DE616680C - Auffangvorrichtung fuer Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstoeren von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft - Google Patents

Auffangvorrichtung fuer Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstoeren von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft

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DE616680C
DE616680C DEW92403D DEW0092403D DE616680C DE 616680 C DE616680 C DE 616680C DE W92403 D DEW92403 D DE W92403D DE W0092403 D DEW0092403 D DE W0092403D DE 616680 C DE616680 C DE 616680C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/108Removing of casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Auffangvorrichtung für Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstören von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft Die Erfindung betrifft eine Auffangvorrichtung für Sand-Luft-Gemische, die beispielsweise beim Zerstören von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft unter Verwendung eines in seiner Längsrichtung beweglichen, sich durch eine Öffnung der Putzkammer erstreckenden Blasrohres Verwendung finden.
  • Das Durchbohren oder Schlitzen des Sandfutters, beispielsweise mittels eines Luftstrahles, ist mit einer stärkeren Staub- und Sandaufwirbelung verbunden. Durch den auf das Sandfutter auftreffenden Luftstrahl wird ein Gegenstrom erzeugt, der mit Sandteilchen beladen ist und leicht durch die Durchführungsöffnung des Blasrohres dringen kann und dadurch in der Umgebung der Putzkammer das Arbeiten erschwert.
  • Zweck der Erfindung ist daher, ein Austreten von Sandstaub aus der Putzkammer zu verhindern und für die Durchgangsöffnung des Blasrohres eine Dichtung für den Sandstaub zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung ist der Putzkammer eine Auffangkammer für den Sand vorgelagert und in der Einführungsöffnung dieser Auffangkammer eine ringförmige Düse angeordnet, welche das in der Längsrichtung bewegliche Blasrohr umgibt, derart, daß von dieser Düse ein gegen den längs des Blasrohres wiederkehrenden, mit Sand beladenen Luftstrom gerichteter Gegenstrom ausgeht.
  • An der der ringförmigen Düse gegenüberliegenden Wand der Auffangkammer -ist eine Stopfbüchse als Führung des Blasrohres angeordnet, welche eine Anzahl nebeneinandergelagerter Dichtungsringe enthält, die zwischen sich Kammern bilden, welche mit der Auffangkammer in Verbindung stehen.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ausgeführt. Es stellen dar: Abb. i eine Seitenansicht der gesamten Einrichtung; in der die Kammer zur Aufnahme der Form im Schnitt gezeichnet ist, und die das von einem Wagen getragene Blasrohr zeigt, Abb. 2 einen Querschnitt in größerem Maßstab durch ein Ende der Kammer, aus dem auch das Blasrohr ersichtlich ist, Abb.3 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Abb. 2, Abb. q. einen Längsschnitt durch ein Ende der Form im Innern der Kammer in größerem Maßstab, Abb. 5 einen Querschnitt durch die Form, der die Unterstützung der Form im Innern der Kammer zeigt, und Abb. 6 eine Ansicht des Düsenendes eines Blasrohres in größerem Maßstab.
  • Die Abb. i zeigt eine Halle x, in der eine Rohrform 2 mittels eines auf Schienen laufenden Wagens 3 in eine Kammer q. gebracht wird, die an den Längsseiten mit schwenkbaren Türen ausgerüstet ist, um das Einfahren der sperrigen Rohrform zu ermöglichen. In einer Grube 5 unterhalb der Kammer q. oder an einer beliebigen anderen Stelle ist ein Gebläse 6, das mittels eines Motors 7 angetrieben ist, angeordnet. Saugleitungen 8 führen von dem Innern der Kammer zu dem Gebläse 6.
  • Neben der Kammer4 ist als bewegliche Unterstützung für die Blasrohre i3 ein Wagen g vorgesehen, der zweckmäßig mittels eines Motors =o auf Schienen =i, die parallel zur Rohrachse liegen, verfahrbar angetrieben wird. Auf dem Vorderende des Wagens g befindet sich eine Rohrverzweigung =2, an der ein biegsamer Luftschlauch 14 angeschlossen ist. Die Blasrohre 13 werden nahe der Kammer 4 mit Hilfe von Nutenrollen 15 geführt, die auf einem Bock 16 gelagert sind.
  • In Abb. 4 ist das eine Ende einer Rohrform 2 in größerem Maßstab dargestellt. Die Blasrohre =3 sind auf das ringförmige Sandfutter 18 der Rohrform 2 an dem Flanschende des Rohres =g im Innern der Form gerichtet. An der Endwand 17 der Kammer 4 befindet sich, wie aus Abb. 2 ersichtlich, zum Auffangen des Sandes, ein Gehäuse 2o, das an der Wand 17 mit Hilfe von Winkeleisen 2i befestigt ist. Im Innern des Gehäuses 2o sind zwei Stopfbüchsen 2a vorgesehen, die die Blasrohre i3 umgeben und sie an der Stelle, wo sie in das Innere der Kammer eintreten, unterstützen. In die Endwand der Kammer 4 ist eine Öffnung 23 ausgeschnitten, die im wesentlichen der Form des Gehäuses 2o entspricht. In der Öffnung 23 werden die Stopfbüchsen 21 mittels eines Querträgers 24 unterstützt, der an der Wand 17 der Kammer festgeschraubt ist, sowie durch einen zusätzlichen Querträger 25, der an den Seiten des Gehäuses 2o befestigt ist. Die Stopfbüchsen 22 sind zwischen dem Träger 24 und dem Träger 25 mit ihrem inneren Ende eingeklemmt, und zwar in der Ebene der Wandung i7 der Kammer 4. Der Träger 24 besitzt Bohrungen 26, die etwas größer sind als der Außendurchmesser der Blasrohre a3 und durch welche die Blasrohre 13 in das Innere der Kammer 4 eintreten. Ähnliche Bohrungen 27 sind in dem Träger 25 vorgesehen.
  • Jede der Stopfbüchsen 22 besteht aus einer Büchse 28, die eine Anzahl Dichtungsringe 29 enthält, welche zur Führung für die Blasrohre 1,3 dienen und mit Hilfe von Schrauben 3o in Lage gehalten werden. Zwischen den Dichtungsringen 29 befinden sich ringförmige Hohlräume 31, die mit einer Anzahl radialer Bohrungen 32 mit dem Innern des Gehäuses 2o in Verbindung stehen. Durch diese Bohrungen kann Sand oder Staub aus den Hohlräumen in das Gehäuse gelangen.
  • An der Endwand 33 des Gehäuses'2o sind Verstärkungsplatten 34 und35 mit der Wandung 33 verschraubt. In kreisförmigen Öffnungen der Platten 34 und 35 sitzen zwei Düsen 36, die beide mit den Stopfbüchsen 22 und der Nut der Führungsrollen 15 in einer Linie liegen. Jede Düse 36 besteht aus einer Hülse 37 mit einem Flansch 38, der zwischen die Platten 34 und 35 paßt, sowie einer inneren Hülse 3g, die das Blasröhr 13 umgibt. Ein Rohr 40 führt Druckluft in die Kammer zwischen den beiden Hülsen 39 und 37. Die Mündung 41 der Düse ist so geformt, daß ein Luftstrom an dem Blasrohr 13 in Achsrichtung entlangstreicht und auf die Stopfbüchse 22 gerichtet ist. Die Druckluft des Rohres 4o, die den Düsen 36 zugeführt wird, wird zweckmäßig derselben Quelle entnommen wie die Druckluft in dem biegsamen Schlauch 14 an dem Wagen g. Die Luft wird den Düsen 36 vorteilhaft zu derselben Zeit zugeführt und wird auch zu derselben Zeit abgesperrt wie in den Rohren 13. Die Öffnung 23 in der Wandung 17 der Kammer gestattet, daß beispielsweise Sand oder Staub, die durch die Stopfbüchsen 22 in das Gehäuse eintreten, in die Kammer ¢ zurückgeleitet werden. Sobald der Luftstrahl der Rohre 13, der auf die Sandform 18 der Form 2 gerichtet ist, in Tätigkeit tritt, um das Gußstück =g frei zu machen, entsteht ein entgegengesetzt gerichteter Luftstrahl, der mit Sandteilchen beladen ist und an der Außenseite des Rohres 13 in umgekehrter Richtung, wie die Luft in dem Rohr, auf die Stopfbüchse 22 zuströmt. Wenn keine Vorsichtsmaßregeln getroffen werden, wird dieser Gegenluftstrom die Stopfbüchse außerordentlich schnell abnutzen, so daß ein Sandstrahl durch die Stopfbüchse in die umgebende Atmosphäre gelangt, wodurch die Arbeit in der Nähe der Kammer unerträglich gemacht wird. Unter Benutzung der hier beschriebenen Einrichtung wird dieses vermieden, da der aus den Düsen 34 zugeführte Luftsrom den von der Form 2 wiederkehrenden Strom wirkungsvoll aufhebt und so das Eindringen von Sand in das Gehäuse 2o verhindert. Sand- oder Staubteilchen, die trotzdem an dem Rohr 13 entlang in das Innere der Stopfbüchse 22 gelangen, werden durch dieradialenOffnungen 32 herausgeblasen und am Boden des Gehäuses 2o abgelagert und gelangen durch die Öffnung 23 in der Wandung 17 in das Innere der Kammer.
  • Die Düsen 36 haben einen gewissen Abstand von den Enden der Stopfbüchsen 22, der am besten durch Versuche bestimmt wird, um die gewünschten Ergebnisse zu bringen. Durch den Gebrauch der zusätzlichen Düsen 36 wird die Lebensdauer der Dichtungsringe 29 der Stopfbüchse erheblich verlängert. Wenn auch einige Staub- oder Sandteilchen durch die Stopfbüchse entkommen, so werden sie doch durch das Gehäuse 2o aufgehalten und in das Innere der Kammer 4 zurückgeblasen, von wo sie durch die Absaugvorrichtung 6 abgeführt werden. Eine' Abnutzung der Düsen 36 ist kaum vorhanden. Die größte Abnutzung findet an dem Träger 24 statt, der leicht ausgewechselt werden kann und eine solche Stärke besitzt, daß er lange Zeit vorhält.
  • Abb. 5 zeigt die Lagerung der Form a in der Kammer mit Hilfe von V-förmigen Nuten 42 in den Unterstützungsschienen 43 der Fördereinrichtung. Durch diese Lagerung wird die Form gegenüber den Blasrohren ausgerichtet. Zweckmäßig werden zwei oder mehr Blasrohre mit abgeflachten Enden 44 (Abb. 6) verwendet. Durch die flachen Düsenenden 44 tritt der Luftstrom oder ein anderes Druckmittel breit und bandförmig aus. Infolge der dicht nebeneinander sich befindlichen Blasrohre 13 wird der zwischen ihnen befindliche Sandsteg niedergebrochen und ein verhältnismäßig breiter Schlitz 45 geschaffen.
  • Die Nutenrollen 15, die als Führungen für die Rohre =3 dienen, befinden sich außerhalb der Kammer 5, an einer Stelle, wo sie keiner Abnutzung ausgesetzt sind. Um herumfliegenden Sand in die Nähe der Türöffnungen an den Rändern der Kammer 4 zu vermindern, sind Kappen 46 vorgesehen, die den Raum zwischen den Enden der Form 2 und der Wandung 17 der Kammer 14 abschirmen.
  • Während die Erfindung im Zusammenhang mit einer Kammer zum Auffangen des Sandes beim Zgrstören von Formen beschrieben ist, können die Stopfbüchsen und die damit verbundenen Einrichtungen auch für andere Zwecke Verwendung finden. Auch die spezielle Form der Stopfbüchsen und der Düsen läßt sich in verschiedener Weise abändern, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCI3E: r. Auffangvorrichtung für Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstören von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einführungsöffnung einer der Putzkammer (4) vorgelagerten Auffangkammer (2o) eine ringförmige Düse (36) angeordnet ist, welche das in der Längsrichtung bewegliche Blasrohr (r3) umgibt.
  2. 2. Auffangvorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß an der der ringförmigen Düse (36) gegenüberliegenden Wand der Auffangkammer (2o) eine Stopfbüchse (22) als Führung des Blasrohres (r3) angeordnet ist.
  3. 3. Auffangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfbüchse (22) eine Anzahl nebeneinandergelagerter Dichtungsringe (29) enthält, die zwischen sich Kammern (3x) bilden, welche mit der Auffangkammer (20) in Verbindung stehen.
DEW92403D 1933-08-08 1933-08-08 Auffangvorrichtung fuer Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstoeren von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft Expired DE616680C (de)

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DEW92403D Expired DE616680C (de) 1933-08-08 1933-08-08 Auffangvorrichtung fuer Sand-Luft-Gemische, beispielsweise beim Zerstoeren von zylindrischen Sandformen mittels Druckluft

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DE (1) DE616680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262519B (de) * 1963-07-18 1968-03-07 Peter Stuehlen Fa Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von Gussrohren mit an beiden Enden angegossenen Flanschen aus einer mit Formsand ausgekleideten Schleudergiessform

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1262519B (de) * 1963-07-18 1968-03-07 Peter Stuehlen Fa Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von Gussrohren mit an beiden Enden angegossenen Flanschen aus einer mit Formsand ausgekleideten Schleudergiessform

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