DE85355C - - Google Patents

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DE85355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/68Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
ALBERT ALONZO WOOD in ATLANTA (Grafschaft Fulton, Staat Georgia, V. St. A.
Stempel an Metalleckenanschlagmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1894 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine zum Einfassen der Ecken von Pappkästen ist dadurch gekennzeichnet, dafs an den Seiten des beweglichen Stempels elastische hervorstehende Platten drehbar befestigt sind, die beim Niedergange des Stempels die Kastenseiten fest gegen ihre Unterlage andrücken, ehe der Stempel selbst den Metallstreifen eintreibt.
Die Maschine ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, bei welcher die Theile sich in ihrer normalen Stellung befinden; die normale Stellung des Stempels ist diejenige in der Mitte seines Hubes.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine, vom Stande des damit Arbeitenden aus gesehen.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch das Gestell, woraus sich eine Ansicht gegen die Rückseite mehrerer Theile, besonders des Stempels, ergiebt.
Fig. 4 ist eine Ansicht des oberen Endes des Stempels, sowie der Führung, auf welcher er sich bewegt; aus dieser Figur ist zugleich die Abscheervorrichtung ersichtlich.
Fig. 5 und 6 sind Ansichten gegen die Vorder- und Hinterseite des unteren Endes des Stempels und der auf demselben drehbaren Platten.
Fig. 7 ist eine Ansicht des vorderen Theiles des Stempels.
Das Haupttraggestell 2 ist auf einer Tragsäule ι gelagert. Quer durch das Traggestell ist eine Welle 3 gelegt, welche an einem Ende ein Schwungrad und eine Kuppelung trägt. Die Welle geht durch und schneidet mit der Führung 4 ab (Fig. 1 und 4). Auf der Welle sitzt ein Kurbelzapfen 5. Der rechtwinklige Stempel 6, welcher einen später zu beschreibenden Ansatz 8 trägt, gleitet senkrecht auf der Führung 4 und wird durch Schienen 7 auf derselben gehalten. Am unteren Ende des Stempels befindet sich eine V-förmige Nuth 9 (Fig. 2, 3 und 7). Die Seiten der Nuth stofsen rechtwinklig zusammen, wenn eine rechteckige Kiste mit Einfassungen zu versehen ist. In den Seiten der Nuth 9 sind Nuthen 10 (Fig. 7) angebracht, welche die Kanten des Metallstre'ifens fassen; die Nuthen 10 erstrecken sich in der ganzen Länge der Nuth 9.
Die untere hintere Ecke des Ansatzes 8 ist abgerundet (Fig. 1 und 3); an der Kante entlang führt eine flache Aussparung 11 von der Breite des für die Einfassung verwendeten Metallstreifens; letzterer wird in dieser Aussparung der Verwendung entsprechend vorgeschoben. Schmale Streifen 12 aus Metall liegen auf dem übrigen.Theile der Kante und dienen als Führung des Klammerstreifens. Die Streifen 12 gehen, wie aus Figi 6 und 7 ersichtlich, entlang der Unterseite des Kolbens 6 und bilden dort die Nuth 10, indem sie über die Aussparung 11 bezw. die Nuth 9 vorstehen. Es ist daraus ersichtlich, dafs ein Metallband, das in das obere Ende der Nuth im Ansätze 8 eingeführt wird, der Rundung folgend in die Nuthen 10 des Stempels eintreten wird.
Der Stempel 6 hat einen dreieckigen Ausschnitt, welcher mit dem Ende der Welle 3 in einer Linie steht. In diesen Ausschnitt ragt der Kurbelzapfen 5 der Welle 3; auf dem Zapfen ist die Schubstange 13 beweglich, welche nach dem unteren Winkel des dreieckigen Ausschnittes führt, der an dieser Stelle abgerundet ist; dort ist die Schubstange an den Stempel angegliedert.
Der Ambos 14 besteht aus einem Eisenblocke, der seinen Sitz auf einer Leiste an der .Seite des Traggestelles 2 hat. Auf der Oberseite des Ambosses 14 sind nach vorn hin schräg abgeflachte Seiten 15 angebracht, welche denselben Winkel gegen einander bilden, wie die Seiten der. Nuth 9 des Stempels. Die Arbeitsfläche des Ambosses kann mit einer Stahlplatte 16 von gröfserer Härte ausgefüttert sein. Eine dem Winkel der Flächen 15 entsprechende Platte ι j- ist am Ende des Ambosses befestigt, um dem auf den Ambos zu legenden Kasten als Führung und Halt zu dienen. Der Boden des Kastens wird gegen diese Platte 17 angedrückt, wodurch die durch die Einfassung zu verbindenden Kanten der Kastenseiten parallel dem Scheitel des Ambosses gehalten werden. Die untere Kante der Platte 17 ist abgerundet, um die Kästen auf der Platte von möglichst grofser Fläche besser drehen zu können. Der senkrechte und waagrechte Durchmesser dieser Platte 17 ist gleich. Die Platte ist auswechselbar befestigt, um für verschiedene Kistengröfsen entsprechend grofse Platten einsetzen zu können.
Um die Vorrichtung für verschiedene Stärken der Kastenwandung passend stellen zu können, ist ein Keil 18 vorgesehen, der auf die schräg abfallende Tragleiste des Gestelles, auf welcher der Ambos ruht, geschoben, also zwischen die Leiste und den Ambos eingeführt wird, wodurch der letztere gehoben bezw. durch Zurückziehen des Keiles wieder gesenkt werden kann.
Wie aus Fig. 1, 5, 6 und 7 ersichtlich, sind Prefsbacken 24 mittels ihrer Lappen 25 auf Schrauben 26 an jeder Kante des Stempels 6 drehbar befestigt. Diese Platten stehen über die Unterfläche des Stempels so weit vor, dafs sie das Papier fest gegen die schrägen Flächen des Ambosses anpressen, bevor der Stempel den auf der Kante zu befestigenden Blechstreifen in Berührung damit bringt. Diese Backen können ein wenig abgerundet sein, so dafs sie, wenn sie mit den Kastenseiten in Berührung kommen . und gegen dieselben andrücken, um sie in die richtige Stellung zu einander zu passen, das Material des Kastens nicht beschädigen oder verschieben.
In der durch Fig. 7 dargestellten Ausführungsform werden die Platten 24 gegen die Seiten des Stempels 6 durch eine gebogene Blattfeder 27 angedrückt, welche gegen die sich von jeder der Platten 24 nach oben erstreckenden Arme 28 wirkt.
Die Arbeit des Befestigens des Streifens vollzieht sich wie folgt: Der Metallstreifen ist in bekannter Weise in den Stempel eingesetzt worden. Der Pappkasten wird so auf den Ambos gebracht, dafs der Boden gegen die Platte 17 fest anliegt, während die zu verbindenden 'Kastenseiten gegen die Dachflächen 15 des Ambosses gehalten werden, wobei die Kanten möglichst parallel zürn Dachscheitel des Ambosses liegen. Der Stempel drückt und hält zuerst die Kastenseiten in der richtigen Lage, indem die abgerundeten Kanten der Platten 24 darauf niedergehen, dann wird der Einfassungsstreifen in bekannter Weise durch Druck befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Metalleckenanschlagmaschinen ein Stempel (6), gekennzeichnet durch an den Seiten desselben drehbar befestigte, federnd eingerichtete Platten (24), die beim Niedergange des Stempels mit den Kastenseiten in Berührung gelangen und diese fest gegen ihre Unterlage andrücken, ehe der ungebogene Klammerstreifen die Kastenecken berührt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT85355D Expired DE85355C (de)

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DE85355C true DE85355C (de) 1900-01-01

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