DE197310C - - Google Patents

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DE197310C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 197310 KLASSE 20 e. GRUPPE
JOSEF HUFNAGL in ROSZBACH, Böhmen.
einlegbarer Öse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1906 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an selbsttätigen Kupplungen mit Haken und öse, bei welchen beim Zusatnmenfahren der Wagen die Kuppelöse des einen Wagens aus der kuppelbereiten Stellung durch den Haken des anderen Wagens unter Vermittlung einer auf die Öse durch einen Trieb einwirkenden Zahn stange in den kuppelbereiten Haken des anderen Wagens geschwenkt wird. Bei den
ίο bekannten Kupplungen dieser Art' müssen die Kuppelglieder zum Kuppeln aus der nach unten hängenden Stellung in die kuppelbereite Stellung in einem Winkel von 900 und noch mehr nach aufwärts gedreht werden, wodurch die Handhabung der Kupplung we- · sentlich erschwert wird. Die Erfindung besteht in der Ausgestaltung der Kupplung derart, daß nur eine geringe Verdrehung der Kuppelglieder erforderlich ist, um sie aus einer Endstellung in die andere zu bringen. Diese geringe Verdrehung der Kuppelglieder, ohne daß in der entkuppelten Stellung demselben eine unbeabsichtigte Beeinflussung des Hakens auf die Zahnstange stattfindet, wird dadurch ermöglicht, daß der Haken nicht direkt gegenüber der Zahnstange, sondern seitlich derselben angeordnet und mit einem seitlichen Anschlag versehen ist, der in der Kuppelstellung des Hakens mit der Zahnstange zusammenwirkt, hingegen in entkuppelter Stellung außer dem Bereiche der Zahnstange zu stehen kommt.
In der Zeichnung ist eine derart ausgestaltete Kupplung als Doppelkupplung in Fig. ι im Grundriß und in Fig. 2 in der Seitenansicht dargestellt.
An der Wagenzugstange 1 ist einerseits der die Zughakenwelle 2 aufnehmende Arm 3, andererseits der die Öse 5 tragende Arm 4 befestigt, wobei der Arm 4 entsprechend der BauaTt von Haken und Öse etwas höher als der Arm 3 liegt (Fig. 2). Bei einfacher Kupplung dagegen ist am einen Ende der Zugstange der Haken, am anderen die Öse unmittelbar befestigt.
Der Haken ist mit einem seitlichen Anschlag 18 versehen, der in der Kuppelstellung des Hakens mit einer an ihrem Ende zu einem Kopfe ausgebildeten und geeignet am Arme 4 gelagerten, zweiseitig verzahnten Zahnstange 16 des anderen Wagens zusammenarbeitet. Diese Zahnstange steht mit den oberen Zähnen mit am ösenauge 17 befindlichen Zähnen in Eingriff, während in die untere Verzahnung derselben ein Zahnrad 14 eingreift, das an einer an beiden Enden mit Handkurbeln 13 ausgestatteten Welle 15 sitzt. Durch geeignete Drehung der Handkurbel 13 wird die Zahnstange gegen den Zughaken des anderen Wagens verschoben und dabei die öse angehoben, also entkuppelt, aber hierdurch gleichzeitig für die selbsttätig vom Zughaken aus erfolgende Einschaltung vorbereitet, indem der Kopf der Zahnstange beim Zusammenschieben der Wagen gegen den seitlich hervorragenden Anschlag 18 des vorher horizontal gestellten Zughakens stößt, wodurch die Zahnstange derart zurückgescho-
ben wird, daß sich die Öse in den Haken senkt. Um ein Belasten des Hakens durch das ösengewicht zu verhindern, ist an einem oder beiden ösenaugen ein Anschlag 19 vorgesehen, der sich bei niedergeklappter öse gegen einen am festen Arm angebrachten Anschlag 20 anlegt.
Die Feststellvorrichtung für den Haken in seinen beiden Endstellungen besteht in bekannter Weise aus an den beiden vierkantig abgesetzten Enden der Hakenwelle 2 verschiebbar gelagerten und durch eine Stange IO verbundenen Stellhebeln 6, die mit je einem Stift 8 in die Sperrscheibe 7 eingreifen und durch eine auf der Verbindungsstange 10 angeordnete, einerseits gegen einen Bund der Stange 10, andererseits gegen einen auf der Zughakenwelle 2 sitzenden Arm 12 sich stützende Feder 11 in Eingriff erhalten werden; bei dieser Stellung des Hebels ist der Zughaken 21 zum Kuppeln geschaltet: wird dagegen an dem Hebel 6 in der Richtung der Welle 2 ein Zug oder ein Druck ausgeübt, so verschiebt sich derselbe entgegen der Federspannung, und nach Austreten der Stifte aus der Sperrscheibe kann durch Verschwenken des Hebels gegen das Pufferende (Fig. 2) der Zughaken 21 ausgelöst werden, wobei das Auslösen wegen der geringen Unterschneidung des Hakenendes auch bei ge- spannten Wagen möglich ist. Bei der geringen Verdrehung, deren es bedarf, um den Anschlag 18 des Hakens aus dem Bereiche der Zahnstange des anderen Wagens zu bringen, ist die Handhabung der Kupplung sehr erleichtert und wird das Kuppeln selbst wesentlich beschleunigt.
In der Zeichnung ist auch die Anordnung des alten Zughakens 22 angedeutet; die alte Kupplungskette müßte zwischen Zughakenwelle 2 und Kurbelwelle 15 hindurchgezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Kupplung mit drehbarem Haken und durch eine Stoßstange einlegbarer öse, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Stoßstange (16) ein am Haken (21) seitlich angebrachter Anschlag (18) zusammenarbeitet, dessen Höhe derart gering bemessen ist, daß er schon durch eine kleine Drehung des Hakens aus dem Bereich der Stoßstange gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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