DE193764C - - Google Patents
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- DE193764C DE193764C DENDAT193764D DE193764DA DE193764C DE 193764 C DE193764 C DE 193764C DE NDAT193764 D DENDAT193764 D DE NDAT193764D DE 193764D A DE193764D A DE 193764DA DE 193764 C DE193764 C DE 193764C
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- chamber
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Aa. GRUPPE
in LINDEN, Ruhr.
Zusatz zum Patente 190124 vom 3. April 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1907 ab. Längste Dauer: 2. April 1921.
Bei den unermüdlichen Bestrebungen der Bergleute, die Sicherheitsgrubenlampen unbefugter
Weise zu öffnen, und bei ihrem oft außerordentlichen Geschick, die normal nur
magnetisch lösbaren Verschlüsse zu entriegeln, erscheint es zweckmäßig, nicht das Bestreben
auf Herstellung eines möglichst verwickelten Verschlusses zu lenken, sondern mit einem
solchen einfacher Art eine Anzeigevorrichtung unbefugter Öffnungsversuche zu verbinden.
Eine solche Anordnung schreckt dann von vornherein von den erwähnten Bestrebungen
ab oder macht wenigstens · mit dem ersten Eöffnungsversuch die Verriegelung zu einem
iS^starren System, das nun nicht einmal mehr
auf die normale Weise, nämlich durch Anlegen eines Magneten, geöffnet werden kann;
außerdem ist der Schuldige leicht festzustellen. Die Erfindung betrifft die Vereinigung einer
Anzeigevorrichtung mit magnetisch lösbaren Verriegelungen der in dem Patent 190124
gekennzeichneten Art. Die Bergleute versuchen diese durch bestimmt geführte Schläge
auf den Lampenverschraubungsring oberhalb der Lagerung des Sperriegels und durch un-"
mittelbar anschließende Verdrehung beider Lampenteile gegeneinander zu öffnen. Wird
nun gemäß der Erfindung an dieser Stelle ein Stift eingesetzt, der durch Reibung in
seiner Normallage gehalten wird, in der er ein wenig über die Ebene des Ringes herausragt,
während er mittelbar oder unmittelbar in die Kammer des Sperriegels hineinragt, so
tritt die gewünschte Wirkung ein. Ist der Arbeiter zunächst mit der Vorrichtung nicht
vertraut, so wird bei den üblichen Öffnungsversuchen der Stift durch die Schläge, die,
wenn sie nicht von vornherein wirkungslos sein sollen, nur an der bestimmten Stelle und
in bestimmter Richtung erfolgen können, in die Kammer hineingetrieben und keilt dort
den Sperriegel in dem einen oder anderen Sinne fest. Die Lampe kann dann erst nach
Ablöten des Verschlußbleches der Riegelkammer geöffnet werden. Kennt der Bergmann
die Anordnung, so wird er sich wohl hüten, die Lampe durch derartige Schläge
zu öffnen zu suchen, die aber allein für Verriegelungen der angegebenen Art eine Gefahr
bieten.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Anordnung in Fig. I
mit betriebsmäßig eingestellter, in Fig. 2 mit in der erläuterten Weise zur Wirkung gebrachter
Anzeigevorrichtung, beide Male im Schnitt durch die magnetisch lösbare Verriegelung.
In der im Verschraubungsring a einge-,
arbeiteten, mit dem Blech b' abgeschlossenen Kammer b ist der Sperriegel c gelagert, der
durch die Feder d stetig in die Riegelstellung gedrängt wird, in der er in eine Ausnehmung
e des Lampentopfes f eingreift und so das Offendrehen der Verschraubung von
Lampenunterteil und -oberteil hindert. Das normale Öffnen findet durch Anlegen eines
entsprechend starken Magneten an das Polstück g bei vorher wieder etwas zusammengeschraubter
Lampe statt, wobei sich der
ίο Sperriegel c in die in Fig. ι punktiert gezeichnete
Stellung bewegt.
In einer Bohrung des Polstückes g ist nun in der Schlagrichtung, d. h. senkrecht zur
Ebene des Verschraubungsringes a, der Stahlstift h geführt, gegen dessen keilförmig angespitzten
Kopf sich der in einer zur ersten schräg gerichteten Bohrung gleitende Stift i
legt. Im Normalbetriebe steht dann der Stift h einige Millimeter über den Verschraubungsring
α hinaus, so daß die Einzelteile der Anordnung die in Fig. ι dargestellte gegenseitige
Lage haben. Wird nun in der erwähnten Weise der Stift h heruntergeschlagen, so
treibt er unter Keilwirkung den Stift i nach vorn, so daß dieser in die Kammer b eintritt
(Fig. 2); der Sperriegel c wird damit vollkommen festgelegt. Ein etwa noch denkbares
Wiederherausziehen des Stiftes h läßt eine Einwirkung auf den Stift i immer noch
nicht zu. Der Verschluß bleibt verkeilt und kann nur nach Ablöten des Deckbleches b'
wieder in betriebsfähigen Zustand gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Magnetisch lösbare Verriegelung für Grubenlampen nach Patent 190124, gekennzeichnet durch einen in die Kammer für den Sperriegel hineinragenden, nach außen um ein geringes Maß vorstehenden Stift, der durch auf den Verschluß geführte Schläge vollends in die Kammer hineingetrieben wird und hier den Sperrriegel gegen jede Bewegung verkeilt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193764C true DE193764C (de) |
Family
ID=456967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193764D Active DE193764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193764C (de) |
-
0
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