DE95025C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B17/00—Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
- B63B17/06—Refuse discharge, e.g. for ash
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für die zuverlässige Wirkung des im Patent Nr. 68942 beschriebenen Aschenauswerfers ist
es erforderlich, den Druck wasserstrahl gleich zu Beginn mit einer solchen Kraft durch die
Düse austreten zu lassen, dafs dieselbe ausreicht, um die Asche über Bord zu werfen,
so dafs also ein vorübergehendes Ansammeln eines aus nasser Asche bestehenden Schlammes
im Auswurfrohr vermieden wird. Um nun den genannten Zweck mit vollkommener Sicherheit und unabhängig von der Zuverlässigkeit
und Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals zu erreichen, hat der Erfinder
eine automatisch wirkende Vorrichtung zum Ingangsetzen der Düse construirt, welche in
der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 1 bis 7 dargestellt ist. Das Wesentliche dieser neuen
Vorrichtung besteht darin, dafs die Schlufsvorrichtung für die Düsenöffnung in ihrer Bewegung
von einer Kolben- bezw. Federanordnung abhängig gemacht wird, welche unter dem Einflüsse des für das Auswerfen zu benutzenden
Druckwassers steht, und welche erst dann behufs Oeffnung der Ejectordüse in Bewegung
gesetzt wird, wenn das Druckwasser diejenige Pressung erreicht hat, welche zum wirksamen Auswerfen der Asche erforderlich
ist.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung wird der vorstehend genannte Zweck
auf folgende Weise erreicht.
An dem Hahnküken, durch welches die Düse D geöffnet und geschlossen wird, ist ein
Hebel angeordnet, dessen einer Arm F von der am Arm / befestigten Zugfeder H beeinflufst
wird, während der andere Arm G an eine Zugstange J angelenkt ist; letztere ist
mit einem Handgriff b sowie mit einer Nase a
versehen. Von dem Zuleitungsrohr E für das Druckwasser ist eine Nebenleitung N abgezweigt,
die mit einem Dreiwegehahn OPS versehen ist und in den Cylinder L mündet,
in welchem ein Kolben K angeordnet ist, der mit seinem Theil e den in c geführten Theil
der Zugstange J umfafst und unter der Wirkung der Feder M steht.
Im Ruhezustande ist die Stange J der Wirkung der Feder H entgegen emporgehoben und
mit der Nase α auf das Consol C gestützt (punktirte Stellung Fig. 1). Soll nun Asche aus
dem Trichter A durch die Rohre B und C hindurch ausgeworfen werden, so wird das
Pumpwerk für die Erzeugung des Druckwassers in Thätigkeit gesetzt und nach Schlufs des
Trichters A durch Drehung des Handgriffes P die Verbindung zwischen dem Cylinder L und
der Zweigleitung N bezw. der Druckwasserleitung E hergestellt. Die Feder M ist nun so
regulirt, dafs dieselbe von dem auf dem Kolben K lastenden Druck erst dann überwunden
wird, wenn das Druckwasser die zum wirksamen Auswerfen der Asche erforderliche
Pressung erhalten hat. Ist letzterer Fall eingetreten , so bewegt sich der Kolben K nach
rechts (Fig. 2), löst die Nase α aus, so dafs die Feder H den Hebelarm F G plötzlich
in die voll ausgezogene Stellung (Fig. 1) überführt und dadurch die Düse D öffnet. Die
Asche wird alsdann durch den plötzlich unter starker Pressung eintretenden Wasserstrahl ausgeworfen.
Ist dies geschehen, so wird die Stange J von Hand wieder in die punktirte
Stellung (Fig. 1) gebracht und dadurch die Düse geschlossen, alsdann dreht man den
Handgriff P so, dafs die Bohrung des Hahnes den Cylinder L mit dem Abflufsrohr 5 in Verbindung
setzt, das Rohr N hingegen abschliefst, worauf die Feder M den Kolben K in seine
Anfangsstellung zurückführt.
Die Aschentrichter können übrigens paarweise in den Schottwänden in der Weise angeordnet
werden, wie es in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die Trichter A A bilden in
diesem Falle gewissermafsen einen einzigen Trichter mit zwei durch eine Kette h verbundenen
Deckeln f und sind central in der Wand R angebracht. Diese Anordnung hat
zur Folge, dafs, wenn man den einen Deckel f öffnet, der andere Deckel f durch die Kette h
fest geschlossen gehalten wird, so dafs stets eine vollkommene Dichtung stattfindet, der
Zweck der Schottwände also nicht beeinträchtigt wird. Für die praktische Anwendung der vorliegenden
Erfindung ist ein solcher Trichter aus dem Grunde von besonderem Vortheil, weil man auf diese Weise aus zwei getrennten
Räumen die Asche mit nur einem einzigen Auswerfer entfernen kann.
In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform des vorliegenden Erfindungsgegenstandes dargestellt, welche in folgender
Weise construirt ist.
Die Verschlufsstange 7 für die Düse D ist mit einem Differentialkolben K1 K'2 verbunden,
dessen beide Arbeitsflächen durch die Leitung NN1N- von der Zuleitung für das Prefswasser
unter Druck gesetzt werden können. Soll Asche ausgeworfen werden, so bringt man den Handgriff P des Dreiwegehahnes O P S in
die in Fig. 5 gezeichnete Stellung; das Druckwasser fliefst vom Rohr E durch die Leitung N
zu dem Cylinder L und durch die Leitung Ni
in das Ventil, dessen Körper 3 durch eine Feder 2 auf seinen Sitz niedergedrückt wird.
So lange die Pressung des Druckwassers nicht ausreicht, um die Feder 2 zu überwinden, kann
das Druckwasser nur auf die hintere kleinere Arbeitsfläche des Differentialkolbens K1 K'2
wirken, so dafs unter gleichzeitigem Einflufs der Feder M die Düse D fest geschlossen gehalten
wird. Hat jedoch das Druckwasser die zum Auswerfen der Asche erforderliche Pressung
erreicht, so überwindet dasselbe die Feder 2, fliefst durch die Leitung N'2 zur vorderen gröfseren
Fläche des Arbeitskolbens K1 K'2 und drückt letzteren unter gleichzeitiger Oeffnung der Düse D
zurück, worauf das Auswerfen der Asche stattfindet. Ist letzteres geschehen, so dreht man
den Hebel P derart, dafs der Raum vor dem Kolben K1 K'2 mit dem Ablafsstutzen S in Verbindung
kommt, worauf die Feder M im Verein mit der Wirkung des Druckwassers den Kolben
K1 K'2 wieder in die in Fig. 5 gezeichnete
Stellung vorschiebt und dadurch die Düse wieder verschliefst.
An dem Rohr B wird zweckmäfsig noch ein Luftventil 5 angebracht, dessen Körper 6
mit einer Feder 10 belastet ist, wie Fig. 6 dies erkennen läfst. Durch dieses Ventil wird vermieden,
dafs sich im Trichter A bezw. im Rohr B ein für das Auswerfen schädliches
Vacuum bildet, wie es bei anderen älteren Apparaten der Fall ist, bei denen ein solches Luftventil
überhaupt fehlt, oder aber am Rohr C angeordnet ist.
In der Fig. 7 endlich ist noch eine besondere Verschlufsvorrichtung für die Düse D dargestellt.
Dieselbe besteht aus einer einfachen Klappe i, welche um j drehbar ist und
mit ihrem Arm k in einen Schlitz / !einer Stange η eingreift; letztere wird durch die am
Arm χ vorgesehene Zugfeder n> und den doppelarmigen Hebel ρ r im Ruhezustande in
der emporgehobenen Stellung gehalten, so dafs also die Düse geschlossen bleibt. Dieser
Apparat kann durch die Zugstange J1 von Hand oder gegebenenfalls auch automatisch durch
eine Vorrichtung bethätigt werden, welche der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ähnlich ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Bethätigen des durch Patent Nr. 68942 geschützten Aschenauswerfers, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Kolbens (K bezw. K1K2J, welcher direct oder durch einen Uebertragungsmechanismus auf die Verschlufsvorrichtung der Auswerfdüse einwirkt und derart unter den Einflufs des zum Auswerfen dienenden Druckwassers gesetzt ist, dafs derselbe die Düse erst öffnet, nachdemlangt hat..
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bestehend aus dem vermittelst eines Zweigrohres (N) unter Druckwasser gesetzten und durch eine Feder (M) belasteten Kolben (K) und einer an den Hebel (G F) des Absperrorganes für die Düse angreifenden Zugstange (J), welche mit einem bei geschlossener Düse auf dem Consol (C) sich stützenden Anschlage (a) versehen ist und welche beiihrer Freigabe den Hebel (G F) der Wirkung der Zugstange (H) überläfst.
Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι, bestehend aus einem durch eine Feder (M) belasteten Differentialkolben (K1 K^) und einer von der Druckwasserleitung abgezweigten Nebenleitung (N N1 N2), in welche ein durch eine Feder (2) belastetes Ventil (3) eingeschaltet ist.In Verbindung mit dem im Patent Nr. 68942 geschützten Aschenauswerfer die Anordnung von in den Schottwänden liegenden doppelten Aschentrichtern (A A), deren Deckel (ff) derart mit einander verbunden sind, dafs immer nur einer geöffnet werden kann, zum Zweck, unter vollständiger Dichthaltung der Schottwand die Asche aus zwei getrennten Räumen durch nur einen Auswerfer entfernen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE68942T | 1892-04-12 | ||
| DE95025T | 1897-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95025C true DE95025C (de) | 1897-11-18 |
Family
ID=61627971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189795025D Expired DE95025C (de) | 1892-04-12 | 1897-04-27 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95025C (de) |
-
1897
- 1897-04-27 DE DE189795025D patent/DE95025C/de not_active Expired
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