DE199027C - - Google Patents

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DE199027C
DE199027C DENDAT199027D DE199027DC DE199027C DE 199027 C DE199027 C DE 199027C DE NDAT199027 D DENDAT199027 D DE NDAT199027D DE 199027D C DE199027D C DE 199027DC DE 199027 C DE199027 C DE 199027C
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gas
pressure
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falling body
burner valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Gasfernzündern mit Schaltwerk für
das Brennerventil, die durch Druckstöße in der Gasleitung betrieben werden, sind häufig die einzelnen Teile, besonders bei hängendem Gasglühlicht, einer starken Hitze ausgesetzt.
Hieraus ergeben sich oft Störungen in der
Betriebssicherheit. Um diese zu beseitigen, sind bei dem im folgenden beschriebenen Gasfernzünder alle Konstruktionsteile, auf die
ίο eine dauernde Erhitzung nachteilig einwirken kann, z. B. Flüssigkeitsschwimmer, Membran und ähnliches, vermieden.
Zum Bewegen des Schaltwerkes wird im vorliegenden Falle ein Körper verwendet, der unter dem Einfluß eines Druckstoßes in der Gasleitung in einem Zylinder hochgehoben wird und dann beim Niedergang vermöge seines Gewichtes auf einen Hebel des Schaltwerkes drückt und so ein öffnen bzw. Schließen des Brennerventils bewirkt.
Da der in die Gasleitung gegebene Stoß eine Drucksteigerung über den normalen Gasdruck bewirkt, so ist die Einrichtung getroffen, daß der das Schaltwerk bewegende Fallkörper in der Ruhelage auf einer im Verhältnis zur Zylinderbohrung kleinen Öffnung aufsitzt. Hierdurch wird erreicht, daß bei einem Druckstoß der Fallkörper zunächst von seinem Sitz etwas abgehoben wird, worauf das unter dem erhöhten Druck stehende Gas in den Zylinder eintritt und nunmehr auf die ganze untere Fläche des Körpers wirkt, auf dem von oben her nur der Atmosphärendruck lastet. Infolgedessen wird der Fallkörper in die Höhe geschleudert und so eine genügende Fallhöhe erzielt, um bei seinem Niedergehen eine Bewegung des Schalthebels zu veranlassen. Der zurückfallende Körper wird, da die Bohrung in seiner Sitzfläche nur einen kleinen Durchmesser hat, eine sichere Abdichtung bewirken , sobald die Druckwelle vorüber ist und das Gas wieder unter normalem Druck steht. Es sind übrigens bereits Gasfernzünder bekannt, bei denen ein erhöhter Gasdruck zunächst nur auf einen kleineren Querschnitt des Ventilkörpers und erst, nachdem hierdurch das Ventil leicht angehoben ist, auf den vollen Querschnitt wirkt. Bei diesem älteren Fernzünder bildet der so angehobene Körper gleichzeitig das Brennerventil, so daß während der, ganzen Brennzeit der erhöhte Gasdruck beibehalten werden muß. Gemäß der Erfindung dient der von dem Gasdruck beeinflußte Körper aber nur als Hilfsmittel zum Bewegen eines das Brennerventil steuernden Schaltwerkes. Zu dessen Umschaltung bedarf es also nur eines Druckstoßes in der Leitung, damit der Körper angehoben wird und gleich darauf niederfällt.
Der Fallkörper kann als Kugel (Fig. 1) oder als Kolben (Fig. 2) ausgebildet sein und muß aus wärmebeständigem Material bestehen ; er muß ferner entweder genügendes Gewicht haben oder unter Zuhilfenahme einer Federkraft gegen seine Sitzfläche gedrückt werden.
Fig. ι zeigt die Einrichtung des neuen Fernzünders für hängendes Gasglühlicht und unter Verwendung einer Kugel als Fallkörper.
Fig. 2 veranschaulicht einen Gasfernzünder für stehendes Gasglühlicht mit einem Kolben als Fallkörper, der auf einem besonderen, den Gasdurchlaß abschließenden Kegelventil ruht.
Das an das Gaszuleitungsrohr anschraubbare Gehäuse für das Schaltwerk des Brennerventils k steht durch eine öffnung b mit einem zylindrischen Raum d in Verbindung, in dem sich der Fallkörper α befindet. Das
ίο Schaltwerk selbst besteht aus dem von dem Fallkörper beeinflußten Hebel c, der um den Zapfen f drehbar und mit einer Schaltklinke g für das Schaltrad h gelenkig verbunden ist. Die Zähne einer mit dem Schaltrade in be
kannter Weise verbundenen N'ockenscheibe 15 wirken auf einen zweiarmigen Hebel i, der die Verschiebung des Brennerventils veranlaßt und dieses auch in der Offenstellung sperrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Druckstoßgasfernzünder mit Schaltwerk für das Brennerventil, gekennzeichnet durch einen von dem erhöhten Gasdruck anhebbaren Fallkörper (a) und einen von diesem beeinflußten zweiarmigen Hebel (c), der mit dem Schaltwerk gelenkig verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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