DE193281C - - Google Patents
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- DE193281C DE193281C DENDAT193281D DE193281DA DE193281C DE 193281 C DE193281 C DE 193281C DE NDAT193281 D DENDAT193281 D DE NDAT193281D DE 193281D A DE193281D A DE 193281DA DE 193281 C DE193281 C DE 193281C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F71/00—Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
- D06F71/18—Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
- D06F71/22—Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing collars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl93281 -
KLASSE Bd. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, mittels der die Ecken 'von Stehkragen auf
maschinellem Wege angerollt werden. Es kommt darauf an, daß der Kragen mit den
anzurollenden Ecken zwischen zwei Stempel gebracht wird, die gegeneinander beweglich
und mit zueinander schrägen und dabei gewölbten Biegekanten versehen sind. Werden
beide Stempel gegeneinander bewegt, so erfassen die gewölbten und irgendwie angewärmten
Biegekanten die Kragenecken und rollen sie in der gewünschten Weise an. Auf
diese Art können bei einem. Kragen beide Ecken gleichzeitig angebügelt werden. Die
Größe der Eckenanbiegung bestimmt sich durch Anschlag des Kragens gegen den einen oder
beide Biegestempel. Die Anwendung der neuen Maschine für alle Stehkragensorten und
alle Größen der Eckenanbiegnng wird ermöglicht, wenn die Begrenzungsanschläge verstellbar
angeordnet werden. Durch einfache Verstellung der Anschläge hat man es dann an der Hand, die Anbiegung der Kragenecken
beliebig groß zu wählen.
Die Maschine selbst kann in ihrem Aufbau zweckmäßig so eingerichtet sein, daß der
obere Biegestempel, der vorteilhaft selbsttätig durch ein federndes Mittel in die Anfangslage
zurückbewegt wird, am unteren Stempel mittels eines Ansatzes geführt ist. Dadurch
wird erreicht, daß die beiden Biegestempel stets genau die gleiche Lage gegeneinander
einnehmen. Der Führungsansatz kann ferner gleichzeitig dazu dienen, die freien Kragenenden
in gewissem Abstand voneinander zu halten und so die gleichmäßige Durchführung der Arbeitsweise der Maschine zu sichern.
Das Einlegen der zu bügelnden Kragen wird wesentlich erleichert, wenn die Flächen der
Stempel, gegen die sich der Kragen stützt, nach der Einführungsseite zu in schiefer
Ebene liegen, so daß der schräg emporstehende Kragen größtenteils freiliegt und bequem erfaßt werden kann.
Es ist ferner wesentlich, daß der eine Biegestempel ziehend oder glättend auf die Kragenecken
zur Wirkung kommen kann, sofern er nur genügend weit gegen den anderen heranbewegt
wird. Es ist wichtig, daß in jedem Falle mit Sicherheit ein Umknicken der anzubiegenden
Ecken durch die gewölbten Biegekanten verhindert wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
■■ .
Fig. ι ist eine und
Fig. 2 eine andere teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen Teils der Maschine.
Fig. 3 und 4 zeigen die Arbeitsweise der Biegestempel in Seitenansicht und im Grundriß;
hierbei ist Fig. 3 ein Schnitt nach I-1 der Fig. 4, und Fig. 4 ein Schnitt nach //-//
der Fig. 3.·
Fig. 5 ist eine Vorderansicht der beiden Biegestempel in der Ruhelage, von der Einführungsseite
für den Kragen her gesehen.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den oberen Biegestempel nach III-III der Fig. 3.
Die dargestellte Maschine besteht im wesentlichen aus dem Untergestell ι und dem Oberbau
2, an dem die unteren Biegekanten für die Kragenecken angeordnet sind. Diese Biegekanten
werden bei dem Beispiel durch zwei Körper 3, 4 gebildet, deren eine Längskante 5
gemäß Fig. 3 und 4 gewölbt oder abgerundet ist. Ferner ist die Anordnung so getroffen,
daß sich die-beiden Körper 3, 4 mit der gewölbten
Kante 5 gegeneinander verjüngen und abschrägen, wie aus Fig. 4 und 5 deutlich zu ersehen. Zwischen den Körpern 3 und 4
befindet sich ein Ansatzstück 6, das die Oberfläche der Biegekörper 3, 4 überragt (Fig. 5).
Die Befestigung der Teile 3, 4 und 6 an dem Gestell 2 erfolgt zweckmäßig durch Schrauben,
um eine leichte Auswechselung zu ermöglichen.
Den unteren Biegekörpern 3, 4 entspricht
der obere Biegestempel 7. Dessen Kanten 71 sind, natürlich in umgekehrter Lage, den
Biegekanten 5 der Körper 3, 4 angepaßt und ebenfalls abgerundet. Im übrigen liegen die
beiden Kanten 71 schräg zueinander (Fig. 4). Bei dieser Ausführung der Stempel ergibt
sich, daß bei niederbewegtem Stempel 7 beide Biegekörper unter Belassung eines kleinen
Zwischenraumes χ (Fig. 4) genau aufeinander passen. Der obere Stempel 7 kann aus einem
Stück bestehen. Mittels eines Schlitzes 8 wird er an dem Ansatzstück 6 der unteren Biegekörper
bei seiner Hin- und Herbewegung geführt, so daß die größte Sicherheit gegen seitliche
Ausbiegungen gewährleistet ist.
' Um das Einlegen eines Kragens zwischen die Biegestempel zu erleichtern,, bilden die Stützflächen α des unteren und die Druckflächen b des oberen Biegestempels nach der Einführungsseite zu eine schiefe absteigende Ebene. Der Kragen 9 steht dann schräg zur Ebene der Grundplatte zwischen den Stempeln und liegt größtenteils frei, kann also bequem erfaßt und zurecht gerückt werden.
' Um das Einlegen eines Kragens zwischen die Biegestempel zu erleichtern,, bilden die Stützflächen α des unteren und die Druckflächen b des oberen Biegestempels nach der Einführungsseite zu eine schiefe absteigende Ebene. Der Kragen 9 steht dann schräg zur Ebene der Grundplatte zwischen den Stempeln und liegt größtenteils frei, kann also bequem erfaßt und zurecht gerückt werden.
Die Niederbewegung des oberen Stempels erfolgt bei der dargestellten Maschine mittels
eines nicht dargestellten Fußtrittes, der durch das Zugorgan 10 bei 11 an dem den Stempel 7
tragenden Schwinghebel 12 angreift. Die Rückbewegung des Stempelhebels 12 in die
Anfangslage erfolgt selbsttätig durch eine zwischen Gestell und Hebel 12 geschaltete
Feder 13. An Stelle einer Feder, die beliebig gestaltet sein kann, kann selbstverständlich
irgendein anderes federndes Mittel, z. B. ein Gummipuffer, verwendet sein.
Der untere zweiteilige Biegestempel 3, 4 wird durch Gasflammen 14 angeheizt. Die
Speisung dieser Flammen erfolgt durch ein Zuleitungsrohr 15, das in einem am Gestellteil
2 angeordneten Gehäuse 16 sich befindet.
Das Gehäuse 16 ist mit Aussparungen 19
versehen, die der Luft freien Eintritt gestatten und den Abzug der heißen Verbrennungsgase
ermöglichen·. Um das Zugorgan 10 vor der Einwirkung der Hilze möglichst zu
schützen, befindet sich im Gehäuse 16 eine Röhre 20, durch die das Organ 10 hindurchgeführt
ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Der Kragen 9, dessen Ecken angerollt werden sollen, wird gemäß Fig. 5 (strichpunktierte
Linien) .so zwischen die Stempel 7 und 3 und 4 gelegt, daß bei Niederbewegen des
Biegestempels 7 die Ecken des Kragens durch die gewölbten Schrägkanten 5 und 71 der
Stempel erfaßt und in der gewünschten Weise angebügelt werden.
Fig. 3 zeigt eine bereits angerollte Kragenecke nach Wiederhochgang des oberen Stempels
7, während aus Fig.. 4 ersichtlich ist, wie die Kragenecken zwischen die Biegekanten
beider Stempel 3, 4 und 7 eingeklemmt werden. Der obere Stempel 7 wirkt beim Niedergang
gewissermaßen ziehend und dadurch glättend auf die Kragenecken ein und verhindert
ein Knicken und scharfkantiges Falten. Es ist ersichtlich, daß mit jedem Arbeitsgang
der Maschine beide Ecken eines Stehkragens gleichzeitig angerollt werden.
Der Kragen stößt beim Einlegen in die Maschine gegen die Anschläge 21 an der
Außenkante der Biegestempel 3, 4 (Fig. 3 bis 5). Es dienen diese Anschläge 21 zur Bestimmung
der Größe der Eckenanbiegungen. Wenn sie ihre Lage beibehalten, so wird bei allen Kragen
die Anrollung der Ecken dieselbe Größe haben.
Um die Eckenanrollung beliebig zu verändern, sind bei dem dargestellten Beispiel die
Anschläge 21 mittels Schlitzes 22 verstellbar an den Biegekörpern gelagert. Sie können,
wie aus Fig. 3 zu ersehen, beliebig weit hin und her geschoben und mittels der Stellschraube
23 festgestellt werden. Man hat es hierbei in der Hand, je nach der Einstellung des Anschlages 21 den Abstand zwischen
Oberkante, Kragen und Außenkante 24 der Körper 3, 4 beliebig zu verändern. Es ist
ersichtlich, daß sich dabei auch der Wirkungsbereich der gebogenen Kanten der beiden
Stempel auf die Kragenecken verändert, so daß je nach Wahl große oder kleine Rollecken
hergestellt werden können.
Der Führungsansatz 6 hält die beiden Kragenecken, wie insbesondere aus Fig. 4
und 5 zu erkennen ist, im richtigen Abstand voneinander und verhindert so, daß die eine
Ecke mehr als die andere angerollt wird.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung noch abgeändert ausführen. Dies gilt-insbesondere
von der Bauart der Maschine. Anstatt nur den einen Stempel beweglich zu machen,
können beide Stempel gleichmäßig gegenein-
ander bewegt werden. Jeder Biegestempel kann ferner aus einem .oder aus mehreren Stücken
bestehen. Die Heizvorrichtung für die Stempel kann beliebiger Art sein. Die Stempel
könnten z. B. durch Glühstoff angewärmt werden. Zum Antrieb der Maschine kann in
beliebiger Weise Hand-, Fuß- oder mechanischer Kraftantrieb vorgesehen sein. In jedem
Falle ist es wesentlich, daß das Anrollen der ίο Kragenecken bei Stehkragen auf mechanischem
Wege durch zwei Biegestempel mit gewölbten und zueinander schrägen Biegekanten bewirkt
wird.
Claims (5)
- *5 Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Anrollen der Ecken von Stehkragen, aus zwei gegeneinander beweglichen Preßteilen bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßteile als Stempel ausgebildet sind, die mit zueinander schrägen und gewölbten Biegekanten versehen sind und mittels letzterer beim Zusammenpressen der Stempel die Anrollung der Kragenecken bewirken.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Kragen als Stützung dienenden Flächen der Stempel (3, 4 und 7) nach der Einführungsseite der Kragen und nach außen zu in schiefer Ebene verlaufen.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Eckenanrollung durch Anschlag des Kragens gegen den einen oder beide Biegestempel bestimmt wird.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsanschläge (21) an dem einen Biegestempel (3, 4) verstellbar sind.
- 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Biegestempel (7) am unteren Stempel (3, 4) mittels eines Ansatzes (6) geführt ist, der die Ecken des Kragens in bestimmtem Abstand voneinander hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. GEbRUfiKT in der reichsBrückerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193281C true DE193281C (de) |
Family
ID=456530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193281D Active DE193281C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193281C (de) |
-
0
- DE DENDAT193281D patent/DE193281C/de active Active
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