DE84940C - - Google Patents

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DE84940C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
K. HAUCK in RUMBURG.
Zugregler.
Der Zweck der Vorrichtung ist, bei Feuerungsanlagen die Luftzufuhr den Schwankungen im Betriebe und in der Bedienung (Beschickung) anzupassen.
Die hierzu erforderliche Kraft wird bei Kesselfeuerungen dem Kessel entnommen; bei anderen Feuerungen wird in den Raum, dessen Temperatur constant erhalten werden soll, ein mit Flüssigkeit gefüllter Behälter gelegt, welcher die nöthigen Dämpfe liefert.
Zur Aenderung der Luftzufuhr kann die Vorrichtung auf Rauchschieber, Drosselschieber, Gebläse u. s. w. wirken.
Im Ausführungsbeispiel ist eine durch Rauchschieber geregelte und von Hand aus mit Kohlen beschickte Kesselfeuerung vorausgesetzt.
Am oberen Ende der Kolbenstange A ist unmittelbar oder durch Vermittelung von Hebeln, Rollen u. s. w. ein zum Rauchschieber führendes Drahtseil befestigt. Auf eine an die Kolbenstange A geschraubte Hülse wird eine behufs Bleieingiefsens hohl gestaltete Belastungsglocke B gehängt, deren Schwere ausreicht, den Rauchschieber aufzuziehen. Diese Glocke zieht den Schieber so lange auf, bis sie selbst auf dem Hebel C aufsitzt.
Die Stange R (Fig. 1) ist derart mit den Heizthüren verbunden, dafs sie beim Oeffnen einer derselben herabgezogen, beim Schliefsen hinaufgeschoben wird.
Das Rohr O (Fig. 2) leitet mit seinen Abzweigungen Kesseldampf in den Gufskörper E und in die Gehäuse der Schieber G und N (Fig. 1); die Vereinigung der aus den Schiebergehäusen kommenden beiden Auspuffröhren bildet das Rohr R1. Sowohl in dem Dampfzuleitungsrohr zu den Schiebergehäusen als auch in den Auspuffröhren sind Drosselhähne P zur Einstellung der Geschwindigkeit des Kolbens eingeschaltet.
Wird zum Zwecke des Kohlenauflegens eine Heizthür geöffnet, so geht Stange R herab und das Hebelende M empor, dabei wird der Dampfschieber in N aufgezogen und das Stahlklötzchen K klinkt in die Federzange J ein. Da nun Dampf unter den Kolben tritt, hebt sich die Belastungsglocke -B und der Rauchschieber sinkt. Schliefst man die Heizthür wieder, so wird, weil M die Schieberstange nach unten drückt, der Schieber in N auf Ausströmung gestellt, gleichzeitig wird aber durch Vermittelung der jetzt geschlossenen Zange / der Schieber in G nach unten genommen und die Feder im Luftbuffer Η gespannt. Der Dampf tritt über den Kolben und treibt ihn nach unten, und zwar so lange über die gezeichnete Mittelstellung hinaus, bis die an A befestigte Hülse an den Doppelnebel bei D stöfst. Dadurch gehen Hülse F und Stange S nach unten, L drängt sich zwischen die Backen der Federzange J, diese öffnet sich und schnellt durch die Feder in H nach oben. Der Schieber in G tritt hierdurch in die Auspuffstellung. Hülse F ist nur vorhanden, um bei einem Heruntergehen des Kolbens ein Stauchen der Stange S zu verhindern. Ist beim Herabgehen des Kolbens bezw. beim Heraufgehen des Rauchschiebers Glocke B auf Hebel C zum Aufsitzen gekommen, so hat der Rauchschieber Uebergewicht und sinkt so lange, bis sich die an A befestigte Hülse wieder an die Glocke B stützt. Durch den Druck der Feder T (Fig. 1) kehren die Theile S, F und D wieder in die Anfangslage zurück.
Die Dauer des Sinkens des Rauchschiebers wird durch die Einstellung der Drosselhähne P in den Ausströmungsrohren ungefähr der Dauer der Entgasungsperiode der jeweiligen Kohlensorte gleichgemacht. Die Ruhestellung von B ist durch C bestimmt. Die Bleifüllung · im Gewichte Q. ist derart gewählt, dafs der Hebel C, wenn nahezu der Betriebsdruck im Kessel erreicht ist, waagerecht steht. Steigt der Druck im Kessel, so hebt sich die Membran U und damit C und B. Die Kolbenstange wird hierdurch entlastet und der Rauchschieber sinkt durch sein Uebergewicht. Beim Zurückgehen der Kesselspannung sinkt auch C. Die Glocke B hängt dann auf der Hülse bei A und zieht so den Rauchschieber wieder auf, wodurch das Feuer lebhafter angefacht wird'

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Zugregler, dadurch gekennzeichnet, dafs durch das Oeffnen oder Schliefsen der Feuerthür der durch die Kolbenstange (A) mit dem Rauchschieber starr verbundene Kolben durch den Dampfdruck gehoben bezw. gesenkt wird.
  2. 2. Bei einem Zugregler nach Anspruch ι eine Regelungsvorrichtung, bestehend aus den Schiebern (G und N), welche durch das Gestänge (D, F und SJ, die Gelenke (L und MJ und die Federanordnungen (K, J und H) bethätigt werden, während die Ausströmungsgeschwindigkeit des Dampfes durch die an den Ausströmungsrohren angebrachten Drosselhähne (P) geregelt werden kann.
  3. 3. Bei einem Zugreglernach Anspruch ι ein durch die Membran (U) bethätigter Hebel (C), welcher an seinem Ende durch ein Gewicht (QJ beschwert ist und die auf der Kolbenstange (AJ sitzende Glocke (BJ nur dann hebt, wenn der zu hohe Dampfdruck im Kessel die Membran (UJ hebt. ;
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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