DE1032468B - Einrichtung zum Reinigen vielstufiger Axialturbomaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen vielstufiger Axialturbomaschinen

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DE1032468B
DE1032468B DEL24347A DEL0024347A DE1032468B DE 1032468 B DE1032468 B DE 1032468B DE L24347 A DEL24347 A DE L24347A DE L0024347 A DEL0024347 A DE L0024347A DE 1032468 B DE1032468 B DE 1032468B
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mouth
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Pending
Application number
DEL24347A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Linnecken
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE1032468B publication Critical patent/DE1032468B/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/002Cleaning of turbomachines

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, um Waschflüssigkeit auf die Beschaufelung vielstufiger Axiatturbomaschinen, während sie im Betrieb sind, zu spritzen. Als solche Einrichtungen sind Düsen bekannt, die im Bereich der Beschaufelung, nämlich an der Gehäusewand oder an einem im Strömungsweg liegenden Drahtnetz, angebracht sind; sie sind vor oder hinter der Beschaufelung angeordnet und bespritzen den ersten bzw. letzten Schaufelkranz.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die zwischen dem ersten und dem letzten Kranz liegenden Schaufelkränze nur schlecht oder gar nicht gewaschen werden; denn die Waschflüssigkeit wird von dem getroffenen Kranz alsbald radial auswärts geschleudert, so daß bei den nachfolgenden Kränzen höchstens die äußeren Schaufelenden von der Waschflüssigkeit berührt werden. Die Anordnung von Spritzdüsen hinter der Beschaufelung ist besonders wenig wirksam, da die Düsenstrahlen entgegen dem Strom der Maschine gerichtet sind und deshalb die stromauf gelegenen Schaufelkränze nicht erreichen und außerdem den Strom arg stören.
Diese Nachteile will die Erfindung vermeiden.
Sie besteht darin, daß in Schaufeln selbst, und zwar mindestens in der radial inneren Hälfte ihrer freien Länge, Kanäle vorgesehen sind, die in die zwischen den Schaufeln befindlichen Treib- oder Fördermittelräume münden und Waschflüssigkeit in den Treibbzw. Fördermittelstrom einführen.
An sich sind in diese Treib- oder Fördermittelräume führende Kanäle in Schaufeln bekannt; sie dienen dazu, einen B laset rom in die Schaufelkanäle einzuführen, der Wirbel des Treib- oder Fördermittels wegblasen soll oder — bei Pumpen für sandhaltiges Fördermittel — die Schaufeln vor Verschleiß 1>ewahren soll.
Am zweckmäßigsten ist es, wenn die Flüssigkeitskanäle gemäß der Erfindung in Leitschaufeln angeordnet sind. Es ist fabrikatorisch einfach und doch betrieblich wirksam, wenn die Schaufeln eines Schaufelkranzes jeweils nur eine einzige Mündung aufweisen und die Mündungen der Schaufeln des Kranzes auf voneinander verschiedenen Radien liegen. Man kann dies, besonders um die Waschflüssigkeit fein zu zerstäuben, dahin abwandeln, daß an Stelle der einzigen Mündung mehrere dicht beieinander liegende Mündungen vorgesehen sind.
Ferner kann die im vorigen Absatz angegebene Mündungs- bzw. Mündungsgruppenanordnung auf Sektoren eines Kranzes angewendet werden, wobei die Verteilung der Mündungen eines Kranzsektors auf die verschiedenen Radien sich bei anderen oder allen Sektoren dieses Kranzes wiederholt. Auch können auf verschiedenen Radien liegende Mündungen, die Reinigungsmittel verschiedener Drücke
Einrichtung zum Reinigen
vielstufiger Axialturbomaschinen
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs - G. m. b. H.r Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Hans Linnecken, Essen,
ist als Erfinder genannt worden
und/oder verschiedene Reinigungsmittelmengen führen oder verschiedene Reinigungsmittel führen, vorgesehen sein. Es empfiehlt sich, daß die Mündungen etwa in die Strömungsrichtung des Treib- oder Fördermittels gerichtet sjnd.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Bei
Fig. 1 handelt es sich um einen Längsschnitt durch zwei aufeinanderfolgende Stufen eines Axialkompressors und in
Fig. 2 um einen Schaufelrundschnitt II-II durch die Leitschaufeln der ersten Stufe.
Die Leitschaufeln 10 des ersten Leitkranzes und die Leitischaufeln 11 des zweiten Leitkranzes, die in der Gehäusewand 14 befestigt sind, weisen Bohrungen 15 und 16 als Waschflüssigkeitskanäle gemäß dter Erfindung auf. Diese Bohrungen 15,16 haben auf verschiedenen Radien 26 bis 30 liegende Mündungen 21 bis 25. Jede Leitschaufel 10, 10 α . . . der beiden Kränze weist eine einzige Mündung 21, 22, 23 bzw. 24, 25 auf. Die der Leitschaufel 10 in Um fangs richtung 31 gesehen benachbarte Leitschaufel 10 a des ersten Leitschaufelkranzes (s. Fig. 2) hat ihre Bohrungsmündung 22 auf einem größeren Radius 27 (größer als der Radius 26 der Mündung 21 der Schaufel 10). Die Mündung 23 der nächsten Schaufel 10 ^ liegt auf einem noch größeren Radius 28. Die Mündung der oder einer weiter in Umfangsrichtung folgenden Leitschaufel liegt wieder auf dem kleinsten Radius 26, usw. Entsprechend liegen die Verhältnisse bei den Leitschaufeln 11 der zweiten Stufe.
Die Laufschaufeln 12 und 13 haben bei diesem Ausführungsbeispiel keine Kanäle gemäß der Erfindung. Aus dem Schnitt gemäß der Fig. 2 ist auch die Lage der Bohrungen 15 und die Richtung 33 von Mündungskanälen 32 ersichtlich. Diese Richtung 33 stimmt etwa mit der Richtung 34 des im Gebiet der Mündungen 21 bis 25 strömenden Teils des zwischen den Schaufeln 10 im Raum 17 fließenden Arbeitsmittels übereim.
809 557/376
Die Fördermittelräume zwischen den Leiit- und Laufschaufeln sind mit 18 und 19 und: die Radiallänge der Leitschaufeln 10 mit 20 bezeichnet. Die Mündungen der Bohrungen 15 (16) können sich auch an den Leitschaufelhinterkanten 35 oder im Falle von Laufschaufelbohrungen an den Laufschaufelhinterkanten befinden. Ferner sind Mündungen an Bauch- und/ oder Rückenseite der Schaufeln zusammen mit solchen an den genannten Hinterkanten möglich.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Einrichtung, um Waschflüssigkeit auf die Beschaufelung vielstufiger Axialturbomaschinen, während sie im Betrieb sind, zu spritzen, dadurch gekennzeichnet, daß in Schaufeln selbst, und zwar mindestens in der radial inneren Hälfte ihrer freien Länge (20), Kanäle (15) vorgesehen sind, die in die zwischen den Schaufeln (10,10 a, 12) befindlichen Treib- oder Fördermittel räume (17, 18) münden und Waschflüssigkeit in den Treibbzw. Fördermittelstrom einführen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitskanäle (15) in Leitschaufeln (10) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (10. 10a...) eines Schaufelkranzes jeweils nur eine einzige Mündung (21, 22...) aufweisen und die Mündungen (21, 22...) der Schaufeln (10, 10a...) des Kranzes auf voneinander verschiedenen Radien (26,27...) liegen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Stelle der einzigen Mündung (21) mehrere dicht beieinander liegende Mündungen vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mündungs- bzw. Mündungsgruppenanordnung auf Sektoren eines Kranzesangewendet wird, wobei' d'ie Verteilung der Mündungen (21, 22, 23; 24, 25) eines Kranzsektors auf die verschiedenen Radien (26, 27, 28; 29, 30) sich bei anderen oder allen Sektoren dieses Kranzes wiederholt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch, auf verschiedenen Radiien liegende Mündungen, die Reinigungsmittel verschiedener Drücke und/oder verschiedene Reinigungsmittelmengen führen.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auf verschiedenen Radien liegende Mündungen, die verschiedene Reinigungsmittel führen.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungskanäle (32) etwa in die Strömungsrichtung (34) des Treib- oder Fördermittels gerichtet sind (Fig. 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 871 807, 920234;
französische Patentschrift Nr. 1 066 689;
schweizerische Patentschrift Nr. 310 950;
USA.-Patentschrift Nr. 2 689 456.
»Motortechnische Zeitschrift« (MTZ), 1956,
Januar-Heft, S. 22;
Zeitschrift »Brown-Boveri-Mitteilungen«, 1953,
S. 152;
Zeitschrift »The Oil Engine and Gas Turbine«,
1955, S. 201;
Zeitschrift »Power«, 1954, Heft 5, S. 108;
Zeitschrift »Engineering«, 1953, S. 673.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 557/376 6.58
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