DE178496C - - Google Patents

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DE178496C
DE178496C DENDAT178496D DE178496DA DE178496C DE 178496 C DE178496 C DE 178496C DE NDAT178496 D DENDAT178496 D DE NDAT178496D DE 178496D A DE178496D A DE 178496DA DE 178496 C DE178496 C DE 178496C
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station
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pneumatic tube
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/32Stations for despatch, delivery, and transit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl78496 -KLASSE 81 e. GRUPPE
Rohrpostanlage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1905 ab.
Es sind Rohrpostanlagen bekannt, bei denen jede Station mit einer in der Bewegungsrichtung der Rohrpostbüchsten liegenden Auslaßklappe versehen ist, die gewöhnlieh durch eine Sperrvorrichtung verschlossen gehalten wird. Die Sperrvorrichtung ist dabei mit einem Finger versehen, der durch die Auslaßklappe hindurch in die Auffangkammer der Station hineinragt. Dies hat
ίο den Zweck, beim Auftreffen einer für die Station bestimmten Büchse auf den Finger die Sperrung der Auslaßklappe zu lösen und den Austritt der Büchse zu ermöglichen. Nicht für die Station bestimmte Büchsen können nicht auf den Finger einwirken und die Auslaßklappe nicht öffnen, werden vielmehr in die nächste Station abgeleitet. Um die Auslaßklappe wunschgemäß zu öffnen, sind bei den bekannten Anlagen die Rohrpostbüchsen an den Enden mit Einrichtungen zur Einstellung auf eine besonders gewählte Station als Ziel der Beförderung versehen.
Bei den bekannten Anlagen hat es sich gezeigt, daß die Ablenkung der nicht für die Station bestimmten Büchsen nicht mit genügender Sicherheit erfolgt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zur zuverlässigen Ableitung der nicht bestimmungsgemäßen Rohrpostbüchsen. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die Sperrvorrichtung der Auslaßklappe lösbar mit einer Ablenkungsvorrichtung für die Büchsen verkuppelt ist, in der Weise, daß eine nicht für die Station bestimmte Büchse beim Auftreffen auf die Auslaßklappe nur eine teilweise Drehung derselben mit Sperrvorrichtung und Ablenkungsvorrichtung bewirkt, wodurch die Büchse abgelenkt wird. Die Entkupplung der Sperrvorrichtung der Auslaßklappe von der Ablenkungsvorrichtung kann nur eine für die Station bestimmte und ausgewählte Büchse bewirken, die durch Auftreffen auf den Finger der Sperrvorrichtung die Sperrung de'r Auslaßklappe löst und deren vollständige Öffnung möglich macht. Die Ablenkungsvorrichtung kann ferner gemäß der Erfindung mit einer Sperr- oder Puffervorrichtung verbunden sein, die im Ruhezustande außerhalb der Bewegungsbahn der Büchsen liegt, bei Eintreffen einer abzulenkenden Büchse aber in die Bahn eintritt und eine nachfolgende Büchse am Eintritt in die Station hindert. Die zweite Büchse wird erst freigegeben, wenn die Ablenkung der ersten erfolgt ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Stirnansicht einer Zwischenstation der Rohrpostanlage,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig. i, Fig. 3 die Auslaßklappe mit Sperrvorrichtung und Finger und die Ablenkungsvorrichtung für die Rohrpostbüchsen und
Fig. 4 eine Einzelansicht der Sperrvorrichtung mit Finger.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen die verschiedenen Ausbildungen der gegen den Finger der
Sperrvorrichtung stoßenden Enden der Rohrpostbüchsen für den abwechselnden Betrieb der Anlage.
Fig. 8 bis 11 veranschaulichen abgeänderte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Das Empfängerrohr A der Station ist vom Scheitelpunkt A1 aus nach dem Kammereinlaß A" zu nach unten gebogen. A4 ist die
ίο Auffangkammer der Station, A3 der gewöhnlich verriegelte und durch eine Klappe C1 abgedeckte Auslaß und A5 ein Teil des neben dem Auslaß A3 angeordneten, nach der nächsten Station führenden Förderrohrs. Der Auslaß A3 liegt gerade unter dem Einlaß A2, so daß eine in die Station eintretende Rohrpostbüchse ohne weiteres auf die den Auslaß A3 verschließende Klappe C1 fällt. Die scharfe Biegung zwischen A und A2 bewirkt, daß die Geschwindigkeit der Büchse beim Herabfallen verhältnismäßig groß ist. An den eigentlichen Kammerraum A* ist der Nebenraum A6 angeschlossen.
Auf der drehbaren Achse B sitzen die Tragarme C der Auslaßklappe C1 für den Auslaß A3, die durch einen Zapfen B1 verbunden sind. Die Klappe C1 besitzt die öffnung C2. Auf dem Zapfen B1 sitzt eine Nabe D, die sich auf der einen Seite in den Hebelarm D1 mit dem Finger D2 verlängert. Dieser ragt durch die öffnung C2 hindurch in das Innere der Kammer hinein und liegt unmittelbar in der Bewegungsbahn der auf die Klappe C1 herabfallenden Rohrpostbüchsen. Auf der anderen Seite der Nabe D befindet sich der Hebelarm D3 mit einem Sperrhaken Z)4 am Ende. Ein auf der Achse B drehbarer gehäuseähnlicher Körper E wird für gewöhnlich durch eine Feder H nach rückwärts gezogen. An dem Gehäuse E sitzt ein Arm E1, der bei E'2 nach rückwärts gebogen und mit dem nach abwärts gerichteten Hakenende E3 versehen ist. Der Arm E1 befindet sich im Ruhezustande in dem Kammernebenraum A6 (Fig. 2). Die punktierten Linien veranschaulichen, in welcher Weise der Arm E1 in die Kammer A^ vorbewegt wird. In der punktierten Stellung wird der Arm E1 dadurch an einer weiteren Bewegung gehindert, daß sein Haken E3 hinter einen den Raum Ae durchquerenden Stift B2 hakt. Auch an seinem anderen freien Ende ist der Arm E1 bei E1 hakenförmig umgebogen, so daß er mit dem Haken D1 des Hebels D3 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise verkuppelt ist.
An der Seitenwand des Kammerraumes Ai befindet sich eine öffnung A7, die gewöhnlich durch eine Platte F verschlossen ist.
Die Rohrpostbüchsen G sind gemäß Fig. 5 bis 7 mit Kopfstücken G\ G2 und G3 versehen, die gemäß Fig. 6 und 7 Aussparungen g2 und g3 besitzen. Diese beliebig zu gestaltenden Aussparungen dienen in bekannter Weise dazu, die Büchsen auf einen besonders gewählten Haltepunkt als Ziel der Beförderung einzustellen.
Die Wirkungsweise der Anlage nach Fig. 1 bis 7 ist folgende:
Bei Nichtbetrieb sind die Haken D4 und E1 miteinander in Eingriff, also -die Ablenkvorrichtung E1 und die Sperrvorrichtung D verkuppelt. Tritt nun eine Rohrpostbüchse G in die Kammer Ai ein, so fällt sie unmittelbar auf die Auslaßklappe C1. Wenn eine Büchse ausgewählt ist,, die an den Enden mit einer Aussparung versehen ist, so daß der Finger D2 nicht verstellt wird, bewirkt das Gewicht der Büchse ein teilweises öffnen der Klappe C1. Durch die hierbei veranlaßte Drehung der Klappe C1 um die Drehachse Ε gelangt der Arm E1 der Ablenkungsvorrichtung in die in Fig. 2 punktiert dargestellte Stellung. Hierbei stößt er seitlich gegen die Büchse und kippt sie um (Fig. 2), so daß sie abgelenkt wird und in umgekehrter Lage in das Förderrohr A^ fällt, um von dort in die nächste Station zu gelangen. Gleichzeitig bildet der zurückgebogene Teil E'2 des Armes E1 ein Widerlager oder einen Puffer, der die Bewegung einer zweiten, der ersten folgenden Rohrpostbüchse aufhält, solange die Auslaßklappe nicht geschlossen bezw. solange die erste Büchse noch nicht abgelenkt ist. '
Eine für die dargestellte Station bestimmte Rohrpostbüchse muß an den'Enden natürlich so (etwa gemäß Fig. 5). gestaltet sein, daß der Büchsenkopf an den Finger D2 stoßen und ihn niederdrücken kann. Dadurch werden die Haken D4 und Ei, d. h. die Sperrvorrichtung und die Ablenkvorrichtung, entkuppelt, so daß die Auslaßklappe C . freigegeben ist und das Gewicht der Büchse die Klappe C völlig öffnen kann. Durch den Auslaß As erfolgt hierbei der Austritt der Büchse aus der Station.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 8 tritt der Ablenkarm E1 nicht selbst in die Stationskammer A* vor, sondern wirkt auf no einen zweiten bei I1 drehbaren Arm I ein. Bei dieser Ausführung gelangt also der Arm I in die Bahn der Rohrpostbüchsen, um nicht für die Station bestimmte abzulenken und gleichzeitig als Sperrvorrichtung für die nachfolgenden Büchsen zu dienen.
Bei der Ausführung nach Fig. 9 ist an dem Zapfen .B ein zweiarmiger Hebel J1, J2 drehbar angeordnet, dessen Arm J2 mittels eines Gestänges J4 an einem bei Je drehbaren Finger/5 angreift. Ein nach rückwärts verlängerter Arm d3 des Sperrfingers D2 der
Auslaßklappe C1 ist bei d* eingekerbt. Diese Einkerbung di ist mit dem Arm J1 des Hebels J in Eingriff. Eine Feder J3 hält den Doppelhebel J1, J2 für gewöhnlich in der Ruhelage, in welcher die Einkerbung di gegen den Arm J1 anliegt. Wie ersichtlich, wird eine Büchse, die, ohne den Sperrfinger D2 zu bewegen, auf die Klappe C1 fällt, durch deren teilweises Öffnen mittels des Armes d3
ίο ein Ausschwingen des Hebels J1, J% in Richtung des Uhrzeigers bewirken, bis der Finger J5 durch das Gestänge J4 in die punktierte Stellung gebracht ist, in der er dieselben Aufgaben erfüllt wie der Ablenkarm E1 in der Fig. 2.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 10 ist die Ablenkungs- und Verriegelungsvorrichtung ähnlich wie in der Fig. 9 gestaltet. Der hier mit K bezeichnete Ablenkarm mit dem rückwärts gebogenen Sperrarm K1 ähnelt im allgemeinen dem vorerwähnten Arm E1 mit: dem Teil E2. Der Armteil K2 bildet den wirksamen Anschlag gegen die Büchsen. Die Wirkungsweise ist im übrigen dieselbe wie1 in den Fig. 2 und 9.
Bei der in der Fig. 11 dargestellten Ausführungsform zeigen .die Sperrvorrichtungen und der Ablenkarm L Ähnlichkeit mit der Ausführung nach Fig. 10 bezw. dem Finger K. Ein Unterschied besteht nur in der Anordnung des Sperr- oder Pufferteiles für den Ablenker. Die Tragarme C der Auslaßklappe C1 sind mit einem nach hinten abgebogenen Finger M versehen, der gegen den einen Arm N des bei N2 drehbaren zweiarmigen Hebels N, N1 wirkt. Dieser wird durch eine Feder in der umgekehrten Richtung des Uhrzeigers zu drehen gesucht. Der Arm N1 steht durch ein Gestänge N3 mit einem bei N6 drehbaren, mit einem Fortsatz iV5 versehenen Hebelarm iV4 in Verbindung. Wie ersichtlich, bewirkt bei nur teilweiser öffnung der Verschlußklappe C1 durch eine nicht für die Station bestimmte Büchse der ■ Hebelarm N durch Vermittlung seiner Zwischenglieder ein Ausschwenken des Fortsatzes N5 in die Kammer Ai hinein, so daß auf diese Weise ein Anschlag gebildet wird, der den Durchgang einer zweiten Büchse vor Abführung der ersten verhindert. Der von der Sperrvorrichtung der Klappe abhängige Finger L legt beim teilweisen Drehen der Abschlußklappe C1 die nicht bestimmungsgemäße Büchse um und lenkt sie in den Teil j45 des Förderrohrs und damit in die nächste Station ab.
Die Erfindung läßt sich selbstverständlich in den Einzelheiten noch mehrfach abgeändert ausführen. Dies gilt insbesondere von der besonderen Gestaltung der Sperrklinke und deren Verbindung mit der. Auslaßklappe, sowie von der Ausführung des das Umlegen der Büchsen bewirkenden Fingers.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Rohrpostanlage mit in der Bewegungsrichtung der Rohrpostbüchsen angeordneter Auslaßklappe und Sperrvorrichtung mit einem durch die Auslaßklappe in das Innere der Auffangkammer hineinragenden Finger, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung mit einer Ablenkungsvorrichtung für die Büchsen lösbar gekuppelt ist, so daß eine nicht für die Station bestimmte Büchse beim Auftreffen auf die Auslaßklappe diese mit der Sperrvorrichtung und der Ablenkungsvorrichtung teilweise dreht, wodurch die Büchse abgelenkt wird, während eine für die Station bestimmte Büchse die Sperrvorrichtung von der Ablenkungsvorrichtung entkuppelt und ein vollständiges öffnen der Auslaßklappe bewirkt.
  2. 2. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ablenkungsvorrichtung eine Puffervorrichtung verbunden ist, die im Ruhezustande außerhalb der Bewegungsbahn der Büchsen liegt, bei Eintreffen einer abzulenkenden Büchse aber in die Bahn eintritt und eine nachfolgende Büchse am Eintritt in die Station hindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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