DE256457C - - Google Patents

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DE256457C
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crank disk
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connecting rod
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256457 KLASSE Ad. GRUPPE
Einzellöschungszünder für Preßgaslampen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1912 ab.
Bei den bekannten Gasdruckfernzündern erfolgt die Schaltung des Ventils mit Hilfe eines verzahnten Schaltrades, in welches eine mit dem beweglichen Organ verbundene Schaltklinke eingreift. Der Drehungswinkel, der durch dies einmalige Fortschalten bei dem bekannten Gasdruckfernzünder überwunden wird, entspricht der Größe des Zahnes. Die bekannte Anordnung mit verzahntem Schaltrad
ίο und Schaltklinke gestattet, bei einer gegebenen ' Druckwelle das Schaltrad nur um einen kleinen Winkel zu drehen. Dadurch kann das Ventil nur wenig gehoben werden, so daß die mit Schaltrad und Schaltklinke arbeitenden Fernzünder das Gas um ein Beträchtliches drosseln. Um diese Drosselung zu vermeiden, ist nach der Erfindung die Nockenscheibe mit einer Kurbelscheibe fest verbunden, welche durch eine an der Membranstange angreifende Pleuelstange gedreht wird. Es wird dadurch bei gleichem, zur Verfügung stehendem Gasdruck die Kurbelscheibe um einen größeren Drehungswinkel gedreht wie bei den bekannten Gasdruckfernzündern. Die Anbringung einer Kurbelscheibe ermöglicht einen größeren Hub der Ventile ohne Drosselung des Gases. Der neue Gasfernzünder ist deshalb für hochkerzige Niederdruck-Invertlampen mit viel Gasverbrauch geeignet.
Ein weiterer Vorteil, welcher den Fernzünder für hochkerzige Preßgas-Invertlampen geeignet macht, besteht darin, daß die Kurbelscheibe verhältnismäßig schwere Ventile zu beeinflussen gestattet, wie sie für hohen Gasdruck (Preßgas) nötig sind. Falls eines der beiden Hauptflammenventile geöffnet und das andere geschlossen ist, muß letzteres einerseits durch die eigene Schwere so abdichten, daß das unter hohem Druck (1400 mm W. S.) stehende Gas nicht imstande ist, durch das geschlossene Ventil zu entweichen, andererseits muß es möglich sein, dasselbe Ventil im geeigneten Augenblick zu heben, so daß dieses den Gasdurchgang wieder freigibt.
■ Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist eine unter Federdruck stehende Membran a angebracht, welche durch Druckwellen in bekannter Weise beeinflußt wird. Mit der Membran ist eine Stange b verbunden, die ihre Bewegung mittels einer Pleuelstange c auf eine sich um einen festen Punkt e drehende Kurbelscheibe 'd überträgt. Mit dieser sind N'ockenscheiben f und f fest verbunden. Diese bewegen die Hauptflammenventile g und g' mittels zweiarmiger, U-förmig gekrümmter Hebel h und V, die sich um eine feste Achse i drehen und mit einem Arm auf den Nockenscheiben aufliegen, mit dem anderen das zugehörige Ventil gabelförmig umgreifen. Das Zündflammen ventil k ist mit dem einen Hauptflammenventil g' durch einen zweiarmigen Hebel I verbunden, der auf der festen Achse m drehbar gelagert ist. Die Stellung dieser beiden Ventile k und g' ist so gewählt, daß beim Anheben des einen das andere geschlossen wird. Um bei der Drehung der Kurbelscheibe d die Totpunkte · zu überwinden, sind Federn η und n' angebracht. Mit der Kurbel-
scheibe d ist ein Sperrad ο verbunden, in welches eine Sperrklinke p eingreift.
Die Wirkungsweise des Zünders ist folgende: Sobald in der Zuleitung Preßgasdruck von 40 mm bis 1400 mm W. S. auftritt, werden unter Vermittlung der Membran a, Membranstange b und Pleuelstange c die Kurbelscheibe d und die mit ihr fest verbundenen Nockenscheiben um einen bestimmten Winkel gedreht. Die U-förmig gekrümmten Hebel h, h' liegen in der gezeichneten Stellung mit einem Arm auf Vertiefungen der Nockenscheiben f, f auf. Tritt eine Drehung der Nockenscheiben ein, so werden die Hebel h, h' und durch deren Vermittlung die Hauptflammenventile g, g'. angehoben ; die Gaszuführung zu den Lampen ist somit hergestellt. Gleichzeitig wird das bis dahin geöffnete Zündflammenventil unter Vermittlung des Hebels I geschlossen.
Wird eine genügende Drucksteigerung — Druckwelle von 1400 bis 1800 mm W. S. — in der Preßgasleitung erzeugt, so tritt eine weitere Drehung der Nockenscheiben f, f ein bis zur linksseitigen Totlage der Kurbelscheibe d. Der Totpunkt in dieser Stellung wird durch die Federn n, n' überwunden, indem die Pleuelstange c mit ihrer unteren, als schiefe Ebene ausgebildeten Seite zunächst die Feder n' nach unten drückt, welche alsdann die Pleuelstange c um einen kleinen Teil über den Totpunkt hinwegschnellen läßt. Die Kurbelscheibe d und die Nockenscheiben f, f haben gegenüber der gezeichneten Lage etwa eine halbe Umdrehung zurückgelegt. Durch die entsprechende Form der Nockenscheiben hat sich der Hebel h bei dieser weiteren Drehung wieder gesenkt. Das mit ihm verbundene Hauptflammenventil g wird somit geschlossen und die Gaszufuhr zu einer Brennergruppe der Lampe unterbrochen, während das andere Hauptflamm en ventil g' geöffnet bleibt. Wird der Preßgasdruck aufgehoben — Druckverminderung von 1400 auf 40 mm W. S. —, so bewegt sich die Membran α vermöge ihrer Federbelastung und somit das ganze System in die gezeichnete Anfangsstellung zurück. Die rechtsseitige Totlage der Kurbelscheibe d wird dabei durch die Feder η in gleicher Weise wie die vorbeschriebene linksseitige Totlage überwunden. Das zweite Hauptflammenventil g' ist jetzt ebenfalls geschlossen, das Zündflammen ventil jedoch wieder geöffnet. Die Lampe ist dadurch gelöscht, während die an der Hauptflamme vor deren Erlöschen entzündete Zündflamme unter Niederdruck weiterbrennt. Das mit der Kurbelscheibe fest verbundene Sperrad 0 und die. darin eingreifende Sperrklinke^ verhindern ein Rückwärtsdrehen der Kurbelscheibe. Durch die federbelastete Membran α und Vermittlung der Pleuelstange c werden die Nockenscheiben f, f mit Sperrrad 0 beim Nachlassen des Druckstoßes wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einzellöschungszünder für Preßgaslampen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltung der Ventile vermittelnden Nockenscheiben (f, f'J mit einer Kurbelscheibe (d) verbunden sind, welche durch eine an die Membranstange (b) angreifende Pleuelstange (c) gedreht" wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Federn (n, n'J, welche sich gegen abgeschrägte Stellen der Pleuelstange (c) legen, um die Totpunkte der Kurbelscheibe (d) zu überwinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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