DE111901C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 24 a.
Zugregler.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung soll dazu dienen,
durch den in den Wasserleitungen herrschenden Druck die Stellung des Absperrschiebers im
Rauchabzugskanale selbstthätig zu regeln. Dies geschieht in folgender Weise:
Bei frisch auf den Rost aufgeworfenen Kohlen wird der Schieber ganz nach oben
gehoben, um beim gröfsten Zug eine möglichst grofse Luftmenge durch den Rost zu treiben
und dadurch eine rauchlose Verbrennung zu erreichen. Dann wird der Schieber langsam,
und zwar in einem Zeitabschnitt, der nach Belieben geregelt werden kann, bis zu der
vorher bestimmbaren Grenze, bei welcher die günstigste Luftzufuhr für die inzwischen in
volle Glut gerathenen Kohlen stattfindet, niedergelassen, in dieser Lage festgehalten und
bei dem wegen der Beschickung erfolgenden Oeffnen der Feuerthür schnell weiter heruntergezogen,
um den Zutritt der kalten Luft ■ in die Verbrennungskammer zu vermindern.
Die Küken der Steuerhähne s (Fig. 1 und 4) werden auf die Bolzen der Scharniere der
Feuerthüren derartig aufgesetzt, dafs beim Schliefsen derselben durch die Durchbohrungen
in den Hahnküken eine Verbindung zwischen dem Wasserleitungsrohre i und dem Cylinder c
hergestellt wird; infolge dessen wird das Druckwasser unter den Kolben des genannten
Cylinders strömen und denselben sammt dem an der Kolbenstange aufgehängten Rauchschieber
so weit in die Höhe heben, bis der Ansatz α beim Aufwärtsgehen der Stange ρ
-an den Hebel h stöfst, welcher seinerseits, auf die Stange d wirkend, das frei sitzende Ventil ν
schliefst und dadurch den Zutritt des Wassers im Cylinder c absperrt. Der Hub des Schiebers
ist beliebig regelbar, da der Ansatz α auf der Stange ρ verstellbar ist. Gleichzeitig stöfst der
ebenfalls verstellbare Ansatz / an den Hebel m, welcher, durch eine: federartige Klinke k aufgefangen,
das Ventil g von seinem Sitz gehoben hält. Aus der demnach frei gewordenen
Oeffnung strömt das Wasser durch das Rohr r aus dem Cylinder c aus während einer Zeit,
welche durch entsprechendes Einstellen des Hahnes b genau geregelt werden kann. Während
des Ausströmens sinkt langsam der Schieber so weit nieder, bis der dritte Ansatz
n, welcher auf der Stange ρ ebenfalls verstellbar sitzt, an den Hebel 0 der Klinke k
stöfst und dadurch den Hebel m freigiebt, indem er den die Federklinke k tragenden
Hebel 0 in waagrechter Richtung dreht, was zur Folge hat, dafs das Ventil g auf seinen
Sitz fällt und die Ausflufsöffnung schliefst.
In dem Augenblick wird der Rauchschieber in dieser Stellung stehen bleiben, bis endlich
beim Oeffnen der Feuerthür das Hahnküken s die Stellung einnimmt, bei welcher die Verbindung
zwischen dem Cylinder und dem Ausflufsrohr / hergestellt wird, durch welche
das Wasser aus dem Zuleitungsrohr ins Freie gelangt. Das Ventil y, welches bis zu diesem
Augenblick durch den Wasserdruck geschlossen war, fällt von seinem Sitz ab und läfst den Rest des im Cylinder c befindlichen
Wassers durch das Rohr_/ ab, und der Rauchschieber sinkt nieder, bis der Ansatz / auf die
Unterlage u stöfst, bei welcher Lage nur ein so geringer Querschnitt für Abzugsgase frei-
Claims (1)
- gelassen wird, dafs das Auswerfen der Flamme durch die geöffneten Feuerthüren nicht stattfindet.Patent- Anspru ch : - ■■ ■■ ■
Zugregler, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Schliefsen einer der Feuerthüren vermittelst eines der auf den Feuerthürachsen sitzenden Steuerhähne (s) Druckwasser in den Cylinder (c) eingelassen wird und daher der Cvlinderkolben den Rauchschieber so lange hebt, bis das Ventil (v) selbstthätig geschlossen wird, dafs dann selbstthätig eine bestimmte Senkung des Rauchschiebers durch den theilweisen Ausflufs des Druckwassers aus dem Cylinder (c) vermittelst des Rohres (r) und des Ventiles (g) bewirkt und schliefslich beim Oeffnen der Feuerthür von einem der Steuerhä'hne (s) die Verbindung des Cylinders (c) mit einem der Abflufsrohre (f) selbstthätig hergestellt wird, so dafs der Rauchschieber in seine tiefste Stellung sinken kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111901C true DE111901C (de) |
Family
ID=381605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111901D Active DE111901C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111901C (de) |
-
0
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