DE711972C - Durchschleuseinrichtung fuer Rohrpostanlagen - Google Patents
Durchschleuseinrichtung fuer RohrpostanlagenInfo
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- DE711972C DE711972C DET49521D DET0049521D DE711972C DE 711972 C DE711972 C DE 711972C DE T49521 D DET49521 D DE T49521D DE T0049521 D DET0049521 D DE T0049521D DE 711972 C DE711972 C DE 711972C
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- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 3
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
- Durchschleuseinrichtung für Rohrpostanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchschleuseinrichtung mit Rückschlagklappe zwischen zwei aneinanderstoßenden, mit Saugluft betriebenen Fahrrohrstrecken und- bezweckt diese Stelle so zu gestalten, daß eine. Büchse bei ihrem Übertritt am Ende des einen Fahrrohres in das anschließende Fahrrohr ungehindert die hier befindliche Rückschlagklappe durchfahren kann und unmittelbar darauf von der ihr entgegentretenden Luft von der Ansaugstelle aus beim Eintritt in das anschließende Fahrrohr kurzzeitig abgebremst wird.
- Gemäß der Erfindung wird der ungehinderte Übertritt der Büchse aus dem Bereich des hohen Unterdruckes in den Bereich des niedrigen Luftdruckeg dadurch erreicht, daß zwischen der Absaugstelle des einen Gebläseabschnittes und der Luftansaugstelle des anschließenden Gebläseabschnittes ein dichtes Gehäuse angeordnet ist, das Raum für das Ausschwingen der Rückschlagklappe bietet und der daran anschließende verjüngt auslaufende Teil wenigstens der Länge einer Büchse entspricht. Der Durchmesser des Gehäuses kann dabei ein Vielfaches des Fahrrohrdurchmessers betragen, und seine innere Längenausdehnung entspricht mindestens der Länge einer Büchse zuzüglich der Länge der Klappe.
- Eine Durchschleuseinrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung.
- An dem Ende eines Fahrrohrs r ist ein bekannter Saugkopf 2 angeordnet, der gegenüber dem anschließenden Fahrrohr 3 durch eine Rückschlagklappe q. verschlossen ist. Das am Saugkopf 2 angeschlossene Luftrohr 5 führt zum nicht dargestellten Saugluftgebläse. -Das Ende des anschließenden Fahrrohrs 3 besitzt die gleiche Ausrüstung wie eben beschrieben. Am Anfang des Fahrrohrs 3 sind Schlitze 6 angeordnet, deren Durchtrittsquer schnitt durch Verschiebung eines Überfangrolirs 7 reguliert werden kann. Hier befindet sich die Ansaugstelle 8 für den Eintritt der Treibluft in das Fahrrohr 3. Die Druckdifferenz der Luft im Saugkopf 2 und in der Ansaugstelle 8 ist erheblich, so daß einer die Klappe .l mit Schwung durchfahrenden Büchse 9 während der Öffnungszeit der Klappe 4. die Luft von den Schlitzen 6 aus mit großer Geschwindigkeit entgegenströmt. Es muß daher dafür Sorge getragen werden, daß die Büchse g von der jetzt plötzlich aus entgegengesetzter Richtung zuströmenden Luft während der Durchfahrt des Klappensitzes io nicht still gesetzt oder gar in das Fahrrohr i zurückgedrückt wird. Zur Verhinderung dieser Möglichkeit wird gemäß der Erfindung zwischen dem Saugkopf 2 und der Ansaugstelle 8 ein Gehäuse i i mit einem großen Volumen eingeschaltet. Der Durchmesser des Gehäuses i i kann ein Vielfaches des Fahrrohrdurchmessers betragen, und seine Länge entspricht zumindest der Länge der Büchse zuzüglich derLängederausgeschwenkten Klappe :I. Durch diese Maßnahme wird bei Öffnung der Klappe .I durch eine Büchse 9 die Geschwindigkeit der durch die Schlitze 6 eintretenden Luftsäule im Gehäuse i i sehr stark herabgemindert, so daß die Luft an der beschleunigten Büchse ungehindert vorüberstreichen und in den Saugkopf 2 eintreten kann. Im Abstand von etwa i1[2 Büchsenlänge vom Klappensitz aus gelangt dann die Büchse in das Fahrrohr 3, wo sie von der hier noch in entgegengesetzter Richtung strömenden Luft kurzzeitig abgebremst wird. Die Schließbewegung der Klappe q. hatte inzwischen schon begonnen. In dem Augenblick, da der vordere Büchsenkopf in das Fahrrohr 3 eintritt, drosselt er den Luftstrom nach dem Gehäuse i i ab, und die Klappe legt sich jetzt verlangsamt auf den Klappensitz auf. Hierdurch erreicht man eine erhebliche Verminderung des lästigen Klappengeräusches. Nach Schließung der Klappe ist die Luftströmung im Gehäuse i i zur Ruhe gekommen. Die Büchse 9 durchfährt dann die Ansaugstelle 8 und wird von der hier hinter sie eintretenden Treibluft im Fahrrohr 3 fortbewegt. Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist nicht an das gezeigte Beispiel zweier oder mehrerer aneinander anstoßender Fahrrohrstrecken mit selbstständigem Treibluftstrom gebunden. Sie kann mit den gleichen Vorteilen auch dort benutzt werden, wenn kurz hinter der Ansaugstelle 8 ein Empfänger zur Ausschleusung der Büchsen oder andere empfindliche Rohrpostapparate Aufstellung finden, in denen die Büchsen nur mit stark verminderter Geschwindigkeit einfahren dürfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Durchschleuseinrichtung mit Rückschlagklappe und erweitertem Klappengehäuse zwischen zwei aneinanderstoßenden, mit Saugluft betriebenen Fahrrohrstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß -zwischen der Absaugstelle (2, 3) des einen Gebläseabschnittes (i) und der Luftansaugstelle (8) des anschließenden Gebläseabschnittes (3) ein dichtes Gehäuse (i i) angeordnet ist, das Raum für das Ausschwingen der Rückschlagklappe (.l) bietet, und der daran anschließende verjüngt auslaufende Teil wenigstens der Länge einer Büchse entspricht. Durchschleuseinrichtung nach ;#nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ständig offene Ansaugstelle (8) im anschließenden Gebläseabschnitt (3) in etwa Büchsenlänge vom verengten Ausgang des Gehäuses (i.i) angeordnet und die Öffnungen der Schlitze (6) an der Ansaugstelle (8) durch Verschieben des LTberfangrohres (7) veränderbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49521D DE711972C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Durchschleuseinrichtung fuer Rohrpostanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49521D DE711972C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Durchschleuseinrichtung fuer Rohrpostanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711972C true DE711972C (de) | 1941-10-09 |
Family
ID=7563155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET49521D Expired DE711972C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Durchschleuseinrichtung fuer Rohrpostanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711972C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0532923A1 (de) * | 1991-09-17 | 1993-03-24 | Alfred Bolz | Vorrichtung zum hydraulischen Transport von Körpern in einer Rohrleitung |
-
1937
- 1937-11-21 DE DET49521D patent/DE711972C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0532923A1 (de) * | 1991-09-17 | 1993-03-24 | Alfred Bolz | Vorrichtung zum hydraulischen Transport von Körpern in einer Rohrleitung |
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