DE195264C - - Google Patents

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DE195264C
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tubes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/08Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes
    • F41F3/10Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes from below the surface of the water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

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t bei
'ciilfajöo
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 195264-KLASSE 65 d. GRUPPE
ELECTRIC BOAT COMPANY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausstoßen von Torpedos unter Wasser, bei der die Ausstoßrohre in einer Flucht hintereinander angeordnet sind. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß die Halte- und Abfeuervorrichtungen jedes vorhergehenden Rohres mit denen des folgenden Rohres sowie mit der Bewegungsvorrichtung eines zwischen je zwei Rohren
ίο angeordneten Abschlußorganes derart verblockt sind, daß das Abschlußorgan erst nach dem Ausstoßen des vorliegenden Torpedos geöffnet werden kann, wodurch die Halte- und Abfeuervorrichtungen des folgenden Rohres für die Bedienung freigegeben werden. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsförm der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen wagerechten Längsschnitt durch den vorderen Teil eines Bootes mit den Ausstoßrohren,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch diesen Teil des Bootes mit der Vorrichtung teilweise im Schnitt, teilweise in Seitenansicht.
Fig. 3 und 4 zeigen eine im größeren Maßstabe gezeichnete Einzeldarstellung eines Teiles der Fig. 2 in Ansicht und in Längsschnitt.
In Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch den hinteren Teil des hinten liegenden Ausstoßrohres dargestellt.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das hintere Ausstoßrohr nach Linie 6-6 der Fig. 4 und
Fig. 7 eine im größeren Maßstabe gezeichnete Einzeldarstellung eines Teiles der Haltevorrichtung nach Fig. 2.
In Fig. ι sind zwei Reihen von in gleicher Flucht hintereinanderliegenden Ausstoßrohren A, A1 und B, B1 dargestellt, deren Mündungen durch eine drehbare Kappe C verschlossen werden können.
Zur Überführung eines Torpedos aus dem hinteren Ausstoßrohre in das vordere ist eine bekannte Vorrichtung verwendet. In dem Boot ist eine Pumpe α (Fig. 2) angeordnet, deren mit einem Ventil bl versehene Druckleitung b zu einer mit Ventilen d1 und d2 ausgestatteten Hauptleitung d führt, welche in die beiden in gleicher Flucht hintereinanderliegenden Ausstoßrohre an ihren äußersten Enden mündet und durch eine mit einem Seeventil v1 versehene Leitung ν mit dem Außenwasser verbunden werden kann. Die Saugleitung der Pumpe α ist mittels eines T-förmigen Rohrstutzens f und eines Ventils f1 an die Hauptleitung d angeschlossen und steht durch eine Leitung e unter Zwischenschaltung eines Absperrhahnes e1 mit dem Außenwasser in Verbindung.
Zum Ausstoßen der Torpedos ist auf jedem Ausstoßrohre ein mit Druckluft o. dgl. gefüllter Behälter D angeordnet, welcher durch ein Absperrventil E oder E2 und ein Ausstoßventil E1 oder E3 mit dem zugehörigen Ausstoßrohre in Verbindung gesetzt werden kann.
Zwischen den beiden hintereinanderliegenden Ausstoßrohren ist eine Kammer G einge-
schaltet, in der eine Klappe g angeordnet ist, die das hintere Ausstoßrohr abschließt (Fig. 3 und 4). An einem Ansatz der Klappe g ist ein Schlitz gl vorgesehen, in den ein an einem Hebel /z1 befestigter Stift angreift (Fig. 4). Der Hebel h1 sitzt fest auf der Drehachse eines Handhebels h, an dem eine Gelenkstange Is angelenkt ist (Fig. 3), die mit einem auf dem hinteren Ausstoßrohre drehbar gelagerten, mit einem Anschlage i versehenen Hebel verbunden ist (Fig. 2). Der Anschlag i kann sich auf den Ansatz eines drehbar auf dem hinteren Ausstoßrohre gelagerten Hebels kx legen und dadurch den durch eine Stange /<r2 mit dem Hebel k1 gelenkig verbundenen Abzughebel k verriegeln. Durch den Abzughebel k wird das Ausstoßventil E3 des hinteren Ausstoßrohres bedient, und es kann der Riegel der Haltevorrichtung für den Torpedo mittels des Hebels k1 in die Führungsnut des hinteren Ausstoßrohres eingeführt werden. Der Riegel für das hintere Ausstoßrohr entspricht dem auf dem vorderen Ausstoßrohre angeordneten Riegel, der in Fig. 7 in größerem Maßstabe dargestellt ist. Mit der Gelenkstange m1' ist ein drehbar auf dem Ausstoßrohr gelagerter Winkelhebel m2 gelenkig verbunden, durch den der Riegel m3 nach Durchtritt durch eine Stopfbüchse in die Führungsnut eingeführt und dadurch in die Bahn des auf dem Torpedo befestigten Anschlags m* gebracht werden kann, um den Torpedo in bekannter Weise in dem Ausstoßrohre festzuhalten. Der mit der Klappe g verbundene Handhebel h stößt mit einem Arme /j2 von unten gegen einen Riegel Z1 an, der auf der Kammer g verschiebbar gelagert und mit einem Hebel / gelenkig verbunden ist (Fig. 3). An dem Hebei / ist bei Z2 die Gelenkstange ml befestigt, die mit dem Abzughebel m des vorderen Ausstoßrohres und mit dem Hebel m2 des Riegels m3 gelenkig verbunden ist.
Die Klappe g ist auf ihrer Innenseite, wie Fig. 6 zeigt, mit Führungsschienen g2 versehen, die bei der Offenstellung der Klappe, wie in Fig. 4 in gestrichelten Linien dargestellt ist, mit den Führungsnuten 0 des vorderen und· hinteren Ausstoßrohres in gleiche Flucht kommen, so daß für den auf dem Torpedo befestigten Anschlag ni4 eine durchgehende Führungsbahn gebildet wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sind die Ausstoßrohre nicht geladen, so dreht man die bewegliche Kappe C in dem Sinne, daß die Mündungen der vorderen Ausstoßrohre geschlossen werden. Dann öffnet man den Deckel ρ und bringt einen Torpedo in das Ausstoßrohr A. Um den Torpedo mit der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung aus diesem Rohre in das Ausstoßrohr A1 zu bringen, schließt man den Deckel ρ und öffnet die Klappe g, wobei zuerst der Hebel h von dem Anschlage Z1 abgehoben werden muß, ohne daß dabei der Riegel m3 des vorderen Ausstoßrohres hochgezogen wird. Zu diesem Zwecke löst man die gelenkige Verbindung der Stange m1 mit dem Hebel Z, bevor man zur Verschiebung des Anschlages Z1 den Hebel Z anzieht. Der dadurch frei gewordene Hebel h wird gedreht und so die Klappe g geöffnet, wodurch gleichzeitig der Anschlag i mit dem Ansätze des Hebels k1 außer Eingriff kommt. Infolgedessen kann der Hebei h zurückgelegt und dadurch der Riegel der Haltevorrichtung des hinteren Ausstoßrohres aus der Führung für den auf dem Torpedo befestigten Anschlag entfernt werden, so daß der Torpedo nach vorn gestoßen werden kann. Bei dem Übergange aus dem hinteren in das vordere Ausstoßrohr A' wird der Anschlag m4 in den Führungsschienen g2 der Klappe g geführt. Man öffnet nunmehr die Luftauslaßventile u, das Seeventil vl der Rohrleitung ν und die Ventile d1 und d2, um das Außenwasser in die Ausstoßrohre treten zu lassen, worauf- man nach Füllung der Ausstoßrohre die Auslaßventile u schließt.
Nach Schließung des Seeventils v1 und des Ventils d'2 wird die Pumpe α in Gang gesetzt und dadurch das in dem vorderen Ausstoßrohre A1 befindliche Außenwasser durch die Rohrleitung d angesaugt und durch die Leitung f in das hintere Ausstoßrohr gedrückt, wobei das Ventil fl offen sein muß. Durch diese Überführung des Wassers wird der Torpedo aus dem hinteren Ausstoßrohre in das vordere getrieben, bis der auf dem Torpedo befindliche Anschlag m4 gegen den Riegel m3 stößt. Die Klappe g kann nunmehr wieder geschlossen werden. Der Riegel des hinteren Ausstoßrohres ist infolge seines Eigengewichtes wieder in die Führungsnut eingefallen und wird in dieser Stellung durch den Anschlag i abermals verriegelt. Nach Wiederherstellung der Verbindung bei Z2 zwischen dem Hebel / und der Gelenkstange in kann in das hintere Ausstoßrohr in bekannter Weise wiederum ein Torpedo eingeführt und alsdann der Deckel ρ wieder aufgesetzt werden.
An Stelle der Pumpeneinrichtung nach Fig. 2 kann zum Einführen des Torpedos auch die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung benutzt werden, bei der in dem Deckel ρ des hinteren Ausstoßrohres eine mit Gabeln i1 versehene Stange t verschiebbar in einer Stopfbuchse s, s1 gelagert ist. Mittels der . Stange t kann der erste Torpedo in das vordere Rohr geschoben werden.
Sollen die Torpedos ausgestoßen werden, so dreht man die bewegliche Kappe C so weit, daß ihre Öffnungen mit den Ausstoßrohren in gleiche Flucht kommen, wodurch das Außenwasser in das vordere Ausstoßrohr eintritt, wenn dieses nicht bereits gefüllt ist. Durch Öffnung des Ventils E läßt man Druckluft aus dem Behälter D zu dem Ausstoßventil E1 treten und öffnet dieses durch
ίο Zurückziehen des Abzughebels m.
Während gleichzeitig der Riegel m3 hochgezogen wird, strömt die Druckluft in das Ausstoßrohr über und treibt den Torpedo hinaus. Das Ventil E wird dann wieder geschlossen. Beim Zurückziehen des Hebels I ist der Anschlag Z1 außer Eingriff mit dem Arm h2 des Hebels h gekommen, so daß die Klappe g nunmehr durch Drehung des Hebels h geöffnet werden kann, wodurch der Anschlag i mit dem Hebel k1 außer Eingriff kommt. Wird nun durch Öffnung des Ventils E'2 aus dem Behälter D Druckluft zu dem Ausstoßventil Es gelassen und dieses durch Zurückziehen des .Abzughebels k geöffnet, so wird der Torpedo durch das vordere Ausstoßrohr ausgestoßen, da der Riegel m3 bereits aus der Führung herausgezogen worden ist. Während des Ausstoßens wird der Torpedo ununterbrochen geführt.
Mit dieser Vorrichtung kann man, wie ersichtlich, bei zwei hintereinander in gleicher Flucht angeordneten Ausstoßrohren die in den Rohren hintereinanderliegenden Torpedos unmittelbar nacheinander ausstoßen, ohne erst den zweiten Torpedo aus dem hinteren Ausstoßrohre in das vordere überführen zu 'müssen, wie bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art. Die Vorrichtung kann bei jeder praktisch möglichen Zahl von hintereinanderliegenden Ausstoßrohren verwendet werden. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht in der gegenseitigen Verblockung der verschiedenen Hebel, welche eine unerwünschte Bewegung der Torpedos ausschließt.
So wird erst bei dem Ausstoßen des Torpedos aus dem vorderen Ausstoßrohr der zur Öffnung der Klappe g dienende Hebel und dann durch die Drehung dieses Hebels zwecks öffnens der Klappe g der Abzughebel für den in dem hinteren Ausstoßrohr befindlichen Torpedo selbsttätig freigegeben. Es ist daher unmöglich, die Klappe g zu öffnen, bevor der Torpedo aus dem vorderen Ausstoßrohr ausgestoßen ist, ebenso wie man die Vorrichtung zum Ausstoßen des Torpedos aus dem hinteren Ausstoßrohre nicht in Tätigkeit setzen kann, bevor der Torpedo aus dem vorderen Ausstoßrohr ausgestoßen und die Klappe g geöffnet ist.
Die vorliegende Einrichtung gestattet auch, anstatt den zweiten Torpedo vom hinteren Rohr aus auszustoßen, ihn vor dem Ausstoßen in das vordere Rohr zu bringen, damit das hintere Rohr wieder geladen werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aus mehreren in einer Flucht hintereinanderliegenden Rohren bestehende Unterwasserausstoßvorrichtung für Torpedos, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Abfeuervorrichtungen jedes vorhergehenden Rohres mit denen des folgenden Rohres sowie mit der Bewegungsvorrichtung eines zwischen je zwei Rohren angeordneten Abschlußorganes derart verblockt sind, daß das Abschlußorgan erst nach dem Ausstoßen des vorliegenden Torpedos geöffnet werden kann und dadurch die Halte- und Abfeuervorrichtungen des folgenden Rohres für die Bedienung freigegeben werden. ·
2. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Bewegen des zwischen den Ausstoßrohren (A, A1) eingeschalteten Absperrorganes (g) dienende Handhebel (hj einerseits mit einem die Halte- und Abfeuervorrichtungen (kl,k) des hinteren Ausstoßrohres (A) verriegelnden Anschlag (i) zwängläufig verbunden, andererseits mit einem Arme (h2) versehen ist, der durch einen mit der Halte- und Abfeuervorrichtung (m2, m) des vorderen Ausstoßrohres (A1J zwangläufig verbundenen Anschlag (11J verriegelt wird.
3. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Absperrorgan dienende Klappe (g) auf ihrer Innenseite mit Führungsschienen (g2) versehen ist, die bei ihrer Offenstellung mit den Führungsschienen (0) der Ausstoßrohre (A, A1J in gleiche Flucht kommen, zum Zwecke, für die im hinteren Ausstoßrohre befindlichen Torpedos eine durchgehende Führungsbahn in den Ausstoßrohren Herzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195264D 1907-01-14 Active DE195264C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016008715A1 (de) * 2014-07-16 2016-01-21 Thyssenkrupp Marine Systems Gmbh Waffentransportsystem für ein unterseeboot

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2016008715A1 (de) * 2014-07-16 2016-01-21 Thyssenkrupp Marine Systems Gmbh Waffentransportsystem für ein unterseeboot

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FR379093A (fr) 1907-10-24

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