DE446780C - Ausblaseduese fuer mit Pressluft betriebene Foerderanlagen - Google Patents
Ausblaseduese fuer mit Pressluft betriebene FoerderanlagenInfo
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- DE446780C DE446780C DEP53787D DEP0053787D DE446780C DE 446780 C DE446780 C DE 446780C DE P53787 D DEP53787 D DE P53787D DE P0053787 D DEP0053787 D DE P0053787D DE 446780 C DE446780 C DE 446780C
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- compressed air
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- nozzle
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/52—Adaptations of pipes or tubes
- B65G53/521—Adaptations of pipes or tubes means for preventing the accumulation or for removal of deposits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Transport Of Granular Materials (AREA)
Description
- Ausblasedüse für mit Preßluft betriebene Förderanlagen. Wie die Erfahrung gelehrt hat, ist es notwendig, die zum Transport von mehlförmigem Massengut mittels Preßluft dienenden Rohrleitungen dadurch zu reinigen oder auszublasen, daß die Preßluft an verschiedenen Stellen in die Rohrleitung eingeblasen wird. Das geht mittels besonderer, in die Förderleitung eingebauter Düsen, sogenannter Ausblasedüsen, vor sich. Es sind nun Ausblasedüsen bekannt, bei denen die Preßluft unter Vorschaltung eines Absperrorgans durch eine beliebige Anzahl Schlitze oder sonstige Eintrittsöffnungen in die Förderleitung gelangt. Derartige in den Förderquerschnitt eingelassene Öffnungen haben jedoch den Nachteil, daß sie sich während des Förderns von Gut zusetzen. Namentlich bei lufthart werdendem Material sind diese Eintrittsöffnungen von besonderem Nachteil, denn die Erfahrung hat gelehrt, daß selbst der als Höchstdruck in Frage kommende Preßluftdruck von etwa 6 atü. nicht imstande ist, diese Eintrittsöffnungen wieder freizulegen. Es hat an verschiedenen Versuchen nicht gefehlt, den durch das Anordnen von Schlitzen bedingten Nachteil zu beseitigen, ohne jedoch irgendwelchen Erfolg erreichen zu können.
- Es ist nun überraschenderweise erkannt worden, daß die Lösung dieses durch die Ausblasedüse gestellten Problems nur dadurch möglich ist, daß irgendwelche Schlitze oder Eintrittsöffnungen für die Preßluft in diesen Ausblasedüsen überhaupt nicht vorgesehen-sind; wenn also während des Betriebes und während der Förderung des Gutes der freie Dürchla;ßquerschnitt der Düse in sich vollkommen geschlossen ist. Das wird dadurch erreicht, daß die Aüsblasedüse in ihrer Ruhestellung, also während des Förderas von Gut, einen allseitig geschlossenen Querschnitt erhält, der an keiner Stelle durch Zuführungsschlitze o. dgl. unterbrochen ist. Zu dem Zweck kann die Ausblasedüse in ihrem Durchflußquerschnitt aus mehreren beweglichen Teilen zusammengesetzt sein, die in ihrer Ruhestellung den Querschnitt schließen und durch entsprechende Arbeitsmittel für das Einströmen der Preßluft geöffnet und geschlossen werden können. Die Einblasedüse würde also an den Durchflußquerschnitt aus zwei oder mehreren einzelnen kreisartigen Segmenten zusammengesetzt sein, die eine Verschiebung und damit eine Durchbrechung des Durchflußquerschnittes gestatten.
- Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar veranschaulicht Abb. r einen Längsschnitt durch die Düse, Abb. 2 einen Querschnitt in der Ruhestellung, also während des Förderas von Gut (es ist ersichtlich, wie die einzelnen Segmente zu einem Kreise geschlossen sind), Abb. 3 einen Querschnitt in der Arbeitsstellung, aus welchem zu ersehen ist, daß die einzelnen den Durchflußquerschnitt bildenden Segmente für das Einströmen der Preßluft geöffnet sind.
- Die Ausblasedüse a verbindet die beiden Rohrleitungsenden b und c. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die eigentliche Ausblasedüse aus mehreren unmittelbar den Rohrquerschnitt bildenden Teilen d, f, g und h zusammengesetzt. In Abb. 2 sind diese Segmente zu dem normalen Durchflußquerschnitt geschlossen. Es entstehen also während des normalen Förderbetriebes irgendwelche Querschnittsveränderungen in der Ausblasedüse nicht. Die einzelnen Segmente d, f, g und h sind mit kleinen Hebeln i, k, l und in versehen, welche lose auf einem Ringe n befestigt sind und je eine Drehung um die Bolzen o, p, y und s gestatten. Für die Drehung des Ringes n ist ein kleines Exzenter t vorgesehen, der unmittelbar mit dem Ventil v zur Zufühiung der Preßluft in Verbindung steht. Dieses Exzenter t greift in eine entsprechende Öffnung des Ringes n ein. Würde also das Ventil v betätigt werden zum Einlaß der Preßluft und zum Ausblasen der Rohrleitung, so würde gleichzeitig auch eine Drehung des Ringes n eintreten und. damit eine Öffnung der einzelnen Segmente d; f ; g und h. Beim Schließen des Organes v würde =auch der durch die einzelnen Segmente -durchbrochene Durchfiußquerschnitt der Ausblasedüse@ wieder geschlossen werden. Um ein. Entweichen von Preßluft bei geöffneter Stellung der Ausblasedüse wirksam zu verhindern, ist um die Düse selbst herum ein luftdichtes Gehäuse w gelegt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Ausblasedüse für mit Preßluft betriebene Förderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblasedüse in ihrer Ruhestellung während des Förderas von Gut einen allseitig geschlossenen Querschnitt aufweist und an keiner Stelle durch Öffnungen oder Schlitze zum Einführen der Preßluft unterbrochen ist.
- 2. Ausblasedüse nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in ihremDurchflußquerschnitt aus mehreren beweglichen Teilen zusammengesetzt ist, die durch entsprechende Arbeitsmittel für das Einströmen der Preßluft geöffnet und geschlossen weiden können.
- 3. Ausblasedüse nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Durchflußquerschnitt der Düse bildenden Einzelsegmente drehbar auf einem Ringe angeordnet sind, der bei seiner Drehung diese Rohrsegmente verschiebt oder dreht, um damit den Eintritt -der- -Preßluft in die Förderleitung freizugeben oder abzusperren. q.. @ Ausblasedüse nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des mit den Rohrsegmenten in Verbindung stehenden Ringes mittels eines Exzenters o. dgl. erfolgt. 5. Ausblasedüse nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß beim Öffnen des Absperrorgans für die Preßluft gleichzeitig auch zwangsweise die einzelnen Rohrsegmente des Durchflußquerschnittes der Düse geöffnet werden. 6. Ausblasedüse nach Anspruch = bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblasedüse allseitig von einem luftdichten Gehäuse umschlossen ist, in welches das Absperrorgan für die Preßluft eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53787D DE446780C (de) | 1926-10-09 | 1926-10-09 | Ausblaseduese fuer mit Pressluft betriebene Foerderanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53787D DE446780C (de) | 1926-10-09 | 1926-10-09 | Ausblaseduese fuer mit Pressluft betriebene Foerderanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE446780C true DE446780C (de) | 1927-07-11 |
Family
ID=7386656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53787D Expired DE446780C (de) | 1926-10-09 | 1926-10-09 | Ausblaseduese fuer mit Pressluft betriebene Foerderanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446780C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894977C (de) * | 1943-06-05 | 1953-10-29 | Ind G M B H | Foerderrohrleitung fuer brennbares, staubfoermiges Gut |
-
1926
- 1926-10-09 DE DEP53787D patent/DE446780C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894977C (de) * | 1943-06-05 | 1953-10-29 | Ind G M B H | Foerderrohrleitung fuer brennbares, staubfoermiges Gut |
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