DE193359C - - Google Patents

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DE193359C
DE193359C DE1906193359D DE193359DA DE193359C DE 193359 C DE193359 C DE 193359C DE 1906193359 D DE1906193359 D DE 1906193359D DE 193359D A DE193359D A DE 193359DA DE 193359 C DE193359 C DE 193359C
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chain
housing
piecing
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DE1906193359D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/42Rammers separate from breech-block

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

vvii bet
öincjt'j^ütjf bet Sc filz. itwkviARaisc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 193359 KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Kettenansetzer für Geschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Kettenansetzer für Geschütze, deren Kette aus ihrer Streckläge nur in einem einzigen Sinne aufgewunden werden kann.
Bekannte Ansetzer dieser Art machen für den aus dem Ansetzergehäuse ausgetretenen Teil der Kette eine Führung erforderlich, die bei dem Gegenstande der Erfindung entbehrlich ist. '
ίο Auf der Zeichnung "ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt'
Fig. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Ansicht des Ansetzers,
Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von links gesehen, und
Fig. 3 einen Teil des Ansetzers in Oberansicht.
Die den Ansetzerteller A tragende Gelenkkette besteht aus äußeren Laschen B, inneren Laschen E und Gelenkbolzen C. Zwischen den Laschen sind auf den Bolzen C Rollen D vorgesehen. Ein Paar der Laschen B bildet ein Stück mit dem Ansetzerteller A. Die freien Enden dieses J Laschenpaares und die beiden Enden der übrigen äußeren Laschen B sind nun mit einer Anschlagfläche bl versehen, die sich gegen die Anschlagfläche b1 der benachbarten Lasche B stützt, wenn die Kette die Strecklage !einnimmt. Hierbei befinden sich die Anschlagflächen bl unterhalb der durch die Achsen ,der Gelenkbolzen C gelegten Ebene. Im übrigen sind« die Laschen B so gestaltet, daß die Kette in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise in dem Ansetzergehäuse F aufgewunden werden kann. Dieses Gehäuse besitzt eine Führung/1 für die auf den Gelenkbolzen C vorgesehenen Rollen D. Das äußere Ende der Führung/1 verläuft geradlinig, während ihr übriger Teil spiralförmig gestaltet ist. Dieser letztere Teil der Führung /' liegt oberhalb der wagerechten'*Ebene, in welcher sich der Ansetzerteller A beim Ein- und Ausschieben des Ansetzers bewegt.
In dem Gestelle G des Ansetzers ist die mit zwei Handkurbeln K ausgerüstete Welle J eines Kettenrades H gelagert, welches durch einen in der unteren Wandung des geradlinigen Teiles der Führung /' vorgesehenen Ausschnitt /2 (Fig. i) hindurchgreift und mit der Kette in Eingriff steht.
, Irn Ruhezustande ist die Ansetzerkette vollständig in das Gehäuse F eingeschoben. Hierbei sind die Anschlagflächen b1 derjenigen Laschen B, deren Bolzen C in dem spiralförmigen Teile der Führung /' ruhen, außer Berührung mit der benachbarten Anschlagfläche b1.
Beim Ansetzen der Munition wird die Ansetzerkette vermittels des /Antriebes K, J, H ausgeschoben. Wenn hierbei die betreffenden Laschen B aus dem spiralförmigen Teile der Führung fl in deren geradlinigen Teil übertreten, gelangen ihre Anschlagflächen b1 zur Anlage an die Anschlagflächen der benach-

Claims (2)

harten Laschen B. Die Kettenglieder gehen somit beim Ausschieben des Ansetzers nacheinander in diejenige Lage über, die der Strecklage der Kette entspricht. Diese Lage behält der aus dem Gehäuse F ausgetretene Teil der Kette unter dem Einflüsse des Eigengewichtes der Kettenglieder bei. Auf diese Weise wird lediglich durch die Anordnung des Ansetzergehäuses in Verbin- ίο dung mit einer besonderen Formgebung einzelner notwendiger Teile der Kette eine den Ansetzerteller stützende Führung zwischen dem Ansetzergehäuse und dem Laderaum des Geschützrohres entbehrlich gemacht. Auch kann der vorliegende Ansetzer in bezug auf die Ladeachse des Geschützrohres so angeordnet werden, daß der Ansetzerteller beim Ansetzen außer Berührung mit der Wandung des Laderaumes bleibt, so daß Beschädigungen dieser Wandung vermieden werden. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Kettenansetzer für Geschütze, dessen Kette aus ihrer Strecklage nur in einem einzigen Sinne aufgewunden werden kann, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung des Ansetzergehäuses (F), daß der aus dem Gehäuse (F) ausgetretene Teil der Kette sich unter dem Einflüsse des Eigengewichtes der Kettenglieder in der Strecklage befindet.
2. Ausführungsform des Kettenansetzers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Laschenreihen (B) der Kette Anschlagflächen (bτ) besitzen, die sich bei ausgeschobenem Ansetzer gegen die benachbarten Anschlagflächen zu stützen vermögen und dabei unterhalb der durch die Achse der Gelenkbolzen (C) der Kette gelegten Ebene liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
DE1906193359D 1906-11-29 1906-11-29 Expired - Lifetime DE193359C (de)

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AT33468D AT33468B (de) 1906-11-29 1907-09-12 Kettenansetzer für Geschütze.

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