DE228243C - - Google Patents
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- DE228243C DE228243C DENDAT228243D DE228243DC DE228243C DE 228243 C DE228243 C DE 228243C DE NDAT228243 D DENDAT228243 D DE NDAT228243D DE 228243D C DE228243D C DE 228243DC DE 228243 C DE228243 C DE 228243C
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- extinguishing device
- gas ignition
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JU 228243 KLASSE Ad. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Unterbrechen und Wiederherstellen der Gaszufuhr
an Gaslampen entweder unter Anwendung von Druckstößen, die auf dem Gaswerk gegeben werden, oder unter Vermittlung der
Wirkungen elektrischer Ströme, welche zu verschiedenen Zeiten zwei Elektromagnete erregen.
In der Zeichnung ist die erste Ausführungsform in Fig. ι und 2 schematisch dargestellt.
In dem Gehäuse α mit dem Gaszufiuß b .und
der Gasausströmdüse c befindet sich ein Schaltrad A, das durch Vermittlung der Stange .e und
des Hebels f mit der Klinke g beim Hochgehen der Membran h um einen bestimmten, durch
Hubbegrenzung festgelegten Winkel bewegt wird. Die auf beiden Seiten des Schaltrades A
befindlichen schrägen Knaggen i und ix kommen
abwechselnd mit den Anschlägen k und hx
des bei I drehbar gelagerten Doppelhebels m
in Berührung und bewirken dadurch die Auslösung der Spannungen in den Federn η und nx,
welche den in der Mittellage gezeichneten Doppelhebel m abwechselnd links oder rechts
an das Schaltrad A anpressen. Abhängig von der Bewegung des Doppelhebels m wird der
ebenfalls in / drehbar gelagerte Arm 0 durch die Mitnehmer p oder fx entsprechend bewegt
und dadurch der an dessen Ende befindliche, unter Wirkung der Federn q und qx stehende
Ventilteller r an den Ventilsitz s angepreßt oder von demselben abgehoben. Je nachdem
die Knaggen i und I1 auf dem Schaltrade d angebracht
sind, werden bei einer Druckgebung bestimmte Flammen gelöscht oder gezündet.
Die zweite Ausführungsform ist in Fig. 3 veranschaulicht. In dem Gehäuse α mit dem Gaszufluß b und der Gasausströmdüse c ist bei A ein Hebel e drehbar gelagert, an welchem gleichzeitig ein durch Bockfedern beeinflußter Ventilteller f sowie ein Anker g angebracht sind. Wird einem der einander gegenüberliegenden Elektromagnete h oder A1 Strom zugeführt, so erfolgt durch das Anziehen des Ankers nach dem erregten Magneten hin ein Auslösen der in den Bockfedern aufgespeicherten Spannungen und mithin ein Abheben oder Anpressen des Ventiltellers.
Die zweite Ausführungsform ist in Fig. 3 veranschaulicht. In dem Gehäuse α mit dem Gaszufluß b und der Gasausströmdüse c ist bei A ein Hebel e drehbar gelagert, an welchem gleichzeitig ein durch Bockfedern beeinflußter Ventilteller f sowie ein Anker g angebracht sind. Wird einem der einander gegenüberliegenden Elektromagnete h oder A1 Strom zugeführt, so erfolgt durch das Anziehen des Ankers nach dem erregten Magneten hin ein Auslösen der in den Bockfedern aufgespeicherten Spannungen und mithin ein Abheben oder Anpressen des Ventiltellers.
Die Wirkungsweise und Anbringung der Bockfedern ist in Fig. 4 dargestellt.
Die Anwendung einer Membran mit Schaltwerk oder zweier einen Anker beeinflussender
Elektromagnete einerseits sowie die Anwendung eines durch Bockfedern gesteuerten Ventils
andererseits ist bekannt, und es soll daher im vorliegenden Falle nur die Kombination
je eines der ersteren Teile mit dem letzteren Gegenstand der Erfindung sein. Durch die Verbindung
dieser bekannten Einrichtungen wird vor allem der große Vorteil erzielt, daß ein
und dieselbe Zündvorrichtung sowohl für hängende als auch für stehende Brenner verwendet
werden kann, da das Ventil unabhängig von der jeweiligen Lage des Zünders öffnet und
schließt. Des weiteren besteht ein großer Vorzug darin, daß das Ventil sowohl in der offenen
wie in der geschlossenen Stellung in keiner abhängigen Berührung mit dem übrigen Mechanismus
steht, da das Anschlagen oder Abreißen des Ventiltellers erst beim Auftreten des eingestellten
Druckes erfolgt. Es vermögen somit Erschütterungen oder sonstige Einflüsse, welche
eine unbeabsichtigte Bewegung des Mechanismus hervorrufen, das Ventil in keiner Weise
zu beeinflussen, wie dies sonst bei vorhandenen ähnlichen Einrichtungen eintritt, bei denen
der gesamte Mechanismus in der offenen wie in der geschlossenen Stellung in direkter Berührung
mit dem Ventil verbleibt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Gaszünd- und Löschvorrichtung mit einem durch Bockfedern belasteten Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß zum Öffnen und Schließen des Ventils die Spannungen der Bockfedern durch einen Fernsteller ausgelöst werden, ohne daß nach dem Umstellen eine abhängige Berührung zwischen dem Fernsteller und dem Ventil bestehen bleibt.
- 2. Ausführungsform der Gaszünd- und Löschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm des Ventiltellers durch ein mittels Druckwellen betriebenes Schaltwerk und einen von diesem beeinflußten Doppelhebel in seine Endstellungen ausgeschwungen wird.
- 3. Ausführungsform der Gaszünd- und Löschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Tragarm des Ventiltellers ein Anker angebracht ist, der unter der Einwirkung zweier gegenüberliegender Elektromagnete steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228243C true DE228243C (de) |
Family
ID=488645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228243D Active DE228243C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228243C (de) |
-
0
- DE DENDAT228243D patent/DE228243C/de active Active
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