DE643500C - Steuerungseinrichtung fuer den Antrieb von Telegrafenapparaten - Google Patents

Steuerungseinrichtung fuer den Antrieb von Telegrafenapparaten

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Publication number
DE643500C
DE643500C DES103563D DES0103563D DE643500C DE 643500 C DE643500 C DE 643500C DE S103563 D DES103563 D DE S103563D DE S0103563 D DES0103563 D DE S0103563D DE 643500 C DE643500 C DE 643500C
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DE
Germany
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control device
switching
lever
contacts
motor
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Expired
Application number
DES103563D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES103563D priority Critical patent/DE643500C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE643500C publication Critical patent/DE643500C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/04Driving mechanisms; Clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1932 ab
Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung für den Antrieb von Telegrafenapparaten, bei denen die Ein- und Ausschaltung des Antriebsmotors durch von diesem selbst angetriebene Schaltmittel in Abhängigkeit von einem Magneten erfolgt. Zur Steuerung des Antriebes bei Drucktelegrafenanlagen werden Einrichtungen verwendet, durch die der Antriebsmotor beim Eingang des ersten Zeichens in Betrieb gesetzt wird und die Ausschaltung erfolgt, wenn während einer bestimmten Zeit (z. B. 1 Minute) kein Zeichen mehr eingegangen ist.
Eine bekannte Anordnung dieser Art arbeitet mit der axialen Verschiebung eines Bügels, der in eine gelochte Scheibe einfallen kann. Dabei wird der Bügel in Richtung seiner Drehachse abhängig von dem Magneten verschoben und durch die gelochte Scheibe dann mitgenommen, wenn keine Zeichen eintreffen. Die Rückführung des Bügels erfolgt durch Federn, die auf einer anderen Scheibe, die auf der Achse des Bügels sitzt, aufgewunden werden.
Diese und ähnliche bekannte Anordnungen haben den Nachteil, daß sie wegen der auf verschiedenen Achsen angeordneten Antriebsund, Steuerungseinrichtungen schwer zu justieren sind und einen komplizierten Aufbau des Apparates bedingen.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß nach Freigabe durch den Schaltmagneten eine federbeeinflußte Hebelanordnung die Schaltkontakte des Motorstromkreises schließt und so lange 35 geschlossen hält, bis eine vom Motor angetriebene mechanische Steuerungseinrichtung die Hebelanordnung in die Ausgangsstellung entgegen ihrer Federwirkung zurückführt, und daß die genannte Steuereinrichtung 40 außerdem eine weitere mechanisch gesteuerte, mit der ersten auf gleicher Achse angeordnete Hebelanordnung auslöst, die eine Verklinkung der Motorstromkreiskontakte so rechtzeitig bewirkt, daß durch den normalen 45 Sendebetrieb eine Stromunterbrechung während des Rückführvorganges der erstgenannten Hebelanordnung nicht erfolgen kann. Durch diese Anordnung wird eine wesentlich einfachere Montage und Justierung der 5° Steuerungseinrichtung erreicht, und es wird ein Hilfsgerät für Telegrafenapparate geschaffen, das einheitlich ist und wenig Raum beansprucht.
Gemäß weiterer Erfindung wird verhindert, daß durch eine Verdrehung der Antriebsachse von Hand eine spätere Einschaltung nicht wirksam werden kann. Zu diesem Zweck ist ein weiterer Einschalthebel vorgesehen, der bei Verstellung der mechanischen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben -worden:
Kurt Krieger in Berlin-Charlottenburg.
Steuerungseinrichtung von Hand eine erneute Einschaltung des Motors bewirkt, damit das Schaltmittel in seine normale Ruhelage zurückgeführt wird. Sämtliche auf die Schaltkontakte einwirkenden Hebel sind um eine Achse drehbar und werden durch eine vom Motor angetriebene Scheibe mit einem Schaltzapfen gesteuert.
Die Fig. ι bis 4 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die Fig. 1 und 2 zeigen die vollständige Steuereinrichtung in Vorder- und Seitenansicht. In Fig. 3 sind die die Ein- und Ausschaltung bewirkenden Hebel zwecks besserer Übersicht auseinandergezogen dargestellt. Fig. 4 zeigt die besondere Ausbildung des einen Schaltkontaktes zwecks Verklinkung.
Tn Fig. ι bezeichnet 1 den Magneten, der unmittelbar in der Leitung liegen oder über das Empfangsrelais erregt werden kann. Sein Anker 2 gibt im erregten Zustand den unter der Wirkung der Feder 3 stehenden winkelförmigen Einschalthebel 4 frei, der durch seinen Arm 5 die Kontakte 6 und 7 schließt. Hierdurch wird der Antriebsmotor, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, in Betrieb gesetzt, und die von ihm über das Ritzel 8 angetriebene gezahnte Scheibe 9 setzt sich in Bewegung. Dabei kann das Ritzel 8 direkt auf der Motorachse sitzen oder in irgendeiner beliebigen Weise- von ihr angetrieben sein, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Auf der Scheibe 9 ist der Schaltzapfen 10 befestigt, der, nachdem er die gezeichnete Lage verlassen hat. dem Hebel 11 gestattet, sich unter der Wirkung der Feder 12 um die Achse 13 zu bewegen, wodurch eine Verklinkung der Kontakte 6 und 7 mittels des Armes 14 bewirkt wird. Bei weiterer Umdrehung der Scheibe 9 führt der Schaltzapfen 10 den Hebel 4 in seine dargestellte Ruhelage zurück, in der dieser im Falle, daß der Anker 2 des Alagneten 1 abgefallen ist, von diesem in seiner Ruhelage gehalten wird. Bei weiterer Bewegung der Scheibe 9 kommt der Schaltzapfen 10 abermals mit dem Arm 11 in Eingriff und hebt hierdurch die Verklinkung 14 auf, wodurch die Kontakte 6 und 7 geöffnet werden. Ist jedoch noch vor Auslösung der Verklinkung der Einschalthebel 4 durch Erregung des Magneten 1 wieder freigegeben worden, so wurden die Kontakte 6 und 7 durch den Arm 5 des Hebels 4 erneut geschlossen und werden während der Aufhebung der Verklinkung geschlossen gehalten, bis die Scheibe 9 und der Schaltzapfen 10 sich weiterbewegt haben und die Verklinkung erneut durch den Arm 14 bewirkt wurde.
Falls am Telegrafenapparat der Antrieb von Hand gedreht wird, wie es zur L'ntersuchung irgendwelcher Einstellungen oder Vorgänge durch das Bedienungspersonal ab und zu geschieht, so kann der Schaltzapfen 10 vor dem Hebel 4 stehenbleiben. Dann ist eine Einschaltung durch den Magneten 2 nicht ^möglich. Um dies zu verhindern, ist ein ebenfalls um die Achse 13 drehbar unter der Wirkung der Feder 15 stehender Winkelhebel 16 angeordnet. Durch diesen werden die Kontakte 6, 7 in der Lage geschlossen gehalten, in der der Schaltzapfen 10 den Einschalthebel 4 in die Ruhestellung zurückgebracht hat. Die Scheibe 9 mit dem Schaltzapfen 10 wird somit von dem Motor über das Ritzel 8 weiterbewregt und kann erst, nachdem sie durch Aufhebung der Verklinkung die Kontakte 6 und 7 geöffnet hat, zur Ruhe kommen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    r. Steuerungseinrichtung für den Antrieb von Telegrafenapparaten, bei denen die Ein- und Ausschaltung des Antriebsmotors durch von diesem selbst angetriebene Sclialtmittel in Abhängigkeit von einem Magneten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß nach Freigabe durch den Schaltmagneten (i) eine federbeeinflußte Hebelanordnung (4. 5) die Schaltkontakte des Motorstromkreises schließt und so lange geschlossen hält, bis eine vom Motor angetriebene mechanische Steuerungseinrichtung (9, 10) die Hebelanordnung (4, 5) in die Ausgangsstellung entgegen ihrer F"ederwirkung zurückführt, und daß die genannte Steuereinrichtung (9, 10) außerdem eine weitere mechanisch gesteuerte, mit der ersten (4, 5) auf gleicher Achse angeordnete Hebelanordnung (11, 12, 14) auslöst, die eine Verklinkung der Motorstromkreiskontakte (6, 7) so rechtzeitig bewirkt, daß durch den normalen Sendebetrieb eine Stromunterbrechung während des Rückführvorganges der erstgenannten Hebelanordnung (4, 5) nicht erfolgen kann.
  2. 2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (5) des unter Federwirkung stehenden Einschalthebels (4) nach Verklinkung der Schaltkontakte (6, 7) durch das rotierende Schaltmittel (9, 10) in seine Ruhestellung zurückgeführt wird, und daß das Schaltmittel (9, 10) bei seiner Weiterbewegung durch Aufhebung der Verklinkung die Schaltkontakte (6, 7) öffnet.
  3. 3. Steuerungseinrichtung nach An- iao spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Freigabe des Einschalthebels
    (4, 5) durch den Magneten (i) die Kontakte (6, 7) während der Aufhebung der Verklinkung durch den Einschalthebel geschlossen gehalten werden.
  4. 4. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Einschalthebel (i6, 17) vorgesehen ist, der bei Verstellung des rotierenden Schaltmittels (9, 10) von Hand zwecks Zurückführung des Schaltmittels seine normale Ruhelage eine erneute
    Einschaltung des Motors bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES103563D 1932-03-04 1932-03-04 Steuerungseinrichtung fuer den Antrieb von Telegrafenapparaten Expired DE643500C (de)

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