DE204822C - - Google Patents
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- DE204822C DE204822C DENDAT204822D DE204822DA DE204822C DE 204822 C DE204822 C DE 204822C DE NDAT204822 D DENDAT204822 D DE NDAT204822D DE 204822D A DE204822D A DE 204822DA DE 204822 C DE204822 C DE 204822C
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- screws
- dies
- machine
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/06—Bending rods, profiles, or tubes in press brakes or between rams and anvils or abutments; Pliers with forming dies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
| I | |
| Oi-PC | |
| Τβ 2^*-.; | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49/. GRUPPE
■ CARL E. KNUTSEN und OLE M. KNUTSEN
in BROOKLYN, V. St, A.
Die Erfindung betrifft eine Maschine, um Eisenteilen, insbesondere flachen Schienen,
durch Ausbiegen gewisser Teile aus ihrer Ebene heraus bestimmte Formen zu erteilen.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Biegung durch in ein
und derselben Richtung wirkenden Druck auf die hohe Kante des etwas geneigt zur Druckrichtuug
festgehaltenen Werkstückes erfolgt.
ίο Um dabei zu vermeiden, daß die betreffende
Kante des Werkstückes, die beim Niederdrücken in der Regel eine Kreisbewegung beschreiben
wird, gezwungen ist, sich gegenüber dem mit ihr in Berührung stehenden Preßwerkzeug zu verschieben, ist die Vorkehrung
getroffen, daß das Preßwerkzeug selbst in Richtung der eintretenden Ausweichung des Werkstückes sich verschieben kann.
Eine weitere Verbesserung der Maschine besteht darin, daß das Preßwerkzeug mit zwei
Arbeitskarten versehen ist, von denen die untere in der Richtung der Verschiebung des
Werkstückes gegen die obere zurückspringt. Der Zweck dieser Anordnung ist der, mittels
der oberen Arbeitskante des Werkzeuges das Werkstück mit seiner umzubiegenden Kante
- zunächst in den Bereich der unteren Arbeitskante zu bringen und beim zweiten Niedergang
des Preßwerkzeuges die Biegung unter Benutzung der unteren Arbeitskante zu vollenden.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Maschine dargestellt, die dazu dient,
Flacheisen in der Weise zu biegen oder zu verdrehen, daß unter Beibehaltung der gestreckten
Form einzelne Teile in zur Ebene des Flacheisens senkrechter Ebene zu liegen kommen.
Fig. ι zeigt die Maschine in Vorderansicht. Fig. 2 ist eine Unteransicht des Preßstempels
und der mit.diesem verbundenen Vorrichtungen. Fig. 3 ist ein Grundriß des Widerlagers.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der .Fig. 3. Fig. 5 veranschaulicht das Widerlager
mit dein darüber angeordneten Preßstempel in Seitenansicht. Fig. 6 ist ein Querschnitt
nach Linie 6-6 der Fig. 1, Fig. 7 ein solcher nach Linie 7-7 der Fig. 3. Fig. 8 zeigt
eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Vorderansicht, Fig. 9
in Endansicht. Fig. 10 zeigt eine Einzelheit der linken Seite des Preßstempelrahmens in
der Richtung des Pfeiles der Fig. 8 gesehen, während Fig. 11 die betreffende Einrichtung
von vorn zeigt. Fig. 12 zeigt die Endform eines in der dargestellten Maschine bearbeiteten
Flacheiseus..
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem auf einem Sockel 8 durch Schrauben 10
befestigten Widerlager 9 und dem über diesem angeordneten Preßstempel 17. Das Widerlager,
das in den Fig. 5 und 6 in Endansicht bzw. Querschnitt dargestellt ist, besteht aus
einer Grundplatte und zwei Seitenblöcken 11, die mit ihren Unterflächen in die entsprechend
ausgebildete Oberfläche der Grundplatte eingebettet sind. Die Seitenblöcke können durch
Schraubbolzen 13, die durch Schlitze in den Blöcken und in der Grundplatte gesteckt werden,
in beliebigen Stellungen auf der Grund-
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45
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60
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platte befestigt werden. Auf einer Längsleiste 9" der Grundplatte sind Riegel 14 angebracht,
die in die auf den Seitenblöcken 11 durch Schrauben 16 befestigten Klampen 15
geschoben werden können und zum Festklemmen des Werkstückes dienen.
Am Preßstempel 17 ist der eigentliche, die Gesenke 26 tragende Stempelrahmen · angebracht.
Dieser besteht aus zwei Seitenplatten 21, 21, die durch Stehbolzen 22,22 miteinander
verbunden sind und durch Winkelstücke 19, die die nach innen gerichteten Leisten 2ia
der. Seitenplatten umfassen, gehalten werden. Diese Winkelstücke 19 greifen mit schwalbenschwanzförmigen
Leisten 18 (Fig. 5 und 6) in entsprechende Längsnuten des Preßstempels
17, so daß sie in der Längsrichtung verstellt werden können. Die Winkelstücke können
durch Schraubbolzen 20 am Preßstempel festgeschraubt werden. Der durch die Seitenplatten
21 gebildete Stempelrahmen ist mit seinen Leisten 2ia in den Winkelstücken 19 in
der Querrichtung verschiebbar. Die Bewegung des Rahmens wird in der einen Richtung
durch Anschläge 2i6 begrenzt, die gegen den
Preßstempel 17 treffen, in der anderen Richtung durch mit den Winkelstücken 19 verbundene
Anschläge 23, die sich am Ende der Bewegung des Stempelrahmens gegen den hinteren
der Verbindungsbolzen 22 des Stempelrahmens legen (Fig. 6). Zur bequemeren Bedienung
des Stempelrahmens ist ein Handgriff 24 vorgesehen, der an den Stehbolzen 22 befestigt ist.
Unten an den Seitenplatten 21 sind die eigentlichen Preßgesenke 26 mit Hilfe der
Schrauben 25 befestigt. Diese Gesenke bestehen zweckmäßig aus Gußstahl und sind, wie
aus Fig. 6 ersichtlich, auf der Vorderseite etwas abgeschrägt und hinten bei 26° mit abgerundeten
Kanten versehen. Natürlich richtet sich die Form der Gesenke im einzelnen nach der dem betreffenden Werkstück jeweils
zu erteilenden Gestalt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Das zu bearbeitende Flacheisen 31
wird zwischen die Leisten ga des, Widerlagers und die inneren Schrägflächen 34 der Seitenblöcke
21 eingelegt und mittels der Riegel 14 in der aus Fig. S und 6 ersichtlichen Schräglage
festgeklemmt. Dann wird die Antriebsvorrichtung für den Preßstempel in Tätigkeit
gesetzt. Die Bahn der Kante 29 des Stempelrahmens überragt in der Seitenrichtung etwas
die Oberkante des Flacheisens 31. Infolgedessen wird beim Niedergehen des Stempels
der zwischen den Seitenblöcken 11 liegende Teil der Schiene teilweise umgebogen, indem
sich ihre Oberkante nach der Vorderseite der Maschine zu neigt. Durch dieses teilweise
Umbiegen der Schiene gelangt die umgelegte Kante in den Bewegungsbereich der abgerundeten
Kanten 26* der Gesenke 26. Der Preßstempel
geht dann wieder hoch, und bei seiner zweiten Abwärtsbewegung kommt die Kante 2βα mit der Oberkante der bereits teilweise
umgebogenen Schiene in Eingriff und vollendet die Biegearbeit, indem er den zwischen
den Seitenblöcken 11 liegenden Teil der Schiene völlig auf die Schrägfläche 33 der
Grundplatte 9 herunterdrückt. Dies Umbiegen der Schiene erfolgt durch die kombinierte
senkrechte Bewegung des Preßstempels und die wagerechte Bewegung des seitlich ausweichenden
Stempelrahmens. Infolge dieses Ausweichens wird jedes Gleiten zwischen der Schienenoberkante und den Arbeitsflächen der
Gesenke 26 vermieden, so daß Beschädigungen dieser Kante ausgeschlossen sind. Die Ebene
der geneigten Fläche 33 des Widerlagers bildet bei der dargestellten Ausführungsform
einen rechten Winkel mit der Schrägfläche 34 der Seitenblöcke 11, an denen die Enden der
Schiene 31 anliegen. Infolgedessen wird der mittlere Teil der Schiene in eine zur Ebene
der Endflächen rechtwinklig liegende Ebene gebracht. Die auf diese Weise erzielte endgültige
Form der Schiene ist in Fig. 12 dargestellt.
Um ein schnelles Und sicheres Einführen des Arbeitsstückes zu erleichtern und um das
Umbiegen genau an der gewünschten Stelle vornehmen zu können, ist ein Meßänschlag 35
an der Maschine vorgesehen, der mittels einer durch Schlitze des Anschlages hindurchgeführten
Flügelschraube 36 in beliebiger Stellung an das Widerlager 9 angeklemmt werden kann (Fig. 4).
Die Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen eine abgeänderte
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die das Fertigbiegen des Werkstückes
in einem einmaligen Arbeitsgang ermöglicht. Bei dieser Ausführungsform ist an dem, Preßstempel 39 mittels der Schrauben 38
eine Platte 37 befestigt, deren in der Längsrichtung laufende Seitenkanten schwalbenschwanzartig
abgeschrägt sind. Auf diese Platte sind zwei mit entsprechenden schwalbenschwanzartigen
Ausschnitten versehene Tragstücke 41 aufgeschoben, die durch Schrauben 42 an die Platte 37 festgeklemmt
werden können. Um dabei die Gleitflächen der Platte 37 nicht zu verletzen, ist gegenüber
den Enden der Klemmschrauben 42 in der Schrägfläche der Platte 37 eine Nut 40 vorgesehen,
in die die Enden der Klemmschrauben sich einsetzen. Die Tragstücke 41 besitzen
nach außen vorspringende Leisten, die auf der Oberseite Schrägflächen 44 bilden. Auf diesen
Flächen gleiten die entsprechend ausgebildeten Schrägflächen der Leisten 45, die mit
den den Stempelrahmen bildenden Seitenplat-
Claims (3)
1. Maschine zum Umbiegen von Flacheisen oder ähnlichen Werkstücken·, dadurch
gekennzeichnet, daß die Biegung durch in ein und derselben Richtung wirkenden Druck auf die hohe Kante des
etwas geneigt zur Druckrichtung liegenden Werkstückes erfolgt, wobei das Druckwerkzeug
in der Richtung des Ausweichens der gedrückten Kante beim Umbiegen nachgiebig ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel zwei
Arbeitsflächen, besitzt, von denen die obere, die über die untere hinausragt, das
Flacheisen zunächst vorbiegt und dabei dessen Oberkante in den Bereich der unteren
Arbeitsfläche bringt, die die Kante beim zweiten Niedergang erfaßt und die Biegung durch völliges Niederpressen auf
das Untergesenk vollendet.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel nur
eine Arbeitsfläche in Form abgerundeter, geriffelter Kanten besitzt und im Sinne
der Ausweichung der Flacheisenoberkante wagerecht verschiebbar ist, derart, daß
die Arbeitskante des Preßstempels beim Pressen der sich umlegenden Flacheisenoberkante
bis in die Endlage derselben in einem Arbeitsgang folgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204822C true DE204822C (de) |
Family
ID=467119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204822D Active DE204822C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204822C (de) |
-
0
- DE DENDAT204822D patent/DE204822C/de active Active
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