DE509540C - Verfahren zur Regelung von Unterwindfeuerungen mit einer in einzelne Zonen unterteilten Rostflaeche - Google Patents
Verfahren zur Regelung von Unterwindfeuerungen mit einer in einzelne Zonen unterteilten RostflaecheInfo
- Publication number
- DE509540C DE509540C DES82107D DES0082107D DE509540C DE 509540 C DE509540 C DE 509540C DE S82107 D DES82107 D DE S82107D DE S0082107 D DES0082107 D DE S0082107D DE 509540 C DE509540 C DE 509540C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- air
- regulator
- grate
- membrane
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 3
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 22
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 5
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 19
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N1/00—Regulating fuel supply
- F23N1/02—Regulating fuel supply conjointly with air supply
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung von Unterwindfangfeuerungen und
Einrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens. Insbesondere betrifft sie solche
Feuerungen, bei denen die Rostfläche in einzelne Zonen unterteilt ist, denen die Luft aus
einem gemeinsamen Luftzuführungskanal gesondert zugeführt wird.
Gemäß der Erfindung wird in Abhängigkeit von dem Dampfdruck die Zahl der dem
Luftdruck ausgesetzten Zonen stufenweise verändert und dabei der Druck im Luftzuführungskanal
auf gleichbleibender Höhe gehalten.
Bei mechanischen Feuerungen ist es zweckmäßig, mit einer gleichförmigen Dicke der
Brennstoffschicht auf dem Rost zu arbeiten und die Dampferzeugung dadurch zu verändern,
daß man die Geschwindigkeit der Beschickungseinrichtung verändert, die unmittelbar
die Menge des in das Feuer geförderten Brennstoffes und außerdem die Feuerungslänge
regelt.
Bei leichter Belastung wird Luft nur einer beschränkten Rostlänge zugeführt, auf der
eine vollständige Verbrennung des Brennstoffes erfolgt. Wenn die Kesselbelastung
wächst, wird weiteren Rostabschnitten Luft zugeführt, und eine entsprechende Geschwindigkeitssteigerung
der Beschickungsvorrichtung, die das Feuer auszieht, vergrößert die Verbrennungsfläche entsprechend der erweiterten
Rostfläche, die jetzt Luft erhält. Hierbei hat es sich aus praktischen Gründen als
zweckmäßig erwiesen, eine nahezu gleichförmige Höchstluftpressung unter dem Rost zu
halten, was dazu führt, daß eine nahezu gleichförmige Menge von Brennstoff auf die
Flächeneinheit der wirksamen Rostfläche verbrannt wird.
Die Höhe des Höchstluftdruckes richtet sich nach der Stückgröße des zu verbrennenden
Stoffes, der oft sehr fein ist und in Stücken vom Rost durch den Luftzug weggerissen
werden kann, wenn die Menge der Luft, die eine gewisse Flächengröße durchströmt,
über einen bestimmten Wert steigt, bzw. die Luft mit einer zu großen Geschwindigkeit
durch die Brennstoffschicht tritt. Dieser Höchstluftdruck ist demnach in keiner Weise abhängig von der Gesamtfläche des
Brennstoffbettes, sondern ist bestimmt durch die Stückigkeit des Brennstoffes. Die Menge
des verbrennenden Brennstoffes und die Kesselleistung sind abhängig von der Rostfläche,
die Luft von unten und Brennstoff von oben für die Verbrennung erhält.
Bei Wanderrostfeuerungen mit Unterwind ist es infolge der geringen Geschwindigkeit
der Rostbewegung und der verhältnismäßig langsamen Verbrennung des Brennstoffes auf
dem Rost praktisch unmöglich, eine rasche
Veränderung in der Feuerlänge, sei es eine Zunahme, sei es eine Abnahme, zu erzielen,
so daß, wenn rasche Veränderungen in der Dampflieferung verlangt werden, diese nur
dadurch erreicht werden können, daß man die Menge der Luft verändert, die durch die dann
in Brand befindliche Brennstoffschicht hindurchstreicht; dies erfordert einen höheren
oder geringeren Luftdruck in der Zuführungsleitung als den, der für den Brennstoff
normal und am wirtschaftlichsten ist.
Durch die Beschickungsregelung gemäß der Erfindung wird diesen einander widerstreitenden
Anforderungen dadurch Rechnung getragen, daß ein Luftdruckregler zusammen mit einem Regler für die Geschwindigkeit der
Beschickungsvorrichtung und einem Luftmengenregler angewendet wird, die sämtlich
durch einen Hauptregler in Abhängigkeit von der Belastung des Kessels beeinflußt werden.
Der Luftdruckregler bewirkt bei einer plötzlichen Belastungsänderung eine entsprechende
Veränderung des Luftdruckes im Luftzuführungskanal, was der vorhandenen Feuerungslänge ermöglicht, den Belastungsänderungen so gut wie möglich zu folgen. Im
Anschluß an diese Veränderung des Luftdruckes bringt der Regler langsam mittels eines gesteuerten und einstellbaren Zeit-Werkes
den Luftdruck auf den Normalwert zurück. Somit wird nach einer Belastungsänderung der augenblicklichen Veränderung
durch eine augenblickliche Veränderung des Luftdruckes entsprochen, um der Beschikkungsmaschine
Zeit für die Änderung der Geschwindigkeit der Beschickungsvorrichtung zu geben und dadurch die Länge der Brennstoffläche
zu verlängern oder zu verkürzen. Wenn der Luftdruck auf seinen Normalwert zurückgeführt wird, tritt gleichzeitig der
Luftmengenregler in" Tätigkeit, der durch öffnen oder Schließen der aufeinanderfolgenden
Drosseleinrichtungen in den zu den einzelnen Rostzonen führenden Luftkanälen die Luft einer größeren oder geringeren Rostfläche
dem Bedarf entsprechend zuführt.
Hierdurch stellt der Regler, gleichgültig welches die Belastung des Kessels sein mag,
immer dann, wenn sie einen stetigen Wert erreicht, ohne wesentliche Zunahme oder
Abnahme die Feuerungslänge in solcher Weise ein, daß der Luftdruck im Zuführungskanal auf den konstanten Normalwert zurückkehrt,
der für den verwendeten Brennstoff sich als am besten geeignet erwiesen hat.
Der Regler, gemäß der Erfindung, ist in der Zeichnung schematisch wiedergegeben.
A ist ein Kessel üblicher Art, B die Beschickungsmaschine, die den Kettenrost C
antreibt, D ein kraftbetriebenes kreisendes Gebläse, das Druckluft liefert, und E1 bis Ji4
sind Reihen von Drosselgliedern in Luftkanälen, durch die die Luft zu den Kammern
unterhalb des Kettenrostes gelangt. F ist der Brennstoffbeschickungstrichter; der Brennstoff
wird von dem Trichter unter einer Tür G hindurchgeführt, deren Höheneinstellung
die Dicke der Brennstoffschicht regelt. K ist der Hauptregler, der unter Dampfdruck
stehend mittels eines Druckmittels durch die Rohre JL1, L2, L3 den Regelimpuls entsprechend
den Änderungen des Dampfdruckes zu den Nebenreglern M, J, R weiterleitet. M ist
ein Luftdruckregler mit Membran M1, auf deren Oberseite der Luftdruck in der Windzuführungsleitung
H und auf deren Unterseite der Atmosphärendruck wirkt. Die Membran M2 unterliegt auf der Oberseite
dem Atmosphärendruck, und auf der Unterseite dem vom Hauptregler K gesteuerten
Druck. Die Membran M3 in dem Raum M4
unterliegt dem Druck einer viskosen Flüssigkeit im Raum Nx des Druckreglers über eine
Drosselöffnung JV2. N3 ist ein Windkessel,
der mit dem Raum JV4 in Verbindung steht.
Die drei Membranen M1, M2, M3 sind an einer
Mittelstange M4 befestigt. An der Stange M4
greift ein Hebel O1 mit einem Stellgewicht O2
an, der weiter mit einem Ventil O3 in Verbindung steht, das die Zufuhr von Dampf zur
Antriebsmaschine des Gebläses D regelt.
Der Luftregler wirkt wie folgt: Eine Veränderung der Kesselbelastung, die den
Dampfdruck herabsetzen würde, führt infolge der Einwirkung des Hauptreglers zu einer
Vergrößerung des Luftdruckes im Rohr L1. Dieser wirkt sofort auf die Membran M2 und
übt eine aufwärts gerichtete Kraft aus, der lediglich eine Zunahme des Luftdruckes in
der Windleitung Ή entgegenwirkt, die eine too stärkere, abwärts gerichtete Kraft auf die
Membran M1 ausübt.
Infolge der Drosselung an dem Durchgang JV2 tritt keine sofortige Druckänderung
im Raum /V4 ein, so daß unmittelbar nach der
Zustandsänderung die auf die Membran M3 einwirkende Kraft konstant bleibt und durch
die Veränderung nicht beeinflußt wird.
Der daher anfangs fehlende Kraftausgleich zwischen den Drücken, die auf die Membranen
M2 und M3 ausgeübt werden, verstellt
das Steuerventil O3 und bewirkt eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Maschine D
und des Luftdruckes in der Leitung H. So verursacht der Wechsel im Dampfdruck im
Hauptregler sofort eine Druckänderung der Luft in der Leitung H durch Einwirkung des
Nebenreglers M.
Die viskose Flüssigkeit im Raum N1 geht
langsam durch die Öffnung JV2 und vergrößert den Druck im Raum JV4, bis schließlich der
Druck in diesem Raum gleich dem Druck
im Raum Nn unter der Membran M2 ist,
wodurch die Kräfte, die auf diese beiden Membranen wirken, sich aufheben. Dies führt zu einer Abwärtsbewegung des Regelhebels
O1 und zu einer Drosselung des Ventils O3, wodurch der Druck in der Leitung
H auf den ursprünglichen Wert zurückgeführt wird, der durch das Gewicht O2
als allein dem Druck auf die Membran M1
ίο entgegenarbeitendes Gegengewicht bestimmt
wird. Beim Steigen des Dampfdruckes arbeitet der Regler in ähnlicher Weise.
Die Wirkung dieses Reglers ist demnach das Hervorrufen einer augenblicklichen Veränderung
des Druckes in der Windleitung H bei Veränderung des Hauptbelastungsdruckes
im Rohr L1, verursacht durch Änderung des
Dampfdruckes oder der Belastung und darauffolgend, in einem Zeitabschnitt, der
ao von der Drosselöffnung N2 bestimmt wird, die
Rückführung des Druckes in der Leitung H auf den Anfangswert.
Der Regler / steuert die Luftmenge, die die Kesselanlage A durchströmt, in solcher Weise,
»5 daß der Druckabfall zwischen den Rohren K1
und K2 (diese sind so angeschlossen, daß sie den Druckabfall der Rauchgase im Zuge
durch den Kessel anzeigen) auf die Membran I1 mit einer Kraft einwirkt, der gerade
durch den Hauptbeschickungsdruck im Rohr L2 das Gleichgewicht gehalten wird,
der im entgegengesetzten Sinne auf die Membran /„ einwirkt, deren andere Seite unter
Atmosphärendruck steht.
Dieser Regler wirkt wie folgt: Irgendeine Bewegung, die durch fehlenden Druckausgleich
der Drücke auf die Membranen I1, I2
eintritt, verursacht eine Verschiebung der Nockenplatte P, die durch Einwirkung auf
Rollen der aufeinanderfolgenden Ventile E1,
E2 letztere öffnet, wenn sie nach rechts bewegt wird, und schließt, wenn sie nach links
bewegt wird. Wenn die Platte P nach rechts bewegt wird, so werden die Ventile .E1, E2 usw.
fortschreitend geöffnet, und eine anwachsende Luftmenge geht durch den Kessel, wodurch
ein vergrößerter Druckunterschied aus dem Kesselwiderstand zwischen den Rohren K1
und K2 eintritt, der wieder rückwirkend die Membran I1 veranlaßt, im Schließsinne auf
die Ventile E1 usw. einzuwirken.
Somit verändert der Druck, der vom Hauptregler K über das Rohr L2 auf den
Nebenregler / einwirkt, die Menge der den Kessel A durchströmenden Luft, und der
Regler / verändert diese Menge durch die Ventile E1 usw. so lange, bis die vom Hauptregler
verlangte Mengenveränderung erzeugt worden ist.
R ist der Geschwindigkeitsregler für die Beschickungsmaschine B. Er besitzt eine
Membran R1, deren Oberseite durch das Rohr L3 vom Hauptregler aus beeinflußt
wird. Die untere Seite steht unter Atmosphärendruck. R2 ist ein Fliehkraftregler,
dessen Fliehkraftwirkung den Hebel S1 zu heben sucht; in entgegengesetzter Richtung
wirkt die Kraft der Membran R1, die am Hebel .S1 durch eine Stange i?3 angreift.
S ist ein Drosselventil, das durch Hebel S1, S2 und die Verbindungsstange S3 beeinflußt
wird, um die Verstellbewegung vom Fliehkraftregler und von der Membran R1 auf
das Ventil zu übertragen.
Der Regler wirkt wie folgt:
Die Maschine wird mit solcher Geschwindigkeit angetrieben, daß dem Muffendruck
des Fliehkraftreglers R2 durch die Membran R1 das Gleichgewicht gehalten wird, auf
die der Druck im Rohr L8 des Hauptreglers einwirkt. Jede Veränderung des Druckes im
Rohr L3 verursacht eine augenblickliche Unausgeglichenheit
zwischen der Membrankraft und dem Muffendruck, wodurch eine Einwirkung auf das Drosselventil S derart stattfindet,
daß die Dampfzufuhr vergrößert oder verringert wird, wie es notwendig ist, um eine Veränderung in der Maschinengeschwindigkeit
und der Geschwindigkeit des Reglers R2 zu erzeugen derart, daß die neue Geschwindigkeit
einen völligen Ausgleich der aufwärts gerichteten Kraft des Fliehkraftreglers
und der abwärts gerichteten Kraft der Membran R1 herbeiführt.
Wie ersichtlich ist, wird mit dem beschriebenen Beschickungsregler das verlangte Ergebnis
erzielt: Es wird jederzeit ein festes Verhältnis zwischen Brennstoff und Luft geschaffen,
und neben der Aufrechterhaltung dieser Beziehung, die für einen guten Wirkungsgrad
der Verbrennung erwünscht ist, gestattet der Regler, augenblicklichen Belastungsveränderungen
durch augenblickliche Veränderungen im Luftdruck im Luftzuführungskanal ohne entsprechende Veränderungen
der Länge der wirksamen Rostfläche zu folgen, während jedoch nach Verstreichen einer genügenden Zeit, die es gestattet, daß
die langsam laufende Beschickungseinrichtung die Länge der Brennstoffschicht verändert,
der Luftdruck auf seinen Normalwert zurückgebracht wird. Gleichzeitig führt er eine entsprechende Verstellung der Lufteinlaßventile
herbei, so daß die mit Luft gespeiste Rostlänge nach einem bestimmten Zeitabschnitt nach Maßgabe der vorhandenen
Belastung verändert ist. Die Größe der Zeitverzögerung zwischen Veränderungen der
Feuerungslänge und Veränderungen in der Feuerbelastung ist regelbar und wird ausschließlich
durch die Größe der Drosselöffnung JV2 bestimmt.
Wenn man die Membranen M2 und M3
nicht genau gleich groß wählt, so kann man, was oft erwünscht ist, eine mäßige Erhöhung
des Druckes in der Leitung H mit zunehmender Belastung am Kessel und mit der durchströmenden
Luftmenge erhalten, derart, daß diese Zunahme gerade ausreicht, um die vergrößerte
Reibung in der Leitung H und den Ventilen JS1 usw. zu überwinden, so daß man
>o in den Kammern unterhalb des Rostes, beispielsweise
in der Kammer Ea, bei allen Beschickungen einen konstanten Druck erhält.
Entsprechend können auch Einstellungen vorgenommen werden oder Verhältnisse angenommen
werden, die eine gewisse Abweichung vom Normaldruck unter dem Rost ermöglichen.
Zur Betätigung der Ventile E1, E„ usw. sind
mannigfache andere Möglichkeiten denkbar.
ao So kann ein geeignetes Kraftrelais zwischen Membranregler/ und NockenplatteP angebracht
werden zu dem Zwecke, die auf die Nockenplatte P wirkende Kraft erheblich zu
verstärken, um die sehr beträchtlichen Reibungswiderstände zu überwinden, die der
Verstellung entgegenwirken. Der Zusatz einer solchen Hilfsenergie zwischen Regler
selbst und dem vom Regler zu verstellenden Glied liegt offenbar im Rahmen der Erfindung.
Die Erfindung ist an Hand einer mechanischen Beschickung mit Kettenrost beispielsweise
beschrieben, ohne jedoch auf diese Form von mechanischen Feuerungen beschränkt zu sein.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Regelung von Unterwindfeuerungen mit einer in einzelne Zonen unterteilten Rostfläche, denen die Luft aus einem gemeinsamen Luftzuführungskanal gesondert zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von dem Dampfdruck die Zahl der dem Luftdruck ausgesetzten Zonen stufenweise verändert wird und dabei der Druck in dem Luftzuführungskanal auf gleichbleibender Höhe gehalten wird.
- 2. Verbrennungs regler zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Hauptregler, der die Regelimpulse an Nebenregler zur Steuerung der einzelnen Antriebsmotore weiterleitet, gekennzeichnet durch einen Nebenregler (/), der während seiner Regeltätigkeit durch eine mit Nocken versehene Schubstange (P) die Einlaßventile (.E1 bis JS4) der von dem Hauptkanal (H) zu den einzelnen Rostzonen führenden Luftkanäle nacheinander schließt bzw. öffnet.
- 3. Verbrennungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenregler (/) für die Steuerung der Luftverteilung auf dem Rost unter der Einwirkung eines Rückführimpulses steht, welcher von der Druckdifferenz vor und hinter dem Kessel abgeleitet wird (K1, K2).
- 4. Verbrennungsregler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Luftdruck im Luftzuführungskanal (H) konstant haltende und das Unterwindgebläse (D) steuernde Nebenregler (M) zwei vom Dampfdruck beeinflußte, einander entgegenwirkende Steuerglieder (Membranen M2, M3) aufweist und Änderungen des Dampfdruckes auf das eine Steuerglied (Membran M2) unmittelbar und auf das andere Steuerglied (Membran M3)1 über eine die Druckwirkung nur langsam weitergebende Verzögerungseinrichtung (Drosselöffnung N2) zur Einwirkung kommen, wobei der Rückführimpuls von dem im Luftzuführungskanal (H) herrschenden Druck abgenommen und durch ein Gegengewicht (O2) ausgeglichen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US509540XA | 1926-10-22 | 1926-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509540C true DE509540C (de) | 1930-10-15 |
Family
ID=21968528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES82107D Expired DE509540C (de) | 1926-10-22 | 1927-10-09 | Verfahren zur Regelung von Unterwindfeuerungen mit einer in einzelne Zonen unterteilten Rostflaeche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509540C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057279B (de) * | 1955-07-30 | 1959-05-14 | Siemens Ag | Verhaeltnisregler fuer die Zuteilung der zur Verbrennung einer vorgegebenen Brennstoffmenge erforderlichen Luftmenge |
-
1927
- 1927-10-09 DE DES82107D patent/DE509540C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057279B (de) * | 1955-07-30 | 1959-05-14 | Siemens Ag | Verhaeltnisregler fuer die Zuteilung der zur Verbrennung einer vorgegebenen Brennstoffmenge erforderlichen Luftmenge |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE865841C (de) | Vorrichtung zur Brennstoffmengen- und Leistungsregelung fuer Gasturbinen und aehnliche Kraftanlagen | |
| DE509540C (de) | Verfahren zur Regelung von Unterwindfeuerungen mit einer in einzelne Zonen unterteilten Rostflaeche | |
| DE2547075A1 (de) | Regeleinrichtung fuer das gas/luftverhaeltnis bei der leistungssteuerung von gasgeblaesebrennern | |
| DE513992C (de) | Mechanischer Zugregler fuer Dampfkesselfeuerungen | |
| DE2113348B2 (de) | Brennstoffregeleinrichtung für ein Gasturbinentriebwerk | |
| DE884131C (de) | Gasturbinenanlage mit Einrichtung zur Lastregelung | |
| DE1910439C (de) | Regeleinrichtung fur die Zufuhr von flussigem und/oder gasförmigem Brenn stoff zu einer Gasturbinenanlage | |
| DE427852C (de) | Vorrichtung zur Regelung des Betriebes von Dampferzeugern | |
| DE71876C (de) | Verfahren zur Rauchverbrennung | |
| DE270834C (de) | ||
| DE851705C (de) | Verfahren zur Regelung von Gaserhitzern und Gaserhitzer zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE1088760B (de) | Automatische Regelvorrichtung fuer eine Diesel-Gasmaschine | |
| DE14380C (de) | Neuerungen an Darapfheizapparaten | |
| DE397633C (de) | Dampfdruckzugregler mit Verstellung des Rauchschiebers o. dgl. durch einen Arbeitskolben, dessen Druckmittelventil von dem unter Dampf- und Gegengewichtsdruck stehenden Reglerhebel gesteuert wird | |
| AT96949B (de) | Kesselfeuerung. | |
| DE501970C (de) | Einrichtung zur Regelung der Gaserzeugung von Gaserzeugern, bei welcher bei sinkender Belastung der Dampfgehalt der zugefuehrten Luft herabgesetzt wird | |
| DE586265C (de) | Vorrichtung zur gleichzeitigen Steuerung des Rauchgasschiebers und eines Lufteinlassschiebers fuer aus der Feuerbruecke austretende Zweitluft bei Feuerungsanlagen | |
| DE664825C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Brennstoff-, Luft- und gegebenenfalls der Speisewasserzufuhr zu Wasserraumkesseln | |
| DE144666C (de) | ||
| DE625275C (de) | Einrichtung zur Regelung der Feuerungsanlagen von Dampfkraftanlagen mit mehreren parallel geschalteten Dampferzeugern | |
| DE492349C (de) | Verbrennungsregler | |
| DE378913C (de) | Wandernder Anschluss eines Waermespeichers an eine Dampfturbine | |
| DE2262305C3 (de) | Regelung einer Dampfkraftanlage mit druckgefeuertem Dampferzeuger | |
| DE214956C (de) | ||
| DE103251C (de) |