DE19504C - Neuerungen an Flugapparaten - Google Patents

Neuerungen an Flugapparaten

Info

Publication number
DE19504C
DE19504C DENDAT19504D DE19504DA DE19504C DE 19504 C DE19504 C DE 19504C DE NDAT19504 D DENDAT19504 D DE NDAT19504D DE 19504D A DE19504D A DE 19504DA DE 19504 C DE19504 C DE 19504C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
wings
air
innovations
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19504D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. W. brearcy in London
Publication of DE19504C publication Critical patent/DE19504C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters
    • B64C33/02Wings; Actuating mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1882 ab.
Bei vorliegender Erfindung soll der Flug eines Vogels naturgetreu nachgeahmt werden, und zwar bis in die einzelnen Schwingungen der mehr oder weniger biegsamen Federn des Flügels, indem die Flugfedern, je näher sie dem Körper des Vogels, desto steifer sind und um so weniger Wellenschlag hervorrufen.
Der Flugapparat besteht aus dem hohlen Körper a, Fig. 1, 3, 6 und 7, an welchem durch Scharniere b die Flügel c befestigt sind; in die Oesen g und h greifen die Gummiseile d ein. Diese Gummiseile befinden sich, wenn die Flügel gesenkt sind, im ungespannten Zustand und haben dann auch das Bestreben, die Flügel in gesenkter Richtung zu halten. Soll nun der zum Heben nöthige Flügelschlag erfolgen, so wird dies (s. Fig. 6 und 7) auf folgende Weise bewirkt: Im Körper α ist eine Winde i mit Trommel k aufgestellt, von welcher Drahtseile e und f über Rollen IV mm} laufen, die in ihrem Endpunkt mit Oesen η an den Flügeln c befestigt sind. Die Rollen Vm1 sind um einen Bolzen ο drehbar, welcher am Ende der Streben p gelagert ist. Sobald nun an der Kurbel q eine mechanische Kraft wirkt, bewirken die Räder r und ί eine Drehung der Trommel k, wobei die Seile e und f in Richtung der Pfeile aufgewickelt werden. Je mehr sich aber die Seile e und f aufwickeln, desto mehr fangen die Gummischnüre d an, sich zu dehnen. Diese Spannung steigt so lange, bis der Flügel seine höchste Stellung (wie punktirt angedeutet C1 ä{) erreicht hat; in demselben Augenblick ziehen sich die Gummischnüre dl dadurch, dafs die Seile e und / vermittelst einer Ausrückvorrichtung wieder abrollen können, zusammen, bis sie in den ungespannten Zustand d kommen, und ziehen dabei zu gleicher Zeit die Flügel selbsttätig nach unten. Durch dasselbe Spiel, welches in sehr schneller Weise vor sich geht, erfolgen die nächstfolgenden Schwingungen.
Der Flügelarm D, Fig. 4, ist nicht aus einem vom Körper A aus spitz zugehenden Ganzen gebildet, sondern er besteht aus mehreren ■ einzelnen Stücken biegsamen und doch in gewisser Beziehung steifen Rohres. Die Anfertigung eines solchen Flügelarmes ist folgende:
Es werden zuerst z. B. zwei gleich lange Rohrenden neben einander gelegt; diesen reihen sich zwei andere, kürzere an, diesen ein drittes Paar noch kürzerer u. s. w. Dadurch, dafs diese Rohre von verschiedener Länge neben einander gebracht werden, entsteht ein Flügelarm, der zwar überall biegsam ist, der aber an jeder Stelle eine andere Biegsamkeit besitzt als an der vorhergehenden. Je näher dem Körper, desto mehr Rohrenden im Flügelarm und desto geringer die Schwingungsfähigkeit. Diese verschiedenen Schwingungen theilen sich in bestimmten Schichten dem Stofftheile des Flügels mit, und erhält man so genau dieselben wellenartigen Schwingungsverhältnisse wie beim Flügel eines Vogels. Die Rohre des Armes sind mit Bindfaden bezw. Draht zusammengeschnürt, und zwar so, dafs bei jeder Umschlingung des Ganzen ein Knoten befestigt wird, um ein etwaiges Lösen des ganzen Fadens beim Springen einer einzigen Schleife zu verhüten. Der Flügel hat ein Scharnier a, welches dazu dient, den Flügel, wenn der Apparat aufser Gebrauch gesetzt wird, umklappen zu können; sobald der-

Claims (1)

  1. selbe in die Luft steigen soll, wird eine Hülse iK über das Scharnier geschoben, um den Flügel an der Scharnierstelle genügend steif zu halten. Um dem ganzen Apparat den ersten Impuls zum Flügelschwingen zu geben, wird er auf einen kleinen Wagen gelegt, der so eingerichtet ist, dafs ohne weiteres Festhalten der Apparat fest liegen bleibt. Der Wagen mit aufgelegtem Apparat wird alsdann eine schiefe Ebene E heruntergeschoben, wobei der Luftstrom auf die untere Seite der Flügel hebend wirkt, während die beiden Schnüre bezw. Spiralen d entgegengesetzt wirken. Es soll so der Apparat gehoben werden, während der Wagen unter ihm fortrollt. Sobald sich der Apparat ohne Unterstützung in der Luft hält, tritt die Wirkung des Bewegungsmechanismus, wie in der Zeichnung erläutert ist, in Kraft.
    Patent-Ansρrüche:
    Bei Flugapparaten
    stehend in:
    die Neuerungen, be-
    a) der Construction eines Flügelarmes aus mehreren Rohrtheilen, wie in der Beschreibung gesagt, behufs Erzielung verschiedener Schwingungsfähigkeiten im Flügel selbst;
    b) der Aufwärtsbewegung der Flügel durch ein Hebelwerk oder eine Seilanordnung, die oberhalb des Körpers angebracht ist, die Flügel aber von unten hebt, und die Anbringung zweier Federn zum schnelleren Zurückziehen der Flügel;
    c) der Verwendung eines auf schiefer Ebene laufenden Wagens zum ersten Inbewegungsetzen der Flügel.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT19504D Neuerungen an Flugapparaten Active DE19504C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19504C true DE19504C (de)

Family

ID=296313

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT19504D Active DE19504C (de) Neuerungen an Flugapparaten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19504C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3033590A1 (de) Ball- oder kugelspielgeraet
CH427607A (de) Turnkatapult
DE19504C (de) Neuerungen an Flugapparaten
DE21614C (de) Durch Stromkraft betriebene Kraftmaschine
DE592653C (de) Einrichtung fuer Koerperuebung und Volksbelustigung
DE2331528C2 (de) Kegelaufstellmaschine
DE49093C (de) Flugvorrichtungen
DE103105C (de)
DE2165488C3 (de) Gymnastikgerät
DE120499C (de)
DE206239C (de)
DE164414C (de)
AT124669B (de) Anzeigevorrichtung für Waagen.
DE265214C (de)
DE222763C (de)
DE544180C (de) UEbungsvorrichtung fuer Golf oder Hockey
DE103107C (de)
DE5236C (de) Apparat zur Verwendung der Dehnbarkeit elastischer Gummischnüre oder Bänder. i
DE102694C (de)
DE20610C (de) Horizontal umlaufender Windmotor
DE932347C (de) Flugzeug mit wenigstens einem Paar zum Rumpf feststellbaren Schlagfluegeln
AT22493B (de) Wurfgerät zum Emporwerfen und Herumschleudern lebender Tiere.
DE227243C (de)
DE196611C (de)
DE225436C (de)