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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung, eine Befestigungsstruktur
für eine
Dichtung zwischen einem ersten Gehäuse und einem zweiten Gehäuse sowie
ein Befestigungshilfswerkzeug zum Befestigen der Dichtung.
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Stand der
Technik
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Eine
ringförmige
Dichtung, die zwischen einer Dichtungsendfläche und einer mit der Dichtungsendfläche zu verbindenden
Befestigungsfläche
vorgesehen ist, ist in einer an der Dichtungsendfläche vorgesehenen
Dichtungsaufnahmenut aufgenommen. Die Dichtfläche der Dichtung springt um
eine vorbestimmte Höhe
weiter vor als die Dichtungsendfläche.
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Beim
Verbinden der Dichtungsendfläche
mit der Befestigungsfläche
wird die Dichtung zwischen der Dichtungsendfläche und der Befestigungsfläche unter
Druck eng gegen die Befestigungsfläche gehalten, wodurch die Dichtungsendfläche und
die Befestigungsfläche
gedichtet werden.
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Wenn
jedoch die Dichtung derart in der Dichtungsaufnahmenut aufgenommen
ist, dass die Eingriffskraft der Dichtung in die Dichtungsaufnahmenut lediglich
schwach ist, kann sich die Dichtung beim Verbinden von Dichtungsendfläche und
Befestigungsfläche
unerwartet aus der Dichtungsaufnahmenut lösen.
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Folglich
wurde eine Dichtung mit einem rechteckigen und ringförmigen Dichtungskörper vorgeschlagen,
auf dessen einer Seite ein Eingriffsvorsprung vorgesehen ist und
bei der ein an der Spitze des Eingriffsvorsprungs vorgesehener halbkugelförmiger Kopfabschnitt
im Eingriff mit einem Eingriffsloch eines Gehäuses steht (siehe die offengelegte
japanische Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 5-17956 (1993)). Des weiteren
wurde eine Dichtung vorgeschlagen, in der von einem Dichtungskörper ein
Vorsprung vorsteht und in ein an einem Gehäuse vorgesehenes Befestigungsloch
eingeführt
ist, so dass die Dichtung an dem Gehäuse befestigt ist.
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Wenn
einerseits der Eingriffsvorsprung mit dem Eingriffsloch in Eingriff
steht und andererseits der Vorsprung in das Befestigungsloch eingeführt ist, werden
auf diese Weise unerwartetes Entfernen, Bewegen und Herausgelangen
der Dichtung verhindert, und wenn die Dichtung in einer regulären Position
angeordnet ist, kann eine sichere Flüssigkeitsdichtung erzielt werden.
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In
dem Fall, in dem die Dichtung an der Dichtungsendfläche befestigt
ist, der Eingriffsvorsprung mit dem Eingriffsloch in Eingriff steht
und der Vorsprung in das Befestigungsloch eingeführt ist, sollte die Dichtung
jedoch gepresst werden, nachdem der Eingriffsvorsprung in dem Eingriffsloch
und der Vorsprung in dem Befestigungsloch angeordnet wurden. Aus diesem
Grund erfordert der Montagevorgang der Dichtung viel Zeit und die
Handhabung ist nicht so gut.
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In
dem Fall, in dem die Dichtung zum Zeitpunkt der Wartung oder ähnlichem
von der Dichtungsendfläche
entfernt wird, benötigt
es zusätzlich viel
Zeit, den Eingriffsvorsprung aus dem Eingriffsloch oder den Vorsprung
aus dem Befestigungsloch hinauszuziehen, so dass hier die Demontierbarkeit nicht
so gut ist.
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Des
weiteren wird es in dem Fall komplizierter, die Dichtung zu montieren
und zu demontieren, indem ein zum Befestigen der Dichtung an der
Dichtungsendfläche
zur Verfügung
stehender Arbeitsraum eng ist.
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Die
US 5,193,498 beschreibt
eine Dichtung mit einem am Dichtungskörper vorgesehenen Befestigungsvorsprung,
durch den ein Stift einführbar
ist. Ein weiteres Loch im Dichtungskörper, dessen Funktion nicht
näher beschrieben
ist, ist weiter von der Spitze des Befestigungsvorsprungs, welche
das Stiftloch besitzt, entfernt als das Stiftloch.
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Die
in der DE-U-93 12 448 beschriebene Dichtung weist einen als Handgriff
dienenden Vorsprung auf, in dem sich eine Bohrung befindet, durch die
bei mehreren, übereinanderliegenden
Dichtungen unter Verwendung eines durch die Bohrungen hindurchtretenden
Justierstabes die genaue Lage der Dichtungen festlegen lässt.
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DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Der
vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine
Dichtung und eine dazugehörige
Befestigungsstruktur bereitzustellen, bei denen sich eine sichere
Fixierung der Dichtung bei verbesserter Handhabung erreichen lassen.
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Dieses
Problem wird durch eine Dichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch eine Befestigungsstruktur mit den Merkmalen des Anspruchs
4 gelöst.
Anspruch 8 beschriebt eine Dichtungsanordnung umfassend eine erfindungsgemäße Dichtung
und Befestigungsstruktur und Anspruch 9 betrifft ein Befestigungshilfswerkzeug
zum Befestigen einer erfindungsgemäßen Dichtung. Bevorzugte Ausführungsformen
folgen aus den übrigen
Ansprüchen.
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Erfindungsgemäß wird eine
Dichtung bereitgestellt, die einen Dichtungskörper und mindestens einen Befestigungsvorsprung
umfasst, wobei der Dichtungskörper
in einer Dichtungsaufnahmenut aufzunehmen ist, die an einer Dichtungsendseite
einer Seite eines Gehäuses
vorgesehen ist, und der Befestigungsvorsprung einteilig auf dem
Dichtungskörper vorgesehen
ist und von dem Dichtungskörper
vorspringt. Der Befestigungsvorsprung weist zum Einführen eines
von einer Rückseite
der Dichtungsendseite des Gehäuses
vorspringenden Stifts ein Stiftloch auf, und ein Eingriffsloch,
das näher
an einer Spitze gelegen ist als das Stiftloch, und für ein Befestigungshilfswerkzeug
vorgesehen ist, um den darin einzuführenden Befestigungsvorsprung
zu ziehen. Hierdurch werden die Dichtungsendseite und eine mit der
Dichtungsendseite zu verbindende Befestigungsseite mittels der Dichtung
gedichtet.
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In
dem Fall, in dem diese Dichtung an der Dichtungsendseite befestigt
ist, wird der Dichtungskörper
in die Dichtungsaufnahmenut auf der Dichtungsendseite eingeführt, ein
Ziehwerkzeug wird in das Ziehwerkzeugloch an dem Befestigungsvorsprung
eingeführt,
um gezogen zu werden, und der Stift der Dichtungsendseite wird an
der Rückseite
in das Stiftloch eingeführt.
Danach wird in dem Fall, in dem die Dichtung von der Dichtungsendseite
zu entfernen ist, das Befestigungshilfswerkzeug in das Eingriffsloch
eingeführt
und zieht den Befestigungsvorsprung, um den Stift aus dem Stiftloch
herauszuziehen, und der Dichtungskörper wird aus der Dichtungsaufnahmenut
entfernt.
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In
diesem Fall kann die Montage und Demontage der Dichtung einfach
durchgeführt
werden, indem das Befestigungshilfswerkzeug in das in dem Befestigungsvorsprung
vorgesehene Eingriffsloch eingeführt
wird und der Stift in das Stiftloch eingeführt bzw. aus ihm entfernt wird.
Des weiteren kann die Montage und Demontage der Dichtung selbst
dann einfach ausgeführt
werden, wenn der Befestigungsarbeitsraum eng ist, indem das Befestigungshilfswerkzeug
in das Eingriffsloch in dem Befestigungsvorsprung eingeführt und
betätigt
wird.
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In
einer bevorzugteren Ausführungsform sind
in einer Umfangsrichtung des Dichtungskörpers eine Vielzahl der Befestigungsvorsprünge vorgesehen.
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Da
in der Umfangsrichtung des Dichtungskörpers eine Vielzahl der Befestigungsvorsprünge vorgesehen
sind, kann bei dieser Ausführungsform die
Dichtung fest an der Dichtungsendseite befestigt werden.
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Die
Befestigungsstruktur für
eine Dichtung weist ein erstes Gehäuse, das eine mit der Befestigungsseite
des zweiten Gehäuses
zu verbindende Dichtungsendseite und eine Rückseite der Dichtungsendseite,
sowie eine Dichtungsaufnahmenut an der Dichtungsendseite und an
der Rückseite
einen konkaven Befestigungsabschnitt aufweist, der mit der Dichtungsaufnahmenut
kommuniziert; einen Stift, der von einer Innenwand in dem konkaven
Befestigungsabschnitt vorspringt; einen in der Dichtungsaufnahmenut
aufgenommenen Dichtungskörper
zum Dichten der Befestigungsseite des zweiten Gehäuses und
der Dichtungsendseite des ersten Gehäuses; und einen Befestigungsvorsprung,
der einteilig an dem Dichtungskörper
vorgesehen ist, zum konkaven Befestigungsabschnitt vorspringt und
ein Stiftloch zum Einführen
des Stifts und zum Befestigen des Dichtungskörpers an der Dichtungsendseite
aufweist; und ein Eingriffsloch, das näher an einer Spitze gelegen
ist als das Stiftloch, und zum Einführen eines Befestigungshilfswerkzeugs
dient. Der Befestigungsvorsprung wird zum Stiftloch hin gezogen,
um den Stift in das Stiftloch einzuführen, indem das Befestigungshilfswerkzeug
verwendet wird.
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Bei
dieser Befestigungsstruktur der Dichtung wird der Dichtungskörper auf
der Dichtungsendseite in der Dichtungsaufnahmenut aufgenommen, und der
Befestigungsvorsprung springt an der Rückseite der Dichtungsendseite
zum konkaven Befestigungsabschnitt vor. Hiernach wird das Befestigungshilfswerkzeug
in das Eingriffsloch des Befestigungsvorsprungs eingeführt und
derart gezogen, dass der Stift in das Stiftloch des Befestigungsvorsprungs
eingeführt
wird. Hierdurch wird die Dichtung an der Dichtungsendseite befestigt.
Darüber
hinaus wird in dem Fall, in dem die Dichtung von der Dichtungsendseite zu
entfernen ist, der Stift aus dem Stiftloch des Befestigungsvorsprungs
herausgezogen, indem das Befestigungshilfswerkzeug in das Eingriffsloch
des Befestigungsvorsprungs eingeführt und derart gezogen wird,
dass der Dichtungskörper
aus der Dichtungsaufnahmenut entfernt wird.
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In
diesem Fall wird das Befestigungshilfswerkzeug in das an dem Befestigungsvorsprung
vorgesehene Eingriffsloch eingeführt
und der Stift wird in das Stiftloch derart eingeführt oder
von ihm entfernt, dass die Montage und Demontage der Dichtung einfach
durchgeführt
werden kann. Des weiteren wird selbst dann, wenn der Befestigungsarbeitsraum
eng ist, das Befestigungshilfswerkzeug in das Eingriffsloch auf
dem Befestigungsvorsprung eingeführt
und derart betätigt,
dass die Montage und Demontage der Dichtung einfach durchgeführt werden
kann.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Befestigungsstruktur einer
Dichtung bereitgestellt. Die Befestigungsstruktur umfasst ein Gehäuse mit
einer Seite und einer mit der einen Seite kommunizierenden anderen
Seite, einen von der anderen Seite vorspringenden Stift, einen auf
der einen, mit dem Dichtungskörper
zu dichtenden Seite vorgesehenen Dichtungskörper, und einen an dem Dichtungskörper vorgesehenen
Ansatz. Der Ansatz weist ein erstes Loch auf, um den Stift der anderen
Seite darin einzuhaken, damit der Dichtungskörper an der einen Seite befestigt
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die 1A, 1B und 1C zeigen
eine Dichtung, auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird: 1A ist
eine Draufsicht; 1B ist eine Draufsicht, in der
der Abschnitt 1B der 1A vergrößert ist; und 1C ist
eine entlang der Linie 1C-1C in 1B geschnittene
Schnittansicht.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Gehäuse mit einer Dichtungsanschlussfläche zeigt,
an der die in den 1A, 1B und 1C gezeigte
Dichtung befestigt ist.
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3 ist
eine Schnittansicht, die das Gehäuse,
das die Dichtungsendfläche
aufweist, an der die in den 1A, 1B und 1C gezeigte
Dichtung befestigt ist, und die andere Ausrüstung zeigt, an der das Gehäuse befestigt
ist.
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4 ist
eine Schnittansicht, entlang der Linie IV-IV der 3,
und zeigt das Gehäuse
mit der Dichtungsendfläche,
an der die in den 1A, 1B und 1C gezeigte
Dichtung befestigt ist.
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5 ist
eine Schnittansicht, in der ein Abschnitt der 4 vergrößert ist.
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6 ist
eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Stift kurz
vor dem Einführen
in ein Stiftloch ist, indem ein Befestigungshilfswerkzeug verwendet
wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
folgenden werden Ausführungsformen
einer Dichtung und einer Befestigungsstruktur für die erfindungsgemäße Dichtung
beschrieben. 1A, 1B und 1C zeigen
eine ringförmige
Dichtung 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform, und 2 und 3 zeigen
ein Gehäuse 19 mit
einer Dichtungsendfläche 26 als
Dichtungsendseite und einer Seite, an der die ringförmige Dichtung 10 befestigt
wird.
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Wie
in 1A gezeigt, besteht die ringförmige Dichtung 10 aus
einem ringförmigen
Dichtungskörper 11 und
Befestigungsvorsprüngen 12,
die als an jeweils beiden Seiten des ringförmigen Dichtungskörpers 11 vorgesehene
Ansätze
ausgebildet sind. Wie in 1C gezeigt,
ist der Dichtungskörper 11 derart
ausgebildet, dass er einen rhombischen Querschnitt aufweist, und
seine oberen und unteren Winkelabschnitte sind Dichtungsflächen 13.
Wie in der 1B gezeigt, besteht der Befestigungsvorsprung 12 aus
einem von dem Dichtungskörper 11 vorspringenden
Wurzelabschnitt 14, einem Befestigungsabschnitt 15,
der näher
an der Spitze liegt als der Wurzelabschnitt 14, und eine
größere Breite
als dieser aufweist, und einem an dem Spitzenabschnitt vorgesehenen
Hakenabschnitt 16. Ein Stiftloch 17 als ein erstes
Loch ist ungefähr
durch die Mitte des Befestigungsabschnitts 15 gebohrt,
und ein Befestigungsloch 18 als zweites Loch, dessen Durchmesser
geringer als der des Stiftlochs 17 ist und in das ein Spitzenabschnitt 34 eines
Befestigungshilfswerkzeugs 33 (siehe 6)
eingeführt
wird, ist durch den Hakenabschnitt 16 gebohrt. Die ringförmige Dichtung 10 ist
an der Dichtungsendfläche 26 des
Gehäuses 19 befestigt
und wird unter Druck zwischen der Dichtungsendfläche 26 und einer Befestigungsfläche 24 gehalten
(siehe 3). Die ringförmige
Dichtung 10 besteht beispielsweise aus Silikongummi, weist
eine 30° Härte nach
JIS-K6301 (Japanische Industrienorm), unterhalb von 2 atm (atmosphärischer
Druck) Wasserdichtheit auf, und wird in einem Motorraum verwendet.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt, besteht das Gehäuse 19,
dessen gesamte Form der einer Trommel entspricht, aus einem unteren
Gehäuse 20, einem
einteilig an dem unteren Gehäuse 20 befestigten
oberen Gehäuse 21,
und einem Abdeckungsgehäuse 22,
das eine obere Öffnung 21a des
oberen Gehäuses 21 verschließt und eine
von dem unteren Gehäuse 20 und
dem oberen Gehäuse 21 umgebene Innenseite
abdichtet. Ein Befestigungsabschnitt 25, der mittels einer
Schraube an einer Befestigungsfläche 24 der
Ausrüstung
(Wechselrichtergehäuse) 23 befestigt
ist, ist an dem oberen Gehäuse 21 vorgesehen.
Die Dichtungsendfläche 26 ist
an dem Befestigungsabschnitt 25 in der Seite der Ausrüstung 23 ausgebildet,
und konkave Befestigungsabschnitte 27 sind jeweils auf
beiden Seiten ausgebildet. Darüber hinaus
springt ein in die Ausrüstung 23 eingeführter Einführabschnitt 28 von
dem Mittelabschnitt der Dichtungsendfläche 26 des Befestigungsabschnitts 25 vor.
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Wie
in den 3 und 4 gezeigt, ist an der Dichtungsendfläche 26 rund
um den Einführabschnitt 28 eine
ringförmige
Dichtungsaufnahmenut 29 ausgebildet, in der der Dichtungskörper 11 aufgenommen
ist. An beiden der Seiten kommuniziert die Innenseite der Dichtungsaufnahmenut 29 beidseitig durch
eine in 5 gezeigte Öffnung 30 mit den
konkaven Befestigungsabschnitten 27 in der Rückseite der
Dichtungsendfläche 26.
Der Befestigungsvorsprung 12 der Dichtung 10 wird
in die mit dem konkaven Befestigungsabschnitt 27 und der
Dichtungsaufnahmenut 29 kommunizierende Öffnung 30 geschoben
und wird zum konkaven Befestigungsabschnitt 27 gedrückt.
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Wie
in 5 gezeigt, steht ein Stift 32 zum Einhaken
von einer Innenwand 31 des konkaven Befestigungsabschnitts 27 vor,
nämlich
der Rückseite der
Dichtungsendfläche 26.
Der Stift 32 wird in das Stiftloch 17 des in den
konkaven Befestigungsabschnitt 27 geschobenen Befestigungsvorsprungs 12 eingeführt. Darüber hinaus
ist der Dichtungskörper 11 in
der Dichtungsaufnahmenut 29 aufgenommen, wobei der Stift 32 in
das Stiftloch 17 eingeschoben und der von dem Dichtungskörper 11 vorspringende Befestigungsvorsprung 10 in
Berührung
mit der Innenwand 31 des konkaven Befestigungsabschnitts 27 gebracht
wird. Folglich wird auf die Dichtung 10 keine Spannung
aufgebracht, wobei die Dichtung 10 an der Dichtungsendfläche 26 befestigt
ist.
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Im
folgenden werden Schritte zur Montage der ringförmigen Dichtung 10 an
der Dichtungsendfläche 26 beschrieben.
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Der
in 1A gezeigte ringförmige Dichtungskörper 11 wird
in die Dichtungsaufnahmenut 29 an der Seite der Dichtungsendfläche 26 eingeführt, und
zugleich werden die Befestigungsvorsprünge 12 als Ansatz
durch die Öffnungen 30 auf
beiden der Seiten jeweils in die konkaven Befestigungsabschnitte 27 der
anderen Seite eingeführt.
In diesem Zustand werden – wie
in 6 gezeigt – die
Befestigungsvorsprünge 12 in
Berührung
mit dem Stift 32 gebracht und in den konkaven Befestigungsabschnitten 27 geneigt.
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Von
diesem Zustand aus wird der strebenförmige Spitzenabschnitt 34 oder
die stabförmige
Spitze des im wesentlichen rechtwinklig gebogenen Befestigungshilfswerkzeugs 33 in
das Eingriffsloch 18 als zweites Loch eingeführt. Dann
wird das Befestigungshilfswerkzeug 33 nach oben gezogen,
geneigt und derart zur Innenwand 31 des konkaven Befestigungsabschnitts 27 gedreht,
dass – wie
in 5 gezeigt – der
Stift 32 in das Stiftloch 17 eingeführt wird. In
diesem Zustand wird der Befestigungsvorsprung 12 nicht
aus dem Dichtungskörper 11 gezogen,
so dass die Dichtung 10 sich in einem naturgemäßen Zustand
befindet, was bedeutet, dass auf sie keine Spannung aufgebracht
wird.
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Zusätzlich befindet
sich die Spitze des Befestigungsvorsprungs 12 in dem konkaven
Befestigungsabschnitt 27 und wird in Berührung mit
der Innenwand 31 des konkaven Befestigungsabschnitts 27 gebracht.
Auf diese Weise wird die Dichtung 10 an der Dichtungsendfläche 26 befestigt.
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Um
die Dichtung 10 in dem in 5 gezeigten
Zustand zu entfernen, wird als nächstes
die Spitze des Befestigungsvorsprungs 12 zu einer Richtung gedreht,
in der sie von der Innenwand 31 des konkaven Befestigungsabschnitts 27 entfernt
ist. Dieser Vorgang kann durchgeführt werden, indem die Spitze 34 des
Befestigungshilfswerkzeugs 33 in die Spitze des Befestigungsvorsprungs 10 eingehakt
wird. Es kann ebenfalls ein anderes strebenförmiges Befestigungshilfswerkzeug
verwendet werden. Wenn der Befestigungsvorsprung 12 in
die Richtung gedreht wird, in der er von der Innenwand 31 des
konkaven Befestigungsabschnitts 27 entfernt ist, wie in 6 gezeigt,
wird der Stift 32 aus dem Stiftloch 17 herausgezogen,
und der Befestigungsvorsprung 12 wird in Berührung mit
dem Stift 32 gebracht.
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Wenn
der Dichtungskörper 11 aus
der Befestigungsaufnahmenut 29 an der Dichtungsendfläche 26 herausgezogen
wird, läuft
von diesem Zustand aus der Befestigungsvorsprung 12 von
dem konkaven Befestigungsabschnitt 27 durch die Öffnung 30 und
tritt in die Dichtungsaufnahmenut 29 ein, um aus ihr herausgezogen
zu werden. Auf obige Weise wird die Dichtung 10 von der
Dichtungsendfläche 26 entfernt.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform kann,
wenn das Befestigungshilfswerkzeug 33 in das an dem Befestigungsvorsprung 12 vorgesehene
Eingriffsloch 18 eingeführt
und das Befestigungshilfswerkzeug 33 betätigt wird,
der Stift 32 einfach in das Stiftloch 17 eingeführt werden,
und folglich kann die Montage der Dichtung 10 an der Dichtungsendfläche 26 verbessert
werden.
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Zusätzlich kann,
wenn der Befestigungsvorsprung 12 durch das Befestigungshilfswerkzeug 33 oder ähnliches
betätigt
wird, der Stift 32 leicht aus dem Stiftloch 17 herausgezogen
werden, und folglich wird die Demontage der Dichtung 10 von
der Dichtungsendfläche 26 verbessert.
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Des
weiteren kann selbst in dem Fall, in dem der Befestigungsarbeitsraum
eng ist, insbesondere der konkave Befestigungsabschnitt 27 schmal
ist und folglich Finger des Bedienpersonals schwierig dort hereingebracht
werden können,
die Dichtung durch Einführen
des Befestigungshilfswerkzeugs 33 in das Eingriffsloch 18 an
dem Befestigungsvorsprung 12 und das Betätigen von
ihm darin leicht montiert und demontiert werden.
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Da
der einteilig an dem Dichtungskörper 11 vorgesehene
Befestigungsvorsprung 12 auf den Stift 32 gehakt
wird, gelangt bei der Haltestruktur der Dichtung 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
zusätzlich
der Dichtungskörper 11 nicht
unerwartet aus der Dichtungsaufnahmenut 29 an der Dichtungsendfläche 26,
so dass die Dichtung 10 an der Dichtungsendfläche 26 fest
befestigbar ist.
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Darüber hinaus
kann die Dichtung 10, die fest an der Dichtungsendfläche 26 befestigt
war, leicht von der Dichtungsendfläche 26 entfernt werden,
indem das Befestigungshilfswerkzeug 33 verwendet wird.
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Zusätzlich wird
bei der Haltestruktur der Dichtung 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
keine Spannung auf die Dichtung 10 aufgebracht, wobei die
Dichtung 10 in entspanntem Zustand an der Dichtungsendfläche 26 befestigt
ist. Folglich wird die Dichtung 10 gleichmäßig gegen
die Dichtungsfläche 24 gepresst,
wobei sie zwischen der Dichtungsendfläche 26 und der Befestigungsfläche 24 unter
Druck gehalten ist, so dass Wasserbeständigkeit zufriedenstellend
erhalten bleibt.
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Da
die Befestigungsvorsprünge 12 jeweils an
beiden Seiten des Dichtungskörpers 11 vorgesehen
sind, kann bei der vorliegenden Ausführungsform des weiteren die
Dichtung 10 sicherer an der Dichtungsendfläche 26 befestigt
werden, und folglich kann sicher verhindert werden, dass die Dichtung 10 unerwartet
aus der Dichtungsaufnahmenut 29 herausgelangt.
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Zusätzlich ist
im Unterschied zu konventionellen Ausführungsformen zum Eingriff eines
Eingriffsvorsprungs in einem Eingriffsloch keine Druckkraft erforderlich,
und es kann von der Außenseite einfach
visuell bestätigt
werden, ob der Stift 32 in das Stiftloch 17 eingeführt ist
oder nicht, aus diesem Grund kann die Dichtung 10 im normalen
Zustand einfach und sicher an der Dichtungsendfläche 26 befestigt werden.
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Da
die tafelförmigen
Befestigungsvorsprünge 12 mit
dem Stiftloch 17 und dem Eingriffsloch 18 einteilig
mit dem Außenumfang
des ringförmigen Dichtungskörpers 11 ausgebildet
sind, ist darüber
hinaus bei der Dichtung 10 der vorliegenden Ausführungsform
die Form einfach und die Herstellungskosten sind nicht hoch.
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Da
lediglich der konkave Befestigungsabschnitt 27, in den
die Spitze des Befestigungshilfswerkzeugs 33 eingeführt und
betätigt
werden kann, auf der Rückseite
der Dichtungsendfläche 26 vorgesehen
ist, kann des weiteren bei der vorliegenden Ausführungsform die Form des Gehäuses 19 einfach sein,
an dem die Dichtungsendfläche 26 vorgesehen ist.