DE200735C - - Google Patents

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DE200735C
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DE
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collar
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pressing
pressing surfaces
folding strips
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DENDAT200735D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/22Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 200735 KLASSE Sd. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Umbiegen und Pressen der Ecken an Kragen mit kniehebelartig wirkendem, durch Überschreitung seiner Totpunktlage selbstsperrendem Tritthebelwerk, bei der , das Neue darin besteht, daß ein bügeiförmiger, schräg zueinander angeordnete Schneiden besitzender, den Kragen in sich aufnehmender Stempel gegen entsprechend, geformte, heizbare Preßflächen gepreßt wird, die die beiden über die Schneiden vorstehenden Kragenecken gleichmäßig umlegen und festpressen. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Bügelmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 eine Aufsicht auf dieselbe,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Preßstempels, Fig. 5 eine Aufsicht auf denselben mit einem eingelegten Kragen,
Fig. 6 eine Aufsicht auf den Stempel der Fig. 4 und 5,
Fig. 7 in größerem Maßstabe eine Aufsicht auf die Dampfkammer, teilweise nach Linie y-y der Fig. 8 geschnitten,
Fig. 8 eine Vorderansicht der Dampfkammer, teilweise nach Linie 8-8 der Fig. 7 geschnitten, während
Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8 ist.
Der auf einer Bodenplatte 2 ruhende Ständer ι der Maschine trägt an seinem oberen Ende eine Dampfkammer 3, die zu beiden Seiten oder auch nur an einer Seite über den Ständer hinausragt. Im oberen Teile des Ständers selbst ist eine Dampfkammer 4 vorgesehen, die ein Dampfeinlaßrohr 5 sowie ein Ablaßrohr 6 besitzt. Das Einlaßrohr 5 steht mit dem Hauptdampfrohr 7 in Verbindung, dessen Ventil 8 durch ein Rohr 9 an die Dampfkammer 3 angeschlossen ist, von deren tiefstem Teile ein Ablaßstutzen 10 abwärts reicht. Diese Dampfkammer läßt trockenen Dampf zu einem Anfeuchter 11 gelangen, der mit einem Regelhahn 12 ausgerüstet ist, so daß die Kragenecken vor dem Pressen oder Bügeln beliebig angefeuchtet werden können. Das Pressen wird mit Hilfe eines die Kragen aufnehmenden Stempels 13 vollführt, der mit der Preßfläche 14 der Dampfkammer 3 in Berührung gebracht werden kann. Diese Preßfläche 14 ist so geformt, daß sie gleichzeitig die an den beiden entgegengesetzten Enden eines Kragens vorhandenen Ecken umbiegt, wenn der Kragen auf dem Stempel 13 aufliegt. Die Stempel 13 sind auf Führungen oder Schienen 15 von seitlich überstehenden Armen 16 verschiebbar gelagert, die am Oberende von senkrecht verschiebbaren Stangen 17 befestigt sind und gegen Drehung durch je eine in festen Ösen 19 geführte abwärts reichende Stange 18 gesichert werden. Zweckmäßig sind die ösen 19 an zur Führung der Stangen 17 dienenden Armen 20 des Ständers 1 angeordnet. Der Stempel selbst besitzt einen Schlitten 21, der in die Führung 15 eingreift. Die Stangen 17 werden außer durch die erwähnten Arme 20
noch von Armen 22 geführt. Unterhalb des letzteren ist ein Kniehebelgelenk 23 bis 30 bekannter Einrichtung angeordnet. Durch diese Einrichtung ist ein federndes Zusammenpressen der Feder 28 ermöglicht, wenn der Stempel durch einen Tritt auf den Hebel 25 hochgepreßt wird, das ihn während der ganzen Preßdauer unter Druck hält, da das Tritthebelwerk durch Überschreiten seiner Totpunktlage in einer den Stempel in Hochstellung haltenden Lage selbstsperrend stehen bleibt. Bei der Abwärtsbewegung werden die beweglichen Teile durch eine die Stange 17 umgebende und auf dem Arme 22 des Ständers ruhende Feder 31 stoßfrei abgefedert, gegen die sich ein Bund 32 der Stange 17 legt und sie beim Niedergange des Stempels und der Stange 17 zusammenpreßt, so daß hierbei oder beim plötzlichen Abstürzen des Stempels infolge Bruches der Feder 28 kein Stoß auftreten kann, der etwa die Arme 20 und 22 des Ständers zum Abbrechen bringen könnte.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei derartige einander gleiche Vorrichtungen an demselben Ständer angeordnet, die zum abwechselnden Arbeiten bestimmt sind. Dieses umschichtige Arbeiten wird hervorgebracht durch einen in einem Ansätze 34 des Ständers 1 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel 33, dessen Kopfenden 35 sich gegen Ansätze 36 der Tritthebel 24, 25 legen können (Fig. 2). Wird der hochstehende Tritthebel 25 abwärts bewegt, um eine der Umlege- und Preßvorrichtungen hochzubewegen, so legt sich der Ansatz 36 des betreffenden Hebels gegen das Kopfende 35 derselben Seite des Hebels 33, so daß dessen anderes Ende gegen den Ansatz 36 des anderseitigen Hebels 24, 25 stößt und die Umlege- und Preßvorrichtung der anderen Seite durch Eindrücken ihrer Kniehebelgelenkverriegelung löst, so daß sie und ihr Stempel selbsttätig durch das Eigengewicht niedersinken kann.
Wenn mehrere Dampfkammern 3 verwandt werden, so können sie durch einen Kanal 37 miteinander in Verbindung stehen, der dann die Einström- und Ablaßrohrstutzen 9 und 10 trägt. Die geneigten Wandungen 14 der Preßflächen der Dampfkammern laufen in eine Zunge 38 aus, die in der Längsrichtung keilförmig ist und in den Raum zwischen den voneinanderstehenden, diagonal zueinander angeordneten, gleichzeitig als Preßbacken wirkenden Faltleisten 39 des Stempels 13 ragt.
Die Faltleisten können auf der Preßfläche eine Gummiauflage 40 zum Schutz der fertigen Oberfläche des zwischen sie eingelegten
Kragens besitzen und gleichfalls mit einer Tuchschicht 41 (Fig. 1 und 5) versehen sein, so daß die innere Fläche der Kragenecke nirgendwo mit dem Metall des Stempels in Berührung kommen kann. Die Faltleisten 39 werden von einem U-förmigen Teile des Stempels 13 getragen, der an einem Ende durch eine mit einem Schlitz 43 zur Aufnahme der Knopflochlappen des Kragens versehene Platte 42 abgeschlossen ist. Ferner besitzt der Stempel 13 noch einen Griff 44, mit dessen Hilfe er leicht auf seiner Führungsschiene 15 verschoben werden kann.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Der zu bearbeitende Kragen wird zunächst mittels des Zerstäubers oder Anfeuchters 11 angefeuchtet und dann sein Mittelteil zwischen die Faltleisten 39 des Stempels gelegt (Fig. 5 und 6), so daß die umzulegenden Ecken sich auf die Preßflächen der Faltleisten auflegen können, sobald sie durch einen Tritt auf den entsprechenden Tritthebel 25 gegen die Preßflächen 14 der Dampfkammer gepreßt werden. In dieser Preßlage bleiben sie so lange, bis sie durch Niederdrücken des anderseitigen Tritthebels, der durch den Hebel 33 den den Kragen tragenden Stempel auf die vorher beschriebene Weise auslöst, wieder von der Preßfläche 14 entfernt werden, so daß der Kragen leicht abgenommen werden kann.
Bei der so eingerichteten Maschine können also gleichzeitig zwei Umlege- und Preßvorrichtungen von einem einzigen Arbeiter bedient werden, während durch die Anordnung des starren Stempels, der gleichzeitig beide Ecken des Kragens biegt und preßt, die beiden Kragenhälften stets gleich eingestellt und an jedem Kragen gleich große Ecken unter genau gleichen Winkeln angebogen werden. Außerdem kann das Anfeuchten des Kragens infolge der Anordnung des Anfeuchters 11 gleichfalls von dem die Maschine bedienenden Arbeiter vorgenommen werden.
Ferner besitzt diese Maschine infolge der eigenartigen Ausbildung des Preßstempels und der Preßflächen den Vorteil, daß sie die Ecken des Kragens genau in der beim fertigen Kragen gewünschten Lage festpreßt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zum Umbiegen und Pressen der Ecken an Kragen mit kniehebelartig wirkendem, durch Überschreitung seiner Totpunktlage selbstsperrendem Tritthebelwerk, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Kragen an den Faltstellen der Ecken auf schneidenartigen Faltleisten (39) unterstützender Stempel (13) gegen entsprechend geformte, heizbare Preßflächen (14) gepreßt wird, welche die über die Faltleisten (39) vorstehenden Kragenecken
    gleichmäßig umlegen und genau in der beim fertigen Kragen gewünschten Stellung festpressen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Stempels (13) bügelartig ausgebildet und die Faltleisten (39) geneigt zueinander angeordnet sind, damit der Kragen bequetn eingelegt und eine keilartige Zunge (38) der Preßflächen (14) leicht zwischen die iö umzulegenden Kragenecken treten und den geheizten Preßflächen zuführen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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