DE227166C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE227166C DE227166C DENDAT227166D DE227166DC DE227166C DE 227166 C DE227166 C DE 227166C DE NDAT227166 D DENDAT227166 D DE NDAT227166D DE 227166D C DE227166D C DE 227166DC DE 227166 C DE227166 C DE 227166C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- pins
- release
- lever
- trip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 6
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims 1
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 4
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 3
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 2
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 108091036429 KCNQ1OT1 Proteins 0.000 description 1
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.'- M 227166 KLASSE 4 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 211058 vom 4. Dezember 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1908 ab.
Längste Dauer: 3. Dezember 1922.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zum
Umschalten von Gashähnen u. dgl. zu voraus- ' bestimmten Zeiten mit selbsttätiger, der Tageslänge
entsprechender Regelung der Auslösung des Triebwerkes nach dem Hauptpatent 211058;
. sie besteht darin, daß nach teil weisem Ausrücken eines Sperrwerkes durch das Uhrwerk das vollständige
Ausrücken mittels einer Fernstellvorrichtung bekannter Art zwecks Schaltung des Gashahnes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes
beliebig bewirkt werden kann. Sofern aber durch diese Fernstellvorrichtung ein vollständiges
Schalten des das Triebwerk arretierenden Sperrwerkes nicht erfolgt ist, soll dann innerhalb gewisser Zeitgrenzen durch den
Auslösungsmechanismus des Triebwerkes das vollständige Ausrücken, wenn auch nach einer
bestimmten Zeit bewirkt werden. Da in gleicher Weise Ein- wie Ausschalten erfolgt, kann eine
Verwechslung der Brennzeit durch die doppelte Sicherheit für das Umschalten der Hähne
zu vorausbestimmten Zeiten mit Sicherheit · vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung teilweise im Schnitt dargestellt.
Um das Gehäuse 1 ist eine Rohrleitung 2 herumgeführt und in Winkelstücken 3
und 4 verschraubt. Mittels des Stutzens des Winkelstückes 3 wird das'.Gehäuse auf das
Gaszuleitungsrohr einer Straßenlaterne geschraubt, während das Brennerrohr an die
Muffe 4 angeschlossen wird. Die Zünd- und Löscharme 5 und 6 sind nicht, wie nach dem
Hauptpatent, zweiteilig, sondern einteilig gehalten; die Einzelverschiebung der Zünd- und
Löschzeit geschieht aber dadurch, daß beide Arme schlitzartige Aussparungen 7 und 8 zur
Aufnahme der Auslösungsstifte 9 und 10 haben. Die Vor- oder Nachzündung bzw.
Löschung wird dadurch bewirkt, daß man den betreffenden Stift 9 oder 10 losschraubt und
um so viel vor- oder rückwärts schiebt, als die Auslösungsseiten verschoben werden sollen.
Die Stifte werden dann um so viel früher oder später das Federwerk, welches das Brennerventil
steuert, auslösen, als die Spitzen der Arme 5 und 6 auf der Scheibe 11 anzeigen.
Im gezeichneten Beispiel stehen der Zündarm 5 auf etwa 4,45 Uhr nachm. und der Löscharm
auf etwa 7,45 Uhr vorm. Die Scheibe 11 macht in 24 Stunden eine Umdrehung.
Der Auslösungshebel 12 des Federwerkes ist nach vorn über die Scheibe 11 hingeführt und
hat eine solche Gestalt, daß, wenn z. B. die Auslösungsstifte 9 und 10 in der Mitte der
Aussparungen 7 und 8 stehen, der Auslösungsarm 12 nach unten geschoben und etwa
1I2 Stunde früher losgelassen wird, als der
Zeiger 13 auf dem Zifferrand 14 diejenige
Tageszeit angibt, welche von den Auslösungsarmen 5 oder 6 auf der Scheibe ii angezeigt
wird. Der Zeiger 13 als kleiner Zeiger des Uhrwerkes wird also etwa 1I2 Stunde vor der .festgesetzten
Zünd- bzw. Löschzeit stehen. Der Anschluß der Laterne würde dann um so viel
früher erfolgen.
Der Auslösungshebel 12 ist unterhalb der Bahn der Auslösungsstifte 9 und 10 ein Stück
über.die Mittellinie der Scheibe 11 hinaus verlängert.
Vor dem Ende dieses Auslösungshebels 12 ist ein Sperrhebel 15 um eine Welle 16 drehbar
gelagert. Der Sperrhebel 15 hat einen seitlichen Vorsprung 17, durch welchen er mittels
eines in die Welle 16 eingesetzten Stiftes 18 beim Drehen dieser Welle mitgenommen wird.
Die Welle 16 hat einen festen Arm 19, der von
einer Feder 20 nach unten gedrückt wird. Dieser Druck kann durch ein auf die Feder
wirkendes Exzenter eingestellt werden, das auf der Welle 21 sitzt. Unterhalb des Hebelarmes
19 liegt ein Hohlraum zur Aufnahme einer Membran 22, welche in gleicher Weise
wie bei Druckstoßgasfernzündern unter der Einwirkung des veränderlichen Leitungsdruckes
steht und mittels eines beweglichen Stiftes 23 den Hebelarm 19 beeinflußt. Der Hohlraum
ist unterhalb der Membran 22 durch die Bohrung 24 mit der Gasleitung verbunden.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung gestaltet sich folgendermaßen: Wenn der Zündarm 5 mit dem Stift 9 den Auslösungshebel 12 nach unten gedrückt hat, wird der Sperrhebel 15 mit seiner Nase über das Ende des Auslösungsarmes 12 greifen. Die erste Stufe der Auslösung ist damit bewirkt. Wenn der Stift 9 etwa 1Z2 Stunde vor der normalen Zündzeit von dem Auslösungsarm 12 abgleitet, wird dieser vom Sperrhebel 15 festgehalten. Der Sperrhebel reicht aber so weit nach oben, daß er in die Bahn der Auslösungsstifte hineinragt. Wenn der Stift 9 dann etwa 1Z2 Stunde nach der normalen Zündzeit den Sperrhebel erreicht, wird er denselben zur Seite schieben, so daß der Auslösungsarm 12 frei wird, d. h. die Laterne wird 1Z2 Stunde nach der normalen Zündzeit angezündet. Dasselbe gilt, wenn der Löscharm 6 auslöst. Innerhalb des Zeitraumes, der für die beiden Auslösungsvorgänge durch das Uhrwerk erforderlich ist und nach dem gewählten Beispiel eine Stunde beträgt, kann die zweite Stufe der Auslösung auch durch eine vorübergehende Erhöhung des Gasdrucks im Leitungsnetz bewirkt werden, wobei dann durch die Membran 22 und den Stift 23 der Hebelarm 19 nach oben gedrückt wird. Die Welle 16 wird sich dabei drehen und mittels ihres Stiftes 18 und des Vorsprunges 17 den Sperrhebel 15 so weit drehen, daß der Auslösungsarm 12 ebenfalls frei wird. Wenn hiernach in der Gasleitung abermals Druckerhöhungen auftreten sollten, so würde die wiederholte Drehung der Welle 16 durch die Membran 22 keine Wirkung haben. Ebenfalls wird eine Erhöhung' des Druckes außerhalb der halben Stünde vor der normalen Zündzeit, d. h. außerhalb der Zeit, wo der Auslösungsstift 9 bzw. 10 sich zwischen der Nase des Auslösungsarmes 12 und dem Sperrhebel 15 befindet, keine Wirkung haben, weil der Auslösungsarm 12 nur in dieser Zeit zwischen der ersten und zweiten Stufe der · Auslösung vom Sperrhebel 15 festgehalten wird. Durch Anspannen der Feder 20 mittels der Exzenterwelle 21 kann die Vorrichtung auf den zum Ausschwingen des Sperrhebels 15 erforderliehen Gasdruck eingestellt werden.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung gestaltet sich folgendermaßen: Wenn der Zündarm 5 mit dem Stift 9 den Auslösungshebel 12 nach unten gedrückt hat, wird der Sperrhebel 15 mit seiner Nase über das Ende des Auslösungsarmes 12 greifen. Die erste Stufe der Auslösung ist damit bewirkt. Wenn der Stift 9 etwa 1Z2 Stunde vor der normalen Zündzeit von dem Auslösungsarm 12 abgleitet, wird dieser vom Sperrhebel 15 festgehalten. Der Sperrhebel reicht aber so weit nach oben, daß er in die Bahn der Auslösungsstifte hineinragt. Wenn der Stift 9 dann etwa 1Z2 Stunde nach der normalen Zündzeit den Sperrhebel erreicht, wird er denselben zur Seite schieben, so daß der Auslösungsarm 12 frei wird, d. h. die Laterne wird 1Z2 Stunde nach der normalen Zündzeit angezündet. Dasselbe gilt, wenn der Löscharm 6 auslöst. Innerhalb des Zeitraumes, der für die beiden Auslösungsvorgänge durch das Uhrwerk erforderlich ist und nach dem gewählten Beispiel eine Stunde beträgt, kann die zweite Stufe der Auslösung auch durch eine vorübergehende Erhöhung des Gasdrucks im Leitungsnetz bewirkt werden, wobei dann durch die Membran 22 und den Stift 23 der Hebelarm 19 nach oben gedrückt wird. Die Welle 16 wird sich dabei drehen und mittels ihres Stiftes 18 und des Vorsprunges 17 den Sperrhebel 15 so weit drehen, daß der Auslösungsarm 12 ebenfalls frei wird. Wenn hiernach in der Gasleitung abermals Druckerhöhungen auftreten sollten, so würde die wiederholte Drehung der Welle 16 durch die Membran 22 keine Wirkung haben. Ebenfalls wird eine Erhöhung' des Druckes außerhalb der halben Stünde vor der normalen Zündzeit, d. h. außerhalb der Zeit, wo der Auslösungsstift 9 bzw. 10 sich zwischen der Nase des Auslösungsarmes 12 und dem Sperrhebel 15 befindet, keine Wirkung haben, weil der Auslösungsarm 12 nur in dieser Zeit zwischen der ersten und zweiten Stufe der · Auslösung vom Sperrhebel 15 festgehalten wird. Durch Anspannen der Feder 20 mittels der Exzenterwelle 21 kann die Vorrichtung auf den zum Ausschwingen des Sperrhebels 15 erforderliehen Gasdruck eingestellt werden.
Statt einer Membran 22 aus Leder, Metall o. dgl. zum Drehen des Sperrhebels kann eine
in Quecksilber oder Glyzerin eingetauchte Glocke oder ein dünnwandiges Metall- oder
Kautschukkissen verwendet werden. Auch kann ein Elektromagnet oder eine besondere
Druckluftleitung Verwendung finden.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß man
nach Bedarf, z. B. innerhalb je einer halben Stunde vor und nach der normalen Zündzeit,
von einer Zentrale aus sämtliche oder einen Teil der Laternen z. B. durch einen in die Leitung
gesandten Druckstoß zünden oder löschen kann, ohne daß später sich wiederholende,
selbst große Druckänderungen in dem Betrieb der einzelnen Laternen Störungen bewirken,
können. Von der Zentrale -weit entfernte Laternen, die vielleicht bei der für sie bestimmten
Druckerhöhung nicht gezündet oder gelöscht wurden, können daher durch erneute Druckerhöhung
in der Leitung zum Zünden bzw. Löschen gebracht werden. Weiterhin werden, wenn kein Druckstoß in die Leitung geschickt
wird oder derselbe nicht die erforderliche Höhe erreicht, sämtliche Laternen selbsttätig gezündet
oder gelöscht. Dieses geschieht allerdings zu einer anderen Zeit, und zwar nach dem oben gewählten Beispiel 1Z2 Stunde nach
der normalen Zünd- oder Löschzeit, auf welche die Vorrichtung, wie im Hauptpatent beschrieben
ist,Tag um Tag durch Verschieben des Zündarmes 5 und Löscharmes 6 mittels des Gleitstückes
25 bzw. 26 und der zugehörigen Mitnehmerstifte 27 und 28 eingestellt ist, indem der
Zeiger 29 vom Uhrwerk getrieben eine Umdrehung pro Stunde macht und mit ihm die Scheibe 11 und Zeiger 30 eine Umdrehung in
24 Stunden vollführen.
Claims (3)
115 Patent-Ansprüche:
i. Ausführungsform der Vorrichtung zum Umschalten von Gashähnen u. dgl. zu vorausbestimmten
Zeiten mit selbsttätiger, der Tageslänge entsprechender Regelung der Auslösung des Triebwerkes nach dem Haupt-
patent 211058, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslösungsarm (12) für das Triebwerk nach teilweisem Ausrücken durch die Auslösungsstifte
(9 bzw. 10) mit einem Sperrwerk, ζ. Β. einem Hebel (15), in Eingriff
kommt, das durch eine besondere Fernstellvorrichtung auslösbar ist, um das Ausrücken
des Armes (12) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach Belieben vollenden
zu können
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslösungsarm (12) eine außerhalb der Bahn der Auslösungsstifte (9 und 10) liegende
Verlängerung hat, vor welcher der Sperrhebel (15) so gelagert ist, daß sein freies
Ende in die Bahn der Auslösungsstifte hin- ■ einragt, damit der Auslösungsarm (12)
selbsttätig freigegeben wird, wenn die Fernstellvorrichtung nicht in Gang gesetzt worden
ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperrhebel (15) auf einer Welle (16) lose drehbar gelagert ist und einen seitlichen
Anschlag (17) hat, damit er nach Bedarf entweder durch die Auslösungsstifte (9 bzw.
10) oder durch einen auf der Welle (16) sitzenden Daumen (18) ausgeschwungen wer- ,
den kann, sobald diese durch die an ihrem Hebelarm (19) angreifende Fernstellvorrichtung,
z. B. eine durch vorübergehende Steigerung des Gasdruckes aufblähbare Membran (22) mit Hubstift (23), gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227166C true DE227166C (de) |
Family
ID=487645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227166D Active DE227166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227166C (de) |
-
0
- DE DENDAT227166D patent/DE227166C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE227166C (de) | ||
| DE219708C (de) | ||
| DE255730C (de) | ||
| DE249184C (de) | ||
| DE178165C (de) | ||
| DE209953C (de) | ||
| DE200693C (de) | ||
| DE754444C (de) | Selbsttaetige Sicherung fuer Schusswaffen | |
| DE256457C (de) | ||
| AT61260B (de) | Einrichtung zur selbsttätigen Öffnung und Sperrung der Gaszufuhr zu Gaslampen. | |
| DE107778C (de) | ||
| DE193629C (de) | ||
| DE210728C (de) | ||
| DE195774C (de) | ||
| DE287376C (de) | ||
| DE234131C (de) | ||
| DE258805C (de) | ||
| DE258842C (de) | ||
| DE184021C (de) | ||
| DE266395C (de) | ||
| DE260559C (de) | ||
| DE228787C (de) | ||
| DE268404C (de) | ||
| DE203127C (de) | ||
| DE181705C (de) |