen und damit die Hammerstange samt dem Hammerklotz, soweit die
Keilflächen reichen, automatisch anheben, so daß das Auflegen eines neuen Steines ungehindert
erfolgen kann. Man kann durch entsprechende Bemessung der Torsionsfedern y und der Arbeitsöffnung auch erreichen,
daß das Spaltwerkzeug nicht auf den zum Tragen des Steines bestimmten Amboß aufstößt, falls kein Stein auf diesen
aufgelegt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steinspaltmaschine mit Fallhammer, der während des letzten Teiles seiner Fallbewegung Federn spannt, die den Hammer nach der Spaltung von dem Amboß abheben, dadurch gekennzeichnet,, daß zu beiden Seiten der Hammerstange (g) aber ohne Berührung mit dieser, wagerecht gegen Federn verschiebliche Laufrollen (bl) angeordnet sind und die Hammerstange (g) nach ihrem oberen Ende zu keilförmig verdickt ist, so daß im letzten Teile der Fallbewegung des Hammers die Rollen (bl), sich auf den Keilflächen abrollend, über die Rollenwellen geschobene Torsionsfedern (y) spannen, die nach vollendeter Spaltung die Rollen (b1) zurückdrehen und dadurch auch den Hammer, soweit die Keilflächen reichen, automatisch anheben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199752C true DE199752C (de) |
Family
ID=462443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199752D Active DE199752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199752C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2590828A1 (fr) * | 1985-12-04 | 1987-06-05 | Michel Bastien | Dispositif de coupe pour materiaux et elements de construction |
| FR2591627A1 (fr) * | 1985-12-16 | 1987-06-19 | Katchoura Alexandre | Dispositif destine au cassage ou a la fissuration de surfaces dures telles que des revetements en beton |
| WO2008014855A1 (de) | 2006-07-31 | 2008-02-07 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Antrieb und verfahren |
| US8125178B2 (en) | 2006-08-01 | 2012-02-28 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Drive and method |
-
0
- DE DENDAT199752D patent/DE199752C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2590828A1 (fr) * | 1985-12-04 | 1987-06-05 | Michel Bastien | Dispositif de coupe pour materiaux et elements de construction |
| FR2591627A1 (fr) * | 1985-12-16 | 1987-06-19 | Katchoura Alexandre | Dispositif destine au cassage ou a la fissuration de surfaces dures telles que des revetements en beton |
| WO2008014855A1 (de) | 2006-07-31 | 2008-02-07 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Antrieb und verfahren |
| US9948225B2 (en) | 2006-07-31 | 2018-04-17 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co.Kg | Drive and method |
| US8125178B2 (en) | 2006-08-01 | 2012-02-28 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Drive and method |
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