DE299487C - - Google Patents

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DE299487C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/06Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
    • B21J5/08Upsetting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/06Swaging presses; Upsetting presses
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B14/00Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B14/002Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of a carrier modulation
    • H04B14/006Angle modulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 299487 -KLASSE 49g. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. September 1913 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine Stauchvorrichtung für Stifte von außerordentlich kleinen Abmessungen und geringem Gewicht, insbesondere für Befestigungsstifte von künstliehen Zähnen zu schaffen. Wenn es sich darum handelt, derartig kleine Stifte von so minimalem Durchmesser und Gewicht mit einem angestauchten Kopf zu versehen, können die üblichen Stauchvorrichtungen für Bolzen
ίο und Niete nicht mehr verwendet werden. Es ergeben sich hier für die Einführung des Stiftes in die Preßform und für dessen Herausnahme sowie auch für den Stauchvorgang selbst besondere Schwierigkeiten, die gerade durch die Kleinheit der Abmessungen und des Gewichtes des Arbeitsstückes bedingt sind. Was zunächst die Einführung betrifft, so können so kleine Stifte bei der in den üblichen Stauchmaschinen angewandten wagerechten Anordnung von Gesenkteilen und Preßform höchstens mit Hilfe von äußerst umständlichen und fein ausgebildeten Zuführungsvorrichtungen selbsttätig in die Preßform gebracht werden. Es ist eben fast unmöglich, bei derartig dünnen und nahezu gewichtslosen Arbeitsstücken, wenn sie liegend befördert werden, die Vorführung vor die Preßform und vor allem das Hineinschieben in die enge Formbohrung mit der notwendigen Raschheit, Zuverlässigkeit und Selbsttätigkeit der Wirkung zu erreichen. Dies gilt besonders für die Massenherstellung.
Auch die Abführung der fertiggestellten Stifte gestaltet sich infolge deren winziger Abmessungen zu einer von der Werkstückentnahme bei den bekannten Bolzen- oder Nietenpressen wesentlich verschiedenen Aufgabe. Um eine leichte Entfernung der kleinen Stifte aus der. Stauchvorrichtung zu ermöglichen und hierbei die der Kleinheit der Abmessungen entsprechende vorsichtige Behandlung der Stifte zu erreichen, dürfen diese nicht einfach, wie sonst üblich, aus der Bohrung der Preßform durch den Widerlagerstempel herausgeworfen werden, sondern müssen in gerichteter Lage, zweckmäßig getragen vom Preßstempel, herausbefördert werden, so daß sie von diesem durch Abstreifen oder Absaugen einzeln abgenommen werden können. Außerdem sind bei einer für außerordentlich kleine Stifte bestimmten Presse die Hubverhältnisse derart zu wählen, daß die dem Widerlagerstempel zugedachte Ausschubwirkung für diesen nicht eine zu große Länge bedingt, da diese mit Rücksicht auf seinen geringen, durch den Stiftdurchmesser gegebenen Querschnitt unzulässig ist.
Hinsichtlich des Stauch Vorganges selbst ergibt sich aus dem geringen Durchmesser und der im Verhältnis hierzu beträchtlichen Länge des Arbeitsstückes sowie aus den geringen Abmessungen der Gesenkteile die praktische Forderung, daß der Stift bereits vor dem Stauchen selbst nicht bloß vom Widerlagerstempel, sondern auch vom Preßstempel berührend gefaßt ist, um die der Kleinheit des Stiftes entsprechende Genauigkeit beim Stauchen des Kopfes zu erreichen und die Stoßbean-
spruchung des dünnen Widerlagerstempels möglichst zu vermindern.
Diesen verschiedenen Forderungen wird nun gemäß der Erfindung dadurch Rechnung getragen, daß in Abweichung von den üblichen wagerechten Stauchvorrichtungen die senkrechte Richtung für die Anordnung und die Bewegung der Gesenkteile und des Arbeitsstückes gewählt und gleichzeitig ein dem
ίο Sonderzweck der Einrichtung angepaßtes und gerade durch die senkrechte Bauart ermöglichtes Zusammenwirken der Gesenkteile und der Preßform vorgesehen wird. Bei der neuen Stauchvorrichtung werden die kinematischen und baulichen Verhältnisse unter Anordnung des Widerlagerstempels an höchster Stelle so angenommen, daß zunächst die Matrizenbohrung durch Abschluß ihrer unteren Öffnung mittels des Preßstempels für die Aufnahme des Stiftes vorbereitet, dann dieser in sie von oben her eingeführt, hierauf auch der Widerlagerstempel zur Berührung mit dem Stift gebracht wird und nach der nunmehr sich anschließenden Stauchung zuletzt die Entnähme des Stiftes nach unten durch einen die Bewegung einleitenden Vorschub des Widerlagerstempels und eine entsprechende Voreilung des dabei den Stift tragenden Preßstempels erfolgt.
Die Auflager- und Mitnehmerwirkung, die nach der Neuerung dem Preßstempel beim Vorgang der Stiftentnahme zugedacht ist, kann erfindungsgemäß dadurch begünstigt werden, daß dieser Gesenkteil magnetisiert und so ein zuverlässiges Anhaften der Stifte am Preßstempel erreicht wird. Mit dieser Magnetisierung des Preßstempels kann gleichzeitig eine Entmagnetisierung der Preßform verbunden sein. Zweckmäßig ist es auch, die Stempel federnd auszubilden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Stauchvorrichtung in den Fig. ι bis 4 unter Darstellung der einzelnen Arbeitsstellungen der Gesenkteile, während Fig. 5 eine mit besonderer Stempelfederung versehene Ausführungsform veranschaulicht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind der Preßstempel g, der Widerlagerstempel c und die Preßform e mit senkrechter Achse angeordnet, wobei der passive Gesenkteil an die höchste Stelle verlegt ist. Der Widerlagerstempel c sitzt an der federbelasteten Stange b, die durch die Nocke α gesteuert wird, und in ähnlicher Weise wird der Preßstempel g von einer federnden Stange h getragen sowie von einer Nocke i bewegt. Die Stangen b und h werden durch die an ihnen angreifenden Federn gegen die Nocken α bzw. i gedrückt. Die Stange h ist durch ein fest angeordnetes SoIe-
60. noid k hindurchgeführt, das durch Gleichstrom erregt wird. Nötigenfalls kann auch an der Preßform e ein Solenoid vorgesehen werden, das dann mit Wechselstrom gespeist wird. Die Nocken α und i werden im Sinne der eingezeichneten Pfeile in gleicher Drehrichtung von einem nicht näher dargestellten Antrieb aus bewegt und besitzen eine der beabsichtigten Steuerung der Stempel entsprechende Formgebung.
Die ganze Stauchvorrichtung wirkt in der Weise, daß vor Einführung des jeweils zu bearbeitenden Stiftes f in die Preßformbohrung β diese an der Unterseite durch den Preßstempel g abgeschlossen wird, der durch die zugehörige Nocke i in diesem Zeitpunkt, wie aus Fig. ι ersichtlich, in eine untere Erweiterung der Preßformbohrung eingeführt wird und eingeführt gehalten bleibt. Dabei befindet sich der Widerlagerstempel c in seiner höchsten Lage. Nun wird der Stift f von oben von der Widerlagerseite aus in die Bohrung e eingebracht, indem er z. B. durch eine schräge Zuführungsrinne oder in sonst einer geeigneten Weise vor die Bohrung geleitet und in diese unter Ausnutzung seiner Fallbewegung eingeführt wird. Hierauf wird der Widerlagerstempel c durch seine Nocke α in die Bohrung der Preßform e gesenkt, so daß diese jetzt — vgl. Fig. 2 ·— auch an ihrer Oberseite abgeschlossen ist und der Stift f beiderseits durch die Stempel c bzw. g berührend gefaßt wird. Unter Festhaltung des Widerlagerstempels c in der erreichten Senklage erfolgt dann die Stauchung des Kopfes durch ein entsprechendes weiteres Anheben des Preßstempels g durch die Nocke i, so daß sich die aus Fig. 3 ersichtliche Arbeitsstellung ergibt.. Der fertige Stift f wird aus der Preßform e nach unten nach der Preßstempelseite hin dadurch herausgeführt, daß, der Widerlagerstempel c eine kurze, den Ausschub des Stiftes f einleitende neuerliche Senkbewegung durch die Nocke α erfährt und der Preßstempel g gleichzeitig einen dieser Bewegung voreilenden Abwärtshub ausführt. Der Stift f kommt — vgl. Fig. 4— so mit seinem Kopf auf den Preßstempel g zu liegen, von dem er beim Senkhube mitgenommen wird, wobei die durch das Solenoid k hervorgerufene Magnetisierung des Preßstempels c den Stift f zuverlässig in Lage hält und die Stiftentnahme durch den Preßstempel erleichtert. Die Wirkung des Solenoids wird natürlich gesteigert, wenn außerdem durch ein mit Wechselstrom gespeistes Solenoid dafür Sorge getragen wird, daß die Preßform für die Stiftentnahme unmagnetisch gemacht wird. Schließlich wird der Stift f durch Abstreifen oder Absaugen vom Stempel g abgenommen und entfernt. Da unterdessen der Widerlagerstempel c unter Federwirkung wieder in die Höchstlage zurückgekehrt ist, so ist nunmehr die Stauchvorrichtung in neuer Arbeitsbereitschaft.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung stehen die beiden Gesenkteile je unter der Einwirkung je zweier Federn. Außer den Federn, welche die mit den Stempein c bzw. g verbundenen Stangen b bzw. h gegen die zugehörigen Nocken α bzw. i pressen, sind noch zwei weitere Federn η bzw. 0 vorgesehen. Die Feder η wirkt auf den Widerlagerstempel c, der mittels eines angesetzten Kolbens I verschieblich in einer Bohrung der Stange b geführt ist und durch einen verjüngten Fortsatz m dieses Kolbens I in seiner Bewegung gegenüber . der Stange h begrenzt wird. Die Feder 0 ist in einer Büchse φ unter gebracht, welche in einer zylindrischen Verlängerung der Stange h verschieblich ist und das auf die Nocke i sich stützende Ende der Stange K bildet.
Die Anordnung nach Fig. 5 wirkt in der Weise, daß die verhältnismäßig schwache Feder η beim Auftreffen des Widerlagerstempels c auf den in der Preßform befindlichen Stift f zusammengedrückt wird, bis der Fortsatz m sich gegen den Boden der Bohrung der Stange b legt. Die Feder η kommt erst beim Ausschub des Stiftes zur Wirkung, indem sie dem Stempel c die zur Einleitung der Stiftentnahme dienende Vorschubbewegung erteilt, sobald der Preßstempel den zugehörigen Voreilhub beginnt. Diese Federung des Widerlagerstempels , ermöglicht eine Verminderung seiner Länge bei gleichem Ausstoßhub, die für diesen Gesenkteil insofern wichtig ist, als sie bei seinem geringen Querschnitt eine Erhöhung seiner Festigkeit bedeutet. Die in den Preßstempel eingeschaltete Federung 0, φ andererseits dient dazu, eine Beschädigung dieses Stempels bei Einführung eines etwas über die Normallänge hinausgehenden Stiftes zu verhindern, indem in einem solchen Falle die den gesamten Preßdruck aufnehmende Feder 0 zusammengedrückt und die Büchse φ in der Stange h entsprechend verschoben wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Stauchvorrichtung zur Bildung von Köpfen an Stiften sehr kleiner Abmessungen, insbesondere an Befestigungsstiften künstlicher Zähne, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel (g), die Preßform (e) und der Widerlagerstempel (c) mit senkrechter Bau- und Bewegungsrichtung angeordnet sind, und unter Verlegung des Widerlagers an höchste Stelle ihr Zusammen wirken derart gewählt ist, daß zunächst die Preßformbohrung durch Abschluß ihrer unteren öffnung mittels des Preßstempels (g) für die Aufnahme des Stiftes vorbereitet, dann dieser in sie von oben her eingeführt, hierauf auch der Widerlagerstempel (c) zur Berührung mit dem Stift gebracht wird und nach der nunmehr sich anschließenden Stauchung zuletzt die Entnahme des Stiftes nach unten mit Beihilfe des dabei als Träger wirksamen Preßstempels erfolgt. .
2. Stauchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel durch ein an ihm vorgesehenes Solenoid magnetisiert ist.
3. Stauchvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß. die Preßform durch ein an ihr angeordnetes, vom Wechselstrom gespeistes Solenoid unmagnetisch gemacht ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263465B (de) * 1963-01-09 1968-03-14 Renz Wacker & Co Verfahren und Vorrichtung zum Anstauchen des Kopfes an Massivkontakten und warmgeschweissten Bimetallkontakten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263465B (de) * 1963-01-09 1968-03-14 Renz Wacker & Co Verfahren und Vorrichtung zum Anstauchen des Kopfes an Massivkontakten und warmgeschweissten Bimetallkontakten

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