DE730681C - Hochspannungsschalter, welcher insbesondere fuer die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgaenge ausfuehren kann - Google Patents

Hochspannungsschalter, welcher insbesondere fuer die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgaenge ausfuehren kann

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Publication number
DE730681C
DE730681C DEL98982D DEL0098982D DE730681C DE 730681 C DE730681 C DE 730681C DE L98982 D DEL98982 D DE L98982D DE L0098982 D DEL0098982 D DE L0098982D DE 730681 C DE730681 C DE 730681C
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DE
Germany
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switching
switch
voltage switch
air
different types
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Expired
Application number
DEL98982D
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Korndoerfer
Max Simanowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Hochspannungsschalter, welcher insbesondere für die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgänge ausführen kann Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungsschalter, welcher insbesondere für die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen ivei verschiedenartige Schaltvorgänge ausführen kann, von denen der eine in einer kurzzeitigen Leistungsunterbrechung auf Löschabstand und sofortiger Wiedereinschaltung mittels Schaltglieder geringerer Masse, der andere in einer vollständigen Ausschaltung auf Trennabstand mittels Schaltglieder größerer Masse besteht. Bei derartig ausgebildeten Druckgasfreistrahlschaltern, deren Kontakte an den freien Enden von Schaltarmen sitzen und verschiebbar in Löschköpfen angeordnet sind, werden z. B. zur kurzzeitigen Leistungsunterbrechung lediglich die Kontakte durch die Blasluft in die Löschköpfe zurückgezogen, ohne dal.', die Schaltarme in Tätigkeit treten. Bei der vollständigen Ausschaltung hingegen werden sowohl die Kontakte in die Löschköpfe eingezogen, als auch die Schaltarme auseinanderbewegt. In beiden Fällen erfolgt das Zurückziehen der Kontakte durch Öffnen des Blasi luftventils: Dieses wird bei der Kurzzeitunterbrechung durch den Auslösebefehl unmittelbar betätigt. Bei der Vollausschaltung hingegen wirkt der Auslösebefehl auf den Antrieb der Schaltarme, der seinerseits das Blasluftventil steuert. Es mußa sich hierbei also erst dieser Antrieb in Bewegung setzen, ehe die Kontakttrennung erfolgen kann. Die erforderliche Überwindung der Massenträgheit dieses für die Ingangsetzung der. verhältnismäßig schweren Schaltarme und Löschköpfe entsprechend ausgebildeten Antriebes wirkt sich ungünstig im Hinblick auf die gewünschte Kürze der Ausschaltzeit aus.
  • Gemäß der Erfindung ist daher ein derartiger Aufbau dieser und ähnlicher Hoch- Spannungsschalter vorgesehen, daß bei vollständiger Ausschaltung außer der hierzu vorgesehenen Auslöseeinrichtung auch gleichzeitig die Auslöseeinrichtung für die unvollständige Ausschaltung anspricht. Bei Hochspannungsschaltern mit Antrieb durch ein strömendes Mittel, wie Druckgas, z. B. kann man die Steuerung der beiden Schaltvorgänge mittels desselben Ventils derart bewirken, daß bei beiden Schaltvorgängen der Antriebseinrichtung für die unvollständige Ausschaltung Luft zuströmt, während die Luftzufuhr zur :1#ntriebseinrichtung für die vollständige Ausschaltung nur bei vollständiger Ausschaltung durch ein besonderes Organ freigegeben wird. Diese Anordnung ist z. B. für die obenerwähnten Freistrahldruckgasschalter besonders geeignet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der schematisch gehaltenen Zeichnung näher erläutert. Sie stellt eine pneumatische Einrichtung zur Kurzschlußfortschaltung mittels eines Hochspannungsschalters dar, bei welchem die Trennung der Kontakte auf Löschabstand und die volle Spannungstrennung durch gesonderte Druckluftantriebe erfolgt. Es kann dabei ein Freistrahlschalter angenommen werden, dessen Kontakte an den freien Enden von druckluftangetriebenen Schaltarmen sitzen und bei der Ausschaltung durch die Blasluft in die Löschköpfe hineingezogen werden.
  • Es ist i der Druckluftbehälter und 2 das Steuerventil, über welches die Druckluft den Antriebseinrichtungen zugeleitet wird.
  • Ein kurzzeitiger Abschaltvorgang mit begrenzter Trennbewegung der Kontakte und sofortigem Wiedereinschalten vollzieht sich in der nachfolgend beschriebenen Weise. Bei einem im Netz auftretenden Fehler wird der Magnet 3 erregt, der das Ventil 2 gegen den Druck der Behälterluft und der Schließfeder 4 öffnet. Die Luft strömt aus dem Behälter i durch die Leitungen 5, 6 und 7 und beaufschlagt den Antriebskolben 8 des Ventils 9, welches sich hierdurch gegen den Druck der Feder io öffnet. Es gelangt somit Luft aus dem Behälter i über die Leitung i i in die Leitung 12. Die Leitung 12 führt an dem abgebrochen dargestellten Ende zum Löschkopf. Durch die in den Löschkopf eintretende Luft wird der Schaltkontakt in den Löschkopf hineingezogen und beblasen. Zur gleichen Zeit füllt sich über die vorzugsweise einstellbare Drossel 13 der Raum 14 und mit ihm der Zylinderraum 15 mit Druckluft. Diese treibt schließlich den Kolben 1 6 entgegen dem Druck der Feder 17 zurück, so daß der Keil. i g, auf dem der Anker des Magneten 3 und der Ventilstößel i 9 mittels der Rollen 2o und 21 gleiten, zurückgezogen wird. Dadurch schließt sich das Ventil 2 unter dem Druck der Behälterluft und der Feder 4. Der Kolben 8 wird nun nicht weiter mit Druckluft beaufschlagt. Die Feder i o bzw. der Druck des Behälters i schließt infolgedessen das Ventil 9. Der Löschkopf wird nicht mehr mit Blasluft beliefert, und es erfolgt somit die Wiedereinschaltung, welche durch die Einschaltfeder des beweglichen Kontaktes bewirkt wird.
  • Der beschriebene Vorgang kann sich mehrmals wiederholen. Ist nach einer bestimmten Anzahl solcher kurzzeitiger Abschaltungen der Fehler nicht behoben, so erfolgt die volle Ausschaltung des Schalters wie nachstehend beschrieben.
  • Es sprechen dann gleichzeitig die Magnete 3 und 22 an. Der durch den Magnet 3 bewirkte Schaltvorgang ist der gleiche wie oben beschrieben. Sobald die Kontakttrennung erfolgt, setzt auch die Bewegung der die Löschköpfe tragenden Schaltarme ein. Der Magnet 22 betätigt nämlich das unter der Wirkung der Zugfeder 25 stehende Absperrorgan 24, welches die Leitung 23 bisher mit der Außenluft verband, und verbindet hierdul-ch die Leitungen 6 und 23. Die Luft strömt infolgedessen durch die Leitungen 23 und 26 zur Antriebsmaschine 27. Gleichzeitig gelangt die Luft durch die Verlängerung der Leitung 2 3 über das Absperrorgan 28 zum Kolben 29, welcher gegen den Druck der Feder 3o bewegt wird und das Ventil 4 offen hält. Hat der Antrieb 27 seine Arbeit beendet, so wird mittels der Stange 31 das Absperrorgan 28 geschlossen. Der Kolben 29 wird nicht mehr beaufschlagt. Die zwischen ihm und dem Absperrorgan noch vorhandene Druckluft entweicht durch die Ent- i Lüftungseinrichtung 32. Der Kolben geht somit in seine Ruhelage zurück. Das Ventil 4 schließt sich. Der Ausschaltvorgang ist beendet. Beim Schließen des Absperrorgans 24 wird die Leitung 23 wieder mit der Außenluft verbunden.
  • Die Einschaltung des Schalters kann entweder elektromagnetisch mittels des Magneten 33 oder pneumatisch mittels des Betätigungsventils 3-@, das auch zur willkürlichen Ausschaltung eingerichtet ist, ausgelöst werden. Bei Handschaltung wird der Einschaltknopf des Ventils 34 gedrückt. Hierdurch gelangt Druckluft aus dem Behälter i durch die Leitungen 35 und 36 zum Kolben 37, der, dem Druck der Feder 39 entgegenwirkend, über den auf der Achse 41 drehbar gelagerten Hebel 4o und dem Lenker 42 das Ventil 38 offen hält. Aus dem Behälter i gelangt somit Druckluft über die Leitungen 43, 44, 45 und 46 zum Schalterantrieb 27. Das rechte und das linke abgebrochen dargestellte Ende der Leitung 45 kann zu weiteren Schalterantrieben 27 in anderen Phasen führen. Bei Beendigung der Einschaltbarkeit bewirkt die Kurbiel 47, welche den, Hebel 48 anstößt, über das Gestänge 49 und den Hebel 5o die Entlüftung des Kolbens 37 durch öffnen des Kugelventils 51. Der Kolben 37 geht in seine Ruhelage zurück. Das Ventil 38 schließt sich unter dem Druck der Behälterluft und der Feder 52. Der Einschaltvorgang ist beendet.
  • Der Kolben 53, welcher über die Leitung 54 an die Leitung 12 angeschlossen ist, hat den Zweck, bei bestehendem Ausschaltimpuls die Einschaltung des Schalters unmöglich zu mach=en. Dies bewirkt er durch Ausschwenken des Lenkers 42.
  • Die willkürliche Ausschaltung des Schalters wird durch Drücken des Ausschaltknopfes des Ventils 34 vorgenommen. Dabei strömt Luft aus dem Druckluftbehälter t durch die Leitungen 3 5 und 5 5 zum Kolben 29, wodurch das Ventil 4 geöffnet wird.
  • Die Grundstellung des Absperrorgans 24 ist in diesem Fall so, daß normalerweise, z. B. durch eine Feder, die Verbindung zum Antrieb 27 offen ist. Während der Dauer der Kurzschlußfortschaltung muß @es dann durch geeignete Übertragungsmittel geschlossen gehalten werden.
  • Die Anordnung des Schalters kann auch so getroffen sein, daß die Speisung der Ausschalträume (Antrieb: 27 und Kolben 29) vom Blasluftventil 9 aus erfolgt. In diesem Falle wäre der Leitungsverlauf, wie durch die strichpunktierten Linien 56 und 57 angedeutet, anzuordnen.
  • Das Ausschwenken dies Lenkers 42 läßt sich statt mittels des Kolbens 53 auch durch eine mechanische Übertragung vom Magneten 22 bzw. vom Absperrorgan 24 aus bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Hochspannungsschalter, welcher insbesondere für die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgänge ausführen kann, von denen der eine in einer kurzzeitigen Leistungsunterbrechung auf Löschabstand und sofortiger Wiedereinschaltung mittels Schaltglieder geringerer Masse, der andere in einer vollständigen Ausschaltung auf Trennabstand mittels Schaltglieder größerer Masse besteht, gekennzeichnet durch einen derartigen Aufbau, daß bei vollständiger Ausschaltung außer der hierzu vorgesehenen Auslöseeinrichtung (22) auch gleichzeitig die Auslöseeinrichtung (3) für die unvollständige Ausschaltung anspricht.
  2. 2. Hochspannungsschalter nach Anspruch z mit Antrieb durch ein strömendes Mittel, wie Druckgas, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der beiden Schaltvorgänge mittels desselben Ventils (2) derart erfolgt, daß bei beiden Schaltvorgängen der Antriebseinrichtung für die unvollständige Ausschaltung (z. B. dem nicht dargestellten Löschkopf) Luft zuströmt, während die Luftzufuhr zur Antriebseinrichtung (27) für die vollständige Ausschaltung nur bei vollständiger Ausschaltung durch ein besonderes Organ (24) freigegeben wird.
  3. 3. Hochspannungsschalter nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einem Freistrahldruckgasschalter besteht, bei dem mindestens ein in einem Löschkopf angeordneter Schaltkontakt von der Blasluft angetrieben wird und mindestens ein Schaltkontakt an dem freien Ende eines Schaltarmes sitzt.
DEL98982D 1939-09-06 1939-09-06 Hochspannungsschalter, welcher insbesondere fuer die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgaenge ausfuehren kann Expired DE730681C (de)

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DE (1) DE730681C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825714C (de) * 1948-12-24 1951-12-20 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltergruppen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE825714C (de) * 1948-12-24 1951-12-20 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltergruppen

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